Kempendorff Schokolade: Geschichte und Sortiment im Überblick
Die Kempendorff Schokolade steht als Synonym für exquisite Schokoladenkunst, deren Wurzeln tief in den historischen Entwicklungen der deutschen Schokoladenindustrie verankert sind. Die Herstellung, die Vielfalt der Produkte und die Traditionen spiegeln die lange Geschichte wider, die von den ersten Schokoladenfabriken bis zu den heutigen Spezialitäten reicht.
Historische Entwicklung der Schokoladeproduktion
Seit Hernán Cortés 1528 die Kakaobohne aus Mittelamerika nach Spanien brachte, blieb sie bis ins 19. Jahrhundert hinein ein Luxusgut für den Adel und für wohlhabende Bürger. Erst der Einsatz von modernen Maschinen, neuen Verarbeitungsmethoden und höhere Erträge im Kakaoanbau trugen dazu bei, dass auch für andere Bevölkerungsschichten Schokoladenprodukte erschwinglich wurden. Schokolade wurde zuerst in Form der "Gesundheitsschokolade" in Apotheken angeboten, und das heiße Schokoladengetränk galt in Deutschland des frühen 17. Jahrhunderts als anrüchig. In Apotheken konnte der Kakao etwas von seinem Image als anrüchiges Genussmittel aufputschen.
Die Geschichte einer der ersten preußischen Schokoladenfabriken begann in Berlin, als der junge Theodor Hildebrand 1807 bei seinem Onkel in die Lehre ging und später sein erstes Unternehmen gründete. Das Geschäft wuchs rapide und entwickelte sich zu "Theodor Hildebrand & Sohn". Um 1900 war die Zahl der Beschäftigten auf bis zu 2.000 während der Saison angestiegen, das Unternehmen exportierte nicht nur ins europäische Ausland, sondern auch nach Nord- und Südamerika, Südafrika und in die deutschen Kolonien.
Im weiteren Verlauf der Geschichte kamen bedeutende Schokoladenhersteller hinzu: Stollwerck aus Köln mit seiner Mürbebäckerei (1839), Halloren Schokoladenfabrik in Halle (1804) und weitere wie Friedrich Anton Reiche oder Hermann Walter, deren Fabriken die Vielfalt der Schokoladenformen und Produkte entscheidend prägten.
Herstellung und Schokoladenformen: Innovationen und Traditionen
Im 19. Jahrhundert wurden das erste Mal Schokoladenformen benutzt. Vorher wurde die Schokolade ausschließlich in flüssiger Form genossen. Besonders im 19. Jahrhundert wurden viele Gussformen aus verschiedenen Materialien hergestellt, darunter Zinn, Silber, Kupfer, Nickel oder Edelstahl. Die Auswahl und Verwendung der Formen beeinflussten die Qualität und das Aussehen der Schokolade maßgeblich.
Lesen Sie auch: Hype, Inhaltsstoffe und Qualität: Dubai-Schokolade im Vergleich
- Doppelrahmenformen für Hohlkörperanlagen
- Blockformen und Gussformen für Eiskremherstellung
- Vernickelte und platinbeschichtete Formen (Anton Reiche AG: Platinolform)
- Kunststoffformen mit Plexiglas, PVC und Makrolon
Die flüssige Schokoladenmasse wird abgekühlt und dann in die Formen gegossen. Die Wahl der Schokoladenmasse und ihre Viskosität sind entscheidend zur Erzielung eines guten Resultats. Für den Schokoladenherstellungsprozess ist es immer erforderlich, dass sich ein leichter Fettrand auf den Formen bildet, der die Herstellung erleichtert.
Bedeutende Formenhersteller
Die Firma Hermann Walter, Anton Reiche (Dresden), Friedrich Wilhelm Kutzscher Junior (Schwarzenberg), Henry Le Cerf (Köln), Hans Brunner (Köln), Gobel, Matfer und Vormenfabriek Tilburg (Holland) gelten als führende Schokoladenformenhersteller des vergangenen Jahrhunderts. Besonders die Vielfalt und unterschiedlichen Formen haben die Schokoladenform heute zu den meistgesuchten Formen überhaupt gemacht. Im Jahre 1932 gab es etwa 50.000 unterschiedliche Formen.
Schokolade im Alltag und Festtagskultur
Schokolade ist die Lieblingssüßigkeit der Deutschen. Im Durchschnitt isst jede/r Deutsche rund 9 Kilogramm Schokolade pro Jahr. Genossen wird sie nicht nur im Alltag, sondern auch bei besonderen Momenten wie Fest- und Feiertagen: Weihnachten, Ostern, Valentinstag und insbesondere im Adventskalender.
Das Warten auf Weihnachten wird durch Adventskalender verkürzt. Die Ursprünge des Adventskalenders lassen sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen, zunächst als Zählhilfe und Zeitmesser. Der erste gedruckte Adventskalender erschien 1902 und erst 1922 wurde die bekannte Form mit 24 Bildern eingeführt, bevor später Adventskalender mit Schokolade populär wurden.
Mit dekorativen Motiven, hochwertig veredelten Verpackungen und köstlichen Mischungen überzeugen Adventskalender große und kleine Genießer. Lindt etwa befüllt jedes Türchen mit einer Kostbarkeit, die mit viel Sorgfalt und Leidenschaft kreiert wurde. Heute gibt es eine breite Adventskalender-Vielfalt für jeden Geschmack.
Lesen Sie auch: Schnelle Schokoladenhärtung
Das Sortiment von Kempendorff Schokolade: Vielfalt und Innovation
Die Produktentwicklung ist immer dabei, die neuesten Geschmacksrichtungen zu testen und die nächste perfekte Kreation zu entwickeln. Gemeinsam mit Produzenten prüfen Experten, welche Kombinationen an Zutaten den strengen Kriterien entsprechen und ob das Ganze dann auch am Ende wirklich schmeckt. Die Kombination aus Fett von der Kakaobutter und Zucker macht Schokolade für viele einfach lecker und bedient die angeborene Lust auf Süßes. Die besondere Sensorik von Schokolade - das Mundgefühl ist einmalig, nichts schmilzt so schön im Mund wie Schokolade und entfaltet dabei sein großes Spektrum an verschiedenen Aromen.
| Beliebte Schokoladensorten | Präferenz (Deutschland) |
|---|---|
| Milchschokolade | Platz 1 |
| Nussschokolade | Platz 2 |
| Bitter-/Zartbitterschokolade | Platz 3 |
Im Sortiment finden sich:
- Milchschokoladen
- Zartbitterschokoladen
- Nussschokoladen
- Pralinen
- Exklusive Marzipanspezialitäten
- Adventskalender mit Schokoladefüllung
Schokolade ist komprimierte Energie und praktisch unterwegs, liefert schnelle Energie und hat eine soziale Funktion - etwa das Teilen einer Tafel unterwegs. Das Genussgefühl von Schokolade ist individuell und persönlich; bei einer Schokolade, die glücklich macht, vergisst man alles um sich herum.
Qualitätsmanagement und Produktion bei Kempendorff
Entscheidend für erstklassige Produkte ist das Qualitätsmanagement, das die Kundenzufriedenheit steigert, Effizienz fördert und Fehler minimiert. Die optimale Produktionsplanung und zuverlässige Logistik sorgen für kurze Lieferketten. Kempendorff bleibt saisonalen Schwerpunkten treu und setzt weiterhin auf die Herstellung von hochwertigen Marzipan-, Pralinen- und Schokoladenspezialitäten.
Mit JOKOLADE entscheidet man sich für Genuss mit gutem Gewissen. In Zukunft sollen noch mehr innovative Produkte auf den Markt gebracht werden, die der Mission entsprechen und Spaß machen.
Lesen Sie auch: Alles über Camondas Dubai Schokolade
Sensorischer Genuss und Geschmackserlebnis
Der Genuss von Schokolade bedient drei unterschiedliche Aspekte: chemische Zusammensetzung, psychologische Bedeutung und die spezielle Sensorik. Die Vielfalt an Aromen und Geschmackserlebnissen lädt dazu ein, neue Sorten zu entdecken. Schokolade wird oft mit Wein verglichen: Das besondere Wahrnehmen und das Training des sensorischen Genusses erweitern das Verständnis für die unterschiedlichen Aromen.
Der Genuss und die Beschreibung des Genusses sollten auf den Verpackungen eine größere Rolle spielen und die Verbraucherinnen und Verbraucher einladen, den Genuss selbst zu erfahren. Gute Schokolade ist fehlerlos und stillt das natürliche Bedürfnis nach etwas Süßem. Die vielschichtigen Aromen und der tolle Schmelz auf der Zunge machen Schokolade einzigartig.
Viele unterschiedliche Geschmäcker bereichern das Sortiment; Offenheit für neue Kreationen und Rezepturen ist das Ziel. Die Kombination aus süß und salzig stellt ein spannendes Geschmackserlebnis dar, das sowohl beim puren Genuss als auch als Zutat in Speisen überzeugt.
Wie genießt man Schokolade optimal?
Das besondere an Schokolade ist, dass sich viele Aromastoffe erst durch und mit dem Speichelkontakt entfalten. Die Schokolade auf der Zunge zergehen zu lassen, verstärkt das Geschmackserlebnis unabhängig vom Kakaogehalt oder Sorte. Eine Milchschokolade beispielsweise bietet sich an, sie erst auf der Zunge zergehen zu lassen, während eine Schokolade mit Nüssen zerbissen werden muss.
Warum ist Schokolade so beliebt?
Schokolade ist eng verbunden mit Traditionen, besonderen Momenten und sozialen Genüssen. Sie lässt sich sauber brechen und gut teilen, fungiert als praktischer Begleiter und versüßt Feste ebenso wie den Alltag. Der psychologische Aspekt, schöne Erlebnisse und Erinnerungen, macht sie zum unverzichtbaren Bestandteil vieler Lebensmomente.
Das Sortiment von Kempendorff Schokolade umfasst die ganze Bandbreite von klassischen Sorten bis zu innovativen Kreationen, die sowohl den historischen Wurzeln als auch dem modernen Geschmack gerecht werden.
tags: #Kempendorff #Schokolade #Geschichte #und #Sortiment


