Edeka Rezept: Kekse mit Marmelade backen – Traditionelle Vielfalt aus der Weihnachtsbäckerei
Kekse mit Marmelade gehören zu den Klassikern der deutschen Backkunst und erfreuen sich insbesondere in der Weihnachtszeit großer Beliebtheit. Ob saftige Spitzbuben, fruchtige Kulleraugen oder beliebte Hildabrötchen - die Kombination aus zartem Mürbeteig und aromatischer Fruchtfüllung macht diese Gebäcke zu einem Highlight auf jeder Kaffeetafel. In diesem Artikel geben wir einen umfassenden Überblick zur Geschichte, Zubereitung und Variantenvielfalt der Kekse mit Marmelade nach dem Edeka Rezept, inklusive Tipps, wie sie garantiert gelingen und lange frisch bleiben.
Herkunft und Geschichte der Marmeladen-Kekse
Großherzogin Hilda von Nassau hatte, so will es die Legende, eine spezielle Schwäche: runde Plätzchen aus Mürbeteig, zwischen deren beiden Hälften eine Schicht roter Marmelade ruhte. Der obere Teil soll ein Loch in der Mitte gehabt haben, am Ende wurde das Gebäck mit Zucker bestreut; und da Herzogin Hilda, Badens letzte Großherzogin, äußerst beliebt war, wurden die Plätzchen nach ihr benannt. Entstanden ist die Grundidee der Hildabrötchen schon früher. Ursprünglich stammt das Gebäck aus Österreich, wo es auch Linzer Auge oder Linzer Kekse heißt. Dort mischt man - anders als in Deutschland - gern Nelken sowie Zimt unter den Teig.
Nicht nur das Hildabrötchen-Rezept von Oma, ganz allgemein gelten die leckeren Kekse in Deutschland als traditionelle Weihnachtsplätzchen, während man in Österreich das Gebäck gern das gesamte Jahr über genießt.
Grundzutaten und wichtige Tipps für den perfekten Mürbeteig
- Unsere Hildabrötchen kommen mit Zucker, Ei, Weizenmehl sowie Butter aus.
- Der Teig: Der Teig ist im Prinzip ein Mürbeteig, der mit den Händen geknetet wird. Am besten gibt man zunächst das Mehl in eine große Schüssel und vermischt es mit dem Backpulver und einer Prise Salz.
- Der Teig sollte mit kalten Zutaten geknetet werden und anschließend vor dem Ausrollen mindestens 1 bis 2 Stunden im Kühlschrank lagern. Dadurch lässt er sich leichter verarbeiten und klebt nicht.
- Für einen optimalen Mürbeteig verarbeitest du Butter und Ei immer frisch aus dem Kühlschrank. Denn nur mit kalten Zutaten lässt sich der Teig geschmeidig verarbeiten.
Das wichtigste Merkmal der Kekse ist dabei stets der feine, buttrige und mürbe Teig, der klassisch ganz ohne Backtriebmittel, mit hochwertigen Zutaten, frisch aus dem Kühlschrank verarbeitet wird.
Schritt-für-Schritt Grundrezept - Edeka Marmeladen-Kekse
- Das Mehl in eine große Schüssel geben und mit dem Backpulver und einer Prise Salz vermischen.
- Eine Mulde in die Mitte formen und die kalte Butter in kleinen Stückchen in die Mulde geben, anschließend die Eigelbe und den Zucker zusammen mit dem Vanillezucker darüber geben.
- Alle Zutaten mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.
- Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen.
- Sobald der Teig gut gekühlt und fest ist, den Backofen auf 175-180 Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Für die Kekse jeweils ein kleines Stückchen Teig abbrechen und zwischen den Händen zu einer Kugel mit ca. 2 cm Durchmesser rollen.
- Mit dem Daumen oder der Rückseite eines Kochlöffels eine Mulde in die Teigkugel drücken.
- In die Mulde einen Klecks gekühlte Marmelade setzen.
- Die Kekse in der Mitte des vorgeheizten Ofens ca. 12-15 Minuten backen.
- Auf einem Gitter abkühlen lassen und mit einem leckeren Tee oder Kaffee genießen.
Welche Marmelade ist die beste?
Marmelade, Gelee oder Konfitüre?
Die allweihnachtliche Grundsatzfrage: Marmelade oder Gelee? Gelee oder Marmelade? Grundsätzlich eignen sich für Plätzchen beide Varianten wie übrigens auch zum Aprikotieren. Entscheidender Unterschied: Backst du Gelee-Plätzchen, verzichtest du auf Fruchtstücke. Statt aus der ganzen Frucht entsteht das Gelee aus dem Saft, ist daher glatter, während für Marmelade die ganze Frucht eingekocht wird.
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Für den Kern der buttrigen Mürbeteig-Kekse aus süßer Marmelade verwenden Sie nach unserem Rezept Himbeergelee, während das Originalrezept auf Johannisbeergelee setzt. Tipp: Tauschen Sie die Himbeermarmelade ganz nach Ihrem Geschmack durch einen anderen Fruchtaufstrich aus. Auch passend: Johannisbeer-, Erdbeer- und Marillenkonfitüre.
Am besten schmeckt die Marmelade natürlich, wenn sie selbst gemacht ist. Zahlreiche Rezepte für Konfitüre aus frischen und gefrorenen Früchten findest du hier in der Rezeptewelt.
Besonderheiten und Varianten der Füllung
- Orangen-, Erdbeer-, oder Aprikosenmarmelade sind beliebte Alternativen und passen sich jeder Jahreszeit an.
- Möchtest du das Terrassenplätzchen-Rezept vegan zubereiten, verwende für den Grundteig einfach ein veganes Rezept. So schaffst du nicht nur die Basis für veganes Gebäck mit Fruchtfüllung.
- Auch für Kinder sind Kekse mit bunten Füllungen und Toppings ein Highlight. So kannst du die Fantasie spielen lassen und verschiedene Konfitüren, Gelees und Cremes zum Füllen nehmen.
- Mit Marmelade bestrichene Plätzchen sehen besonders dekorativ aus, eignen sich allerdings durch den klebrigen Belag nicht so gut dafür, in einem hübschen Glas oder im Zellophanbeutel verschenkt zu werden.
Bekannte Varianten: Hildabrötchen, Husarenkrapfen, Terrassenplätzchen und mehr
Hildabrötchen
Für die Hildabrötchen das Weizenmehl durchsieben und zusammen mit dem Zucker, dem Ei und der kalten Butter zu einem festen Teig verkneten. Die erste Teigkugel auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche 3 mm dick ausrollen. Den Teig mit einem runden Wellenausstecher ausstechen. Den zweiten Teig ebenfalls ausrollen und ausstechen, sodass die gleiche Menge an Keksen entsteht. Mit einem deutlich kleineren Ausstecher in jeden Keks mittig ein Loch ausstechen. Die Marmelade mit heißem Wasser glattrühren und ggf. durch ein Sieb streichen, um kleine Kerne zu separieren. Die Kekse werden zusammengefügt, mit Marmelade gefüllt und dekoriert.
Husarenkrapfen (Engelsaugen, Kulleraugen)
Unser Husarenkrapfen-Rezept kommt dabei ganz ohne Nüsse aus, dafür verfeinern Mandeln den Teig. Wir verwenden traditionell rotes Johannisbeergelee für die Füllung, du kannst aber auch eine andere Fruchtfüllung wählen - zum Beispiel etwa Aprikosenmarmelade oder Pflaumenmus. Tipp: Erst eine Woche nach dem Backen schmecken die Engelsaugen so richtig lecker - lass ihnen also die Zeit, ihr Aroma zu entfalten.
Lagere die Plätzchen am besten in einer luftdicht verschließbaren Dose und gib Pergamentpapier zwischen die einzelnen Keks-Lagen.
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Terrassenplätzchen
Diese dreistöckige Kreation aus Mürbeteig ist nicht nur ein echter Hingucker - die Marmelade zwischen den einzelnen Plätzchen-Terrassen macht sie auch geschmacklich zum Highlight. Wir verwenden für unser Terrassenplätzchen-Rezept Himbeerkonfitüre. Im Grunde hast du aber freie Wahl: Egal ob Pflaumenmus, Johannisbeergelee, Aprikosen- oder Erdbeermarmelade - nimm einfach deinen Lieblingsaufstrich.
Nougat-Kekse mit Marmelade
Runde Plätzchen aus Mürbeteig werden darin mit Nougat und Johannisbeergelee gefüllt. Bestreut mit gehackten Pistazien und bestäubt mit Puderzucker, sehen sie noch appetitlicher aus. Ein ähnliches Rezept ohne Fruchtmarmelade sind Nougattaler oder Nougat-Halbmonde: Zartes Buttergebäck mit Nougat.
Baiserplätzchen mit Marmelade
Unsere Baiserplätzchen mit Marmelade zergehen auf der Zunge und krönen jede Kaffeetafel oder Teatime. Gut harmonieren Himbeer- oder Brombeerkonfitüre mit dem Baiser. Aber auch Pfirsich- oder Aprikosenmarmelade machen auf den selbst gebackenen Baiserplätzchen eine gute Figur.
Tipps und Tricks für die perfekte Konsistenz, Aroma und lange Haltbarkeit
- Der Teig muss kalt sein - kalte Zutaten sorgen für optimale Verarbeitung und perfekte Zartheit.
- Backe die Kekse goldgelb, aber nicht zu dunkel, um einen mürben, zarten Biss zu garantieren.
- Trage Marmelade leicht aufgewärmt auf; so lässt sie sich gut verstreichen und läuft nicht aus.
- Lass die Plätzchen über Nacht durchziehen - dann entfalten sie ihr volles Aroma und die Marmelade zieht perfekt in den Teig ein.
- Die Plätzchen halten sich in einer luftdicht verschlossenen Dose ca. 1 Woche, manche Sorten sogar mehrere Wochen.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Damit Sie möglichst lange von Ihren selbst gebackenen Hildabrötchen mit Marmelade naschen können, lagern Sie sie in gut verschließbaren Plastik- oder Blechbehältern. Achten Sie darauf, dass diese keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind und bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Auf diese Weise hält sich das Gebäck problemlos bis zu drei Wochen.
Plätzchen mit leicht verderblicher Creme- oder Fruchtfüllung, wie zum Beispiel unsere Orangenkekse, lagern Sie am besten im Kühlschrank und verzehren Sie sie innerhalb von zwei Wochen.
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Luftdicht verschließbare Boxen aus Metall oder Kunststoff eignen sich hierfür ideal. Lagern Sie die Dosen nach Möglichkeit dunkel und bei Zimmertemperatur. Ausnahme: Plätzchen mit leicht verderblicher Creme- oder Fruchtfüllung, lagern Sie am besten im Kühlschrank.
Vegane Alternativen
Vegane Plätzchen mit Marmelade kommen ohne tierische Produkte aus. Um die Bindewirkung von Eiern nachzuahmen, eignen sich beispielsweise Apfelmus, gemahlene Leinsamen oder Fruchtpürees; als Butter-Ersatz sind Margarine, Mandelmus oder Erdnussbutter geeignet.
Kreative Rezeptideen und Kombinationen
- Unser Rezept für vegane Mürbeteig-Plätzchen führt in der Zutatenliste für den Teig ein wenig Orangenabrieb auf - bestreiche einen Teil der Plätzchen statt mit roter Konfitüre mit bitterer Orangenmarmelade und verstärke so das Orangenaroma.
- Unser Rezept für Zitronen-Mandel-Plätzchen verfeinerst du mit selbst gemachter Ingwermarmelade statt oder ergänzend zu der im Rezept vorgesehenen Erdbeerkonfitüre raffiniert und ungewöhnlich.
- Weihnachtliche Kreationen wie Glühwein- oder Bratapfel-Marmelade verleihen dem Gebäck zudem ein besonders festliches und zugleich raffiniertes Aroma.
Klassische und moderne Rezepte auf einen Blick
| Keksvariante | Füllung | Besonderheit |
|---|---|---|
| Hildabrötchen | Johannisbeergelee, Himbeergelee | Mit Loch und Puderzucker bestreut |
| Husarenkrapfen | Johannisbeergelee, Aprikosenmarmelade | Walnussgroße Kugeln mit Marmeladenmitte |
| Terrassenplätzchen | Himbeer-, Erdbeer- oder Pflaumenkonfitüre | Dreistöckige Optik |
| Baiserplätzchen | Himbeer- oder Brombeerkonfitüre | Mit Baiserhaube |
| Nougat-Kekse | Johannisbeergelee und Nougat | Mit gehackten Pistazien bestreut |
Marmeladen-Kekse als Familien- und Backerlebnis
Die Marmeladen-Kekse sind übrigens nicht nur in der klassischen Kekse-Backen-Saison zur Adventszeit ein Highlight, sondern schmecken zu jeder Jahreszeit. Versucht sie gerne einmal mit unterschiedlichen Marmeladensorten und passt sie so den Jahreszeiten an. Holt Euch für die Zubereitung Unterstützung von kleinen Helfern und Helferinnen und macht es so zu einem kleinen Event. Meine Kinder waren immer stolz wie Oskar, wenn ich ihnen eine kleine Schürze umgebunden habe und sie beim Teig kneten helfen durften. Die Kekse schmecken hinterher gleich noch mal so gut.
Häufige Fragen und Tipps
- Welche Marmelade eignet sich am besten? Himbeere, Johannisbeere, Aprikose und Orange sind die Klassiker, aber auch Brombeer- und Erdbeermarmelade funktionieren hervorragend.
- Worauf muss ich bei der Füllung achten? Die Marmelade sollte eher fest und möglichst ohne Stücke sein.
- Wie bleiben die Kekse knusprig? Nach dem Backen direkt auf ein Gitter zum Auskühlen setzen, damit sie nicht weich werden.
Fazit: Marmeladen-Kekse vom Edeka Rezept - Vielfältig, traditionell und individuell
Egal ob klassisch oder experimentell, mit Marmelade gefüllte Weihnachtsplätzchen sind zeitlos und gehören einfach auf jeden Plätzchenteller. Schnell, einfach und gelingsicher: In kurzer Zeit gelingen mit wenigen Grundzutaten wie Mehl, Butter, Zucker, Ei und optional Mandeln oder Nüssen wunderbare Plätzchen. Mit diesen Rezepten und Tipps wird eure Weihnachtsbäckerei garantiert ein voller Erfolg!
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