Kekse mit Lebensmittelfarbe färben – ausführliche Anleitung und Praxis-Tipps
Ob nun für den Geburtstagskuchen, das Cupcake-Topping oder auch das eine oder andere Getränk: Manchmal macht ein wenig Farbe das Ganze einfach besser. Wir wollen Ihnen hier darum erklären, wie Sie Lebensmittelfarbe selber machen können, warum sich das lohnt und worauf Sie bei der Verwendung achten sollten.
Warum eigene Lebensmittelfarbe? Vor- und Nachteile
Wer sich nach dem Clean Eating Prinzip ernährt, wird wohl vor künstlicher Lebensmittelfarbe eher zurückschrecken. Auch viele vegane und andere bewusste Ernährungsformen harmonieren oft nicht mit jedem Farbstoff. Das soll natürlich nicht heißen, dass jede Lebensmittelfarbe schlecht ist und Sie sie komplett vermeiden sollten. Im Gegenteil, die synthetischen Varianten haben durchaus Vorteile und können ebenso bewusst und mit sinnvollen Zusätzen hergestellt werden. Besonders die Färbeintensität wird immer stärker sein als bei natürlichen Alternativen.
Wer mit Lebensmittelfarbe backen möchte, merkt schnell: Bunte Töne sind weit mehr als nur Deko. Sie bringen Lebendigkeit aufs Gebäck, erzählen kleine Geschichten und machen Torten, Kekse oder Muffins zu echten Hinguckern. Grundsätzlich unterscheidet man nach ihrer Form und Konsistenz. Denn je nachdem, was Sie tönen möchten - Teig, Buttercreme oder Glasur - eignet sich eine andere Variante besser. Auch Intensität, Haltbarkeit und Handhabung spielen eine wichtige Rolle. Hinzu kommt: Manche Mittel basieren auf natürlichen Zutaten, andere bestehen vorwiegend aus Stoffen chemischen Ursprungs.
Formen von Lebensmittelfarben und Einsatzgebiete
Grundsätzlich unterscheidet man nach ihrer Form und Konsistenz. Denn je nachdem, was Sie tönen möchten - Teig, Buttercreme oder Glasur - eignet sich eine andere Variante besser. Auch Intensität, Haltbarkeit und Handhabung spielen eine wichtige Rolle.
| Art | Vor- und Nachteile | Geeignet für |
|---|---|---|
| Pulver | Lange haltbar, jedoch schwer zu dosieren und verteilen | Buttercreme, trockene Massen, Schokolade |
| Flüssig | Einfach dosierbar und gut mischbar. Kann jedoch die Teigkonsistenz verändern und hat wenig Farbintensität. | Teige, Getränke, Zuckerguss |
| Gel | Kräftige Farben, kann jedoch schwer zu verteilen sein bei festen Teigen. | Fondant, Buttercreme, Keksteig |
| Paste | Wenig Produkt nötig für eine ideale Farbgebung. Ist jedoch schwer erhältlich. | Fondant, Modelliermassen |
| Spray | Schneller Farbeinsatz für optische Effekte möglich. | Oberflächen, Dekor |
Natürliche Farben selber machen: Zutaten und Vorgehen
Haben Sie sich dafür entschieden, dass Sie Ihre Lebensmittelfarbe selber machen wollen? Wollen Sie Lebensmittelfarbe selber machen, arbeiten Sie mit natürlich vorkommenden Nuancen. Diese werden zum Beispiel aus Gewürzen und Säften gewonnen. Wie Sie sich jetzt vielleicht schon vorstellen können, bringen sie entsprechend immer einen Eigengeschmack mit.
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Je nach Pflanzenart unterscheidet sich die Zubereitung deutlich. Viele Zutaten lassen sich direkt aus dem Vorrat oder dem Garten nutzen. Grüne Noten aus Spinat oder Kräutern gelingen oft schon durch einfaches Pürieren. Rottöne oder Blautöne aus Gemüse wie Roter Bete oder Rotkohl entfalten ihre Farbwirkung dagegen meist erst beim Kochen. Selbstgemachte Lebensmittelfarben sind ein reines Naturprodukt und daher nur begrenzt haltbar.
Rot- und Rosa-Töne
Ein leuchtendes Rot lässt sich hervorragend mit Himbeeren oder Roter Bete erzeugen. So enthalten viele unserer heimischen Obst- und Gemüsesorten einen intensiven Rotanteil. Himbeeren und Johannisbeeren, ja sogar Blaubeeren, Rotkohl und Rote Bete eignen sich hervorragend zum Lebensmittelfarbe-selber-Machen. Je nach Nuance, die Sie erzielen wollen, eignen sich die Früchte unterschiedlich gut. Für ein helles Rot bzw. Rosa sollten Sie Himbeeren und Rote Johannisbeeren nutzen. Für ein Bordeaux können noch Blaubeeren, Schwarze Johannisbeeren und Rotkraut hinzugegeben werden - aber Achtung! Hier entsteht schnell ein Blaustich.
Gelb
Als Nächstes wollen wir uns einmal der gelben Lebensmittelfarbe widmen. Diese ist besonders leicht und ohne großen Aufwand selbst herstellbar. Besonders Kurkuma überzeugt hier mit einer intensiven, sonnigen Wirkung. Tipp: Kurkuma färbt besonders schön Buttercremes, Teige oder Glasuren in einem warmen Gelb. Wichtig: Kurkuma ist ein echter Power-Farbstoff - aber auch im Handling tückisch: Es tönt nicht nur Ihre Gebäcke, sondern auch Hände, Küchenbretter, Textilien und Utensilien dauerhaft gelb.
Blau
Natürliche Blautöne gehören zu den seltensten Tönen beim Backen mit Lebensmittelfarbe. In der Pflanzenwelt gibt es nur wenige Zutaten, die ein kräftiges Blau ergeben. Rotkohl enthält sogenannte Anthocyane - Pflanzenstoffe, die je nach Säure- oder Basengehalt ihre Farbintensität verändern. Rotkohlsaft ist in neutralem Zustand violett, bei Säure wird er rötlich, bei Zugabe von Basen (wie Natron) bläulich bis grünlich. Blaue Lebensmittelfarbe selber machen stellt uns vor eine der größten Herausforderungen, zumindest, wenn Sie einen sehr intensiven Ton erwarten. Um hingegen ein intensives Blau zu zaubern, benötigen Sie Natron.
Grün, Orange, Violett und Mischfarben
Um nun Töne wie Orange, Violett oder Grün zu erzielen, können Sie zum einen die natürlichen Lebensmittelfarben einfach miteinander vermischen. Jedoch ist das Ergebnis dabei nicht immer das beste. Algenpulver (z.B. …) und Weizen- bzw. Gerstengraspulver können bei Grün unterstützen. Experimentieren Sie und notieren Sie Mischverhältnisse für wiederholbare Ergebnisse.
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Praktische Anleitungen: Flüssig, eingekocht, pulverisiert
Für die meisten Glasuren und Soßen sowie auch besonders dünne Teige eignen sich in der Regel flüssige Varianten besser. Hier ersetzen Sie einfach einen Teil der jeweiligen Flüssigkeit im Rezept durch den färbenden Saft. Stellen Sie hingegen einen verhältnismäßig trockenen Teig her (z. B. Mürbeteig), verwenden Sie lieber Gel- oder Pastenfarben, damit die Konsistenz nicht leidet. Entscheidend kann aber auch die Haltbarkeit sein: Arbeiten Sie für ein besonders intensiv färbendenes Ergebnis mit einem Saft, sollten Sie diesen am besten gleich aufbrauchen. Darum ist es hier auch gut eine Variante zu wählen, die Sie gern trinken.
Pulver z.B. aus Gewürzen hingegen sind oft deutlich länger haltbar und somit auch für spontane Backprojekte geeignet. Sie können eine pulvrige Lebensmittelfarbe selber machen - und das sogar ganz einfach. Dadurch machen sie beispielsweise Säfte haltbar und können Sie auch später noch verwenden. Allerdings verlieren die Farben dadurch meist etwas an Intensität. Kochen Sie den gewünschten Farbsaft ein, bis er langsam dick wird bzw. Lassen Sie das Ganze gut trocknen. Geben Sie das Pulver abschließend in die gewünschte Form.
Tipp! Ist Ihnen das zu viel Aufwand? Oder etwa das Ergebnis zu hell? Dann frieren Sie doch alternativ einfach natürliche Lebensmittelfarben wie Fruchtpürees und einige Säfte in kleinen Aufbewahrungsdosen ein.
Lebensmittelfarbe in der Praxis: Kekse einfärben
Bunte Teige machen nicht nur optisch etwas her - es eröffnet auch eine kreative Spielwiese in der heimischen Backstube. Dabei haben Sie die Wahl: Möchten Sie mit intensiven, klassischen Mitteln arbeiten oder lieber zu natürlichen Farbgebern aus Obst, Gemüse und Gewürzen greifen? Probieren Sie es selbst aus!
Papageienkekse / Swirl-Kekse: Grundtechnik
Knallige Farben, zarte Konsistenz und ein himmlischer Geschmack - bunte Kekse zu backen macht nicht nur Spaß, sondern verführt auch die Sinne! Diese Leckerbissen sind der perfekte Genuss für alle, die es farbenfroh lieben. Ihre leuchtenden Farben entstehen durch verschiedene, eingefärbte Teige, die kunstvoll kombiniert werden.
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- Mehl mit Backpulver mischen.
- Die Masse vierteln und jeweils mit 2-3 Tropfen Lebensmittelfarben einfärben.
- Portionsweise den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen, beliebige Formen ausstechen und auf das Backblech legen.
- Im mittleren Einschub ca. 8-12 Minuten hell backen (je nach Größe).
Verwenden Sie Gel-Lebensmittelfarben, da sie den Teig nicht verflüssigen. Die Plätzchen begeistern mit ihrer eleganten Spiralmusterung, die durch das präzise Kombinieren verschiedenfarbiger Teige entsteht. Wenn Sie die Papageienkekse backen möchten, sollten Sie etwas mehr Zeit einplanen: Der Teig muss mindestens 60 Minuten ruhen, bevor er geformt wird.
Schnecken-Variante (Schritt-für-Schritt)
- Den gekühlten Teig in so viele Teile teilen, wie Farben gewünscht sind.
- Von jeder Farbe ein kleines Stück nehmen, die Stücke zusammendrücken und zu einer Kugel formen.
- Die bunte Rolle zu einer Schnecke aufrollen und den Rand in Zuckerperlen wälzen.
- Die Plätzchen etwa 8-12 Minuten hell backen.
Beim anschließenden Kombinieren der bunten Teige - etwa für Spiralen oder Marmorierungen - ist weniger mehr: Die Farben nur locker zusammendrücken oder rollen, nicht vollständig verkneten. So bleiben die Farbübergänge klar und strahlend. Wenn sich die Farbränder verwischen oder ein trüber Mischton entsteht, wurde zu viel gemischt.
Teigverarbeitung und Tipps für perfekte Konsistenz
Damit Ihre Leckerbissen nicht nur optisch beeindrucken, sondern auch geschmacklich überzeugen, kommt es auf die richtige Teigverarbeitung, Farbwahl und Technik an. Die richtige Teigverarbeitung ist entscheidend, damit die Plätzchen nicht nur farblich hervorstechen, sondern auch eine zarte, mürbe Konsistenz haben.
- Ist der Teig dennoch etwas zu weich oder klebrig, kann jederzeit vorsichtig etwas Mehl eingearbeitet werden, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
- Beim Einfärben wird der Teig in Portionen geteilt, die jeweils separat mit einer Farbe eingefärbt werden. Dabei gilt: zügig, aber gründlich kneten, bis die Farbe gleichmäßig verteilt ist. Sobald keine Schlieren mehr sichtbar sind, sollte das Kneten beendet werden - zu langes Bearbeiten macht den Teig zäh.
- Es empfiehlt sich, Gel-Lebensmittelfarben zu verwenden, da handelsübliche flüssige Farben oft nicht kräftig genug färben und zudem die Konsistenz sowie den Geschmack des Teigs verändern können.
- Damit die Farben erhalten bleiben, ist es wichtig, die richtige Temperatur und Backzeit zu wählen. Sobald der Rand leicht fest, aber noch nicht braun ist, sollten die Plätzchen aus dem Ofen genommen werden.
Verzieren: Techniken und Materialien
Das Verzieren von Keksen bietet eine kreative Möglichkeit, diese individuell und ansprechend zu gestalten. Hier sind einige Techniken zum Verzieren von Keksen:
- Zuckerguss-Verzierung (Royal Icing): Royal Icing wird aus Staubzucker, Eiklar und Zitronensaft oder Wasser hergestellt. Kekse bekommen mit Royal Icing eine glatte und matt glänzende Oberfläche.
- Glasieren: Eine dünnere Schicht Zuckerguss auf den Keks auftragen, um die gesamte Oberfläche zu bedecken. Trocknen lassen, bevor man weitere Dekorationen anbringt.
- Aufspritzen: Spritzbeutel und verschiedene Tüllen verwenden, um detaillierte Designs, Muster oder Schriftzüge auf die Kekse aufzuspritzen.
- Konturieren: Dickere Royal Icing verwenden, um Konturen auf den Keks zu spritzen. Erst auffüllen, wenn die Umrandung angetrocknet ist, sonst bricht die Umrandung sehr leicht.
- Schokolade/Kuvertüre: Schokolade über Dampf (Wasserbad) bei schwacher Hitze schmelzen und die Kekse darin tauchen oder damit bestreichen.
- Fondant oder Marzipan: Marzipan oder Fondant ausrollen und mit Ausstechformen ausstechen, die auf die Kekse gelegt werden können. Fondantdeckel mit Modellierstäben gestalten.
- Natürliche Dekoration: Die Kekse mit essbaren Blüten oder Blättern verzieren. Darauf achten, dass die Blumen für den Verzehr geeignet sind.
- Zuckerstreusel, Perlen & Glitzer: Nach dem Backen verwenden; zum Befestigen Schokolade oder Spritzglasur nutzen.
Werkzeug und Zubehör für Einsteiger
Als erstes zeige ich dir, welche Utensilien du für den Anfang benötigst. Später kommt noch das eine oder das andere hinzu, aber für den Anfang reichen diese Dinge völlig.
- Lebensmittelfarben: Gelfarben (z. B. Wilton, Rainbow Dust) sind sehr intensiv in der Deckungskraft. Nimm mit einem Zahnstocher oder Stäbchen ein wenig Farbe aus dem Töpfchen heraus und füge es zu deinem Icing hinzu. Denk daran, dich nach und nach zu deinem gewünschten Farbton hinzuarbeiten, sonst wird das Ergebnis zu dunkel.
- Tüllen: Für den Anfang empfehlen sich runde Tüllen in den Größen 1, 2 und 3.
- Einweg-Spritzbeutel: Größe ca. 15 cm reicht. Spritzbeutel ohne Schweißkante erlauben das Formen von Löchern ohne Tülle.
- Squeeze-Flaschen: Zum Fluten größerer Flächen sehr praktisch.
- Zahnstocher/Nadel und Küchenpapier: Für Feinarbeiten, Glätten und Aufräumen.
- Icing: Kann man selber machen oder kaufen; selbstgemachtes Icing ist ideal zum Üben.
- Geduld und Übung: Etwas ganz Wichtiges… brauchst du allerdings auch noch, und das ist….Geduld!! Und wenn Du sagst, ja, Tchakka!, Geduld habe ich, dann brauchst du noch….Übung!
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Lassen Sie das Gebäck vollständig auskühlen, bevor diese in einer luftdichten Dose gelagert werden. Metall- oder Kunststoffdosen eignen sich am besten, da sie vor Feuchtigkeit schützen und die Backwaren lange knusprig halten. So können die Plätzchen etwa 3 Wochen gelagert und verzehrt werden. Ein weiterer Tipp: Mürbeteig wird nach ein paar Tagen oft noch köstlicher, da sich die Aromen entfalten.
Rezepte & Inspirationsideen
Unsere bunten Blumen Kekse sind eine wunderbare Idee für besondere Anlässe wie Valentinstag, Muttertag, Hochzeiten oder auch zum Osterfest. Dieses Blumen Kekse Rezept verschönert garantiert jede Feier - sei es Ostern, Valentinstag, Muttertag oder einfach ein sonniger Frühlingstag.
Zutaten … für den Teig: 80 g Zucker, 250 g Mehl, 125 g weiche Butter, 1 Ei. Zum Dekorieren: RUF Zuckerguss Classic, RUF Lebensmittelfarbe Classic.
Anleitungen Teig zubereiten: Mehl, Backpulver, Butter und das Ei in eine Rührschüssel geben. Mit einem elektrischen Handrührgerät oder einer Küchenmaschine (Knethaken) zu Streuseln verarbeiten. Anschließend mit der Hand zu einem glatten Teig kneten. Teig ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Bei einem sehr festen Teig, diesen kurz auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten.
Plätzchen formen und Backen: Den Teig auf einer bemehlten Unterlage dünn ausrollen, mit Förmchen Plätzchen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Plätzchen auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Ofen bei 200 °C ca. 12 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen.
Blumen Kekse verzieren: Unseren Zuckerguss kneten und in mehrere kleine Schüsseln umfüllen. Anschließend einige Tropfen der unterschiedlichen Lebensmittelfarben in die Schüsseln geben und umrühren. Zunächst die abgekühlten Kekse mit dem normalen Zuckerguss bestreichen und trocknen lassen. Anschließend könnt ihr die verschieden farbigen Zuckergüsse in kleine Spritztüllen füllen und so eure Blumen Kekse nach Belieben verzieren. Die Blumen Kekse anschließend auf einem Kuchengitter trocknen lassen.
Tipps für das Verzieren mit Kindern und als Geschenkidee
Wer mit Kindern bunte Kekse backt, kann sie beim Ausstechen von Tier-, Herz- oder Sternformen einbeziehen oder ihnen Zuckerguss und Streusel für kreative Muster überlassen - so wird das Vorbereiten zum bunten Vergnügen! Ein kleiner Trick: Teig vorher in so viele Portionen wie nötig teilen, sodass jeder seine eigene Farbe oder mehrere Farben kneten und formen kann.
Papageienkekse backen lohnt sich nicht nur für den eigenen Genuss - die bunten Leckerbissen sind auch eine wunderbare Geschenkidee. Hübsch verpackt in Gläsern, Papiertütchen oder kleinen Boxen werden sie zum liebevollen Mitbringsel für Familie und Freunde.
Fehlervermeidung: Häufige Probleme und Lösungen
- Der Zuckerguss läuft vom Keks: Plätzchen vollständig auskühlen lassen, Guss nicht zu dünn anrühren (z. B. 2 EL Zitronensaft auf 100 g Puderzucker als Richtwert).
- Farbe bleibt blass: Gel- oder Pastenfarben verwenden; flüssige Farben sind oft weniger intensiv.
- Farben verwischen beim Kombinieren: Nicht zu stark verkneten - weniger ist mehr.
- Natürliche Farben verlieren an Intensität beim Backen: Mit höherer Anfangskonzentration oder geeigneter Basis (z. B. Buttercreme) arbeiten.
Weiterüben und Spaß haben
Am Anfang wirst du erschlagen sein von all den Dingen und Möglichkeiten, die es gibt, um Kekse zu verzieren. Mit der Zeit wirst du deine eigenen Vorlieben zum Verzieren kennenlernen und auch deine persönliche Note in jedem Keks wiederfinden. Übung macht den Meister - viel Spaß beim Backen und Verzieren!
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