Kekse aus Frankreich: Eine Vielfalt an Geschmäckern und Traditionen
Die französische Backkunst ist weltweit bekannt und beliebt. Mit viel Liebe und Hingabe werden kleine und große Köstlichkeiten nach klassischen Rezepten gezaubert, die Feinschmeckern das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Von bunten Macarons über zarte Madeleines bis hin zu raffinierten Éclairs bietet französisches Gebäck eine unglaubliche Vielfalt. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Arten von Keksen und Gebäck aus Frankreich und nimmt Sie mit auf eine kulinarische Reise durch das Land der Genüsse.
Vielfalt der französischen Kekse und Gebäcke
Frankreich bietet eine breite Palette an süßen und herzhaften Gebäcken. Jede Region hat ihre eigenen Spezialitäten, die die kulinarische Vielfalt des Landes widerspiegeln.
Süße Verführungen
- Macarons: Diese kleinen, runden Baiserkekse mit cremiger Füllung sind in den letzten Jahren zu einem internationalen Trend geworden. Sie sind in vielen verschiedenen Farben und Geschmacksrichtungen erhältlich und sehen nicht nur toll aus, sondern schmecken auch einzigartig. Im Norden Frankreichs sind die Macarons d'Amiens verbreitet, ein dickeres Gebäck ohne Cremefüllung.
- Madeleines: Diese kleinen Küchlein in Muschelform stammen ursprünglich aus Lothringen. Sie werden aus Zucker, Mehl, Butter, Eiern und Backpulver hergestellt und können mit Honig, Mandeln oder Orangenblütenaroma verfeinert werden.
- Éclairs: Dieses längliche Gebäck wird aus Brandteig hergestellt, dem gleichen Teig, der auch für Krapfen und Windbeutel verwendet wird. Éclairs werden oft mit Creme gefüllt und mit Schokolade oder Zuckerguss überzogen.
- Beignets: Diese ähneln den deutschen Krapfen und werden ebenfalls aus Brandteig hergestellt und frittiert. Es gibt sie in verschiedenen Variationen und mit unterschiedlichen Füllungen. In Frankreich werden auch andere Teigtaschen als Beignets bezeichnet, die gefüllt und frittiert werden.
- Mille-Feuille: Dieser Kuchen besteht aus mehreren Schichten Blätterteig, die mit zwei Schichten Creme gefüllt sind. Der Kuchen wird oft mit Zuckerguss oder Sahne überzogen und gerne zu einer Tasse Kaffee serviert. "Mille-Feuille" bedeutet übersetzt "tausend Blätter", was die vielen Schichten des Blätterteigs beschreibt.
- Pain au Chocolat: Dieses Gebäck ähnelt dem Croissant und wird aus dem gleichen Blätterteig hergestellt. Es hat jedoch eine ovale Form und ist mit zwei Schokoladenstreifen gefüllt.
- Champagnerkekse: Diese festlichen Kekse lassen sich einfach und schnell zubereiten. Die Zutaten umfassen Champagner, Zucker, Backfett, Mehl, Backpulver und Lebensmittelfarbe.
Regionale Spezialitäten der Bretagne
Die Bretagne ist bekannt für ihre köstlichen Kuchen und Kekse, die hauptsächlich aus Butter hergestellt werden.
- Kouign-amann: Dieses Gebäck wurde um 1865 in Douarnenez erfunden und besteht aus Brotteig, dem Zucker und salzige Butter zugefügt werden. Der Teig wird ähnlich wie Blätterteig gefaltet. Beim Backen schmilzt die Butter-Zucker-Mischung und verleiht dem Gebäck eine schmelzende Textur im Inneren und eine karamellisierte Kruste außen.
- Far Breton: Dieser Auflauf wird aus Mehl, Eiern, Milch, Butter und Zucker hergestellt. In der bekanntesten Variante enthält er Backpflaumen, die dem traditionellen Rezept eine fruchtige Note verleihen.
- Gâteau Breton: Dieser Mürbeteigkeks aus salziger Butter stammt aus der Gegend von Lorient. Seine Kruste ist mit einem Muster verziert. Er enthält mindestens 20 % Butter, um den Namen Gâteau Breton tragen zu dürfen.
- Galette Bretonne: Diese einfache, runde und dünne Galette wurde durch die Galettes de Pont-Aven bekannt. Es gibt auch den Palet Breton, einen dickeren Keks mit gesalzener Butter, der 1920 von Alexis Le Villain erfunden wurde.
Herzhafte Variationen
- Quiche: Die Quiche ist ein herzhafter Kuchen, der in Frankreich sehr beliebt ist. Sie kann mit verschiedenen Zutaten wie Speck, Auberginen, Zwiebeln, Zucchini, Sahne und Käse zubereitet werden.
- Fougasse: Dieses Hefebrot stammt aus der Provence und ist mit Oliven, Speck, Zwiebeln und getrockneten Tomaten belegt. Es ähnelt der italienischen Focaccia.
Französische Butter: Ein Schlüsselelement für Geschmack und Textur
Französische Butter spielt eine entscheidende Rolle bei der Herstellung von hochwertigem Gebäck. Sie enthält in der Regel mindestens 82 % Butterfett, was ihr einen reicheren Geschmack und eine weichere Textur verleiht. Der geringere Wassergehalt und der höhere Fettgehalt tragen dazu bei, ein flockigeres Gebäck und eine zartere Krume zu erzielen. Französische Butter ist oft Sauerrahmbutter, was ihr ein leicht säuerliches und komplexeres Geschmacksprofil verleiht. Einige der bekanntesten französischen Buttersorten tragen das AOP-Siegel (Appellation d’Origine Protégée), das ihre Herkunft und den Einsatz traditioneller Herstellungsmethoden belegt.
Tipps zur Aufbewahrung von Gebäck
Um Gebäck möglichst lange frisch zu halten, sollte es in einem luftdichten Behälter oder einer Verpackung gelagert werden. Dies schützt das Gebäck vor Feuchtigkeit und trennt es von anderen Lebensmitteln. Die Lagerungstemperatur spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Es ist ratsam, Gebäck an einem trockenen Ort zu lagern und es vor dem Servieren kurz an der frischen Luft auszulüften.
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Gebäck als Geschenk
Gebäck ist immer ein willkommenes Geschenk, besonders zum Muttertag oder zu anderen besonderen Anlässen. Es gibt viele verschiedene Arten von Backwaren, aus denen Sie wählen können, von süßen Keksen bis hin zu herzhaftem Gebäck. Die Auswahl ist vielfältig, und die hübschen Verpackungen eignen sich perfekt als Geschenk.
Gebäck für besondere Ernährungsbedürfnisse
Es gibt viele leckere vegane Gebäcke, die ohne tierische Produkte hergestellt werden. Auch für Menschen mit einer Ei-Allergie oder -Unverträglichkeit gibt es eine große Auswahl an Gebäck ohne Ei. Für Diabetiker ist es wichtig, auf den Zuckergehalt und die Art des Gebäcks zu achten. Es gibt auch glutenfreie Alternativen zu Weizenmehl, wie Maismehl, Buchweizenmehl, Mandelmehl, Kokosmehl, Reismehl oder Kartoffelmehl.
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