Traditionelle Kekse aus dem Burgenland: Die besten Rezepte und Geheimnisse

Die burgenländischen Kekse gehören zu den absoluten Klassikern der österreichischen Backtradition und sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Wer kennt sie nicht, die burgenländischen Kekse und Mehlspeisen? Mit ihrer besonderen Mürbheit und den oft raffinierten Füllungen sind sie insbesondere zur Weihnachtszeit, aber auch zu anderen Anlässen sehr beliebt. In diesem Artikel finden Sie die wichtigsten Informationen, Hintergründe sowie exakte Rezepte zu den berühmtesten Burgenland-Keksen. Außerdem verraten wir Ihnen praktische Tipps rund um Zubereitung, Aufbewahrung und Zutatenwahl.

Der Klassiker: Burgenländer Kipferl

Burgenländer Kipferl sind wohl der Klassiker unter den Weihnachtskeksen aus dem Burgenland. Mit ihrer Nussfüllung, ummantelt von einem mürben Teig, dürfen die Kekse in vielen burgenländischen Haushalten zu Weihnachten nicht fehlen.

Omas Burgenländerkipferln sind eine traditionelle und sehr beliebte Mehlspeise. Die Rede ist vom Burgenländer Kipferl, und wer die süßen Verführer bisher nicht selbst gebacken hat, kennt sie vielleicht von Oma zu Hause. Doch dieses Keksrezept muss nicht unbedingt bis Weihnachten warten.

Das Rezept und die Zubereitung der Burgenländer Kipferl gestalten sich relativ einfach, da der Teig für die Kekse mit kalter Germ zubereitet wird. Zunächst vermengst du die Germ mit kalter Milch und dem Zucker. Das Mehl kann auf die Arbeitsfläche oder in eine Rührschüssel gegeben werden, wobei du eine Mulde in der Mitte formst.

Die Kipferl werden auf einem Backblech aufgelegt und für rund zwölf Minuten bei 170 Grad Ober- und Unterhitze hellbraun gebacken.

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Burgenländer Kipferl Gebäck und Zutaten

Rezept für klassische Burgenländer Kipferl

  • Germ und Zucker in der leicht erwärmten Milch auflösen und mit den restlichen Zutaten mischen
  • Mehl, Butter, Eigelb rasch zu einem glatten Teig verkneten
  • Kurz rasten lassen
  • Teig in Hörnchenform rollen, auf das Blech legen
  • Backen bei 170°C ca. 12 Minuten

Burgenländer: Das feine Marmeladen-Baiser-Plätzchen

Neben Kipferln erfreuen sich vor allem die „Burgenländer“ großer Beliebtheit. Dabei handelt es sich um mürbe Kekse, die mit Marillenmarmelade gefüllt und mit einer feinen Baiserhaube garniert werden.

Zutaten für den Mürbteig

Zutat Menge
Mehl 280 g
Butter 200 g
Staubzucker 80 g
Eigelb 3 Stück

Für die Schneemasse: 3 Eiklar und 280 g Kristallzucker. Zusätzlich benötigt: Marillenmarmelade, Schokoladeglasur.

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Alle Zutaten zu einem Mürbteig verarbeiten und für 1 Stunde kalt rasten lassen.
  2. Für die Schneemasse das Eiklar mit dem Zucker sehr steif schlagen und in einen Dressiersack füllen.
  3. Den Teig ausrollen und in Scheiben ausstechen (ca. 3 cm Durchmesser).
  4. Auf die Hälfte der Teigscheiben die Schneemasse ringförmig dressieren.
  5. Kekse im vorgeheizten Rohr ca. 12 Minuten bei 160° backen und auskühlen lassen.
  6. Die leeren Keksscheiben mit Marmelade bestreichen und die dekorierten Kekse zusammensetzen.
Zubereitung der Burgenländer mit Mürbteig, Marmelade und Baiserhaube

Alternative Rezeptvariante

  • Mehl, Backpulver, Butter, Zuckersorten und Dotter verkneten.
  • Teig in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 1 Stunde kalt stellen.
  • Kekse ausstechen, Baiser aufdressieren, backen.
  • Marmelade aufkochen, glatt rühren und in die Mitte der Kekse dressieren.

Weitere traditionelle Keksvarianten aus dem Burgenland

  • Haselnussbusserln: Sind klassisch und passen nicht nur in die Weihnachtszeit.
  • Weinkrapferl: Sind einfach in der Herstellung und köstlich im Geschmack.
  • Herzhafte Burgenländersonnen: Sehen zum Anbeißen aus und sind ein Hingucker auf dem Keksteller.
  • Mostkekse: Schmecken einfach, aber sehr gut.
  • Erdäpfel-Powidl-Schnecken: Für dieses Rezept wird ein Kartoffelteig zubereitet, danach rechtecke ausgeschnitten, gefüllt, gebacken und serviert.
Traditionelle Burgenländer Keksvielfalt: Kipferl, Sonnen, Haselnussbusserln

Backtipps und Tricks aus dem Burgenland

  • Wer kennt sie nicht, die burgenländischen Kekse und Mehlspeisen. Sie sind besonders mürb, besonders schön und besonders schnell vom Kuchenteller und aus der Keksdose verschwunden.
  • Die Kekse halten sich luftdicht verpackt mindestens 3 Wochen.
  • Für zitronige Varianten kann ein Teelöffel Zitronenabrieb in den Teig geknetet und Lemon Curd statt Marmelade verwendet werden.
  • Backbleche mit Backpapier belegen und Kekse mit Abstand darauf platzieren.
  • Baiser-Tupfen aufdressieren, sodass um jede Keksform ein dekorativer Rand entsteht.
  • Nicht vergessen: Nach halber Backzeit Bleche tauschen und Ofentür einen Spalt öffnen, damit die Kekse auskühlen können.
  • Die Füllung sollte nach dem Backen gut trocknen, damit die Kekse nicht aufweichen.
Zubereitung von Burgenländer Kipferl Schritt für Schritt

Besonders beliebte Zutaten & Variationen

Die Marillenmarmelade ist typisch für das Füllen der Burgenländer und sorgt für einen fruchtigen Kontrast zum mürben Teig und der süßen Baiserhaube. Wer eine Abwandlung möchte, kann statt Marillenmarmelade auch Himbeer-, Ribisel- oder Zwetschgenmarmelade verwenden.

  • Für eine zitronige Variante: Einen Teelöffel Zitronenabrieb in den Teig kneten und danach mit Lemon Curd füllen.
  • Für Schokoladenliebhaber kann nach dem Zusammenkleben eine Schokoladeglasur über die Kekse gezogen werden.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Die Kekse halten sich luftdicht verpackt mindestens 3 Wochen. Hausgemachte Kekse aus dem Burgenland sind ideale Geschenkideen zu Weihnachten mit persönlicher Note.

Verpackte Burgenländer Kekse als Geschenkidee

Burgenland: Eine Region reicher Keks-Tradition

Besonders zu Weihnachten duften die burgenländischen Küchen nach Kipferln, Sonnen und anderen Spezialitäten. BURGENLAND. Dieser Weihnachtskeks darf in vielen Haushalten, weit über die Grenzen des Burgenlandes hinweg, nicht fehlen.

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Burgenländisches Weihnachtsgebäck am festlich gedeckten Tisch

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