Käsekuchen-Waffeln: Ein Thermomix® Rezept für den perfekten Genuss

Meine Vorstellung eines perfekten Wochenendes? Frühstück im Bett mit einer dampfenden Tasse Kaffee - und einem Teller frisch gebackener Waffeln. Am liebsten so hoch gestapelt, dass der Waffelturm auch noch zum Nachmittagskaffee ausreicht. Wer auf der Suche nach dem ultimativen Waffelgenuss ist, weiß, dass dieser mit dem perfekten Waffelteig steht und fällt. Und was gibt es Besseres, als diesen mit dem Thermomix® zuzubereiten?

Das Grundrezept für Thermomix® Waffeln

Darf ich vorstellen? Sieben Zutaten, zwei Arbeitsschritte - ein Rezept, das einfacher kaum sein könnte. Seit langer Zeit ist die Waffel ein bewährter Gebäckklassiker: Ob rund, eckig oder in Herzform ausgebacken ist dabei vollkommen dir überlassen. Den Grundstein hast du mit diesem Grundrezept gelegt - jetzt geht’s ans Finetuning.

Zutaten:

  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 125 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 0.5 Prise(n) Salz
  • 3 Ei(er) getrennt
  • 250 g Mehl
  • 0.25 TL Backpulver
  • 250 ml Milch
  • 125 ml Mineralwasser
  • evtl. Fett für das Waffeleisen

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten in den Mixtopf geben und 1 Min. verrühren.
  2. Ein Waffeleisen vorheizen, ggf. einfetten und den Teig portionsweise ausbacken.

Tipps und Tricks für den perfekten Teig

Das Grundrezept für die leckersten Waffeln mit dem Thermomix® ist vermeintlich einfach, oder? Geh‘ einen Schritt weiter: In unserer bunten Waffel-Kollektion findest du viele Rezepte für deine Waffelkreationen.

Was darf’s denn sein: Süße Buttermilchwaffeln mit Zimt? Oder doch lieber schnelle Pizzawaffeln mit Tomaten, Schinken und Parmesan? Während du davon ausgehen kannst, dass der Teig im Mittelalter noch etwas anders zusammengestellt wurde, ist unser Waffelteig heute bis ins feinste Detail perfektioniert. Mehl, Fett, Eier, Zucker, Salz, und etwas Flüssigkeit - mehr brauchst du für den perfekten Waffelteig meist gar nicht.

„Das richtige Mehl“ gibt es bei einem Waffelteig nicht. Das klassische Rezept enthält Weizenmehl Type 405, aber auch Dinkelmehl, Buchweizen und alternative Mehle wie Mandelmehl oder Maismehl kannst du verwenden. Die Geister scheiden sich zwischen Butter und Margarine. Man sagt den Butterwaffeln nach, dass sie durch die Butter als Geschmacksträger meist noch aromatischer werden. Veganen Waffelfreunden wird mit dem Griff zur Margarine kein Genuss verwehrt. Hm, Milchtüte oder Mineralwasserflasche? Egal, meine ich.

Lesen Sie auch: Schnelles Blaubeerkäsekuchen Rezept

Ein genereller Tipp: Waffelteig verzeiht viel. Falls dein Teig in der Schüssel mal zu flüssig oder zu fest wird, erreichst du mit ein wenig Nachjustieren ein gelungenes Waffelerlebnis.

Variationen für jeden Geschmack

Hättest du vor ein paar Jahren gesagt, dass ich meine Puderzuckerwaffeln irgendwann gegen Waffeln mit Zucchini und Karotten oder Speck-Käse-Waffeln tauschen würde, hätte ich dich ungläubig angeguckt. Heute sind herzhafte Waffeln fester Bestandteil meines Waffelrepertoires. Auch die Foodtrends machen vor den Waffeln keinen Halt: Hier trifft Red Velvet Cake auf Bubble Waffel aus der Frittentüte und hier wird Brötchenteig im Waffeleisen ausgebacken - zu verrückt? Gibt’s nicht! Zu bunt? Auch nicht!

Käsekuchen-Waffeln: Eine besondere Variante

Amerikanischer Cheesecake als Waffel-Variation? Klingt fast zu lecker, um wahr zu sein! Noch nie sind wir so schnell in die Küche gerannt, um unser Waffeleisen aus dem Schrank zu kramen. Der Grund: Käsekuchen-Waffeln, die dank des veränderten Grundrezeptes ruckzuck auf unserem Teller liegen. Mhhhhm, lecker!

Was das Randezvous von Käsekuchen und Waffeln so perfekt macht? Ganz viel Frischkäse im Teig, eine feine Zitronennote und Vanille lässt sie nach Käsekuchen schmecken. Außen sind sie leicht kross - eben wie klassische Waffeln. Probiere unser Rezept gerne aus lasse deine Familie oder liebe Gäste teil an dieser genussvollen Romanze haben.

Zutaten für Käsekuchen-Waffeln:

  • 450 g Frischkäse
  • 4 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Vanillepaste
  • 150 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Öl zum Einfetten
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Frischkäse, Eier, Zucker, Zitronensaft und Vanillepaste mit dem Schneebesen gründlich glattrühren.
  2. Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermengen. Die Mehlmischung nach und nach zur Frischkäsemasse geben und kurz zu einem homogenen Waffelteig verrühren.
  3. Waffeleisen vorheizen und mit Öl einfetten. Pro Waffel 2-3 EL Teig in die Mitte des Waffeleisens geben. Ca 5 Minuten backen, bis die Waffeln goldbraun sind.

Tipps für Käsekuchenwaffeln:

  • Damit die Waffeln nicht anbrennen, das Waffeleisen nicht zu heiß einstellen! Am besten heizt du das Gerät auf höchster Stufe vor, schaltest es auf mittlere Temperatur herunter und fettest es anschließend bevor du die erste Portion Teig einfüllst.
  • Im Herzwaffeleisen gelingen die Käsekuchenwaffeln besonders knusprig. Im Belgischen Waffeleisen schmecken sie dafür mehr nach Käsekuchen.
  • Für gleichmäßig große Waffeln immer die gleiche Menge Teig ins Waffeleisen geben.
  • Damit die Waffeln nach dem Backen nicht pappig werden, solltest du sie sofort servieren oder nebeneinander liegend auf einem Kuchengitter ausdampfen lassen.
  • Für Extra-Frische kannst du zusätzlich etwas Zitronenschale (von einer Bio-Zitrone) in den Teig raspeln.

Waffeln aus der Heißluftfritteuse

Waffeln aus der Heißluftfritteuse sind ein weiteres Airfryer Rezept, das mich wirklich überzeugt hat. Ich gebe zu, dass ich anfangs skeptisch war, ob Waffeln aus der Heißluftfritteuse mit Omas Waffeln aus dem Waffeleisen mithalten können. Wir backen die Airfryer Waffeln in einer Silikon-Waffelform, die nicht gefettet werden muss. Nun denkst du vielleicht, dass das Waffelbacken im Waffeleisen schneller geht, doch das stimmt nur bedingt. Außerdem will man manchmal gar nicht den ganzen Waffelteig auf einmal verbacken. Ich bereite ihn gern auch mal vor und stelle ihn in den Kühlschrank. So wie die Kinder dann nachmittags versetzt eintrudeln, bekommen sie schnell & einfach ihre Waffeln aus der Heißluftfritteuse.

Lesen Sie auch: Rezept: Bodenloser Käsekuchen im Thermomix®

Wenn du in der Heißluftfritteuse Waffeln backen willst, brauchst du Waffelbackformen aus Silikon. Ich kann dir diesen belgischen Waffeleinsatz* empfehlen, der im Doppelpack kommt. Er eignet sich für alle gängigen Airfryer, die ich bis jetzt getestet habe. Wenn du fertig gebackene Waffeln in der Heißluftfritteuse warm machen möchtest, gibst du sie für 2 Minuten bei 180 Grad in den Airfryer.

Häufige Fehler und Lösungen

Auch bei den einfachsten Rezepten will das mit dem Gelingen manchmal einfach nicht funktionieren. Die häufigsten Fehler von Waffelbäckern und Waffelbäckerinnen und mögliche Lösungen für all deine Waffelprobleme?

Waffeln kleben am Waffeleisen

Wenn sich deine Waffeln nicht so recht von dem Waffeleisen trennen möchte und dein Teig beim Entnehmen immer wieder reißt, dann hilft aller Regel nach etwas mehr Fett. Vielleicht hast du deine Butter zu kalt zum Teig gegeben?

Waffeln werden nicht knusprig

Es gibt genug Waffelliebhaber und Waffelliebhaberinnen, die auf die knusprige Variante schwören und stets nach dem Geheimrezept für wirklich knusprige Waffeln suchen. Das magische Zutaten-Duo: Butter und Mineralwasser im Teig für den extra Crunch.

Teigreste im Waffeleisen

Ja, Waffeln, die festkleben, gibt es immer wieder. Wenn dann auch noch Teigreste im Waffeleisen verbleiben und weiterbacken, kann es zu Verbrennungen der nächsten Waffeln und einem verbrannten Geruch kommen, der die Lust auf Waffeln vermiest. Die offensichtliche Lösung: Nimm‘ dir die Zeit und säubere dein Waffeleisen von sämtlichen Teigresten, bevor du deinen Waffelteig aus dem Thermomix® weiter ausbackst.

Lesen Sie auch: Käsekuchenrezept aus Polen entdecken

Waffeln warmhalten und aufbewahren

Bei einem Waffelturm stolzer Größe kann schon einmal etwas übrig bleiben. Bis die letzte Waffel im Eisen ausgebacken ist, können die unteren Stockwerke des Turmes kalt geworden sein. Mein Tipp: Staple deine Waffeln auf einen großen Teller (die Waffeln sollten dabei kleiner im Umfang sein als dein Teller) und halte sie bei circa 50 °C im Ofen warm.

Selbstgemachte Waffeln haben in zimmerwarmen Gefilden eine Überlebensdauer von circa einem Tag. Wenn die Lust aufs Ausbacken erst einmal schwindet und der Hunger dich übermannt, dann bleibt der restliche Waffelteig auch gerne einmal in der Rührschüssel. Wusstest du, dass du diesen Teig auch in das Gefrierfach legen kannst?

Quarkwaffeln: Eine saftige Alternative

Diese saftigen Quarkwaffeln sind ganz schnell gemacht. Unser Waffelteig besteht nur aus simplen Zutaten, die du sowieso zuhause hast. Damit ist das Rezept mit Quark perfekt für spontane Gäste oder zum Brunch - und ein schneller Endgegner gegen Süßhunger.

Zutaten für den Teig

  • 300g Weizenmehl (Type 405)
  • 250g Quark (40% Fettgehalt)
  • Etwas Butter für das Waffeleisen

Zubereitung

  1. Für die Quarkwaffeln das Mehl mit dem Backpulver mischen.
  2. Die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und Salz mit den Schneebesen des Handrührgerätes schaumig schlagen.
  3. Nach und nach die Eier zugeben und weiter schlagen. Die Mehl-Mischung, den Quark und die Milch zugeben und die Masse zu einem gleichmäßigen Teig rühren.

Warum du den Waffelteig nicht vorbereiten solltest

Den Waffelteig am besten zügig ausbacken: Das Backpulver verliert bei langem Stehen seine Wirkung. Und diese ist besonders wichtig für fluffige Waffeln.

Ausbacken der Quarkwaffeln

  1. Das Waffeleisen anschalten und warten bis die Temperatur zum Ausbacken erreicht ist. Ober- und Unterseite des Waffeleisens mit etwas Butter einfetten.
  2. Ca. 5 EL des Teiges mittig auf das Waffeleisen geben, etwas verteilen, den Deckel schließen und je nach Waffeleisen ca. 2-3 Minuten backen.
  3. Mit einer Gabel die fertige, leicht gebräunte Waffel entnehmen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren. Zwischendurch das Waffeleisen immer wieder etwas einfetten.
  4. Die fertigen Waffeln nach Belieben mit Quark und frischem Obst servieren. Der Teig ergibt ca. 8-10 Quarkwaffeln.

Waffeln vorbacken oder ein zweites Mal genießen

Die gebackenen, abgekühlten Quarkwaffeln auf ein mit Backpapier belegtes Ofenrost legen. Im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad Ober-/Unterhitze ca.

Rhabarberkompott als Topping

Du suchst noch das i-Tüpfelchen für deine Waffeln? Der Frühling ist da und damit auch die Rhabarberzeit! Was gibt es Schöneres, als frische Waffeln mit einem fruchtig-säuerlichen Rhabarberkompott zu genießen? Das Kompott ist nicht nur köstlich, sondern auch vielseitig verwendbar. Also ran an den Herd und ausprobieren!

Zutaten für das Rhabarberkompott:

  • 1 Glas Sauerkirschen
  • 15 g Speisestärke
  • 1 P. Vanillezucker
  • 140 g Butter, zimmerwarm
  • 3 Eier, Gr. M
  • 100 g Zucker

Zubereitung Rhabarberkompott:

  1. Den Rhabarber waschen, die Enden abschneiden und die Stangen in Würfel schneiden.
  2. Mit 2 EL Wasser in einen Topf geben. Bei mittlerer Hitze aufkochen lassen.
  3. Dann die Hitze reduzieren und köcheln lassen, bis der Rhabarber weich wird.
  4. Den Zucker hinzufügen und die Hitze erhöhen, bis die Masse kocht. Dann wieder auf kleiner Flamme 15-20 Minuten köcheln lassen. Ab und zu umrühren.

Die Waffeln eintauchen und genießen! Übrigens, die Waffeln schmecken auch kalt sehr gut. Serviervorschlag: Mit ein wenig Puderzucker bestreuen oder mit Nutella bestreichen. Auch sehr beliebt ist dazu eine Kugel Eis und Kirschsauce. Letzteres kannst du auch ganz schnell und einfach im Thermomix® herstellen.

tags: #käsekuchen #waffeln #thermomix #rezept

Populäre Artikel: