Käsekuchen mit Quark und Gelatine Rezept
Käsekuchen ist für mich der Kuchenklassiker schlechthin! Wenn ich daran denke, fällt mir sofort eine schön gedeckte Kuchentafel am Sonntagnachmittag bei Oma ein. Mit diesem Rezept kannst du den Klassiker mit Mürbeteig und einer leckeren Füllung aus Quark und Sahne direkt nachbacken.
Warum dieses Rezept
Es gibt Rezepte, die einfach nach Zuhause schmecken und Omas Käsekuchen gehört definitiv dazu. Luftig, cremig und mit einer feinen Zitronennote erinnert er an gemütliche Sonntage und großen Genuss mit den Liebsten. Mein Käsekuchen ist klassisch, cremig und immer ein Genuss - das perfekte Rezept für jeden Anlass.
Zutaten
Für den Mürbeteig:
- 275 g Weizenmehl Typ 405
- 1 Ei
- 150 g kalte Butter
- 1 Packung Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 100 g Zucker
Für die Füllung:
- 750 g Speisequark (hier 20% Fett)
- 30 g Speisestärke
- 1 Packung Vanillezucker
- 175 g Zucker
- 100 g weiche Butter
- 200 ml Schlagsahne
- 3 Eier
- etwas Zitronenabrieb
Vorbereitung und Zeit
Vorbereitung 1 hour, Zubereitung 1 hour, Gesamt 2 hours. Du benötigst eine Springform (Ø 26 cm).
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Zubereitung Schritt für Schritt
- Mürbeteig zubereiten. Verknetet alle Zutaten für den Mürbeteig zu einer glatten Teigkugel. Drückt sie etwas flach, wickelt sie in Frischhaltefolie und legt sie für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.
- Rollt den Mürbeteig mit etwas Mehl dünn aus und legt eure Form damit aus. Der Rand wird komplett nach oben gezogen. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen.
- Heizt den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vor.
- Für die Füllung trennt die Eier. Schlagt das Eiweiß steif. Verrührt die Eigelbe mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Zitronenabrieb und der weichen Butter. Gebt den Quark und die Speisestärke dazu.
- Schlagt die Sahne ebenfalls steif. Hebt diese und den Eischnee unter die Masse. Die Quarkmasse nur so lange rühren, bis alles gut vermischt ist. So bleibt der Kuchen schön locker.
- Füllt die Quarkmasse in die Form und streicht sie glatt. Beides in der Form verteilen. Erst wird der Mürbeteig ausgerollt und in die Form gelegt, dann kommt die Quarkmasse darauf.
- Backen. Bei 170 Grad Ober-/Unterhitze kommt der Kuchen für eine Stunde in den Ofen. Backt den Kuchen auf unterster Schiene für eine Stunde. Die Masse wird danach noch leicht wackeln. Sie wird beim Abkühlen fester.
- Schaltet nach der Backzeit den Ofen aus und lasst den Kuchen dort noch ca. eine halbe Stunde stehen. Danach muss er bei Zimmertemperatur vollständig auskühlen. Den Kuchen nach dem Backen im Ofen bei leicht geöffneter Tür auskühlen lassen, damit er nicht zusammenfällt.
- Serviert ihn mit etwas Puderzucker und/oder Schlagsahne. Am besten schmeckt der Käsekuchen, wenn er einen Tag durchgezogen ist.
Wissenswertes und Tipps
- Ich nutze für den Käsekuchen gerne einen Quark mit 20 oder 40% Fett. Damit wird die Quarkmasse schön cremig und lecker. Auch mit Magerquark funktioniert das Rezept, der Kuchen wird allerdings etwas bröckeliger in der Konsistenz.
- Die Butter für die Quarkmasse rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie schön weich ist.
- Den Mürbeteig nicht zu lange kneten, damit er schön zart bleibt. Am besten vor dem Ausrollen nochmal Kühlen.
- Den Kuchen nach dem Backen im Ofen bei leicht geöffneter Tür auskühlen lassen, damit er nicht zusammenfällt.
- Die Quarkmasse nur so lange rühren, bis alles gut vermischt ist. So bleibt der Kuchen schön locker.
- Der Kuchen wird während dem Backen hoch gehen wie ein Atompilz, nach dem Backen aber wieder absinken.
- Nach 20-25 Minuten Backzeit den Kuchen kurz aus dem Ofen nehmen und mit einem scharfen Messer rundherum ca. 1 cm tief zwischen Mürbteigrand und Käsemasse einschneiden. So verhindert ihr das Reißen der Oberfläche.
- Den Kuchen bestenfalls über Nacht auskühlen lassen und dann noch für 2 Stunden in den Kühlschrank! Dann setzt er sich schön, lässt sich toll schneiden und wird besonders lecker!
Variationen und Ergänzungen
Wer den Klassiker ein bisschen abwandeln möchte, kann der Quarkmasse ganz einfach eine persönliche Note geben. Sehr lecker sind zum Beispiel frische Beeren, Kirschen, Mandarinen oder auch Pfirsichstücke, die vorsichtig untergehoben werden. Wer es traditionell mag, kann ein paar Rosinen einarbeiten. Für Schokoliebhaber passen kleine Schokostückchen perfekt.
Wenn du dir den Mürbeteig komplett sparen möchtest, ist mein Quarkkuchen ohne Boden die einfachere Variante: schlicht, cremig und direkt in der Springform gebacken. Auch der Mürbeteig lässt sich gut ergänzen. Ersetze dafür die Hälfte des Mehls durch gemahlene Nüsse. Das sorgt für einen besonders feinen Geschmack.
Alternative: Käse-Sahne-Torte mit Gelatine
Die Käse-Sahne-Torte besteht nur aus zwei Komponenten. Aus einem klassischen Biskuitteig und der Käsecreme / Quarkcreme. Für die Käse-Sahne-Creme ist die Zugabe der Gelatine die Stelle, an der etwas schiefgehen kann.
- Die Gelatineblätter mit Wasser bedecken und 10 Minuten stehen lassen, bis sie schön weich sind. Ausdrücken und in einen kleinen Topf geben. Minimal erhitzen und unter Rühren auflösen.
- Anschließend gibst du 3 EL der Quarkmasse zur Gelatine. Dadurch passt sich ihre Temperatur an und sie lässt sich ohne Klümpchen mit dem Quark verrühren.
- Die Sahne steif schlagen und unter die Quarkmasse heben. Beachte die Kühlzeit von mindestens sechs Stunden. So wird die Käse-Sahne-Creme auf jeden Fall fest.
- Schneide den zweiten Biskuit für den Deckel in Tortenstücke. Die Stücke nach und nach auf der Creme platzieren und leicht andrücken.
- Die Torte mindestens 2-6 Stunden kalt stellen, besser am Vortag zubereiten. Sie schmeckt am Folgetag wirklich noch so frisch, wie am Tag der Zubereitung.
Rezepte im Überblick (Kurztable)
| Rezept | Boden | Bindung | Kühlzeit |
|---|---|---|---|
| Omas Käsekuchen mit Mürbeteig | Mürbeteig | Speisestärke, Quark | ca. 1 Tag empfohlen |
| Käse-Sahne-Torte | Biskuit | Gelatine | mind. 6 Stunden (besser über Nacht) |
| No-Bake Cheesecake | Keksboden | Gelatine | mind. 4-12 Stunden |
Gutes Gelingen
Käsekuchen zu backen macht einfach Spaß! Besonders, wenn man sich dabei an die gemeinsame Zeit mit Oma erinnert. Das Rezept ist unkompliziert und Schritt für Schritt gut nachzumachen. Und am Ende steht ein Kuchen auf dem Tisch, der genauso schmeckt wie früher.
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