Käsekuchen-Rezept mit 500 g Quark und Öl – Omas klassischer, cremiger Quarkkuchen
Es gibt heute einen mega leckeren Quark Käsekuchen - klassisch nach einem alten Rezept meiner Oma. Alle lieben Käsekuchen. Oder zumindest fast alle. Und genau all diese Käsekuchen-Fans werden diesen klassischen Quark Käsekuchen ganz sicher lieben.
Warum dieses Rezept funktioniert
Denn dieser lockere Käsekuchen nach Omas Rezept ist ein Klassiker. Er wird ganz einfach mit Quark und Öl zubereitet und schmeckt wunderbar cremig. Dieser Käsekuchen ist kein Geheimrezept, denn es ist altbewährt. So hat ihn schon meine Oma gebacken. Man muss das Rad gar nicht immer neu erfinden, oft sind es die klassischen Kuchen, die einen umhauen und überzeugen.
Zutaten (für eine 26er Springform, basiert auf 500 g Quark)
- 500 g Quark (je nach Wunsch Magerquark, 20% oder 40% - generell gilt: je höher der Fettanteil, desto cremiger der Kuchen)
- 2 Eier (am besten Bio-Eier)
- Zucker (z. B. Rübenzucker), Vanillezucker nach Geschmack
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (liefert Speisestärke und sorgt für Festigkeit und schöne Farbe)
- ca. 200-250 ml Milch (z. B. 3,8% Fett) - Menge variiert je Rezeptabschnitt
- ca. 100-200 ml neutrales Speiseöl (bringt zusätzliche Cremigkeit)
- geriebene Zitronenschale (Achte darauf, dass die Schale zum Verzehr geeignet ist)
- Für den Boden: Mehl, Zucker, weiche Butter (oder Margarine), 1 Ei, Backpulver, Prise Salz
- Optional: Puderzucker zum Bestäuben, Früchte wie Mandarinen oder Beeren zum Garnieren
Teig für den Boden
Gib alle Zutaten in eine Rührschüssel und verarbeite sie zu einem geschmeidigen Teig. Butter oder Margarine mit Zucker, Salz und Ei kurz verrühren. Dann Mehl und Backpulver dazugeben und zu einem gleichmäßigen Teig kneten. Fette eine 26er Springform und drücke den Teig gleichmäßig in die Form, damit sich ein dünner Boden ergibt. Der Teig sollte bis kurz unter den Rand gehen. Ich drücke diesen dazu mit den Händen in die Form. Möglichst dünn und möglichst gleichmäßig. Drücke den Teig mit den Händen dünn und gleichmäßig in die Form. Wenn es mal etwas zu dünn wird, ist es aber kein Problem, denn die Käsemasse wird auch fest und so “läuft nichts aus”.
Füllung zubereiten
Bereite nun die Füllung zu. Dazu alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und alles mit dem Handrührgerät glatt rühren. Für die Quarkcreme den Quark cremig rühren. Ei, Zucker, Vanillezucker, Vanillepuddingpulver, Öl und Milch dazuschütten und alles so lange rühren, bis die Masse glatt und gleichmäßig ist. Reihenfolge beim Verrühren der Zutaten: Damit sich bei der Stärke keine Klumpen ergeben, verrühre diese zunächst mit einem Teil der Flüssigkeit. Anschließend kannst du die restlichen Zutaten verrühren. Gib dann die Füllung in die Form.
Backen
Der Boden muss nicht vorgebacken werden. Auch muss der Backofen nicht vorgeheizt werden. Ich habe den Kuchen bei 170 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 1 ½ Stunden gebacken. Fülle die Quarkcreme nun die Kuchenform und backe den Kuchen bei 170 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 90 Minuten. Ich habe den Kuchen am Vortag gebacken und ihn über Nacht in den Kühlschrank gestellt. Lasse den Käsekuchen im Ofen abkühlen. Wenn der Käsekuchen mit 500 g Quark gebacken ist, mache ich den Ofen aus und öffne die Tür nur einen kleinen Spalt. Der Kuchen bleibt im Ofen und kühlt so ganz langsam ab. Erst nach zwei, drei Stunden nehme ich ihn ganz heraus und stelle ihn dann noch über Nacht in den Kühlschrank.
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Tipps für perfekte Textur und weniger Risse
- So wenig Luft wie möglich einarbeiten - Je mehr die Käsekuchen Masse aufgeschlagen wird, desto mehr Luft wird auch eingearbeitet. Diese Luftbläschen dehen sich beim Backen aus, schrumpfen anschließen aber wieder zusammen. Auch so kann kann es zu Rissen in der Käsekuchen Oberfläche kommen. Versuche dabei nicht zu viel Luft unter die Quarkcreme zu rühren. Rühre am besten auf niedriger Stufe und auch nicht länger als notwendig.
- Bei niedriger Temperatur backen - der Kuchen sollte langsam und bei niedriger Temperatur backen. Ist die Temperatur zu hoch, bräunt die Käsemasse schnell, während der Kuchen im Inneren noch roh ist. Ideal sind 160 Grad Umluft oder 170 Grad Ober-Unterhitze.
- Käsekuchen im Backofen abkühlen lassen - Käsekuchen “mag” keine großen Temperaturunterschiede. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, den Kuchen bei geschlossener Tür im Ofen abkühlen zu lassen, bevor du ihn heraus holst. So kühlt dieser sehr langsam ab. Damit auch die Feuchtigkeit entweichen kann, klemme nach ca. 2 Stunden einfach einen Topflappen zwischen die Ofentür.
- Backen mit Speisestärke - Damit der Käsekuchen eine schöne Textur bekommt und schön cremig wird, solltest du zusätzlich zu den Eiern auch Speisestärke verwenden (z. B. Vanillepuddingpulver).
- Flüssigkeit abtropfen lassen - wenn du mit Quark, Frischkäse oder auch Schmand backst, lasse die Flüssigkeit zunächst abtropfen. Bei Quark als Hauptbestandteil ist dies besonders wichtig. Die einfachste Möglichkeit: Den Quark in ein Küchensieb geben und ca. 1 Stunde abtropfen lassen. Die beste Möglichkeit: Den Quark in ein sauberes Geschirrtuch geben, oben zusammenbinden, in das Sieb legen und ca. 1 Stunde abtropfen lassen.
- Form fetten - überall dort, wo die Käsemasse die Form später berühren wird. Beim Backen dehnt sich die Masse aus, beim Abkühlen kann dann die Oberfläche reißen.
- Essen vorbereiten - Wenn du den Kuchen bereits am Vortag backst, nimm ihn einige Zeit vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, damit er Zimmertemperatur bekommt. So schmeckt er am besten.
Varianten und Beilagen
Der Käsekuchen kann auch noch vor dem Einfüllen der Quarkmasse mit Apfelstückchen, Mandarinen aus der Dose oder anderen Früchten belegt werden. Wer es etwas fruchtiger mag, kann einfach ein paar Himbeeren und Erdbeeren nehmen, die Hälfte davon pürieren und über den Kuchen klecksen. Für einen besonders guten Geschmack empfehle ich den Kuchen bei mind. einer Ruhezeit im Kühlschrank; manche Rezepte backen etwas kürzer bei höherer Temperatur (z. B. 180 °C Heißluft für ca. 1 Stunde), andere empfehlen 160 °C Umluft und 70-90 Minuten Backzeit.
Wie schneidet man ein schönes Kuchenstück?
Um ein besonders schönes Kuchenstück präsentieren zu können, brauchst du ein scharfes Messer und ein großes Glas heißes Wasser. Vor jedem Schnitt tauchst du das Messer in heißes Wasser.
Kurze Rezeptübersicht (Schritt-für-Schritt)
- Teig: Butter, Zucker, Ei, Mehl, Backpulver, Prise Salz zu einem glatten Teig verarbeiten. In Springform drücken, Boden ggf. mit Backpapier auslegen.
- Füllung: Quark glatt rühren, Eier und Zucker zugeben. Vanillezucker und Vanillepuddingpulver mit etwas Flüssigkeit glatt rühren und unterheben. Milch, Öl und Zitronenabrieb zugeben und kurz homogen rühren.
- Quarkmasse in die Form gießen und bei 160-170 °C (Ober-/Unterhitze) 70-90 Minuten backen.
- Ofen ausschalten, Tür einen Spalt öffnen und langsam abkühlen lassen. Nach einigen Stunden herausnehmen und über Nacht kühlen.
- Vor dem Servieren ggf. mit Puderzucker bestäuben oder mit Früchten garnieren.
Besondere Hinweise zu Zutaten
- Quark: Quark gibt es in Deutschland in der Regel mit den Fettgehalten 40%, 20% oder Magerstufe. Weil hier im Rezept aber auch Öl ist, reicht der Quark in Magerstufe oder 20% Fettgehalt.
- Vanillepuddingpulver: wichtig ist hier die Stärke; die gelbe Vanille-Färbung hilft mit den Eiern die schöne gelbe Farbe hervorzubringen.
- Zitrone: Wenn ich die Zitrone nicht direkt mit verwerte, presse ich diese aus und friere den Saft in einer Eiswürfelform für später ein.
Wissenswertes & FAQs
Warum reißt Käsekuchen? Risse entstehen in der Regel aufgrund zu großer Temperaturunterschiede und zu viel eingebackener Luft. Deshalb den Käsekuchen am besten nach dem Backen im Backofen auskühlen lassen und so wenig Luft wie möglich einarbeiten. Wie wird Käsekuchen saftig? Eine Quarkmasse wird saftiger als die festere Frischkäsemasse. Wenn man noch dazu wie hier den Fettanteil durch Öl erhöht, wird der Kuchen besonders saftig.
| Schritt | Kerndauer / Hinweis |
|---|---|
| Teig herstellen | 10-15 min, in Springform drücken |
| Füllung vorbereiten | 10 min, nicht zu stark aufschlagen |
| Backen | 70-90 min bei 160-170 °C |
| Abkühlen | 2-3 Stunden im Ofen, dann über Nacht Kühlschrank |
Wenn du auch so wie ich großer Fan von Käsekuchen bist, dann kennst du es sicher: Beim Backen von Käsekuchen entstehen oft Risse. Das ist überhaupt nicht schlimm und ein rein optischer Mangel. Risse lassen sich später mit Obst “kaschieren” oder du versuchst sie mit ein paar Tipps direkt zu vermeiden. Das gilt übrigens für alle Käsekuchen, egal ob sie mit Quark oder Frischkäse gebacken werden. Aber ich möchte dich vorwarnen. Denn es passiert immer wieder - der Käsekuchen kann beim Backen Blasen bilden oder Risse bekommen - auch wenn du alle Tipps befolgst.
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