Kakao Trinkpäckchen bei Lidl: Sortiment, Hersteller und Qualitätsbewertungen
Kakao gehört für viele Menschen auf den Frühstückstisch und ist nicht nur bei Kindern sehr beliebt. Ein Kakao am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen - gerade für Kinder und auch viele Erwachsene gehört die Milch mit Kakaopulver zum Frühstück dazu.
Sortiment und Produktkennzeichnung
Bei den Pulvern gibt es Unterschiede bei den Inhaltsstoffen und der Qualität. Angaben für eine Portionsgrösse von 100g. 0,7% fettarmer Kakao*. bis /Abfüllort: siehe Flaschenhals. *Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes.
Dieses Produkt ist glutenfrei. Dieses Produkt enthält Laktose. Dieses Produkt enthält Bestandteile tierischen Ursprungs. Dieses Produkt ist vegetarisch.
Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine üblichen Formulierungen zum Glutengehalt oder sind die Angaben unvollständig oder nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch sein. Nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts sind relevant.
Hersteller und Eigenmarken bei Lidl
Bei den Pulvern gibt es Unterschiede bei den Inhaltsstoffen und der Qualität. Die Produkte von Lidl und Kaufland gehören nur zum Mittelmaß, besser schneidet das Kaufland-Bio-Kakaopulver ab. Das Produkt der Eigenmarke kann sich in diesem Fall gegen die Markenprodukte durchsetzen.
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Einige Hersteller und Marken, die in Tests auftauchen, sind Nestlé mit "Nesquik", Carambar mit "Kaba", Gepa mit "Cocoba", Rapunzel, Naturata, Bio-Zentrale, Kaufland (K-Bio) sowie Eigenmarken von Rewe ("Ja! Kakao Drink") und Penny ("Penny Cho Quick").
Öko-Test: Ergebnisse und Kritikpunkte
Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat 16 verschiedene Kakaopulver getestet, darunter auch die Produkte von Lidl, Kaufland und anderen Supermärkten. "Öko-Test" hat 16 Produkte auf Inhaltsstoffe und Transparenz von Seiten der Hersteller untersucht, darunter sieben Bio-Produkte. Es wurden explizit Produkte ausgesucht, die sich mit ihrer Aufmachung an Kinder richten.
Beim Kakaopulver richtet Öko-Test den Blick vor allem auf den Zucker- und Fettgehalt, hat aber auch auf Schadstoffe, wie Mineralöl oder Cadmium untersucht. Gemessen wurde auch, ob die Kakaopulver mit Keimen, unter anderem Salmonellen oder Schimmel, belastet sind. Beim Kakaopulver richtet Öko-Test den Blick vor allem auf den Zucker- und Fettgehalt, hat aber auch auf Schadstoffe wie Mineralöl oder Cadmium untersucht.
Generell fällt der Test ziemlich schlecht aus, so dass selbst der Testsieger nur ein „befriedigend“ erhält. Die beste Gesamt-Note ist lediglich ein "Befriedigend". Von den 16 getesteten Produkten erhalten nur fünf Kakao-Hersteller diese Note: Der "Bio Zentrale Biokids Kakaodrink" von dem Hersteller Bio-Zentrale, die "K-Bio Trinkschokolade" von Kaufland, das "Naturata Kakao Getränk" von Naturata, der "Ja! Kakao Drink" von Rewe und das Produkt "Penny Cho Quick" von Penny.
Häufige Mängel: zu viel Zucker und Schadstoffe
"Öko-Test" kritisiert den hohen Zuckergehalt bei einer Vielzahl der Sorten: Zehn der getesteten Pulver enthalten mehr als 80 Prozent Zucker. Einige überschreiten bereits mit nur einer Portion die empfohlene tägliche Zuckermenge für Kinder.
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Die WHO empfiehlt, dass Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren täglich höchstens 35 Gramm Zucker zu sich nehmen sollten. Für Kinder im Alter von 7 bis 10 Jahren wird dieser Wert auf 42 Gramm Zucker pro Tag erhöht - das sind immerhin 14 Stück Würfelzucker.
Bei einem Schadstoff, der in sieben Kakaopulvern gefunden wurde, geht es um sogenannte gesättigte Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH). MOSH sind bedenklich, da sie sich im menschlichen Fettgewebe und der Leber ansammeln können. Die Stoffe wurden in diesen getesteten Kakaopulver nachgewiesen: "Nesquik" von Nestlé, "Caribo Bio Trink Kakao" von Mount Hagen, "Cocoba Frühstückskakao mit Honig" von Gepa, "Goody Cao" von Lidl, "Rapunzel Tiger Quick Trinkkakao" von Rapunzel, "Bio Zentrale Biokids Kakaodrink" von Bio-Zentrale, "K-Bio Trinkschokolade" von Kaufland.
Das Schwermetall Cadmium, das in fünf Pulvern enthalten war, kann sich in Leber und Niere anreichern und über längere Zeit den Organen schaden. Es war in diesen Produkten nachweisbar: "Naturata Kakao Getränk" von Naturata, "Rapunzel Tiger Quick Trinkkakao" von Rapunzel, "Cocoba Frühstückskakao mit Honig" von Gepa, "Vivani Cavi Quick" von Eco Finia, "Caribo Bio Trink Kakao" von Mount Hagen.
Nachhaltigkeits- und Herkunftslabels
UTZ Certified ist ein Nachhaltigkeitsprogramm und Label für Kaffee, Kakao und Tee. UTZ ist eines der verbreitetsten Label für nachhaltigen Kaffee, Tee und Kakao. Um das Label zu erhalten, müssen diese sich im UTZ Certified Good Inside Portal registrieren und einen Vertrag mit einer unabhängigen, von UTZ zugelassenen Zertifizierungsstelle abschließen.
Die Rainforest Alliance ist eine unabhängige Umweltorganisation mit Sitz in den USA. Ziel des Standards ist, landwirtschaftliche Betriebe dabei zu unterstützen, sich kontinuierlich in Richtung einer nachhaltigen Produktion zu entwickeln. Um das Rainforest Alliance Certified-Zertifikat zu erhalten, müssen sich die Betriebe durch eine unabhängige, international anerkannte Organisation, die Sustainable Farm Certification International, überprüfen lassen.
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Das Label hat den Anspruch, die Wahlfreiheit der Verbraucherinnen und Verbraucher zu stärken und ihnen Orientierung und Sicherheit bei der Auswahl von gentechnikfreien Lebensmitteln zu geben. Der Inhaber des Labels ist die Bundesrepublik Deutschland mit dem zuständigen Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Das Ministerium hat den Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG) beauftragt, die Nutzungslizenzen zu vergeben und zu verwalten.
Die Kriterien zur Nutzung des Labels werden durch das EG-Gentechnik-Durchführungsgesetz (EGGenTDurchfG) geregelt. Die Hersteller beantragen das Label beim Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG). Sie müssen glaubhaft darlegen, dass sie die Voraussetzungen für das Label bei ihren Produkten erfüllen. Ob die Kriterien eingehalten werden, kontrollieren neutrale, vom VLOG geschulte und anerkannte Prüfinstitute. Sie prüfen vor Ort die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und des VLOG-Standards. Dazu gehören Betriebskontrollen, die Prüfung von Dokumenten, und die Analyse von Lebens- und Futtermitteln.
Der Rainforest-Alliance-Standard enthält 99 einzelne Kriterien, und um zertifiziert zu werden, muss der Betrieb mindestens 50 Prozent der Kriterien eines jeden Prinzips und 80 Prozent aller Kriterien erfüllen. 15 sogenannte kritische Kriterien müssen auf jeden Fall erfüllt werden, zum Beispiel zur Rückverfolgbarkeit der Waren oder bestimmte soziale Bedingungen bei der Produktion. Auf Produkten darf das Label verwendet werden, wenn sie mindestens 30 Prozent zertifizierte Zutaten enthalten. Bei einem Anteil von 30 bis 90 Prozent muss der prozentuale Anteil zertifizierter Zutaten vermerkt sein.
Transparenz, Kontrollen und Kritik an Labels
Die Kriterien für die Vergabe des Labels werden von unabhängigen Stellen mitentwickelt, der Vergabeprozess ist transparent. Umfassende und regelmäßige Kontrollen machen das Label glaubwürdig. Verstößt ein Labelnehmer gegen die Vergabekriterien des Labels, so werden ihm Sanktionen auferlegt.
Dennoch ist zu beachten: Es handelt sich bei einigen Labels nicht um klassische Ökolabels oder Fairhandels-Siegel. Das UTZ-Programm fördert konventionelle Landwirtschaft nach guter landwirtschaftlicher Praxis und lässt Preise über Marktmechanismen bilden. Die Kriterien müssen allerdings nur zu einem Teil erfüllt werden, um das Label zu erhalten. Für deutsche Verbraucher ist es allerdings schwer und zeitaufwändig, sich umfassend über den Standard zu informieren, da tiefergehende Informationen auf der Webseite verstreut und zudem nur auf Englisch erhältlich sind.
Sicherheit und Verbrauchertipps
Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen. Es wird empfohlen, den Konsum von Kakao eher auf das Wochenende zu beschränken. Einige Produkte überschreiten bereits mit nur einer Portion die empfohlene tägliche Zuckermenge für Kinder.
Wenn die Angaben nicht mit den Informationen auf der Verpackung übereinstimmen, können Sie sie ergänzen oder korrigieren. Diese Produktseite ist noch nicht vollständig. Sie können dabei helfen, sie zu vervollständigen, indem Sie sie bearbeiten und weitere Daten aus den uns vorliegenden Fotos hinzufügen oder indem Sie mit der mobilen App für Android oder iPhone/iPad weitere Fotos aufnehmen.
Welche Kakao-Produkte schnitten gut ab?
Die beste Gesamt-Note ist lediglich ein "Befriedigend". Die fünf Produkte mit dieser Bewertung sind: "Bio Zentrale Biokids Kakaodrink" (Bio-Zentrale), "K-Bio Trinkschokolade" (Kaufland), "Naturata Kakao Getränk" (Naturata), "Ja! Kakao Drink" (Rewe) und "Penny Cho Quick" (Penny). Eine direkte Empfehlung wollen die Tester aber nicht abgeben, da der Zuckergehalt in allen Produkten sehr hoch ist.
| Produkt | Bewertung (Öko-Test) | Hauptkritik |
|---|---|---|
| Nesquik (Nestlé) | Ungenügend | MOSH, irreführende Werbung, Transparenzmängel |
| Caribo Bio Trink Kakao (Mount Hagen) | Ungenügend | Zu süß, Schadstoffe, Transparenzmangel |
| Cocoba Frühstückskakao (Gepa) | Mangelhaft | Schadstoffe, Zucker |
| K-Bio Trinkschokolade (Kaufland) | Befriedigend | Relativ besserer Mix aus Inhaltsstoff- und Nachhaltigkeitsaspekten |
Die Verbraucher sollten Etiketten genau lesen und bei Unklarheiten die Angaben auf der Verpackung als maßgeblich betrachten. Nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts sind relevant.
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