Jiggly Schokoladenkuchen Rezept – Saftig, fluffig & unwiderstehlich schokoladig
Schon als Kind war ich ein großer Schokoladen-Fan. Die einzige Süßigkeit, die mir wirklich schmeckte, war Schokolade, vorzugsweise in der Version Vollmilch-Nougat, später dann gerne auch mit ganzen Nüssen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Wenn dann der gebackene Kuchen wirklich so toll wird und noch ein bisschen besser als vorgestellt, dann geht mir einfach nur das Herz auf.
Das Suchen nach dem perfekten Jiggly Schokoladenkuchen
In den letzten Jahren habe ich mich durch eine ganze Reihe an Schokoladenkuchen durchgebacken. Manche Rezepte waren zwar einfach, aber auch furchtbar langweilig, andere wiederum schrecklich kompliziert und am Ende nicht besser im Geschmack. Im schlimmsten Fall waren die Kuchen einfach nur trocken. Lange war ich auf der Suche nach einem Rezept für einen einfachen, saftigen und doch besonders fluffigen Schokoladenkuchen.
Das Besondere an diesem Rezept ist, dass Du die Zutaten im Normalfall alle daheim hast. Ich backe am liebsten spontan und das geht einfach nur mit Rezepten, die mit Basic Zutaten arbeiten!
Die Zutaten - Qualität macht den Unterschied
Bei einem vergleichsweise einfachen Rezept wie einem Rührkuchen sind die Zutaten entscheidend. Die Butter sollte weich, aber nicht geschmolzen sein - am besten nimmt man sie etwa eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Auch die Eier sollten Raumtemperatur haben. Beim Zucker verwende ich am liebsten Rohrohrzucker, das Kakaopulver zum Backen hingegen sollte ungezuckert sein.
Bei Schokolade selbst empfehle ich Vollmilch-Schokolade oder eine Sorte mit einem Kakaoanteil von 50-60%, denn ein hoher Kakaoanteil von 70-80% lässt den Kuchen meist trocken werden. Mandeln als Bestandteil machen den Kuchen besonders aromatisch und sollten nicht fehlen.
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| Zutat | Menge | Hinweise |
|---|---|---|
| Weiche Butter | 250 g | Unbedingt davor temperieren lassen |
| Zucker | 200 g | Rohrohrzucker bevorzugt |
| Vanillezucker/-extrakt | 1 Pck./2 TL | Für Aroma |
| Eier | 3 (Gr. M) | Raumtemperatur |
| Weizenmehl | 200 g | Typ 405 oder 550 |
| Backkakao | 30 g | Ungesüßt |
| Backpulver | 2 TL | Gleichmäßige Lockerung |
| Mandeln/Haselnüsse | 50 g | Gemahlen, optional |
| Schokoraspel/Schokodrops | 100 g | Backfest oder gehackt |
| Milch | 4 EL | Nach Bedarf |
Zubereitung - Schritt für Schritt zum perfekten Ergebnis
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform oder Springform mit Backpapier auslegen oder einfetten und mit Mehl bestäuben.
- Weiche Butter zusammen mit Zucker und Vanillezucker mindestens 5 Minuten sehr schaumig aufschlagen, am besten in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät.
- Die Eier werden einzeln hinzugefügt und jeweils gut untergerührt.
- In einer weiteren Schüssel Mehl, Mandeln, Backkakao, Backpulver, Zimt (optional) und eine Prise Salz vermengen.
- Die trockenen Zutaten zur Butter-Ei-Mischung geben und nur kurz unterrühren. Dadurch bleibt der Teig schön locker.
- Schokoraspel unterheben; alternierend könnt ihr auch Schokodrops oder Chunks verwenden.
- Optional kann die Mehl-Kakao-Mischung gesiebt werden, um Klümpchen zu vermeiden.
- Nun den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen.
Den Kuchen in der Mitte des vorgeheizten Ofens 35-60 Minuten backen (je nach Form). Gegen Ende der Backzeit ggf. mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird. Stäbchenprobe nicht vergessen: Der Kuchen ist fertig, wenn kein Teig am Stäbchen kleben bleibt. Für eine fudgy Variante einfach 5-10 Minuten früher aus dem Ofen holen - je nach Vorliebe.
Nach dem Backen den Kuchen erst in der Form, dann auf einem Gitter auskühlen lassen.
Dekotipps und Glasur
Für die Glasur Zartbitterschokolade fein hacken und mit heißer Sahne übergießen, dann glatt rühren, bis alles geschmolzen ist. Optional eine dickere Glasur verwenden und/oder mit Kakaopulver bestreuen. Für Kinder oder besondere Anlässe sind bunte Streusel auf der fest werdenden Schokolade ein Highlight!
Saftig, fluffig und wandelbar - Varianten und Tipps
- Dieser Kuchen gelingt sowohl in der Kastenform als auch in der Springform.
- Wer abwandeln möchte: Bei fehlenden Eiern können alternativ Bananen verwendet werden.
- Für eine vegane Version kann Butter durch pflanzliche Margarine, Milch durch Pflanzenmilch und Eier durch Apfelmus oder Banane ersetzt werden.
- Eine besondere Variante ist der gefüllte Schokoladenkuchen - zum Beispiel mit Mascarpone-Creme.
- Für intensive Schokonoten kann zusätzlich eine Ganache als Topping verwendet werden.
- Der Kuchen lässt sich gut einfrieren und hält sich mindestens 3-4 Tage luftdicht verpackt frisch.
Gesundheitsplus und Nährwerte
Die Milch im Kuchen punktet mit Eiweiß für Muskelerhalt und ist ebenso wie die Eier Lieferant von Vitamin A. Mandeln oder Haselnüsse ergänzen den Nährwert durch gesunde Fette.
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Persönliche Erfahrungen und Backleidenschaft
Ich habe schon viele Schokoladenkuchen ausprobiert, aber dieses Rezept ist mit Abstand das saftigste und leckerste, das ich kenne. Meine Familie hat den Kuchen schon mehrfach praktisch „inhaliert“, weil er einfach so lecker und fluffig ist. Kein Schnickschnack und nur purer Geschmack, so wie ich es liebe!
Ich wünsche mir, dass Ihr eure Gewohnheiten beim Backen öffnet und neue Ideen versucht. Probiert verschiedene Varianten, ersetzt Zutaten, passt die Backzeit eurem Geschmack an und findet euren ganz eigenen perfekten Jiggly Schokoladenkuchen.
Hinterlasse mir gerne unten einen Kommentar, wie Dir das Rezept gefallen hat und ob Du es nachgebacken hast!
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