Japanischer Käsekuchen: Kalorien, Nährwerte und ein gelingsicheres Rezept

Der japanische Käsekuchen, auch bekannt als "Soufflé-Käsekuchen" oder "Japanese Cotton Cheesecake", erfreut sich weltweit großer Beliebtheit. Seine luftig-leichte Textur und der dezente Geschmack machen ihn zu einer besonderen Delikatesse. Anders als traditionelle Käsekuchen, die oft einen Keksboden haben, wird der japanische Käsekuchen ohne Boden gebacken, was zu seiner einzigartigen Konsistenz beiträgt.

Was macht den japanischen Käsekuchen so besonders?

Japaner sind käsekuchenverrückt und haben das Basisrezept erfunden. Das Original des souffléartigen Kuchens besteht aus nur drei Zutaten - Eiern, weißer Schokolade sowie Frischkäse - und heißt „sufure chizu keki“.

Der japanische Käsekuchen unterscheidet sich von seinen westlichen Verwandten hauptsächlich durch seine Textur. Während amerikanische Käsekuchen oft dicht und cremig sind, ist der japanische Käsekuchen unglaublich leicht und fluffig, fast wie ein Soufflé. Dies wird durch das Aufschlagen der Eier und die spezielle Backtechnik erreicht.

Nährwerte und Kalorien

Die Nährwerte eines japanischen Käsekuchens können je nach Rezept variieren. Ein typisches Rezept liefert pro Stück folgende ungefähre Nährwerte:

  • Kalorien: ca. 230 kcal
  • Eiweiß: ca. 3 g
  • Fett: ca. 16 g
  • Kohlenhydrate: ca. 19 g

Diese Werte sind Richtwerte und können sich je nach Zutaten und Portionsgröße ändern.

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Ein gelingsicheres Rezept für japanischen Käsekuchen

Hier ist ein Rezept, das auch weniger erfahrenen Bäckern gelingt. Es wurde mehrfach getestet und angepasst, um sicherzustellen, dass der Kuchen perfekt wird.

Zutaten:

  • 400 g Doppelrahmfrischkäse
  • 50 g weiche Butter
  • 200 g Schlagsahne
  • 8 Eier (Gr. M)
  • 100 g Zucker + 50 g Zucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 80 g Mehl
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Vorbereitung:
    • Frischkäse, Butter und Sahne 2-3 Stunden vorher aus dem Kühlschrank nehmen.
    • Eine Springform (22 cm Ø) fetten und innen am Rand mit Backpapier auslegen, sodass es ca. 6 cm übersteht. Papier leicht fetten. Form außen dicht mit Alufolie einschlagen.
    • Ofen auf 160 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  2. Teig zubereiten:
    • Eier trennen. Eiweiß steif schlagen, dabei 100 g Zucker einrieseln lassen. Das Eiweiß bis zum Aufschlagen ins Gefrierfach stellen, so wird es später besonders fest.
    • Frischkäse und 50 g Zucker mit den Schneebesen des Rührgerätes ca. 5 Minuten cremig rühren.
    • Butter, Zitronensaft, Eigelb und Sahne portionsweise zufügen und alles glatt verrühren.
    • Mehl daraufsieben und unterrühren.
    • Erst ca. 1⁄3 Eischnee, dann den Rest vorsichtig unterheben.
  3. Backen:
    • Käsemasse in die Form geben. Form auf der Arbeitsfläche mehrmals leicht aufstoßen, damit größere Luftblasen entweichen können.
    • Fettpfanne in den Ofen schieben, Form daraufstellen und Fettpfanne halb hoch mit heißem Wasser füllen. Die Kuchenform sollte etwa bis zu einem Drittel im Wasserbad stehen. Wichtig: wenn du eine Springform mit losem Boden verwendest, unbedingt aussen mit Alufolie umwickeln, damit kein Wasser eindringen kann.
    • Kuchen im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 160 °C/Umluft: 140 °C/Gas: nicht geeignet) ca. 1 Stunde backen.
    • Ofentemperatur reduzieren (E-Herd: 140 °C/Umluft: 120 °C/Gas: nicht geeignet) und weitere ca. 30 Minuten backen.
    • Kuchen erst ca. 15 Minuten im ausgeschalteten Ofen bei geschlossener Tür, dann ca. 20 Minuten bei leicht geöffneter Tür ruhen lassen.
    • Kuchen aus dem Ofen nehmen und die Folie vorsichtig entfernen.
    • Kuchen ca. 1 Stunde abkühlen lassen. Dann 2-3 Stunden kalt stellen.
  4. Servieren:
    • Mit Puderzucker bestäuben. Dazu schmeckt Kirschgrütze.

Tipps und Tricks für den perfekten japanischen Käsekuchen

  • Eischnee: Achten Sie darauf, den Eischnee sehr steif zu schlagen. Dies ist entscheidend für die luftige Textur des Kuchens.
  • Unterheben: Heben Sie den Eischnee vorsichtig unter die Käsemasse, um die Luftigkeit zu erhalten.
  • Wasserbad: Das Backen im Wasserbad sorgt für eine gleichmäßige Hitzeverteilung und verhindert, dass der Kuchen reißt.
  • Abkühlen: Lassen Sie den Kuchen langsam im Ofen abkühlen, um ein Zusammenfallen zu verhindern.
  • Backpapier: Die Springform rundum mit Backpapier auslegen, so geht der Kuchen besonders schön auf.
  • Die Käsemasse geht beim Backen luftig in die Höhe. Deshalb ist ein erhöhter Backpapierrand hilfreich. einfach mit einer Büroklammer fixieren oder zusammenheften.
  • Masse in die Springform füllen und Form 2- bis 3-mal vorsichtig auf die Arbeitsfläche klopfen, damit keine Luftbläschen entstehen.

Variationen des Rezepts

Obwohl das Basisrezept für japanischen Käsekuchen relativ einfach ist, gibt es viele Möglichkeiten, ihn zu variieren:

  • Aromen: Fügen Sie der Käsemasse Aromen wie Vanilleextrakt, Zitronen- oder Orangenschale hinzu.
  • Schokolade: Ersetzen Sie einen Teil des Frischkäses durch geschmolzene weiße Schokolade für eine reichhaltigere Variante.
  • Matcha: Mischen Sie etwas Matcha-Pulver in den Teig für einen Hauch von grünem Tee.
  • Früchte: Servieren Sie den Kuchen mit frischen Beeren oder einer Fruchtsauce.
  • Käse Kuchen Masse: Als erstes die Eier in separate Schüsseln trennen. Milch, Butter, Frischkäse und Salz in einem Kochtopf auf dem Herd bei niedriger Hitze erwärmen und glattrühren. Danach die Masse in eine Schüssel geben, den Saft einer halben Zitrone dazu pressen und die Eigelbe dazugeben. Mehl und Stärke sieben zur Masse geben und alle klumpenfrei verrühren. Eiweiss und hello sweety in einem Topf auf dem Herd unter ständigem Rühren leicht erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Das Eiweiss in eine Schüssel geben und zu Schnee schlagen. Anschliessend einen Drittel des Eiweiss vorsichtig unter die Eigelbmasse ziehen. Erst dann den restlichen Eischnee behutsam mit einem Teigschaber unterheben - die Masse soll luftig bleiben.

Warum hat dieser Kuchen nun mehr als drei Zutaten?

Das Rezept, das durchs Internet geistert, ist unglaublich anspruchsvoll. Da müssen viele Dinge passen: zum Beispiel wie lange man rührt oder welche Temperatur die Zutaten haben. Uns war aber wichtig, dass der Kuchen auch weniger erfahrenen Bäckern glückt. Fünf Mal haben wir ihn gebacken und verändert, bis das Rezept gelingsicher war.

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