Gesunde Alternativen zu Schokolade ohne Zucker

Gesund leben und sich trotzdem ab und zu süße Naschereien gönnen? Das geht tatsächlich. Man muss nur wissen wie. Mit dem richtigen Süßigkeiten-Ersatz stillst du sämtliche Cravings, ohne dabei das Gefühl zu haben, auf etwas verzichten zu müssen.

Was macht eine Süßigkeit „gesund“? Im Gegensatz zu herkömmlichen Süßigkeiten besitzen gesunde Alternativen eine gute Balance aus Makro- und Mikronährstoffen und kommen oft ohne zugesetzten Zucker, künstliche Aromen und Konservierungsstoffe aus. Stattdessen bestehen sie aus natürlichen Zutaten wie Obst, Nüssen, Samen und Vollkornprodukten, die eine Vielzahl von Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen liefern. Die gesunden Süßigkeiten-Alternativen können auch spezielle „Anforderungen“ erfüllen, indem sie beispielsweise vegan, glutenfrei oder laktosefrei sind.

Zuckerfrei heißt nicht automatisch gesund

Sind zuckerfreie Süßigkeiten gesund? Nicht unbedingt. Da zuckerfreie Süßigkeiten ohne den Süchtigmacher auskommen, enthalten viele Produkte stattdessen künstliche Süßstoffe oder andere Ersatzstoffe, die unter anderem Magenprobleme verursachen und den Geschmackssinn in Bezug auf Süße negativ beeinflussen können. Süßigkeiten-Alternativen ohne Zucker sind also nicht automatisch gesund, weshalb du beim Candy-Shopping stets die Zutatenlisten der vermeintlich gesunden Snacks im Auge behalten solltest.

Welche gesunden Alternativen zu Schokolade und Süßigkeiten gibt es?

Sich ständig alles, was Freude bereitet, verbieten? No way! Das ist auch gar nicht nötig, denn mit den richtigen Süßigkeiten, die sowohl gesund als auch yummy sind, wird dein Heißhunger im Nullkommanix gestillt. Hier findest du einen Überblick, welche kleinen Naschereien tatsächlich unter die Kategorie „gesund“ fallen:

1. Fruchtbasierte, gesunde Süßigkeiten

Mit fruchtbasierten Süßigkeiten sind entweder getrocknete Früchte gemeint oder aber auch Riegel auf Fruchtbasis, die beispielsweise häufig aus Datteln oder Feigen bestehen. Dieser Süßigkeiten-Ersatz ist eine super Quelle für Ballaststoffe, Vitamine und Antioxidantien und schmeckt on top mega süß. Zu unseren Favoriten zählen ohne Frage die glutenfreien Ingwer-Fruchtriegel von Karl Karlo auf Dattelbasis mit getrockneten Physalis und Acerola. Die veganen Riegel sind in praktische Bites aufgeteilt (ideal für einen schnellen Happen unterwegs) und bestehen zu 100 Prozent aus natürlichen Zutaten in Bio-Qualität. Sie kommen vollständig ohne Konservierungs- sowie Zusatzstoffe aus und enthalten null Prozent zugesetzten Zucker.

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Wer nicht nur ein Herz für Schokolade, sondern auch für Crunch hat, kommt mit den „Cacao“-Riegeln von Rawbite voll auf seine Kosten. Bei dieser gesunden Alternative zu Süßigkeiten handelt es sich um vegane, laktose- sowie glutenfreie Dattel-Rosinen-Riegel in Bio-Qualität, die neben Cashews und Mandeln (für den ultimativen Crunch-Faktor) auch cremige Kakomasse und Kakaopulver in sich vereinen. Gesund naschen ist damit nicht länger eine Challenge! Exotisch und fruchtig-süß: Auch getrocknete Bio-Mangostreifen geben eine gesunde Nascherei ab.

getrocknete früchte und energieriegel

2. Dunkle Schokolade als bewusster Ersatz

Für einen gesünderen Lebensstil können Schoko-Junkies ihre Vollmilchschokolade einfach gegen dunkle Schokolade tauschen. Diese ist nämlich besonders reich an Antioxidantien (insbesondere, wenn sie einen hohen Kakaoanteil von 70 Prozent oder mehr besitzt) und bringt dadurch eine Reihe von Vorteilen für die Gesundheit mit sich. Die gesunde Süßigkeit ist unter anderem gut fürs Herz und kann helfen, den Blutdruck zu senken.

Bitte bitter! Die „Zarte Bitter 70 Prozent“ von Gepa schmeckt herrlich schokoladig, wofür feinster Bio-Kakao aus der Dominikanischen Republik sorgt. Den Genuss der edlen Fairtrade-Schoki werden dir nicht nur die Kakao-Anbauer*innen danken, sondern auch die Natur, da die Naturflex-Folie aus nachwachsenden Rohstoffen im Inneren der Papierhülle vollständig kompostierbar ist.

3. Nüsse und Samen als Süßigkeiten-Alternative

Gut fürs Köpfchen und die perfekte gesunde Nascherei für zwischendurch: Nüsse und Samen enthalten jede Menge Proteine sowie gesunde Fette und lassen sich prima snacken. Ganz egal, ob du sie roh isst, in Form von Nuss- und Samenriegeln oder mit Schokokruste (aus dunkler Schokolade, versteht sich) - mit dieser Alternative zu Süßigkeiten kannst du dich ganz ohne schlechtes Gewissen belohnen.

Falls dich mal wieder eine sofortige Snack-Attack am Schreibtisch plagt, raten wir dir zu dieser knackigen Nussmischung von KoRo (am besten in der XL-Variante mit einem Kilo). Der Mix besteht aus verschiedenen ungesalzenen Edelnüssen, darunter Walnüsse, Mandelnüsse, Paranüsse, Cashewkerne und Haselnüsse, die du nach Herzenslust snacken kannst, wovon ganz nebenbei auch deine Gesundheit profitiert. Du bist auf der Suche nach einem nussigen Süßigkeiten-Ersatz zum Mitnehmen? Dann sind die Bio-Nussriegel „Garden Gusto“ von foodloose genau das Richtige für dich. Denn: Die laktose- sowie glutenfreien Nut Bars ohne raffinierten Zucker lassen sich problemlos in jeder Tasche verstauen und geben den perfekten Mix aus Erdnüssen und säuerlich-süßen Trockenfrüchten wie Aprikose und Sauerkirsche ab, getoppt mit aromatischer Bourbon-Vanille.

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4. Getreide- und Eiweißriegel

Auch Getreide- und Eiweißriegel sind nützlich für unterwegs (besonders beim Sport) und dabei gesund und lecker. Darüber hinaus kommen diese mit einer Extraportion Ballaststoffe sowie Proteine daher, sodass sie extrem lange satt halten. Adieu, Heißhungerattacken! Mit „low sugar“, dafür aber mit einem hohen Proteinanteil ausgestattet ist der „Crispy Protein Bar Lemon Cheesecake“ von Hej. Dieser hält, was der Name verspricht: So punktet der Energieriegel durch seinen Geschmack nach saftigem Käsekuchen inklusive einer spritzigen Zitronennote. Kurzum: Die optimale Süßigkeiten-Alternative für alle, die sich schwer damit tun, auf das tägliche Stück Kuchen zum Kaffee zu verzichten.

5. Süßigkeiten-Alternativen mit zusätzlichen Benefits

Gegen eine kleine Belohnung, die einem den Tag buchstäblich versüßt, ist selbstverständlich nichts einzuwenden - sofern es sich dabei auch wirklich nur um ein guilty Pleasure in Form von bewusstem Naschen handelt. Besonders praktisch: Wenn eine solche gesunde Süßigkeit nicht nur gut schmeckt und unsere Lust auf Süßes stillt, sondern auch noch einen positiven Effekt auf die Gesundheit mitbringt. Beispiele gefällig?

Die veganen, zuckerfreien Gummibärchen von Bears with Benefits schmecken herrlich fruchtig und sind mit pflanzlichem Stevia gesüßt, was den Blutzuckerspiegel auf Kurs hält. On top enthalten sie dutzende Nährstoffe, die unser Immunsystem stärken, wie etwa Mineralien, Vitamine und Folsäure. Für eine hohe Bioverfügbarkeit sorgen wiederum pflanzliche Öle. Und da der Hersteller lediglich ein Bärchen pro Tag empfiehlt, bedeutet das, dass wir dessen Genuss besonders zelebrieren und nicht Gefahr laufen, über die Stränge zu schlagen.

Schokolade, die wach macht und dem Nervensystem sowie der Psyche guttut? Nein, das ist kein Fiebertraum. Bei Nutrachoc von Sunday Natural handelt es sich um vegane, zuckerfreie Edelkakao-Taler, die 125 Milligramm Magnesium pro Taler enthalten und ausschließlich mit Tagatose (Funktionszucker mit einem glykämischen Index von nur 3) gesüßt sind. Die Bio-Kakao für die Leckerei stammt übrigens aus Bolivien und gefertigt wird diese in einer belgischen Schokoladenmanufaktur. Lass dir die zartschmelzenden Taler am besten auf der Zunge zergehen, denn die empfohlene Verzehrmenge pro Tag lautet zwei Stück. Mehr Power dank Schokolade - besser geht's nicht!

zuckerfreie edelkakao taler

Tipps zum Finden gesunder Süßigkeiten

Lies die Nährwertangaben: Wer sich den Kauf gesunder Süßigkeiten-Alternativen vorgenommen hat, sollte sich im Supermarkt Zeit nehmen, die Nährwertangaben zu checken. Hierbei solltest du vor allem den Kaloriengehalt, die Menge an gesättigten Fetten, Zucker und Natrium unter die Lupe nehmen. Überprüfe die Zutatenliste: Eine kurze Zutatenliste ist meist ein gutes Zeichen und spricht für die Qualität eines Produkts. Das gilt auch beim Naschen. Möglichst vermeiden solltest du Süßigkeiten-Ersatz mit künstlichen Farbstoffen, Aromen oder Konservierungsmitteln. Achte auf den Zucker: Zucker kann in vielen Formen auftreten, und nicht alle sind gleich. Außerdem versteckt er sich allzu gerne. Insbesondere Süßigkeiten, die hohe Mengen an zugesetztem Zucker enthalten, sollten nicht in deinem Einkaufskorb landen.

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Gesunde Süßigkeiten selber machen: Klassiker und Rezepte

Gesunde Süßigkeiten selber zu machen heißt nicht, auf Genuss zu verzichten. Wer seine gesunden Süßigkeiten zu Hause selbst macht, behält ganz easy die Kontrolle über die Zutaten und steuert, wie gesund (oder auch nicht) die hausgemachte Nascherei sein soll. Die Kombination aus natürlicher Süße, gesunden Fetten und ballaststoffreichen Zutaten macht den Unterschied. Datteln und Trockenfrüchte: Vollgepackt mit Nährstoffen und ideale Zuckeralternative. Datteln im Mixer zerkleinern, übrige Zutaten zufügen und alles zu einer formbaren Masse vermengen. Kugeln rollen, in Kokos oder Nüssen wälzen und im Kühlschrank lagern.

Unter den Rezepten findest du viele einfache Ideen, zum Beispiel:

  1. Energieriegel: 350 g Magerquark, 3 Eier, 100 g Haferflocken und nach Belieben Backkakao, gehackte Nüsse, Cranberries und optional Honig oder Agavendicksaft vermengen. Die Mischung auf ein Backblech geben, 15-20 Minuten bei 170 °C backen, schneiden und abkühlen lassen.
  2. Kakao-Mousse: Avocado und Banane mit zwei Teelöffeln Backkakao und einem Esslöffel Ahornsirup vermischen, gut verblenden und mit Mandelsplittern oder Obst garnieren.
  3. Bananen-Nicecream: Gefrorene reife Bananen mit einem Schluck Wasser im Mixer pürieren, optional Kakaopulver oder Erdnussbutter hinzufügen, mit Beeren oder Nüssen toppen.
  4. Kakao-Nuss-Popsicles: Nussmilch mit Kakaopulver mischen, in Formen füllen und einfrieren.
  5. Low Carb Crumble: 100 g gemahlene Mandeln, 100 g Haferflocken, wenig Stevia, 100 g Butter, 1 Ei, Salz, Zimt und Obst nach Wahl; Hälfte als Boden, Obst darauf, restlichen Teig krümeln und backen.
  6. Kokosriegel: Kokosflocken mit Kokosmilch und Ahornsirup mischen, in Riegel formen, kühlen; Kakaobutter mit Rohkakao und Ahornsirup schmelzen, Riegel eintauchen und trocknen lassen.
selbstgemachte energy balls

Zuckerarten, rechtliche Begriffe und praktische Hinweise

Wer Produkte mit der Aufschrift „ohne Zuckerzusatz“ kauft, wundert sich mitunter, wieso laut Nährwertdeklaration trotzdem Zucker enthalten ist. Damit Dir das nicht auch so geht, nehmen wir den Begriff im Folgenden genauer unter die Lupe und schauen uns an, was das per Definition heißt: Die Bezeichnung „ohne Zuckerzusatz“ wird in der Verordnung der EU Health-Claims geregelt. Man darf sie nur verwenden, wenn dem Produkt kein Zucker zugesetzt wird. Als Zucker gelten in diesem Fall sowohl Mono- als auch Disaccharide (Einfach und Zweifachzucker, heißt: kein raffinierter Haushaltszucker aber auch kein anderes wegen seiner süßenden Wirkung verwendetes „Lebensmittel“ wie Apfelsaftkonzentrat, Agavendicksaft oder Datteln). Davon unabhängig enthalten viele Lebensmittel, wie zum Beispiel Trockenfrüchte bzw. Obst, von Natur aus (Frucht-)Zucker. „Ohne Zuckerzusatz“ darf in diesem Fall verwendet werden.

Wenn Du herkömmlichen Raffinadezucker ersetzen möchtest, aber es trotzdem gerne süß magst, gibt es viele Alternativen wie zum Beispiel Agavendicksaft, Apfelmark oder Honig. Auch bei KoRo findest Du viele tolle Alternativen zum Verfeinern von Müsli, Kuchen, Pancakes oder als Drizzle für Deinen Latte Macchiato: Bio Kokosblütensirup, Bio Dattelsirup, Bio Ahornsirup, Datteln Deglet Nour, Bio Dattelzucker.

Besondere Zielgruppen: Diabetes und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Das wichtigste Ziel für einen Diabetiker ist ein möglichst normaler Blutzuckerspiegel ohne große Schwankungen. Betroffene Menschen müssen dazu den Kohlenhydratanteil der Lebensmittel kennen und wissen, welche Auswirkungen das jeweilige Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel hat. Es bedeutet nicht, dass Diabetiker absolut nichts Süßes essen dürfen. Mittlerweile gibt es gute Alternativen zu zuckerhaltigen Süßigkeiten, allerdings sind zuckerfreie Produkte oft nur schwer erhältlich.

Für Diabetiker eignen sich vor allem zuckerfreie Süßigkeiten ohne zugesetzten Zucker, die mit Zuckeraustauschstoffen oder natürlichen Süßungsmitteln hergestellt werden. Zuckerfreie Süßigkeiten enthalten keinen zugesetzten Zucker. Sie können jedoch von Natur aus geringe Mengen Zucker enthalten. In Maßen genossen sind zuckerfreie Süßigkeiten für Diabetiker eine gute Alternative zu herkömmlichen Produkten. Bitte stimmen Sie Ihre individuelle Ernährungsbedürfnisse mit Ihrem Arzt oder Ihrer Diätologin ab.

Praktische Einkaufstipps und Alltagstricks

  • Achte immer auf die Inhaltsstoffe (Zutatenliste). Hier erkennt man, ob chemische Süßstoffe wie Aspartam enthalten sind.
  • Bei Zuckerfrei- oder Low-Carb-Produkten lohnt sich ein Blick auf das Süßungsmittel: Erythrit, Xylit, Maltit und Stevia haben unterschiedliche Eigenschaften und Verträglichkeiten.
  • Wenn du Schokolade statt Vollmilch bevorzugst, setze auf Zartbitterschokolade mit mindestens 70 Prozent Kakao; davon reicht oft ein kleines Stück.
  • Selbstgemacht ist meist die beste Lösung, um zugesetzten Zucker zu vermeiden und die Portionen zu kontrollieren.
Rezept: Energy Balls ohne Zucker

Kurzer Überblick: Welche Süßigkeiten sind besonders empfehlenswert?

Typ Vorteile Beispiele
Fruchtbasierte Riegel Ballaststoffe, Vitamine, natürliche Süße Dattelriegel, Feigenriegel, getrocknete Mangostreifen
Dunkle Schokolade Antioxidantien, herzfreundlich Zartbitter 70%+
Nüsse & Samen Proteine, gesunde Fette Ungesalzene Nussmischungen, Nussriegel
Eiweißriegel Protein, sättigend Crispy Protein Bar, Creamy Protein Riegel
Zuckerfreie Spezialprodukte Nährstoff-Boost, oft für Diabetiker geeignet Zuckerfreie Gummibärchen, Edelkakao-Taler

Die Lust auf etwas „Süßes“ lässt sich manchmal einfach nicht steuern. An diesen Tagen helfen alle Tipps und Tricks zur Vermeidung einfach nicht. Anstatt Apfel oder Karotte muss einfach etwas zu naschen her. Koche oder backe dir dann eine der vielen gesunden Alternativen - so musst du nicht auf Genuss verzichten und hast trotzdem mehr Kontrolle über Zucker und Zutaten.

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