Hummus ohne Zucker: Inhaltsstoffe & Besonderheiten bei REWE
Hummus, der cremige Dip aus dem orientalischen Raum, erfreut sich auch in Deutschland großer Beliebtheit. Besonders Varianten ohne Zuckerzusatz stehen bei bewussten Verbraucher:innen zunehmend hoch im Kurs. Wer Hummus bei REWE kauft, findet dabei eine Vielzahl an Produkten, die ganz ohne zugesetzten Zucker auskommen und mit transparenten Zutatenlisten überzeugen.
Was ist Hummus - und wie wird er ausgesprochen?
Falls Hummus dir bislang noch kein Begriff war: Es handelt sich klassischerweise um pürierte Kichererbsen, die mit Sesampaste (Tahini), Knoblauch, Zitronensaft, Gewürzen (z. B. Kreuzkümmel) und Olivenöl zu einem pikanten Dip verarbeitet werden. Im deutschsprachigen Raum wird es meist so gesprochen, wie es sich auch liest. Ganz korrekt wäre es, das H ähnlich wie das "ch" des Schweizerischen auszusprechen.
Hauptzutaten von Hummus ohne Zucker - REWE Beispiel
Bei Hummus ohne Zucker aus dem REWE-Sortiment liegt der Fokus auf wenigen, naturbelassenen Zutaten. Exemplarisch sehen die Inhaltsstoffe so aus:
- Kichererbsen¹ (69 %)
- Wasser
- Rapsöl¹
- Sesampaste¹ (4 %)
- Branntweinessig¹
- Speisesalz
- Zitronensaft¹
- Knoblauch¹
- Kreuzkümmel¹
Natürlich können je nach Produkt leichte Abweichungen vorkommen, die Angaben auf dem Etikett des Produkts sind daher immer maßgeblich.
Worauf achten beim Kauf von Hummus?
Bevor du Hummus kaufst, ist ein Blick auf die Zutatenliste immer sinnvoll: Zusatzstoffe und Co. müssen nicht sein. Wähle am besten eine Sorte mit möglichst kurzer Zutatenliste. Die Bestandteile der Produkte, die landwirtschaftlich erzeugt werden, müssen bei Lebensmitteln zu mindestens 95 Prozent aus dem ökologischen Landbau stammen.
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Viele Dips werden auf Quark- oder Joghurtbasis gemacht und scheiden somit für eine vegane Ernährung aus. Kein Wunder also, dass Hummus besonders in der veganen Küche so beliebt ist. Dennoch ist nicht unbedingt jeder Hummus rein pflanzlich: Einigen Rezepten wird Joghurt beigemischt. Falls du dich also streng vegan ernährst oder Laktose nicht verträgst, solltest du dich sicherheitshalber vorm Genuss nach den Zutaten erkundigen.
Offizielle Label wie das Bio-Siegel oder das V-Label helfen zusätzlich, einen schnellen Überblick zu bekommen.
Produktkennzeichnung: Bio, Vegan und mehr
Bio-Siegel & EU-Bio-Logo
Das Bio-Siegel kennzeichnet Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA). Für das EU-Bio-Logo gelten die EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau. Die Kriterien für die Vergabe des Labels werden von unabhängigen Stellen mitentwickelt, der Vergabeprozess ist transparent. Verstößt ein Labelnehmer gegen die Vergabekriterien des Labels, so werden ihm Sanktionen auferlegt.
Der Aufdruck des Bio-Siegels ist freiwillig. Es kann zusätzlich zum EU-Bio-Siegel verwendet werden. Für das EU-Bio-Logo gelten die EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau. Die Bestandteile der Produkte, die landwirtschaftlich erzeugt werden, müssen zu mindestens 95 % aus ökologischem Landbau stammen.
V-Label & Vegan-Status
Das V-Label wurde als Bildsymbol erstmals auf einem Kongress der Europäischen Vegetarier-Union (EVU) 1985 vorgestellt. In Deutschland ist das der Vegetarierbund Deutschland e. V. Hersteller, die ihre Produkte mit dem Europäischen V-Label kennzeichnen lassen wollen, müssen sich an die zuständige vegetarische Organisation ihres Landes wenden. Bei der veganen Variante gilt: Es dürfen bei allen Produktions- und Verarbeitungsstufen keine Zutaten tierischen Ursprungs oder entsprechende Verarbeitungshilfsstoffe verwendet werden. Produkte, die als GVO (enthält gentechnisch veränderte Organismen) deklariert werden müssen, können das Label nicht erhalten.
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Hummus-Rezepte und Zubereitungstipps
Wie macht man Hummus?
Die getrockneten Kichererbsen müssen ca. zwölf Stunden eingeweicht und anschließend gekocht werden. Laut Original Hummus Rezept sollte man die Kichererbsen kochen, bis sie richtig weich sind und sich das äußere Häutchen von selber von der Kicherbse löst. Bei spontanem Hummus-Hunger tun es natürlich auch Kichererbsen aus dem Glas oder aus der Dose. Anschließend werden die Kichererbsen zusammen mit Sesammus und Zitronensaft zu einer Creme zerstampft oder püriert. Wer mag, gibt noch gehackten Knoblauch und Gewürze wie Kreuzkümmel hinzu. Abgeschmeckt wird mit etwas Salz, und zum Anrichten träufelt man einen Schuss gutes Olivenöl darüber.
Geheimtipps für besonders cremigen Hummus
- Löse die gekochten Kichererbsen von der Schale - es lohnt sich.
- Zuerst Tahini und Zitronensaft zu einer homogenen Paste vermischen.
- Mit selbstgekochten Kichererbsen schmeckt es noch besser als mit gekauften aus der Dose.
- Die Zutaten lange und langsam pürieren, so wird's besonders fein.
- Das Mitmixen von Eiswürfeln macht den Hummus ebenfalls schön cremig.
Klassisches Rezept: Hummus ohne Zucker
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Kichererbsen (Dose, abgetropft) | 350 g |
| Tahini | 150 g |
| Olivenöl | 4 EL |
| Zitronen | 2 Stück |
| Salz, Kreuzkümmel, Paprikapulver | nach Geschmack |
- Kichererbsen abgießen und abtropfen lassen. Die abgetropften Kichererbsen mit Tahin und 3 EL Olivenöl in ein hohes Gefäß geben.
- Den Saft von zwei Zitronen dazugießen, zwischendurch abschmecken. Falls die Masse zu dick ist, 1 EL Wasser zugeben. Pürieren, mit Salz abschmecken.
- Auf einem Teller anrichten. Mit einem Löffel eine Spirale ziehen, 1 EL Olivenöl hineingeben und nach Belieben mit Kreuzkümmel und Paprikapulver bestreuen.
Varianten ohne Zucker: Low Carb & Paleo
Hummus liefert zwar viele Proteine, doch Kichererbsen enthalten auch Kohlenhydrate. Wer sich low carb ernähren möchte, kann etwa 2/3 der Kichererbsen durch Zucchini ersetzen oder Avocado zugeben, um die Cremigkeit zu erhalten.
Für die Paleo-Ernährung, bei der Hülsenfrüchte nicht erlaubt sind, werden Zucchini oder Blumenkohl als Basis für den Dip genutzt.
Haltbarkeit & Verwendungsmöglichkeiten
Wenn du Hummus selber machst, hält sich der Kichererbsen-Dip im Kühlschrank rund fünf Tage. Bewahre ihn am besten in einer verschließbaren Dose auf, so behält er sein Aroma optimal. Die Frage ist eher, was passt nicht zu Hummus Dip? Wer es leicht und frisch mag, tunkt Gemüsesticks in die Hülsenfrucht-Creme. Alle Arten von Brot, insbesondere arabische Sorten wie Fladenbrot, machen sich immer gut. Hummus schmeckt außerdem zum Grillen, in Bowls, als Topping auf Sandwiches und Wraps, als Dressing für Salate oder zu Fleisch und Süßkartoffel-Wedges.
Gesundheitliche Aspekte - Protein, Vegan, Glutenfrei, Laktosefrei
Kichererbsen, die Hauptzutat des klassischen Hummus, sind eine tolle Proteinquelle. Gerade für Vegetarier und Veganer ist Hummus ein dankbarer Snack, um den täglichen Eiweißbedarf zu decken. Hummus ist oft vegan, glutenfrei und laktosefrei, was ihn zu einer beliebten Wahl für verschiedenste Ernährungsformen macht.
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Dieses Produkt ist vegan. Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Dieses Produkt ist glutenfrei. Gluten ist ein Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer vorkommt. Mais, Reis, Buchweizen und Hirse sind hingegen glutenfrei. Dieses Produkt ist laktosefrei. Bei der Laktose-Intoleranz (Milchzucker-Unverträglichkeit) liegt ein Mangel des Enzyms Laktase vor.
Zucker in Hummus und gesundheitliche Relevanz
Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen. Viele Hummusprodukte - gerade im Bio- und Vegansortiment von REWE - verzichten auf jeglichen Zuckerzusatz. Dennoch gilt stets: Nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts sind relevant.
Hummus und Nachhaltigkeit: Pflanzenvielfalt und Klima-Score
Seit 1900 sind 75 % der Pflanzenvielfalt verloren gegangen, da die Landwirte auf der ganzen Welt lokale Sorten zugunsten von Hochertragssorten aufgegeben haben, die an die industrielle Massenverarbeitung angepasst sind. Labels und Projekte wie Open Food Facts oder Eaternity helfen, den Klima-Score von Produkten zu erfassen und so nachhaltige Kaufentscheidungen zu treffen.
Hintergrund: Woher kommt der Hummus?
Das aus dem arabischem stammende Wort Hummus bedeutet übersetzt "Kichererbse". Ob nun die Israelis oder die Araber den Hummus erfunden haben, sorgt immer wieder für Diskussionen. Die libanesische Regierung hat sogar schon versucht, den Hummus offiziell bei der EU als Nationalgericht schützen zu lassen. Die Entscheidung fiel jedoch negativ aus: Hummus gehöre dem ganzen Osten, so der Beschluss.
Der cremige Dip, der ursprünglich aus dem orientalischen Raum kommt, hat sich auch in unseren Küchen und Supermärkten seinen festen Platz ergattert. Ein Glück, denn Hummus ist nicht nur lecker, sondern auch mit wenigen Zutaten schnell gemacht und wahnsinnig vielseitig.
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