Honig Wirkung bei COPD Symptomen
Die COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung) ist eine fortschreitende Atemwegserkrankung, die mit Husten, Atemnot und einer eingeschränkten Lungenfunktion einhergeht. Viele Betroffene suchen nach einer natürlichen Möglichkeit, um ihre Beschwerden zu lindern und ihre Atemwege langfristig zu unterstützen. Während COPD nicht heilbar ist, können natürliche Methoden helfen, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen und die Lebensqualität zu verbessern.
Warum Honig bei Atemwegssymptomen in Betracht gezogen wird
Obere Atemwegsinfektionen sind ein häufiges Krankheitsbild. Sie gehen meist mit Husten, Halsschmerzen, Schnupfen und Kopfschmerzen einher. In der Mehrzahl der Fälle werden sie viral verursacht. Dennoch werden für ihre Therapie häufig Antibiotika verschrieben, die in diesem Fall nicht wirken. Hierdurch kann die Entstehung von Antibiotikaresistenzen begünstigt werden. Als bekanntes Hausmittel und Alternative zu Antibiotika wird bei Erkältungen und Husten häufig Honig eingesetzt. Dieser besitzt antimikrobielle Eigenschaften.
Wie die Wissenschaft und viele Tausend Anwender:innen bestätigen: Die beruhigende Wirkung auf die Schleimhäute in Kombination mit einem hohen MGO Gehalt macht den hochwertigen Manuka-Honig zur perfekten Wahl, wenn du deinen Atemwegen etwas Gutes tun möchtest. Anders als gewöhnlicher Honig enthält Manuka Honig eine außergewöhnlich hohe Konzentration des Stoffes Methylglyoxal (MGO) - dieser verleiht ihm seine einzigartigen antibakteriellen sowie entzündungshemmenden Eigenschaften.
Wirkungsweise von Manuka-Honig bei Atemwegsbeschwerden
Bei Manuka-Honig ergibt sich die Wirkung auf deine Lunge nicht durch das Einatmen, sondern viel mehr durch die Beruhigung der Schleimhäute in deinem Mund- und Rachenraum. Manuka-Honig kann deine Atemwege beruhigen und sich wie ein schützender Film über deine gereizten Schleimhäute legen. So wird die Hustenreizschwelle gesenkt und du kannst, beispielsweise nachts, wieder erholsamer schlafen.
Speziell bei Infekten oder Entzündungen könnte der Manuka-Honig eine Wirkung auf deine Lunge zeigen. Die Bakteriendichte könnte sich verkleinern und deine Symptome könnten schneller abklingen. Voraussetzung dafür ist, dass du den Manuka-Honig in regelmäßigen Abständen (bestenfalls täglich) zu dir nimmst und natürlich eine ausreichende Menge verzehrst.
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Praktische Anwendung bei Husten und Bronchitis
Um Manuka-Honig gegen Husten einzusetzen, stehen dir einige Optionen frei. Zunächst solltest du überlegen, ob du eher an trockenem oder schleimigen Husten leidest. Auch Reizhusten kann als eigenständiges Symptom auftreten. Da Reizhusten gerne im Liegen auftritt, solltest du auf die Manuka-Honig Wirkung für deine Lunge vertrauen. Sogar bei einer Bronchitis kann der Manuka-Honig helfen. Die Bronchitis ist eine Entzündung der unteren Atemwege, bei der sich Schleim in den Bronchien sammelt. Die Bronchien sind dabei oft gereizt, verschleimt oder entzündet.
Wende rund 1 Teelöffel am Morgen und 1 Teelöffel am Abend an, um die Bronchien zu beruhigen. Dafür kannst du einen Kräutertee erwärmen, der bestenfalls natürliche Effekte zur Bronchienerweiterung besitzt. Die natürlichen Inhaltsstoffe der Pflanzen erweitern die Lungenflügel und sorgen dafür, dass du leichter atmen kannst.
Studienlage und wissenschaftliche Hinweise
Auch die Studienlage zur Manuka-Honig Wirkung auf die menschliche Lunge zeigt einige spannende Erkenntnisse! So wurde bereits 1991 festgestellt, dass die antibakterielle Aktivität nahezu ausschließlich auf das MGO zurückzuführen ist. Dementsprechend solltest du, wenn du dir eine schnelle Wirkung erhoffst, immer auf einen Manuka-Honig mit hohem MGO Gehalt setzen.
Andere Studien beschäftigen sich mit Lungenkeimen, die nur schwer zu behandeln sind. Dazu gehören zum Beispiel Mycobacterium abscessus. Diese Bakterien sind selbst mit modernsten Medikamenten oft nur schwer zu bekämpfen, scheinen jedoch vom neuseeländischen Honig eingedämmt zu werden. Es wäre also möglich, dass die richtige Menge MGO und Manuka-Honig eine Wirkung auf die Lunge zeigt, die vergleichbar mit einer vollwertigen Antibiotikatherapie wäre.
Die vorliegende Studie prüfte den Manuka-Honig, der aus der Südseemyrte gewonnen wird. Geprüft wurden vier Honig-Proben mit unterschiedlichem MGO-Gehalt: MGO40, MGO55, MGO70 und MGO83. In ihrer höchsten Konzentration wiesen alle vier Honig-Proben eine keimtötende Wirkung auf. Selbst in geringster Konzentration zeigte sich bei allen vier noch eine Reduzierung des Bakterium-Wachstums im Vergleich zu keinem Honig-Einsatz.
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Die Forscher kombinierten den Honig mit dem standardmäßig eingesetzten Antibiotikum Amikacin. Egal, mit welcher der vier Honig-Proben das Amikacin kombiniert wurde, resultierte dies in einer erhöhten keimtötenden Wirkung des Antibiotikums. Das beste Verhältnis wies jedoch die Kombination aus dem MGO55-Honig mit Amikacin auf, denn hier war sowohl die geringste Menge Honig als auch die geringste Menge Antibiotikum für den gewünschten Effekt notwendig.
Als mögliches Erklärungsmodell geben die Autoren der Studie an, dass der Honig vermutlich die Zellmembran des Erregers schwächt, sodass das Amikacin leichter in diesen eindringen kann. In jedem Falle sind die Ergebnisse vielversprechend.
Klinische Evidenz zu Honig bei Atemwegssymptomen
Für das vorliegende Review/Meta-Analyse wurden medizinische Datenbanken wie PubMed, Embase, Web of Science, AMED, Cochrane Library, LILACS, CINHAL und Cab abstracts auf passende Studien durchsucht. Insgesamt schlossen die Studienautoren 14 klinische Studien mit 1761 Teilnehmern ein. Es erfolgte eine gepoolte Datenanalyse.
Zwei der Studien zeigten, dass beim Einsatz von Honig die Symptome der Patienten 1-2 Tage kürzer anhielten. Ferner verbesserte die Therapie mit Honig den allgemeinen Symptomscore (3 Studien; mittlere Differenz -3,96; 95% Konfidenzintervall [KI] -5,42- -2,51). Insbesondere die Hustenfrequenz (8 Studien; standardisierte mittlere Differenz -0,36; 95% KI -0,50 - -0,21) und der Schweregrad des Hustens (5 Studien; standardisierte mittlere Differenz -0,44; 95% KI -0,64 - -0,25) wurden durch den Honig im Vergleich zur Standardtherapie verbessert.
Als Limitation des Reviews gaben die Studienautoren an, dass nur 2 der 14 Studien eine Placebo-behandelte Kontrollgruppe eingeschlossen hatten. Die Autoren des vorliegenden Reviews schlussfolgern, dass Honig als alternativer Therapieversuch zu Antibiotika sinnvoll sein kann, insbesondere weil Infektionen der oberen Atemwege meist viral verursacht werden und daher Antibiotika unwirksam sind und der Antibiotikaeinsatz zur Resistenzbildung beitrage.
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Weitere Naturmittel und Kombinationen
Die Kombination zweier Heilmittel - eine Paste aus Bienenhonig plus Kaffeepulver - hilft deutlich besser gegen chronischen Reizhusten als gängige Hustenlöser aus der Apotheke. Sie ist sogar effizienter als Steroid-Tabletten (Cortison) in maximal empfohlener Dosierung. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung in Hannover unter Berufung auf eine aktuelle Studie aus dem Iran hin.
In der zitierten Studie bekamen 97 Patienten im mittleren Alter von 40 Jahren dreimal täglich einen Esslöffel einer Paste verabreicht, die in einem Glas heißem Wasser aufgelöst wurde. Diese Paste bestand entweder aus 500 g Honig vermischt mit 70 g Instantkaffee (Honig-Kaffee-Gruppe), 320 mg Prednisolon aufgelöst in 600 g eingedicktem Zuckersaft (Steroid-Gruppe) oder einem rezeptfrei erhältlichen Hustenmittel vermischt mit Zuckersaft (Hustenlöser-Gruppe). Während der verabreichte Hustenlöser die Beschwerden der Patienten auch nach einer Woche nicht deutlich lindern konnte, wurde sowohl in der Steroid- als auch in der Honig-Kaffee-Gruppe eine bedeutsame Reduktion der Hustenhäufigkeit erzielt.
Sicherheitshinweise und richtige Anwendung
Wichtig ist, dass du den Honig niemals an Kinder verabreichst, die jünger als 12 Monate sind. Kinder bis 8 Jahre sollten zudem immer nur 0,5 Teelöffel pro Tag erhalten und auf allergische Reaktionen beobachtet werden. Solltest du unter einer Blütenpollenallergie leiden oder gegen Bienenerzeugnisse allergisch sein, solltest du auf den Verzehr verzichten. Selbiges gilt, wenn du an Diabetes leidest.
Du solltest auf die korrekte Dosierung achten, wenn du dir eine Wirkung auf deine Lunge erhoffst. Obwohl es prinzipiell unwahrscheinlich ist, dass du Nebenwirkungen erlebst, können einige leicht zu umgehende Fehler den Wirkungsgrad schmälern. Honig immer langsam zergehen lassen: Nimm den Honig in den Mund und lasse ihn dort langsam schmelzen. Niemals in heißen Tee einrühren: Erhitzt du den Honig zu hoch, wird das MGO zerstört. Daher darf Manuka-Honig ausschließlich in lauwarmen Tee eingerührt werden. Regelmäßig verwenden: Wende den Honig mindestens 1x täglich, besser 2x täglich, an. Du kannst ihn dafür abends und morgens einnehmen. MGO 400+ als Minimum: Nutze einen Honig, der mindestens 400+ MGO enthält.
Ergänzende natürliche Therapien bei COPD
Eine bewährte Methode ist die Bienenstocktherapie, die mit den natürlichen Inhaltsstoffen der Bienenstockluft helfen kann, COPD-Symptome sanft zu lindern. Viele COPD-Patienten berichten von einer Verbesserung ihrer Symptome nach regelmäßigen Sitzungen mit Bienenstockluft. Verschiedene natürliche Ansätze können dazu beitragen, die Atemwege zu entlasten und Entzündungen zu reduzieren.
Eine Rehabilitation bringt uns COPD-Patienten enorm viel! Als chronischer Patient hat man - insofern die Krankheit den Alltag behindert - alle 4 Jahre ein Recht auf Reha. Den Großteil der Kosten übernimmt in diesem Fall z.B. Ein halbes Jahr sollte man mindestens für das Antragsprozedere einplanen! Einen Antrag stellt man gemeinsam mit dem Hausarzt, der die Notwendigkeit einer Reha fachlich begründen kann. Wer öfter als nur alle 4 Jahre eine Reha machen möchte, kann für viele Einzelmaßnahmen bei der Krankenkasse Zuschüsse beantragen. Lassen Sie sich dafür Therapien und Anwendungen wie Bäder, Inhalationen, Klopfmassagen etc. empfehlen.
Patientenerfahrungen und Selbstmanagement
Jutta Remy-Bartsch lebt seit rund 30 Jahren mit Bronchiektasen, aus denen sich im Verlauf eine COPD im Stadium GOLD II entwickelte. Trotz wiederkehrender Infektionen und einer operativen Lungenlappenentfernung entschied sie sich früh, aktiv Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen. Sie engagiert sich seit der Gründung in der Selbsthilfegruppe Montabaur. Aus Eigeninitiative absolvierte sie die umfangreiche Ausbildung zur Übungsleiterin für Lungensport, um Betroffene fachkundig anzuleiten. Ihre Motivation: Wissen teilen, Menschen stärken und zeigen, wie viel durch gezielte Bewegung und Atemtherapie erreichbar ist.
Praxisempfehlungen für COPD-Patienten
- Sprich vor der Einnahme von Manuka-Honig mit deiner behandelnden Ärztin oder deinem behandelnden Arzt, insbesondere bei Diabetes oder Allergien.
- Wähle einen Manuka-Honig mit hohem MGO-Gehalt (idealerweise ≥400 MGO), wenn du eine antivirale/antibakterielle Wirkung erzielen möchtest.
- Nimm Honig regelmäßig (1-2x täglich), lasse ihn langsam im Mund zergehen und rühre ihn nur in lauwarmen Tee.
- Beachte Alters- und Allergiehinweise: Kein Honig für Kinder <12 Monate; bei Allergien und Diabetes Rücksprache halten.
- Erwäge ergänzende natürliche Maßnahmen wie Bienenstocktherapie, Atemtherapie, Lungensport und ärztlich veranlasste Reha.
Tabelle: Dosierungsempfehlungen und Hinweise
| Anwendung | Empfohlene Menge | Wichtiger Hinweis |
|---|---|---|
| Manuka-Honig bei Husten/Bronchitis | 1 TL morgens + 1 TL abends | Langsam zergehen lassen, nicht in heißen Tee |
| Manuka-Honig Präferenz | MGO ≥400+ | Höheres MGO → stärkere antibakterielle Wirkung |
| Kinder | 0,5 TL/Tag (bis 8 Jahre) / Kein Honig <12 Monate | Auf allergische Reaktionen achten |
| Honig-Kaffee-Paste | 1 EL Paste, 3x täglich | In heißem Wasser auflösen (Studie bei Reizhusten) |
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