Keine Kekse essen: Gesundheitliche Folgen und mögliche Alternativen

Kekse gehören zu den beliebtesten Snacks weltweit und stehen oft im Zentrum der Diskussion um gesunde Ernährung. Während viele meinen, dass der komplette Verzicht auf Kekse unumgänglich für Gesundheit und Leistungsfähigkeit sei, gibt es vielseitige Ansichten, Studien und Erfahrungsberichte über gesundheitliche Folgen - und zahlreiche Alternativen.

Gesundheitliche Auswirkungen des Kekskonsums

Das Krümelmonster wusste es schon: Kekse sind zwar nicht gesund, aber besser als viele andere Leckereien. Studien zeigen, dass eine zuckerreiche Ernährung auch dem Herzen von Normalgewichtigen schadet. Um das Herzinfarktrisiko zu verringern, sollten Sie nicht mehr als 30 g (sieben Teelöffel) Zucker pro Tag essen. Übermäßiger Zuckerkonsum kann Bluthochdruck, Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes fördern.

Kekse und Herzgesundheit

Die Geschichte vom Verzicht auf kalorienreiche, fettreiche Speisen empfiehlt oft, auf Süßigkeiten und Kekse vollständig zu verzichten. In vielen Sportarten, wo Körpergewicht eine wichtige Rolle spielt - z.B. Radfahren oder Laufen - wird es als normal empfunden, dass Athleten bestimmte Lebensmittel, darunter Kekse, meiden. „Meine gesamte Karriere habe ich versucht, mich von allem ungesunden Essen und Süßigkeiten fernzuhalten. Ich sagte mir: sie sind schlecht für mich, weil du ein Sportler bist.“

Es gibt allerdings interessante Einzelfälle: Ein Mann isst zehn Tage lang das Schoko-Gebäck Oreo - und sein Cholesterinspiegel sinkt drastisch. Als er dasselbe mit einem Medikament versucht, gelingt das kaum. Dennoch bleibt dies ein Sonderfall und kann nicht als generelle Empfehlung herangezogen werden.

Kekse im Vergleich zu anderen Snacks

Lebensmittel Hauptbedenken Empfohlene Alternative
Chips Viel Salz und Fett, Suchtpotenzial, erhöht Blutdruck Popcorn (wenig Salz und Fett)
Kekse Viel Zucker und Fett Selbstgebackene Kekse mit wenig Zucker, Obst-Snacks
Wurstwaren Viel gesättigtes Fett und Salz Mageres Fleisch wie Huhn, Pute
Eiscreme Viel gesättigte Fettsäuren, Zucker, Salz Frozen Joghurt mit Früchten
Dosensuppe Viel Salz und Zucker Selbstgekochte, salzarme Suppen
Alternativen zu zucker- und fettreichen Snacks

Im direkten Vergleich sind Kekse nicht unbedingt die ungesündeste Option - sie schneiden gegenüber Torten und stark verarbeiteten Snacks teilweise besser ab.

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Seelische und soziale Aspekte des Kekskonsums

Die Tatsache, dass einige Sportler besessen sind von der "Pflicht" gesund zu essen, Kalorien zu zählen, Gramm Kohlenhydrate und Fett zu kontrollieren, scheint für viele Teil des Sports zu sein. In Wirklichkeit geht es auch um Wohlbefinden und Glücklichsein, innere Ausgewogenheit und Genuss. Ohne schlechtes Gewissen. Anstatt über jedes Keks nachzudenken, das sie heimlich gegessen haben, genießen sie das Keks. Viele berichten, dass Essen ihre Geheimwaffe wurde und ihnen Kraft für Erfolge gab.

Kinder und Keksverzehr: Risiken und Empfehlungen

Wenn Kinder mit „Schrott“ gefüttert werden, kommt es zwangsläufig zu Verdauungsproblemen, wie bei Erwachsenen auch. Das Kind gehört gescheit ernährt mit Gemüse, Obst, Getreideprodukten, Kartoffeln usw. Das Kind braucht weder tonnenweise Schokolade, noch „Spezialkekse“ mit Zucker ohne Ende. Ballaststoffe sind das Zauberwort. Die gehören aber nicht künstlich in Kekse eingebacken sondern in ganzer, frischer und gescheiter Form weggeknabbert.

Ballaststoffreiche Ernährung für Kinder

Verweigert das Kind inzwischen Apfelmus und andere unverarbeitete Lebensmittel, dann wohl aufgrund der Tatsache, dass es genau das futtert, was es gewohnt ist. Das gilt für Kinder wie Erwachsene: grundsätzlich helfen Ballaststoffe bei Verstopfung, aber sie sollten in natürlicher Form aufgenommen werden.

Bei Verdacht auf ernsthafte Verdauungsprobleme sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden. Oma mit zum Arzt mitnehmen, ist echt keine schlechte Idee!

Kekse und spezielle Ernährungsbedürfnisse

Lebensmittel- und Pollenallergiker sollten keine Weihnachtsplätzchen kaufen, da diese auch ohne entsprechende Angabe auf der Verpackung zum Beispiel Spuren von Nüssen enthalten können. Allergiker backen ihr Weihnachtsgebäck am besten selbst. Wer hochgradig allergisch auf kleine Mengen Haselnüsse oder Erdnüsse reagiert, kann diese beim Selbstbacken durch Mandeln, Haferflocken, Kokosraspeln oder Amaranth ersetzen. Milch lässt sich gegen Soja-, Reis- oder Haferdrinks austauschen. Einen Eier-Ersatz erhält man, indem zwei Esslöffel Wasser, einen Esslöffel Pflanzenöl und einen halben Teelöffel Backpulver vermischt werden.

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Möglichkeiten zur Reduktion des Keksverlangens

Kekse, Kuchen, Schokolade: Besonders am Nachmittag überfällt so manchen die Lust auf Süßes. Den Heißhungerattacken lässt sich jedoch vorbeugen, wie Lana Seguias und Katy Tapper von der University of London gezeigt haben: Wer sich beim Mittagessen mit allen Sinnen auf die Speisen konzentriert, kann süßem Gebäck am Nachmittag besser widerstehen. Bei jenen Probanden, deren Aufmerksamkeit man auf die sinnlichen Qualitäten des Essens gelenkt hatte, war die Lust auf Kekse deutlich gemindert. Sie nahmen rund 110 süße Kalorien zu sich, die übrigen im Schnitt ganze 200 Kilokalorien.

Heißhunger auf Süßes verhindern

Empfohlene Alternativen zu Keksen und Tipps zur gesunden Ernährung

  • Statt fetter Speck-Beläge auf Sandwiches lieber Hühnchen, Thunfisch oder mageres Rindfleisch verwenden, da diese weniger gesättigte Fettsäuren enthalten.
  • Statt weißem Reis auf Vollkornreis und Co. setzen, da diese zusätzliche Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe, Polyphenole und herzgesunde Fette enthalten, die das Risiko für Herzkrankheiten mindern.
  • Statt Eiscreme lieber einen gefrorenen Joghurt, verfeinert mit Früchten wie Banane, Himbeere oder Erdbeere, genießen.
  • Salz- und zuckerarme Fertigprodukte bevorzugen oder Suppen selbst zubereiten.
  • Mageres Rind- oder Schweinefleisch statt Wurstwaren wählen.
  • Für Kinder: Zwieback, Karotten- und Zucchinistifte, Apfelspalten, Gurkenstücke, Beeren oder auch mal eine Nuss als Snack statt Kekse und Schokolade anbieten.

Ernährungsgesellschaften empfehlen, Süßigkeiten nur in kleinen Mengen zu konsumieren. Üblicherweise ist es die Spitze der Pyramide, was bedeutet, nur ganz kleine Mengen.

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