Hendrik Reimers — Herstellung von Fairafric‑Schokolade und Hintergrundinformationen

Hendrik Reimers sitzt bei der zweiten Tasse Milchkaffee im Café "A Little Lost" unweit des Münchner Hauptbahnhofs. Ein Ort, der ihm gefällt. Hinter dem Tresen stehen junge Leute, der alte Tisch, an dem Reimers seinen Laptop aufklappt, hat Vintagecharme, der Schaum in der Tasse ist aus Hafermilch, also vegan. Auch die von Reimers gegründete Schokoladenfabrik Fairafric produziert mittlerweile vegane Produkte.

Die Idee und das Leitbild: "From tree to bar" - Wertschöpfung in Afrika

Das ist Reimers Ansatz: die Liebe zur Schokolade und der Wille, Arbeitsplätze zu schaffen. In seinem Unternehmen wird die Kakaobohne nicht in der Schweiz oder in Deutschland verarbeitet, sondern gleich dort, wo sie wächst. "From tree to bar", von der Pflanze zur Tafel in Afrika, genau genommen in Ghana. Dort hat Fairafric einen Produktionsstandort aufgebaut.

Für Reimers ist Ghana eines der afrikanischen Länder, die "am besten ihre Hausaufgaben gemacht haben". Damit meint er die Vorteile, die das Land motivierten Unternehmern bietet. "Ausländer dürfen ohne gravierende Beschränkungen Firmen gründen", sagt er. Das Land sei friedlicher und sicherer als Frankreich, habe ein verlässliches Rechtssystem und man könne Zutaten und Maschinen für die Produktion zollfrei einführen.

"Das Geschäftsmodell ist unser Marketing", sagt Reimers. Die Geschichte und die Menschen, die hinter dem Namen stehen, die sich aufgemacht haben, die "fairste Schokolade der Welt" zu produzieren, klimaneutral, lecker und aus afrikanischer Hand.

Gründung, Finanzierung und Wachstum

Die erste Produktion vor sieben Jahren wurde über eine sogenannte Kickstarter-Kampagne finanziert, über einen Online-Vorverkauf. Sieben Millionen Euro hat Fairafric gebraucht. Das sei nur mit der Hilfe ganz vieler Menschen zu schaffen gewesen, sagt Reimers. Die Finanzierung hat sich auf viele Schultern verteilt. Über das Programm Africa Connect des Bundesentwicklungsministeriums erhielt die Firma ein Darlehen von zwei Millionen Euro.

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Die Finanzierung hat sich auf viele Schultern verteilt. Inzwischen ist Fairafric eine AG mit derzeit etwa 500 Aktionären. Mehr als die Hälfte des Aufbaukapitals aber stammt von der "Crowd", wie Reimers sagt. Von Leuten, die wie er etwas in Bewegung bringen wollen zum Besseren für die Menschen in Afrika.

Fairafric geht auch bei der Finanzierung neue und nachhaltige Wege, die allen Beteiligten zugutekommen sollen. Begonnen bei der ersten Crowdfunding‑Kampagne 2016 hat fairafric inzwischen 15 Crowdfunding bzw. Crowdinvesting erfolgreich durchgeführt. So haben bisher über 1.800 Privatleute in fairafric einmalig oder mehrmalig investiert. fairafric wird dadurch von Unterstützer*innen finanziert, die an die gleiche Mission glauben.

Produktionsstandort Amanase / Suhum: Aufbau, Technik und Kapazitäten

Die Fabrik liegt umgeben von Kakaoplantagen in Amanase bei Suhum, eine gute Autostunde von der ghanaischen Hauptstadt Accra entfernt. Was hier steht, gab es vor vier Jahren noch nicht. Die erste Produktion von Schokolade lief 2016, damals noch mit einem Partnerproduzenten.

Anfangs gab es kaum Infrastruktur für die Fertigung und alles, was damit zusammenhängt. Sie mussten die Kartonagen ins Land importieren. Auch die Euro-Holzpaletten, die Maschinen sowieso. Sie sind aus der Schweiz. Alles, was zu einem selbständig agierenden Unternehmen gehört, musste aufgebaut werden.

Seit zwei Jahren hat Fairafric eine eigene Marketing-Abteilung mit Produktfotografie und Grafikern, eine örtliche Druckerei setzt die Kreativideen um. Sie hat sich die Standards erst erarbeiten müssen. Die Druckerei arbeitet jetzt auch für andere Projekte.

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2022 wurden zwei Millionen Tafeln in Amanase produziert, in diesem Jahr werden es laut Reimers 40 bis 50 Prozent mehr sein. Die Produktion laufe 24 Stunden. "Sie ist an der Kapazitätsgrenze derzeit." Die Kapazität reicht für 50 Millionen Tafeln jährlich. In der eigenen solarbetriebenen Fabrik in Suhum können bis zu 100.000 Tafeln täglich über das Band laufen. Im Jahr 2021 wurden insgesamt zwei Millionen Tafeln Bio‑Schokolade dort hergestellt.

Fabrik in Amanase, Suhum: Außenansicht und Solardach

Technik, Energie und Umweltanspruch

Während des Pandemiejahrs 2020 haben wir die erste solarbetriebene Bio-Schokoladenfabrik des Afrikanischen Kontinents errichtet. Für Reimers ist die "Made in Africa"-Schokolade eine konsequente Weiterentwicklung des fairen Handels. fairafric produziert in einer der modernsten Fabriken weltweit, klimaneutral und solarbetrieben.

Für einen ganzheitlichen Ansatz zur Schokoladenproduktion geht es aber nicht nur um die Einhaltung sozialer, sondern auch ökologischer Kriterien. Dafür reicht die Verwendung von zertifizierten Bio-Kakaobohnen allein nicht aus. So müssen während des Baus der Produktionsfabrik auch für die Aufbereitung von Zu‑ und Abwasser innovative Lösungen gefunden werden; genauso wie für den überschüssigen selbst produzierten Solarstrom.

Im Notfall müssen deshalb noch die Dieselgeneratoren anspringen. Das Dach ist mit Photovoltaik bestückt, aber bislang konnte man sich noch keinen Speicher leisten. Als nächstes will Reimers sich um Fördermittel für Trainings bemühen: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen weitere Qualifikationen erhalten.

Rohstoffe, Lieferketten und lokale Beschaffung

fairafric verarbeitet seit 2016 Kakaobohnen aus Ghana vor Ort zu Schokolade weiter. Die Beschaffung fair und biologisch angebauter Kakaobohnen stellte das Unternehmen anfangs vor Herausforderungen, da entsprechende Strukturen kaum vorhanden waren. fairafric bezieht Bio-Kakaobohnen von Yayra Glover, einem sozial engagierten Unternehmer und ghanaischen Biokakao-Pionier. Der Händler setzt sich für die Verbesserung der Lebensverhältnisse bei den Kakaoproduzent*innen und gegen Kinderarbeit ein. Er kauft Kakaobohnen von 1.400 Kleinbäuer*innen, die Kakao in Mischwirtschaft anbauen, und organisiert Schulungen im Bio-Anbau.

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fairafric zahlt den Kleinbäuerinnen und -bauern die höchste Kakaoprämien in Westafrika, die dreimal so hoch sind wie die der gängigen fairen Zertifizierungen. Zusätzlich wird in die Ausbildung der Farmer*innen investiert. Statt der klassischen Fair Trade Prämie zahlt fairafric den Bäuer*innen zusätzlich zum Preis für die Kakaobohnen eine Bio-Prämie von 600 US$ pro Tonne, wodurch sie ihr Haushaltseinkommen erheblich steigern können.

Reimers legt großen Wert darauf, neben den Kakaobohnen so viele Vorprodukte wie möglich aus afrikanischen Quellen zu beziehen. Die Kantine soll bei den umliegenden Farmen einkaufen; Verpackung, Material für Schaltschränke und andere Zulieferungen werden lokal bezogen, um ein Ökosystem an Zulieferbetrieben und professionellen Dienstleistern zu schaffen.

Produktpalette, Markenauftritt und Verpackung

Gut ein Dutzend Sorten gibt es unter dem Namen Fairafric, auf Cashew-Basis oder mit Milch. Über einem stilisierten Umriss des Kontinents steht auf allen Tafeln in Großbuchstaben "Made in Africa". Darunter in kleinen Lettern: "Creating Jobs, Loving Chocolate." Auf der Webseite zeigt der Onlineshop Verpackungen, die angelehnt sind an das farbenfrohe, typisch afrikanische, gemusterte Wachsbatik-Design. Umhüllt sind die Tafeln zudem von plastikfreier, abbaubarer Folie.

Bei zwölf Sorten fällt die Auswahl nicht leicht. In pinkfarbenem Einband gibt es etwa Milchschokolade mit 43 Prozent Kakaoanteil und Fleur de Sel. Erstaunlich cremig ist die vegane Tigernuss‑Mandel‑Variante mit 70 Prozent Kakaoanteil. Die Tafeln zu 80 Gramm kosten rund 2,70 Euro. Für eine Bio‑Schokolade ein durchschnittlicher Preis. Die Non‑Bar-Strategie: Neben der Tafelproduktion liegt inzwischen ein weiterer Fokus auf handgemachten Produkten wie schokolierten Früchten und auf Schokolade als Zutat, für Müsli beispielsweise oder zum Überziehen von Keksen und Riegeln. Fairafric wird künftig mehr Schokolade in Tropfenform produzieren. Seit November 2022 laufen in Amanase Bio‑Schokodrops von den Bändern - für Großbäckereien, Chocolaterien oder Gebäckhersteller. Die Kapazitäten sind da voll ausgelastet.

Beispiele: Fairafric Verpackungsdesign und Tafelsortiment

Qualität, Zertifikate und Klimaneutralität

Damit die Schokolade auf dem europäischen Markt vertrieben werden darf, muss die Fertigung hohen Qualitätsstandards entsprechen. Wir bekommen viel Unterstützung durch den deutschen Schokoladenhersteller Ludwig Weinrich, der beim Bau der Fabrik beraten, bei der Rezeptentwicklung und Qualitätssicherung hilft und unsere Leute trainiert. Um den zusätzlichen Energieaufwand durch den Transport in Kühlcontainern zu kompensieren, hat sich fairafric von NatureOffice zertifizieren lassen. Seitdem trägt die Schokolade das Siegel "klimaneutral". NatureOffice erhob dafür den CO2‑Fußabdruck der gesamten Transportkette und gleicht ihn durch die Unterstützung eines Klimaschutzprojekts aus.

Soziale Effekte: Arbeitsplätze, Ausbildung und Lokale Ökonomie

Durch die Produktion in Ghana entstehen hochqualifizierte Arbeitsplätze und damit Einkommen für die Menschen vor Ort. Darüber hinaus schafft die Schokoladenherstellung aber auch ein ganzes Ökosystem von Zulieferbetrieben und professionellen Dienstleistern. "Wir wollen zu einer Infrastruktur beitragen - von professionellen Anbietern von Kühltechnik über Rohrleitungsbau bis hin zu Lebensmittellaboren. Andere Betriebe können diese Strukturen dann auch nutzen", so Reimers.

Die umfangreichen Bemühungen von fairafric sind ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt der Bio‑Schokolade. Die ersten 100 Leute seien die schwersten, glaubt Reimers. Die Fabrik steht, trotz Corona, Kriegen und Geldentwertung. "Wenn man eine gewisse Leidensbereitschaft zeigt, dann kriegt man auch viel Hilfe", glaubt Reimers.

Die derzeitigen Mitarbeiter in Ghana erhalten ein Vielfaches des ghanaischen Mindestlohns, eine Rentenvorsorge und eine Krankenversicherung für die gesamte Familie. Fairafric schafft damit ganz andere Bedingungen: Als Einstiegsgehalt das Vierfache des ghanaischen Mindestlohns. Jeder Job bietet ein Einstiegsgehalt, das beim 3,8‑fachen des ghanaischen Mindestlohns liegt sowie eine Kranken‑ und Sozialversicherung für die ganze Familie.

Beispielgeschichten wie die von Linda oder Philip illustrieren den Einfluss auf individuelle Lebenswege: Linda startete als Reinigungskraft und wurde Leiterin der Wäscherei; Philip, vormals Elektriker mit prekären Jobs, ist heute Senior Techniker mit Weiterbildung in Management von Solaranlagen.

Wirtschaftlichkeitsziel und Marktstrategie

In zwölf bis 18 Monaten will Fairafric profitabel sein. Ab 2023 werden wir operativ voraussichtlich profitabel arbeiten. Noch ist Fairafric in der Verlustzone, aber ab 2025 soll es in die Gewinnzone gehen. Da wir 2022 Zinsen und Rückzahlungen von über 1.000.000€ leisten müssen und wir in unser Marketing und den Vertrieb investieren müssen, um das anstehende Wachstum zu ermöglichen, kalkulieren wir für 2022 noch mit einem Minus.

Die Schokolade verkauft sich überwiegend über Bio‑Läden in Deutschland, Österreich, der Schweiz, aber auch in Ghana selbst. Die Biosupermärkte Basic und Denn führen die Marke. Der überwiegende Teil der Schokolade verkauft sich über Bio-Läden etwa in Deutschland, Österreich, der Schweiz, aber auch in Ghana selbst. Fairafric denkt über Expansion innerhalb Europas nach und will Vertriebskanäle ausbauen und neue Märkte gewinnen. Sobald der Break Even Point erreicht ist, werden weitere Produkte entwickelt und Projekte gestartet, um mittelfristig weitere qualifizierte, gut bezahlte Arbeitsplätze in der ländlichen Region rund um Suhum zu schaffen.

Wertschöpfungseffekt im Vergleich zum konventionellen Handel

Wo die gut 9,2 Kilogramm Schokolade herkommen, die durchschnittlich pro Kopf und Jahr bei uns verzehrt werden, darüber machen sich die wenigsten Konsumenten ernsthaft Gedanken. Tatsächlich ist Ghana weltweit eines der führenden Anbaugebiete von hochwertigem Kakao. Weiterverarbeitet werden die Bohnen in der Regel aber nicht dort, wo sie geerntet werden. Die örtlichen Kakaobauern verdienen nur einen Bruchteil im Vergleich zu den Produzenten in den Ländern des globalen Nordens.

Bei einer durchschnittlichen Tafel Schokolade bleiben sechs bis acht Cent im Ursprungsland (bei Fairtrade sind es 1 Cent mehr). Bei fairafric fließt für jede Tafel das 10‑fache nach Ghana. Die NGO Inkota hat ausgerechnet, dass vom Verkaufspreis einer herkömmlichen Tafel sechs bis sieben Cent in Ghana ankommen; im Fairen Handel ist das dann ein Cent mehr. Die Wertschöpfung von Fairafric beläuft sich alles in allem auf fast 90 Cent pro Tafel.

Chancen, Herausforderungen und Ausblick

Fairafric hat seit der Firmengründung im April 2016 multiple Krisen überstanden und ist dennoch stetig gewachsen. 100 Mitarbeiter gibt es jetzt. Stolz ist Reimers, ein ghanaisches Management zu haben. Seine Vision ist, für noch viel mehr Menschen qualifizierte und gut bezahlte Jobs zu schaffen: 10.000, sagt er ehrgeizig. Diese Zahl steht auch auf der Webseite von Fairafric.

Die Produktion vor Ort schafft die Grundlage für positive Kettenreaktionen: neue Geschäftszweige, ein mehrfaches Rotieren des Geldes in der Community, Ausbildungsmöglichkeiten in einer eigenen Chocolaterie‑Schule und die Entwicklung lokaler Dienstleister und Zulieferer. Fairafric möchte dazu beitragen, Landflucht zu verhindern und langfristige Perspektiven in ländlichen Regionen zu bieten.

Gleichzeitig bleiben Herausforderungen: Weltmarktpreis‑Schwankungen, der Einfluss von Krisen wie Krieg, Energiekrise und Inflation auf den Premium‑Schokoladenmarkt, technische Infrastrukturnotwendigkeiten (Stromspeicher, Wasseraufbereitung) und die Notwendigkeit, die Marke und den Vertrieb in Europa weiter auszubauen. Reimers betont: "Wenn man eine gewisse Leidensbereitschaft zeigt, dann kriegt man auch viel Hilfe."

Dokumentarfilm "Decolonize Chocolate 2" - Fairafric im Zeitraffer

Tabelle: Wichtige Kenndaten zu Fairafric (aus dem Material)

Aspekt Angabe
Gründung 2016 (erste Produktion)
Standort Amanase / Suhum, Ghana
Fabrik Solarbetrieben, Bio‑Schokoladenfabrik
Produktion 2022 2 Millionen Tafeln
Kapazität Bis zu 100.000 Tafeln/Tag; potenziell 50 Mio Tafeln/Jahr
Mitarbeiter (Ghana / Deutschland) ~75 in Ghana, 36 in Deutschland (angaben variieren), aktuell ~100+
Finanzierung ~7 Mio. € Baukosten; 2 Mio. € Darlehen durch DEG AfricaConnect; Crowdfunding
Vision 10.000 gut bezahlte Arbeitsplätze in Afrika
Preis pro 80g Tafel ca. 2,70-2,90 €

Warum Fairafric relevant ist

  • Fairafric verlagert Wertschöpfung in ein Ursprungsland des Rohstoffs und schafft damit qualifizierte Arbeitsplätze.
  • Das Modell kombiniert Bio‑Zertifizierung, faire Preise für Farmer*innen, lokale Beschaffung und klimaneutrale Produktion.
  • Die Firma funktioniert als Hebel für die Entwicklung lokaler Infrastruktur und Zulieferindustrien.
  • Das Unternehmen zeigt, dass alternative Finanzierungswege wie Crowdfunding zusammen mit Entwicklungsprogrammen Großprojekte ermöglichen können.

Hendrik Reimers hat große Träume: »Unsere Vision ist es, bis zum Jahr 2030 rund 10 000 Menschen in Afrika in gut bezahlte Arbeit zu bringen.« Und der ehemalige Software‑Manager orientiert sich dabei an Nelson Mandela: »Es erscheint immer unmöglich, bis es getan ist.« Getan und auf den Weg gebracht wurde schon einiges. Bisher sind es 115 Arbeitsplätze, die das deutsche Start‑up Fairafric seit 2016 in Ghana geschaffen hat. Mit der Herstellung von Schokolade in Amanase, das rund 60 Kilometer nördlich der Hauptstadt Accra inmitten von Kakaoplantagen gelegen ist.

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