Heidelbeersaft selber machen ohne Zucker – einfaches Rezept und vielseitige Varianten
Dieser Heidelbeersaft schmeckt garantiert und wird immer wieder gerne als Vorrat zubereitet. Für den Heidelbeersaft die Heidelbeeren in einen Topf geben und mit Hilfe einer Gabel etwas andrücken. Wasser, Zucker und Zitronensäure hinzufügen. Für ca. 2 Minuten aufkochen, entstehenden Schaum dabei abschöpfen. Durch ein Mulltuch in sterilisierte Flaschen abfüllen und verschließen. Ein Traubensaft ist selbstgemacht immer willkommen, schmeckt herrlich fruchtig.
Die Beeren sollten möglichst aromatisch sein und möglichst frisch verarbeitet werden. Ein gesunder Traubensaft ist immer willkommen. Apfeldicksaft selbstgemacht kann als Süßungsmittel verwendet werden. Hier das Rezept für die Vorratskammer. Genießen sie eine heiße Tasse Sanddornsaft mit Honig und tun sie sich gleichzeitig etwas Gutes. Dieser Zitronensirup ist im Sommer mit Wasser aufgegossen ein tolles Erfrischungsgetränk.
In einen Topf etwas Wasser füllen (etwa 1 cm hoch) und die Heidelbeeren dazugeben. Das Ganze aufkochen, vorsichtig umrühren und die Hitze etwas reduzieren, damit nichts anbrennt. Dann den Deckel drauf, damit die Hitze im Topf gut verteilt wird, denn wir wollen in den Beeren eine Kerntemperatur von 80 °C bis 90 °C erreichen. Auf dem Herd stehen lasen und ab und zu umrühren. Wenn das Ganze anfängt zu blubbern, könnt Ihr davon ausgehen, dass die Kerntemperatur erreicht ist.
Einige Heidelbeeren sind dann aufgeplatzt und die Flüssigkeit hat die Höhe der Beeren erreicht. Zur Sicherheit könnt Ihr die Temperatur mit einem Einkochthermometer überprüfen. Ist sie hoch genug, kann der Herd ausgeschaltet werden. Nun werden die Heidelbeeren mit der Flüssigkeit mit Hilfe einer Schöpfkelle oder einer hitzebeständigen Kanne heiß in saubere Gläser abgefüllt. Damit das zügig und sauber vonstatten geht, empfehle ich die Verwendung eines Einfülltrichters.
Die Gläser werden sofort mit einem TO-Deckel verschlossen und für 1 Minute auf den Kopf gestellt, damit auch der Kopfraum im Glas erhitzt wird. Ich empfehle, dafür nur gute Heidelbeeren mit viel Aroma zu verwenden. Ein bisschen Zucker verstärkt übrigens den Geschmack. Ihr könnt jede Art von Süßungsmittel und soviel Ihr wollt - ob Zucker, Honig, Stevia, Xylit oder Agavendicksaft - diesem Rezept hinzufügen, ohne dass sich an der Machart etwas ändert.
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Ich beziehe mich in diesem Rezept auf die Angaben im WECK-Einkochbuch, wo es heißt: Beeren 30 Minuten bei 80 °C einkochen. Das, was ich Euch in diesem Video mit Heidelbeeren zeige, könnt Ihr mit jedem anderen Obst auch machen. Wichtig ist nur, dass die ganzen Früchte nicht zu groß oder in Stücke geschnitten sind (wie z. B. Äpfel), damit sie auch genügend durcherhitzt werden. Die rohen Heidelbeeren oder Blaubeeren werden hier so, wie sie sind, einfach in Gläser gefüllt, eingekocht und können später als Kuchenbelag oder zum Einrühren in Süßspeisen verwendet werden.
Ich benutze in diesem Video einen Einkochaufsatz, der auf jeden großen Topf mit einem Durchmesser von 24 cm passt und mit dem man problemlos mehrere Gläser - auch höhere - einkochen kann. Gewaschene Heidelbeeren, so wie sie sind, in saubere Gläser füllen und mit einem Deckel verschließen. Als nützlichen Küchenhelfer kann man das Einkoch-Set 'Della Casa' mit Thermometer nutzen. Es enthält ein Gitter, das man auf den Boden des Topfes legt, um die Gläser zu schützen. Dann den Herd anschalten. Wenn die 80 °C erreicht sind, beginnt die Einkochzeit von 30 Minuten.
Tipp: Die Einkochzeit hängt von der Füllmenge, der Größe der Früchte und deren Temperatur beim Abfüllen in Gläser ab. Kommen Beeren direkt aus dem Kühlschrank oder verwendet man größere Obststücke bzw. füllt eine größere Menge Früchte ab, erhöht sich die Einkochdauer, bis die Kerntemperatur erreicht ist. Wenn wir das Einkoch-Set benutzen, wird das Wasser schnell erwärmt, doch der Inhalt des Glases braucht sicher noch einige Zeit, um hinterherzukommen, besonders bei größeren Gläsern. Übrigens: Kochen wir Früchte, so wie sie sind, im Ganzen ohne weitere Zutaten im Glas ein, haben wir einen wichtigen Faktor nicht, der Hitze überträgt: die Flüssigkeit.
Auf diese oder die andere Weise eingekocht, habt Ihr immer leckere Heidelbeeren im Vorrat, um z. B. Zuschauer: Vielen Dank für das tolle Video (Anfänger-Version). Ich mache es genauso seit über 50 Jahren.
Etwas Wasser mit Zucker nach Frucht und Geschmack mit zwei Stengeln Pfefferminze aufkochen. 10 Minuten ziehen lassen, Stengel herausnehmen, Früchte einfüllen, einmal gut aufkochen lassen und in die vorbereiteten Gläser mit der Kelle einfüllen. Die Gläser gut zudecken beim langsamen Abkühlen.
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Eine etwas dumme Anfängerfrage habe ich. Heidelbeeren sind ja, glaube ich, sauer genug, um vor dem bösen B sicher zu sein oder? Jede Art von Obst enthält genügend Säure, um vor dem bösen 'B' sicher zu sein. Egal, wie wenig oder wie viel Du es zuckerst. Und selbst mit Wasser kannst Du es auffüllen und es ist immer noch sicher.
Problematisch wird es erst, wenn man es mit Gemüse mischt und keine Säure hinzugibt. Ich hoffe, das nimmt Dir etwas die Sorge. Ich habe mal eine Frage: auf den Kopf stellen ja oder nein? Ich würde gerne Johannisbeeren ohne Zucker im Glas einkochen. Die hohe Säure ist dem Einkochen eher zuträglich.
Ja, das geht. Die Gläser größer? Ja, die Einkochzeit entsprechend erhöhen. Die Heidelbeeren schmecken besser als erwartet. Sie sind relativ 'knackig' und haben durch das Einkochen an Geschmack gewonnen. Fand ich ganz toll! Womit ich nicht zufrieden war, ist, dass ich mit den großen Gläsern nicht aufgepasst habe, denn da hätte ich natürlich die Einkochzeit verlängern müssen.
Übrigens: Kochen wir Früchte, so wie sie sind, im Ganzen ohne weitere Zutaten im Glas ein, haben wir einen wichtigen Faktor nicht, der Hitze überträgt: die Flüssigkeit.
Selbstgemachter Beerensirup, wie der hier beschriebene, zeichnet sich nicht nur durch seinen köstlichen Geschmack aus, sondern bietet auch eine reiche Quelle an wertvollen Vitaminen - und das ganz ohne künstliche Zusätze. Es besteht die Möglichkeit, den Sirup mit Zucker zuzubereiten oder eine alternative, gesündere Variante für diesen Beerensirup zu wählen. Besonders beliebt sind Erythrit und Xylit als Zuckerersatzstoffe.
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Mit diesen beiden Süßungsmitteln kannst du ganz einfach zuckerfreien Sirup selber machen. Im Gegensatz zu Sirup, der herkömmlichen Zucker enthält, wird der Sirup mit Erythrit oder Xylit nicht so dickflüssig sein, sondern eher eine flüssige Konsistenz wie Wasser haben. Aber keine Sorge, Erythrit und Xylit lassen sich gut in heißem Wasser auflösen. Es kann jedoch passieren, dass sie sich im kalten Zustand wieder kristallisieren. Der Sirup mit Xylit oder Erythrit ist nicht so lange haltbar wie Sirup mit herkömmlichem Zucker.
Dank der Verwendung von Erythrit oder Xylit als Zuckerersatz kannst du bedenkenlos Süße genießen, ohne dabei auf künstliche Zusätze oder die negativen Auswirkungen von herkömmlichem Zucker achten zu müssen. Also wage das Experiment und entdecke die köstliche Welt des selbstgemachten zuckerfreien Beerensirups.
Im Folgenden weitere Hinweise zur Haltbarkeit: Das pürierte Beerenpüree in den Topf geben und etwa 30 Minuten köcheln lassen. Beachte, dass dieser hausgemachte Beeren-Sirup etwa 6 Monate haltbar ist, wenn er kühl und dunkel gelagert wird. Kochvorgang überwachen: Den Topf nicht abdecken, damit das Überkochen verhindert wird. Richtige Aufbewahrung: Heiß in zuvor ausgekochte Flaschen füllen, gut verschließen und kühl dunkel lagern.
Die frischen Beeren werden mit etwas Wasser aufgekocht, der Saft durch ein Tuch gegossen, in Flaschen gefüllt und etwa 10 Min sterilisiert. Will man ihn nicht sterilisieren, so kocht man ihn mit den Beeren etwas länger. Die frischen Beeren mit gleichem Gewicht Wasser zu einem Brei zerdrücken, das vierfache Gewicht kochendes Wasser befügen, 2-3 Stunden im Wasserbad ziehen lassen, durch ein Tuch abseihen und abfüllen.
Die Heidelbeeres-Erntezeit dauert von Juni bis September. In dieser Zeit heißt es so viele Heidelbeeren wie möglich pflücken. Sie sind druckempfindlich und schimmeln schnell - also sofort naschen oder gleich, möglichst frisch nach vorsichtigem Transport zügig nach der Ernte kostbar machen.
Die Kostbarmacher Gläser gibt´s mit allen Zutaten praktischerweise in einer Edition gleich im Set beim Lagerhaus bzw.
FAQ und nützliche Hinweise
- Wie lange ist der selbstgemachte Heidelbeersaft haltbar? Ca. 6 Monate bei kühler, dunkler Lagerung.
- Muss ich zwingend Zucker verwenden? Nein, alternativ kannst du Erythrit oder Xylit nutzen.
- Warumkein Deckel während des Köchelns? Um Dampf entweichen zu lassen und Hitze gleichmäßig zu verteilen.
- Kann ich frische Früchte ersetzen? Ja, TK-Beeren funktionieren ebenfalls.
- Welche Obstsorten eignen sich zusätzlich? Auch andere Beeren lassen sich ähnlich einkochen.
Die Heidelbeerrenkezeit ist eine gute Gelegenheit, Vorratsgläser mit fruchtigem Geschmack zu füllen. Die natürliche Süße der Beeren sorgt dafür, dass selbst ohne industriellen Zucker ein angenehmes Aroma entsteht.
Der selbstgemachte Beerensirup eignet sich auch ideal als Topping für Desserts, Eis oder Pfannkuchen.
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