Rezept für Gugelhupf mit Rosinen und Schokolade – Schritt für Schritt zum perfekten Klassiker
Der Gugelhupf ist längst weit mehr als nur ein saftiger Rührkuchen: Er steht für Genuss und Tradition. Ob zum Sonntagskaffee, als köstlicher Nachtisch oder als Highlight auf der Kaffeetafel - ein Gugelhupf mit Rosinen und Schokolade begeistert Groß und Klein. Schon seit der Römerzeit gibt es Gugelhupfformen, wie Ausgrabungen bestätigt haben, und populär wurde dieser Kuchen besonders in Deutschland und Österreich zur Biedermeier Zeit, als Gugelhupf sogar als Statussymbol galt.
Gugelhupf - Geschichte und Vielfalt
Tatsächlich ist der Begriff Gugelhupf einem ganz bestimmten Gebäck zugeordnet und nicht der charakteristischen Form. Der Gugelhupf ist ein Klassiker, der sich beliebig variieren lässt: Manchmal marmoriert, manchmal mit Nüssen oder viel Schokolade gebacken, bietet er für jeden Geschmack die passende Option. In kleinen Förmchen gebacken, sieht er besonders hübsch aus, und lässt sich auch wunderbar portionieren.
Zutaten für einen klassischen Gugelhupf mit Rosinen und Schokolade
- Mehl - 350 g
- Butter - 200 g
- Zucker - 200 g
- Rosinen - 100 g
- Kochschokolade - 100 g (in Stücke gebrochen)
- Haselnüsse, gerieben - 50 g (alternativ Mandeln oder Walnüsse)
- Eier - 4 große
- Backpulver - 1 Päckchen
- Semmelbrösel - etwas
- Butter zum Ausfetten - etwas
- Staubzucker (Puderzucker) - zum Bestäuben
- Salz - eine Prise
- Rum oder warmes Wasser - zum Einweichen der Rosinen
Vorbereitung und Tipps
Zuerst die Gugelhupfform gut mit Butter einfetten und mit Semmelbröseln oder Mehl bestäuben. Auch wenn es schnell gehen soll und du es nicht erwarten kannst, den Gugelhupf endlich in den Ofen zu verfrachten, solltest du die Form unbedingt vor dem Einfüllen des Teiges einfetten! Dazu kannst du Butter, Margarine oder Öl verwenden - ganz wie du möchtest. Am einfachsten lassen sich schwierige Formen mit einem Backtrennspray einfetten.
Tipp: Du kannst die Rosinen auch in 3 bis 4 EL Rum einlegen und über Nacht ziehen lassen. So bekommen sie ein besonders feines Aroma! Alternativ genügt auch das Einweichen in warmem Wasser für etwa eine Viertelstunde.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingt der Gugelhupf
- Die Rosinen für etwa 15 Minuten in Rum oder warmem Wasser einweichen, währenddessen die Schokolade in kleine Stücke brechen.
- In einer größeren Schüssel die Butter mit dem Handmixer cremig rühren, Zucker dazugeben und zu einer einheitlichen Masse verrühren.
- Nach und nach die Eier unterrühren - pro Ei mindestens eine halbe Minute lang rühren, bis eine helle, cremige Masse entsteht.
- Mehl und Backpulver mischen. Diese Mischung abwechselnd mit eventuell vorhandenen Zusätzen wie Schlagobers unter die Masse rühren - beginne und ende mit Mehl.
- Salz, Haselnüsse und die vorbereiteten Rosinen sowie die Schokostückchen vorsichtig einarbeiten. Nun den Teig etwa 30 Minuten ruhen lassen.
- Den Teig in die vorbereitete Form einfüllen und ca. 50 - 60 Minuten bei 170°C Ober-/Unterhitze (oder 160°C Umluft) backen (Stäbchenprobe!).
Verteile den Teig am besten mit einem Löffel gleichmäßig in der Form. Die Backform auf einen Rost stellen und auf die mittlere Schiene im Backofen geben. Falls du kleine Gugelhupfeinheiten bäckst, verkürzt sich die Backzeit auf etwa 20 Minuten.
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Backen und Stürzen - so klappt es garantiert
Wenn beim Stricknadel- oder Holzstäbchentest kein Teig mehr klebt, ist der Gugelhupf fertig gebacken. Danach den Gugelhupf aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen und auf ein Gitter stürzen. Ist der Kuchen abgekühlt, klopfe die Form ein paar Mal vorsichtig auf die Arbeitsplatte - so löst er sich besonders einfach. Eine Backform aus Silikon erleichtert das Lösen des Teiges ungemein, aber auch die richtige Vorbereitung mit Butter und Bröseln hilft sehr!
Zugegeben: Es ist gar nicht so einfach, den leckeren Gugelhupf aus der Form zu stürzen, ohne dass die Hälfte am Rand kleben bleibt. Geduld lohnt sich!
Verfeinerung, Dekoration und Variationen
Vor dem Servieren den Gugelhupf mit Staubzucker (Puderzucker) bestreuen. Wer mag, kann den Kuchen noch verfeinern - zum Beispiel mit einem süßen Zitronenguss: Einfach Puderzucker mit etwas Zitronensaft anrühren und zügig auf den ausgekühlten Kuchen geben. Das süße Topping wird schnell fest und lässt sich dann kaum noch verteilen. Wer mag kann das Ganze auch noch mit Schlagobers toppen.
Das wirklich Praktische an den Gugelhupfen ist, dass man die Zutaten beliebig austauschen kann. Ihr mögt keine Rosinen? Probiert es mit getrockneten Cranberries, Aprikosen oder Feigen. Keine Mandeln im Haus? Einfach Haselnüsse, Walnüsse oder andere Nüsse verwenden. Auch ein Löffel Backkakao macht den Teig schön schokoladig.
Aufbewahrung und weitere Tipps
Bleibt vom leckeren Kuchen etwas übrig, kannst du ihn noch für ca. zwei Tage an einem kühlen Ort oder direkt im Kühlschrank aufbewahren. Danach verliert er an Aroma und wird pappig. Entweder deckst du ihn dazu mit etwas Frischhaltefolie ab und portionierst in luftdichte Dosen.
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Ein klassischer und einfach herzustellender Kuchen der gerne zum Nachtisch oder zur Jause zu Kaffee oder Tee serviert wird. Unser Gugelhupf mit Rosinen ist dank seines einfachen Rührteiges kinderleicht zubereitet. Sowohl geschmacklich als auch optisch ist er ein Highlight und sollte auf keiner Kaffeetafel fehlen!
Backzeit und Portionsangaben auf einen Blick
| Portionen | Arbeitszeit | Gesamtzeit | Backzeit | Backtemperatur | Formgröße |
|---|---|---|---|---|---|
| 8 | 20-30 Min | 1 Std | 50-60 Min | 170°C Ober-/Unterhitze | Ø 25 cm |
Inspiration für weitere Rezeptvarianten
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Wie Ihr seht, ist ein Gugelhupf mit Rosinen und Schokolade die perfekte Grundlage für kreative Abwandlungen, ganz nach eurem Geschmack!
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