Glühwein-Apfel-Marmelade: Rezept, Varianten, Gelier-Tricks und weihnachtliche Geschenkideen
Bei unserer Glühweinmarmelade treffen fruchtige Äpfel, Orange und Zitrone auf würzigen Rotwein und klassisches Glühweingewürz - eine Kombination, die nicht nur wunderbar duftet, sondern auch herrlich schmeckt. Mit Gelierzucker eingekocht, entsteht eine köstliche Marmelade, die sich ideal als Brotaufstrich eignet, aber auch Pfannkuchen, Joghurt oder (Weihnachts-)Desserts verfeinert.
Eines dieser schönen Geschenke aus der Küche ist eine leckere Apfel-Glühwein-Marmelade, die sich toll beim Adventsbrunch und zum Weihnachtsfrühstück macht - aber auch als Füllung für Mürbeteigplätzchen oder Engelsaugen. Selbstgemachtes lässt sich so schön verschenken und sorgt immer wieder für strahlende Augen - und darum geht es ja auch ein bisschen an Weihnachten.
Zutaten, Mengen und Ausrüstung
Rezept (für 2 Gläschen Apfel-Glühwein-Marmelade):200 g Apfel (entspricht ca. 2 Äpfeln) 400 ml Glühwein 1 Sternanis 1 TL Zimt Saft einer halben Zitrone 350 g Gelierzucker 2:1. ZutatenAufstrichFür ca. 5 Gläser1 kg Äpfel1 Zitrone, unbehandelt1 Orange, unbehandelt500 ml Rotwein, lieblich500 g Gelierzucker, 2:11 Sternanis2 Stangen Zimt6 Gewürznelken4 cl weißer Rum. Zutaten für 1 Personenfein geraspelte Äpfel600 gZitrone1 Stk.Gelierzucker 2:1500 gGlühwein300 mlZimt½ TLgemahlene Nelken1 MspSaft einer Orange100 mlRum2 cl.
1/2 l Rotwein Ich habe einen Merlot genommen. 1 Sternanis 2 Zimtstangen 6 Gewürznelken 1 Orange unbehandelt 1 Zitrone unbehandelt. Stellt euch vorab ein kleines Tellerchen in den Kühlschrank. Das braucht ihr nachher für die Gelierprobe. Spült die Marmeladengläschen und die Deckel noch mal heiß durch und lasst sie auf einem frischen Geschirrtuch abtropfen.
Basis-Aromen und weihnachtliche Gewürze
Bei dieser Weihnachtsmarmelade kann jeder auch die kompletten Gewürzmöglichkeiten an Weihnachtsgewürzen ausprobieren. Da wäre Vanille Bourbon, Zimt und Tonkabohne für eine warme Würznote. Dann gäbe es noch die Klassiker wie Kardamom, Sternanis, Nelken. Aromen wie Zimt, Sternanis, Nelken, Orangen, Zitronen und zu guter Letzt Rum geben dem Rotwein und den Äpfeln das richtige Feuer.
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Schritt-für-Schritt-Anleitung: Klassische Zubereitung
Schritt 1: Glühweinsud ansetzen
Orange und Zitrone gründlich waschen, jeweils die Schale abreiben und den Saft auspressen. Den Rotwein zusammen mit den abgeriebenen Schalen, dem Saft von Orange und Zitrone und dem Glühweingewürz in einem Topf erwärmen. Anschließend den Deckel auflegen und die Mischung etwa 30 Minuten ziehen lassen.
Orange und Zitrone waschen, halbieren, je eine Hälfte in Scheiben schneiden. Den Rotwein mit den Orangen- und Zitronenscheiben und mit den Gewürzen zum Kochen bringen. Etwa 5 Minuten zugedeckt leise köcheln lassen, danach vom Feuer nehmen und etwa 1/2 Stunde ziehen lassen.
Schritt 2: Äpfel vorbereiten
Währenddessen die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und entweder fein raspeln oder in einer Küchenmaschine zerkleinern. Wer eine besonders glatte Konsistenz bevorzugt, kann die Äpfel auch pürieren. Die Äpfel dünn schälen, das Kerngehäuse entfernen und in dünne Streifen raspeln (ggf. mit einer Küchenmaschine, das geht am schnellsten).
Die geraspelten Äpfel mit dem Saft der Zitrone mischen, damit sie nicht braun werden. Dann feingeraspelt und zusammen mit dem Gelierzucker in einem Topf für 30 Minuten ziehen gelassen. Bitte auch immer wieder gut umrühren, damit sich das Geliermittel (Pektin) immer wieder gleichmäßig im Topf verteilt.
Schritt 3: Sud filtern und mit Äpfeln kombinieren
Gießen Sie den Rotwein durch ein Sieb, um Zitronen, Orangen und Gewürze aufzufangen. Messen Sie dann 300 ml vom Rotwein ab und geben Sie ihn zu den Äpfeln. Die vorbereiteten Äpfel in einen großen Topf geben. Den durch ein Sieb gefilterten Rotwein darüber gießen, den Gelierzucker (und evtl. das Apfelkuchen-Gewürz) hinzufügen und alles unter Rühren zum Kochen bringen.
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Schritt 4: Aufkochen und Gelierprobe
Wenn die Mischung kocht, lasst ihr sie unter Rühren drei Minuten sprudelnd kochen. Die Masse etwa 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Nun eine Gelierprobe machen: Dafür einen Esslöffel Marmelade auf einen kalten Teller geben und kurz warten. Wird sie fest, ist die Marmelade fertig. So, nach drei Minuten könnt ihr eine Gelierprobe machen. Dazu gebt ihr einen TL der Marmelade auf das gekühlte Tellerchen.
Wenn die Marmelade darauf in ca. 1 Minute fest wird, ist alles gut. Wird sie es nicht, kocht die Mischung noch mal für eine weitere Minute und wiederholt die Probe. Wenn alles nichts hilft, gebt weiteren Zitronensaft dazu. Wenn nicht, solltest du noch mal ein wenig Gelierzucker nachgeben.
Schritt 5: Aromafeinschliff und Abfüllen
Etwa 15 Sekunden vor Schluss den Rum unterrühren. Dann wie gewohnt in gewaschene, heiß ausgespülte Gläser füllen und mit Twist-Off-Deckeln verschließen. Die heiße Glühweinmarmelade mithilfe eines Trichters in vorab sterilisierte Gläser füllen, dabei darauf achten, dass die Ränder sauber bleiben. Die Gläser sofort fest verschließen und vollständig abkühlen lassen.
Dann kannst du die Apfel-Glühwein-Marmelade in zwei sterile Gläschen füllen, diese zuschrauben und auf den Kopf stellen, damit ein Vakuum im Glas entsteht. Stellt die Gläschen erstmal für ca. 5 Minuten auf den Kopf. Füllt die heiße Marmelade in die vorbereiteten Gläschen und dreht den Deckel fest drauf. Falls ihr viel Schaum auf eurer Marmelade habt, löffelt ihn vorsichtig in eine Tasse und werft ihn dann weg.
Alternative Kurzvariante im Topf
Zuerst schneidest du die Äpfel in kleine Würfel und gibst sie zusammen mit dem Glühwein, dem Anis, dem Zimt und dem Zitronensaft in einen Topf. Nun lässt du das alles für 10 bis 15 Minuten köcheln. Die Apfelstückchen sollten schön weich sein. Dann kannst du den Anis herausfischen und, wenn du eine feine Marmelade ohne Stückchen willst, die Apfel-Glühwein-Mischung pürieren. Dann rührst du den Gelierzucker unter und lässt die Glühwein-Marmelade für drei Minuten richtig sprudelnd kochen.
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Anschließend kannst du eine Gelierprobe machen. Dazu einfach ein Löffelchen der Apfel-Glühwein-Marmelade auf einen Teller geben und abkühlen lassen. Wenn die Marmelade geliert, ist sie fertig. Wenn nicht, solltest du noch mal ein wenig Gelierzucker nachgeben. Dann kannst du die Apfel-Glühwein-Marmelade in zwei sterile Gläschen füllen, diese zuschrauben und auf den Kopf stellen, damit ein Vakuum im Glas entsteht.
Aromen- und Fruchtvariationen
Wer experimentierfreudig ist, kann das Rezept mit zusätzlichen Früchten variieren: Birnen verleihen eine milde Süße, Cranberrys sorgen für eine leicht herbe Note, und Pflaumen verstärken die winterliche Tiefe. Auch ein Schuss Amaretto oder Vanille rundet das Aroma ab und gibt der Marmelade eine besondere Note. Wer möchte, kann auch noch kurz den Pürierstab in die Marmelade halten und die Äpfel bis zur gewünschten Konsistenz pürieren.
Passt nicht nur perfekt auf Brot oder Brötchen, sondern auch zauberhaft als Füllung von Keksen oder einfach so als Aufstrich auf süße Kleinigkeiten. Und keine Sorge: Wenn ihr sie lang genug köcheln lässt, ist sie auch garantiert alkoholfrei. Und für den, der nix mit Alkohol zu tun hat, ersetzt einfach den Glühwein durch Punsch und lässt den Rum weg.
Zeiten, Portionsgrößen und praktische Hinweise
ZubereitungVorbereitungszeit: 15 Minuten | Kochzeit: 10 Minuten | Ruhezeit: 50 Minuten. Servings: 5 Gläser á 260g600 g Boskop geraspelt500 g Gelierzucker 2:1100 ml Orangensaft frischgepresst300 ml Glühwein1 TL Zimt1 Msp. Kardamon1 Msp. Nelken gemahlen1/2 TL Vanilleextrakt1 Schuss Rum.
Unser Tipp: Verzieren Sie die Marmeladengläser mit weihnachtlichen Bändern, Stoffen oder Etiketten. Dadurch wird Ihr selbstgemachtes Geschenk noch persönlicher. Glühwein, kandierte Äpfel, Weihnachtsmarktstimmung - klingt das nicht herrlich?
Tabellarische Übersicht: Drei erprobte Rezept-Setups
| Setup | Zutaten (Auszug) | Flüssigkeit | Gelierzeit | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| Basis (5 Gläser) | 1 kg Äpfel, 500 g Gelierzucker 2:1, Orange, Zitrone, Gewürze, 4 cl Rum | 500 ml Rotwein | 3-4 Min. | Gewürzsud 5 Min. köcheln, 30 Min. ziehen |
| Kompakt (2 Gläser) | 200 g Apfel, 350 g Gelierzucker 2:1, 1 TL Zimt, Sternanis | 400 ml Glühwein | 3 Min. | Äpfel würfeln, direkt mit Glühwein köcheln |
| Aroma-Plus | 600 g Boskop, 500 g Gelierzucker 2:1, 100 ml Orangensaft, Vanille, Kardamom | 300 ml Glühwein | 4 Min. | Feinschliff mit Vanille und Rum |
Detailhinweise für Gelingen und Sicherheit
- Schaut doch auch mal bei den anderen Bloggern von „Blogging under the mistletoe“ vorbei.
- Wenn sie kocht, die Hitze reduzieren und alles für ca. 5 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen.
- Lasst die Mischung Saft ziehen, bis die halbe Stunde Ziehzeit für den Glühwein um ist.
- Passt auf, dass ihr euch an den Spritzern nicht verbrennt.
- Bitte auch immer wieder gut umrühren, damit sich das Geliermittel (Pektin) immer wieder gleichmäßig im Topf verteilt.
Stimmungsvolle Küchenmomente
Halbzeit! Die Hälfte der Adventskalendertürchen sind geöffnet und es sind nun nur noch 12 Tage bis Weihnachten. Der Dezember vergeht wie jedes Jahr wieder besonders schnell. Gerade deshalb ist es Zeit, mal ein bisschen durchzuatmen. Das klappt bei mir immer am besten in der Küche. Nicht, wenn ich für ein Dinner für Freunde koche oder wenn ich mir nach der Arbeit noch schnell ein Abendessen zusammenrühre. Dafür aber am Wochenende, wenn ich Zeit zum Experimentieren und Kochen habe.
Am letzten Wochenende habe ich mit dem Mann jede Menge Plätzchen gebacken und das ein oder andere Weihnachtsgeschenk aus der Küche vorbereitet. Eigentlich wollte ich heute eine Bratapfelmarmelade verbloggen. Als wir aber neulich mit Freunden kochten, gab es als Dessert das Glühwein-Apple-Crumble von Zucker, Zimt & Liebe und da kam mir die Idee, dass sich die Kombination aus Apfel und Glühwein sicher auch toll in einer Marmelade machen würden - und was soll ich sagen: Der Plan ging auf! Die Marmelade schmeckt wirklich lecker.
Servieren, Lagern und alkoholfreie Option
Mit Gelierzucker eingekocht, entsteht eine köstliche Marmelade, die sich ideal als Brotaufstrich eignet, aber auch Pfannkuchen, Joghurt oder (Weihnachts-)Desserts verfeinert. Passt nicht nur perfekt auf Brot oder Brötchen, sondern auch zauberhaft als Füllung von Keksen oder einfach so als Aufstrich auf süße Kleinigkeiten.
Und keine Sorge: Wenn ihr sie lang genug köcheln lässt, ist sie auch garantiert alkoholfrei. Und für den, der nix mit Alkohol zu tun hat, ersetzt einfach den Glühwein durch Punsch und lässt den Rum weg.
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