Einfache Käsekuchen Rezepte: Cremig, klassisch und gelingsicher
Käsekuchen ist für mich ein echter Allrounder - cremig, vielseitig und bei allen beliebt. Wenn es mal schnell gehen muss, liebe ich die bodenlosen Varianten: Teig rühren, ab in die Form und los geht es. Für alle, die es klassisch mögen, habe ich natürlich auch Rezepte für Käsekuchen mit knusprigem Boden - perfekt für ein bisschen Extra-Biss.
Das Besondere an einem einfachen Käsekuchen
Dieses Top-Rezept ist ideal, wenn du Käsekuchen am liebsten besonders cremig und ohne Boden magst. Wenige Zutaten, nur 10 Minuten Vorbereitung und der Quarkteil steht ganz im Mittelpunkt. Der wichtigste Kniff aus dem CHEFKOCH Check: Die Quarkmasse nur kurz verrühren und den Kuchen nach dem Backen im ausgeschalteten Ofen langsam abkühlen lassen. So wird er glatt, locker und zitronig-frisch, ohne unnötigen Aufwand.
Grundrezept: Bodenloser cremiger Käsekuchen (einfach, wenige Zutaten)
Für eine Springform (26 cm) benötigst du wenige Zutaten und ein Minimum an Vorbereitung.
- etwas Fett für die Form
- 1 kg Quark (20 % Fettgehalt)
- 6 Eier (Größe M)
- 100 g Mehl
- 250 g Margarine, weich
- 250 g Zucker
- 0.5 Pck. Backpulver
- 2 Pck. Vanillezucker
- 2 EL Zitronensaft
Zubereitung
- Die Springform am Boden mit Backpapier auslegen, den Rand einfetten.
- Alle Zutaten in einer großen Schüssel vorsichtig verrühren. Das funktioniert mit einem Schneebesen oder auf niedriger Stufe mit dem Handrührgerät.
- Die Masse in die Springform füllen und glattstreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 170 °C Ober-/Unterhitze ca. 1 Stunde backen.
- Nach dem Backen den Käsekuchen im Ofen abkühlen lassen, damit er nicht zusammenfällt. Sobald der Käsekuchen abgekühlt ist, aus der Form lösen.
Keine Sorge, wenn die Mitte nach dem Backen noch leicht mitwippt! Das ist richtig, solange der Rand goldgelb ist und die Oberfläche hell und matt wirkt. Beim Anschnitt zeigt sich garantiert eine cremig-glatte Schnittfläche.
Käsekuchen mit Mürbeteig: klassisch und mit Rand
Uns schmeckt die traditionelle Variante mit buttrigem Mürbeteig und cremiger Quarkfüllung besonders gut. Wir mögen den Käsekuchen einfach und klassisch. Ohne viel Tamtam.
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Zutaten für Mürbteig (für 26-28 cm Springform)
- 300 g Weizenmehl
- 75 g Puderzucker
- 150 g kalte Butter
- 1 Eigelb (Größe M oder L)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 Prise Salz
- 2-3 EL kaltes Wasser
Zubereitung Mürbteig
- Für den Mürbteig alle Zutaten bis auf das Wasser in die Schüssel der Küchenmaschine geben und mit dem Flachrührer zu einem Mürbteig verkneten lassen. Falls nötig noch ca. 2-3 EL kaltes Wasser dazugeben.
- Alternativ alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen rasch alles verkneten. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen.
- Den Boden einer 26 cm Springform mit Backpapier auslegen. Die Springform mit dem Teig auskleiden. Den Rand komplett nach oben ziehen.
- Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen und die Springform in den Kühlschrank stellen.
Zutaten für die Käsemasse (klassisch, reichhaltig)
- 500 g Magerquark
- 500 g Quark (20% Fett) oder insgesamt 1 kg Quark (Mager oder 20% nach Rezeptvariante)
- 250 g Zucker
- 250 g Butter (weich oder zerlassen)
- 6 Eier
- 115 g Mehl
- 15 g Speisestärke
- 1 TL Backpulver
- 1 Bio Zitrone (Schale und Saft davon)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 Prise Salz
Zubereitung Käsemasse (klassisch)
- Die Butter zerlassen und abkühlen lassen. Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz in einer fettfreien Schüssel zu Schnee aufschlagen und beiseite stellen.
- Die Eigelbe mit der zerlassenen Butter in einer Schüssel gut verrühren und anschließend den Zucker, das Mark der Vanilleschote, den Abrieb und den Saft einer Biozitrone dazugeben und alles gut verrühren.
- Nun das Mehl, die Stärke und das Backpulver dazugeben und untermischen.
- Den Quark unter die Eigelb-Zucker-Mehlmischung rühren, bis es eine glatte Masse ist.
- Nun vorsichtig den Eischnee unterheben. Die komplette Käsemasse auf den vorbereiteten Mürbteigboden geben und die Springform 5-6 mal kräftig auf die Arbeitsplatte klopfen damit die Luftblasen nach oben steigen können.
- Auf mittlerer Schiene ca. 65-75 Minuten backen. Nach 20-25 Minuten Backzeit den Kuchen kurz aus dem Ofen nehmen und mit einem scharfen Messer rundherum ca. 1 cm tief zwischen Mürbteigrand und Käsemasse einschneiden. So verhindert ihr das Reißen der Oberfläche.
- Der Kuchen wird während dem Backen hoch gehen wie ein Atompilz, nach dem Backen aber wieder absinken. Den Kuchen nach dem Backen aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.
- Vor dem Servieren noch ca. 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen damit er sich besser schneiden lässt (mit einem feuchten Messer schneiden!).
Wichtigste Tipps für einen glatten, rissfreien Käsekuchen
- Die Quarkmasse nur so lange verrühren, bis sich gerade alle Zutaten verbunden haben. So wird keine Luft in die Masse eingeschlagen, die nach dem Backen entweicht und den Kuchen zusammenfallen oder reißen lässt.
- Das Abkühlen im Ofen entscheidet zwischen einem gelungenen Kuchen und einem, der reißt. Diesen Schritt bloß nicht unterschätzen!
- Nach dem Backen den Käsekuchen im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Tür abkühlen lassen, dann bei Zimmertemperatur und gerne später noch im Kühlschrank.
- Wird der Kuchen zu schnell braun: den Kuchen mit Backpapier bzw. Alufolie abdecken oder den Ofen auf Unterhitze umstellen. Allgemein lieber eine eher niedrige Temperatur wählen.
- Nach 25 Minuten Backzeit den Kuchen aus dem Ofen holen und den Mürbteigrand mit einem scharfen Messer vorsichtig vom Springformrand lösen und leicht zwischen Käsemasse und Rand ritzen. Kuchen wieder in den Ofen stellen und weiterbacken.
Feinheiten für mehr Aroma und bessere Textur
- Statt Margarine könnt ihr auch weiche Butter verwenden, das sorgt für eine leckere buttrige Note. Eine Prise Salz im Kuchenteig erhöht außerdem die Geschmackstiefe.
- Nach einer Nacht im Kühlschrank wirkt der Geschmack des Käsekuchens noch etwas runder und harmonischer. Außerdem ist die Textur stabiler und cremiger, wobei Vanille- und Zitronennoten geschmacklich hervortreten.
- Wer es besonders frisch und süß-säuerlich mag, gibt Beeren oder andere Früchte mit in die gerührte Quarkmasse. Dabei ist alles erlaubt, was schmeckt, ob tiefgekühlt, frisch oder gut abgetropft aus der Dose.
- Wer es gerne etwas fruchtiger mag, kann einfach ein paar Himbeeren und Erdbeeren nehmen, die Hälfte davon pürieren und über den Kuchen klecksen.
Praktische Hinweise und Aufbewahrung
Entweder gut abgedeckt im Kühlschrank, wo er gut 3 Tage stehen bleiben kann. Oder ihr friert ihn in einzelnen Stückchen ein. Viele meiner Käsekuchen kannst du super vorbereiten oder auch gut transportieren - ideal also für Feste, Picknicks oder als Mitbringsel. Und wenn du für viele backst, dann probier unbedingt mal meine Käsekuchen vom Blech. Die sind schön groß, einfach gemacht und immer ein Hit.
Varianten und Abwandlungen
Lust auf ein Stückchen vom besten Käsekuchen der Welt? Dieser einfache Käsekuchen mit Boden aus Mürbeteig und samtiger Quarkcreme kommt komplett ohne Einfallen, Krater und unschöne Risse aus. Das Rezept habe ich in vielen Versuchen perfektioniert.
Während amerikanische Varianten wie der New York Cheesecake traditionell mit festerem Frischkäse gebacken werden, wird Omas Käsekuchen mit Quark von sich aus eher weicher und damit risseanfälliger. Was das beste Käsekuchenrezept ist, ist letztlich natürlich Geschmackssache. In der Sammlung sollte für jeden etwas dabei sein: Käse-Streusel-Kuchen vom Blech, Quarkkuchen ohne Boden oder Käsekuchen-Muffins.
Kurze Tabelle: Backzeiten und Temperaturen
| Variante | Temperatur | Backzeit (ca.) |
|---|---|---|
| Bodenloser Quarkkuchen | 170 °C Ober-/Unterhitze | ca. 60 Minuten |
| Käsekuchen mit Mürbteig | 160-170 °C (Ober-/Unterhitze) | 65-75 Minuten |
| Käsekuchen mit Puddingpulver (reichhaltig) | 160 °C (Umluft 140 °C) | ca. 70 Minuten |
Zum Mitmachen
Wenn ihr also noch auf der Suche nach eurem perfekten Rezept seid, dann gebt diesem hier eine Chance! Viel Spaß beim Nachmachen und vor allem beim Genießen!
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