Fussball Schokolade im Kaufland-Sortiment: Geschmack, Qualität und nachhaltige Alternativen
Schokolade macht glücklich, heißt es, denn die Süßigkeit schmeckt superlecker und kann die Stimmung heben. Warum das so ist und woraus Schokolade genau besteht, wie (un-)gesund sie wirklich ist und ob man damit auch kochen kann? In diesem Beitrag betrachten wir typische Schokoladentypen, ihre Herstellung, Lagerung und Verwendung und schauen dann konkret auf das Kaufland‑Sortiment: klassische Schokolade, Trendprodukte wie „Dubai‑Schokolade“ und innovative, kakaofreie Alternativen wie ChoViva, die auch in Kaufland‑Eigenmarken erhältlich sind.
Was ist Schokolade und welche Sorten gibt es?
Schokolade ist eine aus Kakaobohnen hergestellte Süßigkeit. Für die Herstellung wird Kakaomasse mit Kakaobutter, Zucker, Milchpulver, Gewürzen und Aromen vermischt. Je nachdem, wie das Mischverhältnis ist und welche Zutaten darüber hinaus noch hinzugefügt werden, entstehen hunderte verschiedene Schokoladensorten. Die Zutaten, die zur Herstellung von Schokolade verwendet werden dürfen, sind in der Kakaoverordnung gesetzlich geregelt. Eine Schokolade darf sich auch so nennen, wenn sie zu mindestens 35 Prozent Kakao enthält. Der Anteil an Kakaobutter muss bei mindestens 18 Prozent liegen.
Allgemein wird zwischen drei Sorten unterschieden, die sich optisch und geschmacklich stark unterscheiden. Milch- beziehungsweise Vollmilchschokolade ist hierzulande die mit Abstand beliebteste Sorte. Kein Wunder: Sie schmeckt herrlich süß und hat eine weiche, cremige Konsistenz. Ihr Kakaoanteil liegt bei mindestens 25 Prozent. Durch die Zugabe von Milch beziehungsweise Milchpulver erhält sie ihren typischen Schmelz. Unter den Begriff dunkle Schokolade fallen Sorten wie Halbbitterschokolade, Bitterschokolade und Zartbitterschokolade. Dunkle Schokolade zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Kakao von mindestens 50 Prozent aus und enthält wenig oder gar keine Milch. Je höher der Kakaoanteil, desto hochwertiger die Schokolade. Die dunkle Variante schmeckt kräftiger und wird daher eher von Erwachsenen gegessen, denn Kindern fehlt dabei die Süße. Streng genommen ist weiße Schokolade gar keine Schokolade, weil sie keinen Kakao enthält. Zur Herstellung wird lediglich Kakaobutter zu mindestens 20 Prozent verwendet. In weißer Schokolade steckt, wie auch in Vollmilchschokolade, Milchpulver. Außerdem wird sie mit Zucker und Vanille verfeinert.
Geschichte und Kultur
Schokolade schmeckt den Menschen schon sehr lange: Die Geschichte der Süßigkeit beginnt bereits mit den Hochkulturen Mittelamerikas. Die Völker der Azteken und Mayas bauten schon um das vierte Jahrhundert nach Christus Kakao an. Sie bereiteten aus gemahlenem Kakao, Chili und Honig einen Drink zu, genannt „Xocolatl“, was übersetzt soviel bedeutet wie „bitteres Wasser“. Die Kakaobutter nutzten sie als Medizin oder zu kosmetischen Zwecken. Kakao war außerdem ein Zahlungsmittel, denn die Menschen damals zahlten einen Teil ihrer Steuern mit Kakaobohnen. Kolumbus entdeckte die Kakaobohne bei der Eroberung Amerikas 1502. Im 16. Jahrhundert gelangten die Kakaobohnen dann mit dem spanischen Eroberer Hernán Cortés aus Südamerika nach Europa. „Xocolatl“ schmeckte den Spaniern allerdings nicht. Erst als sie auf die Idee kamen, das Kakaogetränk mit Zucker und Vanille zu verfeinern, wurde es ein großer Erfolg. Bis ins 19. Jahrhundert hinein blieb die Schokolade ein Luxusgut, das sich nur die Wohlhabenden leisten konnten. 1884 brachte eine britische Firma zum ersten Mal essbare Schokolade auf den Markt - dies war der entscheidende Durchbruch.
Herstellung: Vom Baum bis zur Tafel
Im Innern der Kakaofrucht schlummern die Kakaobohnen. Diese werden für die Herstellung von Schokolade benötigt. Die Kakaobauern holen die Früchte auch heute noch von Hand vom Baum. Die Bauern brechen die Frucht vorsichtig auf und lösen die Bohnen mit dem Fruchtfleisch heraus. Durch die feucht-warmen Temperaturen beginnt die Masse zu gären. Anschließend werden die Bohnen unter der heißen Äquatorsonne oder in speziellen Öfen getrocknet. Danach geht es für die Kakaobohnen per Schiff in Schokoladenfabriken auf der ganzen Welt. Dort werden die gerösteten Kakaobohnen geknackt. Übrig bleibt der Kakaokern. Diesen Bruch nennt man Kakaonibs. Jetzt geht es in die heiße Phase der Schokoladenherstellung: Die Kakaonibs werden gemahlen und verflüssigt, sodass sie sich anschließend in Kakaobutter und Kakaomasse trennen lassen. Die Kakaobutter ist ein farbloses Fett mit einem dezent-aromatischen Geschmack, die Kakaomasse hat eine dunkle Farbe und schmeckt schon bei diesem Produktionsschritt nach Schokolade. Je nachdem, welche Sorte erzeugt werden soll, wird die Kakaomasse mit unterschiedlichen Anteilen Kakaobutter, Milchpulver und Zucker vermischt. In der sogenannten Conchiermaschine, auch kurz Conche genannt, wird die Schokoladenmasse auf bis zu 90 Grad erhitzt und umgerührt.
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Nährstoffe, Genuss und Stimmung
Die Süßigkeit besteht bis zu einem Drittel aus dem Fett der Kakaobohne, der Rest zu einem großen Anteil aus Zucker. Trotzdem ist das Genussmittel nicht per se ungesund. Die Kakaobohne enthält viele Nährstoffe, die auch noch nach der Verarbeitung enthalten bleiben. Dazu zählen Magnesium und eine Reihe bioaktiver Pflanzenstoffe. Die Nährwerte der verschiedenen Sorten unterscheiden sich dabei allerdings. Der Anteil an Milch, Zucker und anderen Zutaten bestimmt, wie nahrhaft die Schokolade ist. Wer dunkle Schokolade mag, wird sich freuen: Je höher der Kakaogehalt, desto länger die Haltbarkeit.
Bekommen wir bessere Laune, weil wir Schokolade essen oder ist es einfach nur die Freude über eine leckere Süßigkeit, die die Stimmung hebt? Wahrscheinlich beides! In der Tat enthält Kakao einige Inhaltsstoffe, die als Glücklichmacher gelten. Etwa L-Tryptophan. Wird es abgebaut, entsteht Serotonin, ein Wohlfühlhormon. Der in der Schokolade enthaltene Zucker regt die Insulinproduktion an, was den Transport von L-Tryptophan ins Gehirn unterstützt. Außerdem steckt in Kakao Theobromin. Dieser Stoff kann anregend und stimmungsaufhellend wirken. Theobromin ähnelt dem Koffein, ist aber in der Wirkung schwächer.
Lagerung und Haltbarkeit
Bei der Lagerung von Schokolade kannst du eigentlich nicht viel falsch machen. Lagere Schokolade bei Temperaturen zwischen zwölf und 20 Grad. Vermeide höhere Temperaturen und Temperaturschwankungen. Wähle zur Lagerung einen dunklen Ort. Bekommt die Schokolade zu viel Licht und Luft ab, lösen sich in ihr enthaltene Fette auf und Geruch sowie Geschmack ändern sich. Weiße Schokolade ist besonders empfindlich. Ist die Verpackung einmal geöffnet, solltest du die Schokolade trocken und luftdicht lagern, ansonsten geht das Aroma verloren. Lagere Schokolade niemals neben Lebensmitteln mit starkem Eigengeruch, sie nimmt schnell fremde Gerüche auf. Der Kühlschrank ist zur Lagerung der falsche Ort: Die Bildung von Kondenswasser begünstigt den Austritt von Zucker. Keine Sorge, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum bereits abgelaufen ist. Dabei handelt es sich lediglich um eine Garantie des Herstellers, dass die Schokolade bis zu dem entsprechenden Datum genießbar ist. Bei richtiger Lagerung kann sie lange darüber hinaus genossen werden. Häufig ist das Schlimmste, was passieren kann, dass die Aromen verflogen sind - in dem Fall eignet sich die Schokolade aber immer noch prima zum Backen oder Kochen. Wenn du feststellst, dass sich auf deiner Schokolade ein weißer Film gebildet hat, bedeutet das nicht automatisch, dass sie schlecht ist. Der Belag entsteht durch ausgeflockte Kakaobutter.
Schokolade in der Küche
Die Süßigkeit schmeckt nicht nur pur. Sie eignet sich auch perfekt zum Backen und Kochen. Schokolade ist vielseitiger, als du wahrscheinlich glaubst, denn du kannst sie nicht nur zum Dessert essen. Es gibt auch viele herzhafte Hauptgerichte mit Schokolade. Häufig kommt sie zum Beispiel in Soßen oder in Verbindung mit Chili zum Einsatz. In vielen südamerikanischen Ländern, vor allem in Mexiko, ist das Lebensmittel sogar als Zutat in traditionellen herzhaften Gerichten bekannt. Zum Backen gehört Schokolade einfach dazu. Ob als Zutat in Kuchen, Torten oder anderem Gebäck - kaum ein Rezept kommt ohne Schokolade aus. Im Wasserbad geschmolzen wird die Süßigkeit auch gerne zum Glasieren verwendet. Hierfür kannst du auch prima Saisonprodukte wie zum Beispiel übrig gebliebene Osterhasen verwerten. Die meisten greifen beim Backen zur Vollmilchvariante, aber auch dunkle oder weiße Schokolade machen sich toll in Desserts und Kuchen.
Trendprodukte: „Dubai‑Schokolade“
„Dubai-Schokolade“ ist eine besondere Süßigkeit, die sich durch ihre einzigartige Zusammensetzung und Präsentation auszeichnet. Der Trend stammt - wie der Name schon verrät - aus Dubai. Die Schokolade wurde erstmals von Sarah Hamouda, der Gründerin einer Schokoladenmanufaktur in Dubai, entwickelt und verkauft. Die Hauptzutaten der originalen „Dubai-Schokolade“ sind hochwertige Vollmilchschokolade, Pistaziencreme und Sesammus, auch bekannt als Tahini, sowie Kadayif Teigfäden beziehungsweise Engelshaar, welche für den charakteristischen Crunch-Effekt der Schokolade sorgen. Neben dieser Zusammensetzung existieren noch weitere Variationen der Schokolade, bei welchen einzelne Zutaten ausgetauscht werden: Anstelle der Pistaziencreme werden oft alternative Füllungen wie eine Haselnusscreme verwendet. Die „Dubai-Schokolade“ bietet ein besonderes geschmackliches Erlebnis und vermittelt ein Gefühl von Exklusivität, das viele Menschen anspricht. Der Auslöser des Hypes um die Trend-Schokolade ist die Kombination aus ihrem einzigartigen Geschmack, ihrer aufwendigen Präsentation, der Verbreitung über die sozialen Medien und der daraus resultierenden hohen Nachfrage, die nicht bedient werden kann. Den Hype nach Deutschland gebracht hat Back-Influencerin Kiki Aweimer von Kikis Kitchen im April 2024.
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Nachhaltige und kakaofreie Alternativen im Kaufland
Schokoladiger Geschmack, zarter Schmelz - das geht mittlerweile auch ohne Kakaobohnen. Das Geheimnis von ChoViva: Das schokoladige Aroma entsteht durch die Röstung von Sonnenblumenkernen. Gemeinsam mit pflanzlichen Fetten und Zucker entsteht so eine kakaolose Schokolade. Bei Kaufland erhalten die Kunden so bundesweit die Waffle Bites und die Neapolitaner der Eigenmarke K-Classic mit ChoViva als Schokoladenalternative. Die Vorteile in Sachen Nachhaltigkeit liegen auf der Hand: Die Sonnenblumenkerne stammen, anders als Kakaobohnen, nicht aus den Tropen, sondern können in Europa produziert werden. Das spart im Vergleich zum herkömmlichen Anbau von Kakaobohnen nicht nur 94 Prozent an Wasser, sondern sorgt durch kurze Lieferwege auch für circa 80 Prozent weniger CO2-Emissionen im Vergleich zu herkömmlicher Schokolade.
„Die Schokoladenalternative von ChoViva ist eine echte Revolution auf dem Markt und denkt ein traditionsreiches Produkt völlig neu. Der Kakaoanbau ist zum Teil mit ökologischen und sozialen Herausforderungen verbunden. Die Lösung, eine Schokoladenalternative aus heimischen Rohstoffen herzustellen, ist daher in vielerlei Hinsicht ein echter Gamechanger, den wir sehr gerne für unsere Eigenmarkenprodukte nutzen“, sagt Tobias Stricker, Leiter Einkauf Süßwaren und Gebäck bei Kaufland. Kaufland hat sich zum Ziel gesetzt, eine gute Ernährung für jeden zu bieten - heute und morgen. Dazu zählt, nachhaltigere und gesundheitsbewusstere Alternativprodukte anzubieten. Dabei orientiert sich das Unternehmen an den Leitlinien der Planetary Health Diet, die von Wissenschaftlern der EAT-Lancet Kommission herausgegeben wurden. Die Leitlinien beziehen gleichermaßen Gesundheitsfaktoren für den Menschen sowie Umweltfaktoren des Produktes und seiner Herstellung mit ein.
Tabelle: Vergleich traditionelle Schokolade vs. ChoViva‑Alternative
| Eigenschaft | Traditionelle Schokolade (Kakao) | ChoViva (Sonnenblumenkerne) |
|---|---|---|
| Rohstoff | Kakaobohnen | Sonnenblumenkerne |
| Wasserverbrauch | hoch | −94% (im Vergleich) |
| CO2‑Emissionen | hoch (lange Lieferwege) | −80% (kürzere Lieferwege) |
| Geschmack | klassisch kakaohaltig | schokoladiges Aroma durch Röstung |
| Verfügbarkeit im Kaufland | breites Sortiment (Eigen- und Markenprodukte) | K-Classic Waffle Bites, Neapolitaner |
Tipps für den Einkauf im Kaufland
- Wenn du nachhaltigere Optionen suchst, achte auf Produkte wie ChoViva‑Alternativen in den Eigenmarken.
- Für bewusste Ernährung orientiere dich an Zutatenlisten: Kakaoanteil, Zucker- und Milchgehalt entscheiden über Nährwert und Geschmack.
- Probiere Trendprodukte wie „Dubai‑Schokolade“ oder saisonale Spezialitäten aus dem Kaufland‑Sortiment, um neue Geschmacksprofile zu entdecken.
- Nutze Angebote und Programme wie die Kaufland Card XTRA: Sichere dir in unseren Filialen Rabatte, Coupons, Gratis‑Prämienᵖ, Treuepunkte, Gewinnspiele und vieles mehr.
Alternativen, Gesundheit und Ernährung
Kakao gilt als gesünder als Schokolade, da in Schokolade häufig zusätzlich Zucker steckt. Wer auf die schlanke Linie achtet, vegan, gluten- oder laktosefrei lebt oder Schokolade schlichtweg nicht mag, kann sie beim Backen und Kochen prima ersetzen. Es gibt zahlreiche Rezepte mit alternativen Zutaten. Wenn es ums Naschen geht, eignen sich Obst, Trockenfrüchte oder Reiswaffeln gut, um den Süßhunger zu stillen. Du kannst aber auch einfach Kakaonips knabbern. Wer auf Gluten verzichtet, muss nicht automatisch auf Vielfalt und Geschmack verzichten. Laktoseintoleranz muss dich kulinarisch nicht ausbremsen, denn es geht auch ohne. Weniger Fleisch essen oder sogar ganz darauf verzichten? Entdecke leckere Low‑Carb‑Rezepte wie „Low‑Carb‑Pastinakennudeln" oder „Low‑Carb‑Avocado‑Pizza". Leicht, lecker, fit! Entdecke abwechslungsreiche Fitness‑Rezepte für eine bewusste Ernährung - von proteinreichen Gerichten bis zu veganen, nährstoffreichen Gerichten.
Ob du klassische Vollmilchschokolade, dunkle Tafeln mit hohem Kakaoanteil, trendige Dubai‑Varianten oder nachhaltige kakaofreie Alternativen suchst: Im Kaufland‑Sortiment findest du eine breite Auswahl, die sowohl Genuss als auch Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesundheit berücksichtigen möchte.
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