Französischer Apfelkuchen mit Aprikosenmarmelade: Schritt-für-Schritt-Rezept, Varianten und Profi-Tipps
Mein französischer Apfelkuchen überzeugt durch seine unglaublich saftige Konsistenz und die vielen frischen Äpfel, die in feinen Scheiben überall im Kuchen zu finden sind. Dieser Kuchen ist so verdammt lecker wie er aussieht.
Er ist schnell gemacht, du brauchst nur wenige Zutaten und er schmeckt Groß und Klein. Und er ist so verdammt einfach zu backen, dass bekommt wirklich jeder hin.
Warum französischer Apfelkuchen?
Omas klassischen Apfelkuchen kennt sicherlich jeder! Bei uns kam er ganz oft auf den Tisch und sie hat sich immer wieder neue Varianten überlegt, damit der Klassiker niemals langweilig wird. In diesem Rezept zeige ich dir heute einen Apfelkuchen auf französische Art, bei dem geschmolzene Butter verarbeitet wird.
Das besondere am Kuchen ist geschmolzene Butter, die nicht nur für ein einmaliges Aroma, sondern auch für eine tolle Konsistenz sorgt. Durch die im buttrigen Rührteig eingebackenen Apfelviertel wird der Kuchen wunderbar saftig.
Zutaten: Basisrezept nach französischer Art
Französischer Apfelkuchen einfach gemacht: Dieser französische Apfelkuchen ist ein Klassiker, der durch seine zarte Süße und saftige Textur überzeugt - ganz einfach zubereitet!
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- Zucker: Normaler weißer Rohrzucker ist die perfekte Wahl für den einfachen Apfelkuchen.
- Vanillezucker: Der aromatisierte Zucker sorgt für einen tollen Geschmack.
- Salz: Jeder Kuchen bekommt bei mir eine Prise Salz! Denn dadurch wird der süße Geschmack noch verstärkt.
- Eier: Sie sorgen dafür, dass der Kuchen noch saftiger wird. Kaufe für diesen Kuchen am besten Größe M.
- Butter: Kommen wir direkt zur Geheimzutat im französischen Apfelkuchen! Sie kommt geschmolzen in den Teig, was dem Kuchen nach dem Backen eine super saftige Konsistenz verleiht.
- Mehl und Backpulver: Ich habe beides vorab gesiebt, damit keine Klümpchen im Teig zurückbleiben. Für den französischen Apfelkuchen brauchst du von beidem nicht so viel wie bei anderen Rührkuchen.
- Milch: Etwas Milch macht den Teig cremig.
- Äpfel: Für diesen Apfelkuchen nutze ich gerne säuerliche Apfelsorten wie Boskop, Elstar oder Jonagold. Sie entfalten vor allem im gebackenen Zustand ein tolles Aroma.
- Puderzucker: Er ist die klassische Deko zum Servieren!
Mengen für eine 24er Springform
Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier in einer Schüssel 5 Minuten schaumig schlagen. Die Butter schmelzen. Mehl und Backpulver sieben. Alle drei Zutaten gemeinsam mit der Milch zum Teig geben und kurz unterrühren. Die Äpfel viertelt, schälen und das Kerngehäuse entfernen. Mit einer Küchenreibe oder einem Messer in sehr dünne Scheiben schneiden. Unter den Teig heben. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 24er Springform einfetten. Den Teig darin verteilen und den Kuchen 40 Minuten backen. Anschließend lauwarm auskühlen lassen und mit Puderzucker servieren.
Glanz und Aroma: Aprikosenmarmelade als Finish
Nachdem wir das Kunstwerk aus dem Backofen befreit haben, kommt das, was diesen Apfelkuchen so besonders macht: 4 - 6 EL Aprikosenmarmelade in einem Topf erhitzen und gemahlene Bourbon-Vanille dazu geben. Den Apfelkuchen mit der flüssigen Marmelade bepinseln und (mind. 30 Minuten) abkühlen lassen. Fertig. Servieren.
In der Zwischenzeit die Aprikosenkonfitüre erhitzen und glatt rühren. Sollte sie Fruchtstücke enthalten, eventuell anschließend durch ein Sieb streichen oder pürieren.
Alternative: Französische Apfeltarte (Tarte aux Pommes) mit Aprikosenkonfitüre
Wenn das Leben dir Äpfel gibt (oder der Winter gerade nichts anderes zu bieten hat), mach Apfeltarte daraus! Am besten eine feine französische Apfeltarte à la Tarte aux Pommes - oder wie mein Liebster sie neulich wenig galant umtaufte: „Apfelpizza“.
Mehl, Zucker, Eigelb und Salz in eine Schüssel geben. Die Butter in kleinen Stücken darüber geben und alles miteinander zügig zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und für mindestens 1 Stunde kühl stellen.
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Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig gleichmäßig ausrollen und einen Kreis von 30 cm Ø daraus ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Teigreste wieder zusammenkneten, zu einer langen Wurst rollen und als Rand außen auf den Teigboden legen. Den Rand mit einer Gabel festdrücken, sodass ein hübsches Muster entsteht. Dann den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Die Äpfel waschen, entkernen und in sehr dünne Spalten schneiden oder hobeln. Anschließend den Teigboden fächerförmig überlappend von außen nach innen mit den Apfelspalten belegen. Die Tarte auf der untersten Schiene für 20 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Anschließend weitere 5 Minuten auf der obersten Schiene des Backofens backen, sodass die Apfelränder leicht dunkel werden (Achtung, das geht sehr schnell!).
In der Zwischenzeit die Aprikosenkonfitüre erhitzen und glatt rühren. Sollte sie Fruchtstücke enthalten, eventuell anschließend durch ein Sieb streichen oder pürieren.
Variante mit Crème fraîche und Mandeln
Seit vielen Jahren mein liebstes Apfelkuchen-Rezept für den Herbst! Hier zeige ich euch das Rezept für einen absoluten Lieblingskuchen, der das Zeug zum Klassiker hat: Französischer Apfelkuchen. Einfacher Rührkuchen mit frischen Äpfeln und einem Topping aus Crème fraîche, Mandeln und Puderzucker.
Eine Springform mit 26 cm Durchmesser gut mit weicher Butter einfetten. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Butter, Zucker und Vanillemark sehr cremig aufschlagen, dann die Eier einzeln gründlich und einige Minuten lang gut unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch nur noch kurz unter die Masse rühren. Das geht am besten mit einem einfachen Handrührgerät oder in der Küchenmaschine. Den Teig in die vorbereitete Springform streichen.
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Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Jedes Viertel auf der Rückenseite mehrfach mit einem Messer einritzen. Die Apfelstücke mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Apfelstücke auf den Teig legen und leicht andrücken. Mit etwa 2 EL der gehackten Mandeln bestreuen und für 15 Minuten im vorgeheizten Backofen vorbacken.
In der Zwischenzeit den Guss zubereiten: Ei und Zucker cremig aufschlagen, dann das Vanillepuddingpulver unterrühren, bis es keine Klümpchen mehr gibt. Zuletzt die Crème fraîche unterrühren. Den Guss nach Ablauf der 15 Minuten über die Äpfel gießen und den Kuchen weitere 40-45 Minuten backen, bis er hellbraun ist. Danach in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Restliche gehackte Mandeln in einem Topf ohne Fett hellbraun rösten. Ausgekühlten Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und reichlich Puderzucker darüber sieben. Mit den gehackten Mandeln bestreuen und servieren.
Klassischer Mürbeteig-Apfelkuchen mit Gitter und Aprikosenmarmelade
Die in kleine Würfel geschnittene Butter in eine Rührschüssel geben. Mehl und Zucker hinzufügen und alles zu einem festen Teigball zusammenkneten. Inzwischen eine Springform (Ø 23 cm) mit Butter einfetten. Den Boden und den Rand der Springform mit zwei Dritteln des Teiges belegen (ausrollen oder in der Form gleichmäßig glatt drücken).
Die Äpfel für die Füllung schälen. Das Kerngehäuse entfernen und die Äpfel klein schneiden. In eine Schüssel geben und eventuell mit etwas Zitronensaft beträufeln. Den restlichen Teig auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche ausrollen und in etwa 1,5 cm breite Streifen schneiden. Die Teigstreifen über Kreuz auf die Füllung legen und den Rand ebenfalls mit den Streifen bedecken.
Nach ca. 45 bis 50 Minuten den Kuchen aus dem Ofen nehmen, mit Mandeln bestreuen und abschließend mit Aprikosenmarmelade bestreichen. Dann nochmals 10 bis 15 Minuten backen.
Blitzrezept: Dünn belegte Apfeltarte mit Aprikosen-Glasur
Man nehme 4 Äpfel. 400 g Mehl, 200 g Butter, 2 Eigelb, eine gute Prise Salz (hab Fleur de Sel genommen), ein Päckchen Vanillezucker und 4 EL kaltes Wasser in einer Schüssel zu einem Teig verkneten.
In Ermangelung eines Nudelholzes habe ich den Teig mit einer Weinflasche auf einer leicht bemehlten Tischplatte ganz dünn ausgerollt und auf das zuvor mit ca. Die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben abtropfen lassen und fächerartig in vier Reihen auf dem Teigboden verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad ca. 30 Minuten backen. Schön zu sehen, dass gegen Ende der Backzeit die ersten Apfelscheiben leicht braun werden. Nachdem wir das Kunstwerk aus dem Backofen befreit haben, kommt das, was diesen Apfelkuchen so besonders macht: 4 - 6 EL Aprikosenmarmelade in einem Topf erhitzen und gemahlene Bourbon-Vanille dazu geben. Den Apfelkuchen mit der flüssigen Marmelade bepinseln und (mind. 30 Minuten) abkühlen lassen. Fertig. Servieren.
Schritt-für-Schritt: Französischer Apfelkuchen in 5 einfachen Schritten
- Eier, Zucker, Salz und Vanillezucker aufschlagen. Diese Zutaten kommen als erstes in eine Schüssel und müssen richtig gut aufgeschlagen werden. Lass dir dafür am besten 5 Minuten Zeit.
- Die restlichen Zutaten unterrühren. Mehl, Backpulver, geschmolzene Butter und Milch kommen als nächstes dazu. Dabei reicht es, nur kurz zu rühren, bis ein homogener Teig entsteht.
- Äpfel vorbereiten und unterheben. Die Äpfel habe ich geviertelt, geschält und das Kerngehäuse entfernt. Danach habe ich sie über eine Küchenreibe in dünne Scheiben gehobelt. Anschließend werden die Apfelscheiben unter den Teig gehoben.
- Den Kuchen backen. Für 40 Minuten wird der französische Apfelkuchen in einer Springform gebacken bis er goldbraun ist.
- Mit Puderzucker servieren. Ich habe den Kuchen lediglich lauwarm auskühlen lassen und direkt mit Puderzucker bestäubt serviert.
Profi-Tipps für das perfekte Ergebnis
- Eier und Zucker gut aufschlagen. Eier und Zucker müssen für dieses Rezept unbedingt gut aufgeschlagen werden. Erst wenn die Masse an Volumen gewinnt und deutlich heller wird, kannst du aufhören.
- Die Butter langsam schmelzen. Butter wird beim schmelzen schnell braun bzw. schwarz. Erhitze sie also schonend in einem Topf oder der Mikrowelle.
- Die Äpfel fein hobeln. Je feiner du die Äpfel hobelst oder schneidest, desto besser verteilen sie sich im Teig und im Kuchen.
- Säuerliche Äpfel verwenden. Sie bringen einen noch besseren Geschmack und sind der perfekte fruchtige Gegenspieler zum süßen Rührteig.
- Lauwarm genießen. Diesen einfachen Kuchen musst du nicht komplett auskühlen lassen, bevor du ihn probierst. Denn lauwarm schmeckt er am besten.
Empfohlene Apfelsorten
Gerade zur Apfelsaison, wenn es verschiedenste Apfelsorten zum Ausprobieren gibt, kann man sich zu seiner Lieblings-Apfelsorte durchbacken. Bei mir sind das vor allem Braeburn, Elstar, Cox Orange oder auch Rubinette. All diese Apfelsorten machen sich hervorragend im Kuchen. Der Apfel sollte eine gewisse Säure mitbringen und nicht zu süß sein und ich würde immer auf leckere heimische Sorten zurückgreifen.
Backzeiten, Formen und Portionen im Überblick
| Variante | Form/Ø | Ofen | Backzeit | Finish |
|---|---|---|---|---|
| Rührteig klassisch | 24 cm Springform | 180 °C O/U | ca. 40 Min. | Puderzucker |
| Crème fraîche & Mandeln | 26 cm Springform | 180 °C O/U | 15 Min. vorbacken + 40-45 Min. | Puderzucker, Mandeln |
| Mürbeteig-Gitter | 23-26 cm Springform | 200 °C O/U | ca. 60 Min. (mit Pause) | Aprikosenmarmelade, Mandeln |
| Dünne Tarte | 30 cm Tarte | 200-220 °C O/U | 20 Min. unten + 5 Min. oben | Aprikosenkonfitüre |
Servieren und Aufbewahren
Der französische Apfelkuchen schmeckt sowohl warm als auch abgekühlt und hält sich im Kühlschrank einige Tage frisch und saftig. Lauwarm schmeckt er nämlich am besten!
Motivation für Einsteiger
Ich kann überhaupt nicht backen und trotzdem ist er mir mühelos gelungen. Ich habe diesen Kuchen schon zig mal gebacken, da er schnell gemacht ist, zu jedem Anlass passt und einfach irre lecker ist.
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