Frankonia Schokoladenwerke Veitshöchheim — Geschichte und Produkte
Die Schokoladen- und Süßwarenfabrik wurde 1869 als „Erste Würzburger Conserven- und Chocoladefabrik von W. F. Wucherer u. Cie.“ in Würzburg aus der Conditorei W. F. Wucherer gegründet. Die Gründung erfolgte ansässig in der Plattnerstraße 14 im Gebäude der ehemaligen Kurie Krautheim; Postadressen um 1887: Wohnung und Fabrik in der Pleicherglacisstraße 8, und Laden in der Kaiserstraße 16.
Am 7. Juli 1911 ging die Gesellschaft "Frankonia Schokolade- und Konservenfabrik, vorm. W. F. Wucherer & Co., Akt.-Ges." aus der bestehenden Konserven- und Schokoladefabrik hervor. Das Grundkapital betrug 325.000 Mark. Am 28. Januar 1928 erfolgte die Umfirmierung von "Frankonia Schokolade- und Konservenfabrik, vorm. W. F."
Kriegsschäden, Wiederaufbau und Eigentümerwechsel
Die Produktionsstätten von Frankonia werden bei einem Luftangriff auf Würzburg zu 90% zerstört. Die Produktion wurde 1977 von der französischen Cantalou-Cémoi-Gruppe übernommen, die ihre Ursprünge Anfang des 19. Jahrhunderts ebenfalls in der Herstellung von Schokolade hat. Das französische Unternehmen „Chocolaterie Cantalou“ erwirbt die Aktienmehrheit. Mit der Übernahme wechselte der Firmensitz nach Veitshöchheim, da am ursprünglichen Standort Würzburg in der Zeppelinstraße 2 (vormals Sieboldstraße 14) im Stadtteil Frauenland die Expansionsmöglichkeiten ausgereizt waren. Seit März 1982 heißt der Betrieb "Frankonia Schokoladenwerke GmbH".
Produktionsentwicklung und Sortiment
Die Frankonia Schokoladenwerke stellen Schokolade und Schokoladenwaren her. Volles Sortiment der Waren und Dienstleistungen der Gesellschaft Frankonia Schokoladenwerke, GmbH. Frankonia Schokoladenwerke W. F. Wucherer & Co.
In den 1930er Jahren begann sie mit der Produktion von Schokoladen mit Fruchtzucker. 2004 ist Frankonia Markenführer im Bereich Diätschokolade. Nach vielen Jahren intensiver Arbeit ist das Ziel erreicht und Frankonia ist ein bedeutender Hersteller im Geschäftsfeld Diätschokoladen. 2011 führt der Wegfall der Diätverordnung zu enormen Produktionsverlusten.
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Eine Umorientierung führt zu einer weiteren „speziellen Schokoladenrichtung“ nämlich den laktosefreien Schokoladen. Ab dem Jahr 2015 geht Frankonia neue Wege und bringt nun auch vegane und Bio Schokoladenprodukte auf den Markt. 2018 werden die No Sugar Added Schokoladen eingeführt, dabei handelt es sich um Schokoladentafeln ohne Zuckerzusatz.
Spezielle Produktlinien und Dienstleistungen
- Diätschokoladen - zeitweise Markenführer, Schwerpunkt lange Zeit vor 2011.
- Laktosefreie Schokoladen - als Reaktion auf Produktionsverluste nach Wegfall der Diätverordnung.
- Vegane und Bio Schokoladen - neue Wege ab 2015.
- No Sugar Added - Schokoladentafeln ohne Zuckerzusatz, eingeführt 2018.
- Fremdproduktion - teilweise übernimmt man auch die Produktion für die französischen Konzernmutter Cémoi, einem der größten Schokoladenproduzenten im europäischen Raum.
Übernahmen, Expansionen und strategische Käufe
1998 vergrößert sich Frankonia durch den Kauf der Schokoladenfabrik „Philipp Born GmbH“ in Friedrichsdorf Taunus und übernimmt den Geschäftsbereich PEA von Van Houten GmbH & Co. KG.
Leitsatz und Marktauftritt
Genuss für dich - das ist das Motto des Unternehmens. Niemand sollte auf Schokolade verzichten müssen.
Die Frankonia Schokoladenwerke bieten eine breite Palette von Schokoladenprodukten und bedienen sowohl den Endverbraucher- als auch den spezialisierten Diät- und Gesundheitsmarkt. Teilweise übernimmt man auch die Produktion für die französischen Konzernmutter Cémoi.
Telefon- und Kontakthinweise
Telefone des UnternehmensGeschäftsleitung+49Bei der Bestellung teilen Sie bitte dem Manager mit, dass Sie die Information auf Allbiz erfahren haben. Vielen Dank für Ihren Einkauf mit Allbiz!+49Bei der Bestellung teilen Sie bitte dem Manager mit, dass Sie die Information auf Allbiz erfahren haben. Vielen Dank für Ihren Einkauf mit Allbiz!
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Historische Quellen und Dokumentation
↑ Telephon-Anlage Würzburg: Verzeichniss der Sprechstellen, Nr. 1 - abgeschlossen am 30. September 1887, Königl. Universitätsdruckerei von H. Stürtz, Würzburg 1887, S. Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von WürzburgWiki.
| Jahr / Zeitraum | Ereignis |
|---|---|
| 1869 | Gründung als Erste Würzburger Conserven- und Chocoladefabrik von W. F. Wucherer u. Cie. |
| 1911 | Umwandlung in Aktiengesellschaft "Frankonia Schokolade- und Konservenfabrik" |
| 1930er | Beginn der Produktion von Schokoladen mit Fruchtzucker |
| 1977 | Übernahme durch die französische Cantalou-Cémoi-Gruppe |
| 1982 | Firmierung als "Frankonia Schokoladenwerke GmbH" |
| 1998 | Kauf der Philipp Born GmbH und Übernahme des Geschäftsbereichs PEA |
| 2004 | Markenführer im Bereich Diätschokolade |
| 2011 | Wegfall der Diätverordnung und Produktionsverluste |
| 2015 | Einführung von veganen und Bio-Schokoladen |
| 2018 | Einführung der No Sugar Added Schokoladen |
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