ESN Pudding wird nicht fest: Ursachen und Tipps – So gelingt dein Proteinpudding garantiert!
Pudding gehört zu den beliebtesten Desserts und Snacks - ob klassisch, vegan oder als proteinreiche Variante. Dennoch erleben viele, dass ihr ESN Protein Pudding nicht fest wird. Besonders ärgerlich ist dies, wenn man sich auf eine gesunde oder vegane Ernährung freut. In diesem Artikel erfährst du, warum insbesondere Pudding mit Hafer-, Reis- oder anderen Pflanzendrinks oft flüssig bleibt, welche Rolle Enzyme wie Amylasen spielen und wie du deinen Pudding doch noch retten kannst. Zudem zeigen wir dir, worauf du bei der Zubereitung achten musst, damit dein ESN Pudding jedes Mal die perfekte Konsistenz erreicht.
Warum wird ESN Protein Pudding nicht fest?
Wird dein ESN Pudding einfach nicht fest, kann dies verschiedene Ursachen haben. Am häufigsten liegt es an der Auswahl der Milch beziehungsweise der Milchalternative. Das Problem: Oft wird vor allem mit Pflanzendrink zubereiteter Pudding nicht fest, sondern bleibt flüssig. Tatsächlich reicht das schon, um dafür zu sorgen, dass der Pudding nicht fest wird. Auch eine falsche Menge an Stärke oder zu kurzes Kochen können dazu führen, dass der Pudding nicht fest wird.
Bei veganen Alternativen wie Hafer- oder Reisdrinks entsteht häufig eine flüssige Konsistenz. Das liegt an speziellen Enzymen, die statt Zucker in die Pflanzenmilch kommen: Die sogenannten „Amylasen“ stecken in vielen Pflanzendrinks und wandeln Stärke in Zucker um. Was gut für Müsli, Kaffee oder Kakao ist, kann zum echten Nachteil werden, wenn du mit einer solchen Pflanzenmilch Pudding zubereiten willst.
Die Rolle der Amylasen
Pudding besteht zu wesentlichen Teilen aus Stärke. Diese sorgt normalerweise auch dafür, dass dein Pudding beim Abkühlen schön fest wird. Wurde der Pudding allerdings mit einer Milch zubereitet, die viele Amylasen enthält, zersetzen diese die Stärke zu großen Teilen. Amylasen wandeln Stärke in verschiedene Zuckerarten um und sorgen dafür, dass z. B. Haferdrink so lecker süßlich schmeckt, obwohl kein Zucker zugesetzt wurde.
Mit etwas Glück ist der Pudding trotz Amylasen nicht zu süß und du kannst ihn immerhin als Soße über Pancakes oder Waffeln geben. Schmeckt trotzdem. Besonders bei natürlich fermentierten Hafer- oder Reisdrinks ist der Amylase-Gehalt hoch, aber auch in anderen Pflanzendrinks kann Amylase stecken. Amylasen sind auf der Zutatenliste nicht erkennbar. Sie gelten als Produktionshilfsstoff und müssen auf der Packung nicht angegeben werden. Unter Umständen kann es schon helfen, beim Hersteller direkt nachzufragen, ob Amylasen eingesetzt werden, oder eine andere Milch alternative auszuprobieren.
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Welche Milchalternative ist die beste für festen Pudding?
Bei manchen Sorten ist es schwer, eine geeignete Pflanzenmilch zu finden. In Hafermilch oder Reismilch sind oft Amylasen enthalten, aber auch nicht immer. Genauso können sie in anderen Pflanzendrinks stecken. Vegpool schreibt, dass Milch, die als „zuckerarm“ ausgeschrieben ist, noch die größte Chance bietet, eine Pflanzenmilch ohne Amylasen zu erwischen. Aber auch hier gibt es keine Garantie.
Mit Sojadrink gelingt der Pudding normalerweise problemlos, da sie keine Amylasen enthält. Sojamilch ist daher unsere Empfehlung, wenn du veganen Pudding kochen willst. Alternativ kannst du deine Pflanzenmilch einfach selbst machen. Dann kannst du kontrollieren, welche Zusätze hineinkommen. Zusätzliche Enzyme wie Amylasen kommen dabei im Hausgebrauch in der Regel eher nicht zum Einsatz.
| Pflanzendrink | Amylase häufig enthalten | Geeignet für festen Pudding |
|---|---|---|
| Sojamilch | Nein | Ja |
| Hafermilch | Oft | Eingeschränkt |
| Reismilch | Oft | Eingeschränkt |
| Mandelmilch | Möglich | Eventuell |
Weitere Ursachen: Fehler bei der Zubereitung
Es gibt einige klassische Fehler, die jedem mal passieren können und dazu führen, dass der Pudding nicht fest wird:
- Zu wenig Stärke oder Puddingpulver: Puddingpulver und Speisestärke sind die wichtigsten Zutaten für eine feste Konsistenz. Achte daher auf die genauen Mengenangaben.
- Falsches Mischungsverhältnis: Bei zu viel Milch oder zu wenig Stärke verflüssigt sich der Pudding.
- Zu kurzes Kochen: Die Stärke muss ausreichend erhitzt werden, damit sie bindet.
- Temperatur und Abkühlen: Der Pudding sollte vollständig abkühlen, da er erst dann seine Festigkeit erreicht.
- Speichel am Kochlöffel: Auch Speichel enthält Amylasen, daher sollte stets mit frischem Löffel probiert werden.
SOS - Was tun, wenn der Pudding nicht fest wird?
Wenn das Missgeschick schon passiert ist, musst du den Pudding aber nicht entsorgen. Pudding, der nicht fest geworden ist, kannst du ganz einfach als Soße verwenden, wenn du ihn nicht pur essen möchtest. Gieße ihn zum Beispiel über Pancakes, Waffeln oder ins Porridge.
Andernfalls kannst du versuchen, den Pudding noch zu retten: Mische etwas Speisestärke oder Kartoffelstärke mit Wasser, gib den Mix zum Pudding und koche alles erneut kurz auf, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
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Für Schokoflammerie mischst du entweder Kakaopulver mit unter die Speisestärke oder du lässt 50 bis 100 g Schokolade in der Milch schmelzen - das verstärkt die cremige Konsistenz.
Tipps für festen Protein-Pudding mit ESN Pulver
- Verwende Sojamilch ohne Amylasen.
- Halte dich genau ans Rezept: Für 0,5 Liter Milch empfiehlt sich leicht mehr Puddingpulver, oft ca. 1/2 Päckchen zusätzlich.
- Nutze eine Form mit glatten Innenwänden, die sich gut zum Stürzen eignet, falls du den Pudding aus der Form lösen möchtest.
- Pudding nicht heiß, sondern warm in kalt ausgespülte Förmchen füllen und im Kühlschrank fest werden lassen.
- Verwende immer saubere Löffel - niemals mit demselben Löffel erneut probieren!
- Gönne deinem Pudding ausreichend Zeit zum vollständigen Abkühlen.
- Falls selbst gemacht: Stärke nach Bedarf ergänzen und das Puddingpulver gründlich unterrühren, bevor du die Masse erhitzt.
Protein-Pudding - Was steckt drin und wie gesund ist er?
Besonders High-Protein-Produkte enthalten mehr Eiweiß als gewöhnliche Produkte desselben Typs, zum Beispiel 30 Prozent mehr Eiweiß gegenüber gewöhnlichen Puddings. Unser ESN Protein Pudding Pulver zum Anrühren enthält pro Portion (30 Gramm Pulver) etwa 23 Gramm Protein und keinen zugefügten Zucker.
Das Eiweiß im Protein-Pudding setzt sich häufig aus verschiedenen Zutaten zusammen, darunter Milch-, Soja-, Reis-, Erbsen-, Whey- und Casein-Protein. In den Proteinen stecken Aminosäuren, die dein Körper täglich benötigt. Ein High-Protein-Pudding kann mehr, als dich nur beim Muskelaufbau unterstützen: Zusätzlich liefert er dir wertvolle Eiweiße für eine ausgewogene Ernährung.
Der Designer Protein Pudding von ESN eignet sich mit seinem Casein-Protein besonders für die Gewichtsreduktion und den Erhalt deines Gewichts, indem er dich länger satt hält und dabei helfen kann Heißhungerattacken zu vermeiden.
FAQ und Tipps bei Problemen mit Pudding-Konsistenz
- Wenn du den Pudding stürzen möchtest, kann das Hinzufügen eines Blatts Gelatine helfen.
- Kühle die Förmchen vor der Befüllung und achte auf glatte Innenwände.
- Probier bei Puddingversuchen verschiedene Rezepte oder Puddingpulver-Sorten, denn zwischen industriell und selbstgemacht gibt es Unterschiede bei der Bindefähigkeit.
- Mondamin und normale Speisestärke bestehen aus Kartoffel- oder Maisstärke und sorgen für Bindung.
Und ein Extra-Tipp: Möchtest du aus Pudding kleine, leckere Bites machen, verwende Förmchen und lasse den Pudding gut auskühlen - so kannst du ihn portionieren und servieren wie kleine Häppchen.
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