Saftiger englischer Teekuchen: Ein Rezept für Genießer
Der englische Teekuchen, auch bekannt als Früchtekuchen, ist ein traditionelles Gebäck, das besonders in der Weihnachtszeit in Großbritannien gerne serviert wird. Er zeichnet sich durch seine saftige Konsistenz und den reichhaltigen Geschmack von Trockenfrüchten und Gewürzen aus. Ob zum Nachmittagstee oder als festlicher Genuss, dieser Kuchen ist immer eine gute Wahl.
Zutaten für einen klassischen Teekuchen
Die Zutaten variieren je nach Rezept, aber die Basis bilden in der Regel:
- Butter oder Margarine
- Zucker
- Eier
- Mehl
- Backpulver
- Rum (optional)
- Rosinen und Korinthen
- Zitronat und Orangeat
- Mandeln (gemahlen oder gehackt)
- Gewürze wie Zimt, Nelken oder Kardamom (optional)
Eine Variation mit Olivenöl
Für eine modernere Variante kann man Butter durch Olivenöl ersetzen. Dies verleiht dem Kuchen eine besondere Note und macht ihn außen knuspriger und innen fluffiger.
Zubereitung: Schritt für Schritt zum Teekuchen-Genuss
Die Zubereitung eines englischen Teekuchens ist unkompliziert und gelingt auch Backanfängern. Hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Vorbereitung: Backofen vorheizen (meist auf 175°C Ober-/Unterhitze oder 160°C Umluft). Eine Kastenform (ca. 30 cm Länge) fetten und mit Backpapier auslegen.
- Trockenfrüchte vorbereiten: Rosinen und Korinthen waschen und trockentupfen. Zitronat und Orangeat fein würfeln, kandierte Kirschen vierteln. Rosinen können auch in Rum eingeweicht werden.
- Teig zubereiten: Butter und Zucker schaumig schlagen. Eier einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit den Mandeln unter den Teig heben.
- Trockenfrüchte untermischen: Die vorbereiteten Trockenfrüchte (Rosinen, Korinthen, Zitronat, Orangeat, Kirschen) unter den Teig heben. Ein Tipp: Wenden Sie die Trockenfrüchte vorher in etwas Mehl, damit sie sich gleichmäßig im Teig verteilen und nicht auf den Boden sinken.
- Backen: Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und glattstreichen. Im vorgeheizten Ofen für ca. 1 Stunde und 15 Minuten backen. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Machen Sie eine Stäbchenprobe, um sicherzustellen, dass der Kuchen durchgebacken ist.
- Abkühlen lassen: Den Kuchen nach dem Backen leicht abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
- Verzieren: Nach dem Auskühlen kann der Teekuchen mit Puderzucker bestäubt oder mit einer Glasur überzogen werden. Auch kandierte Früchte und Mandeln eignen sich gut zur Dekoration.
Variationen in der Zubereitung
Einige Rezepte empfehlen, die Butter und den Zucker mit einem Handrührgerät 5 Minuten schaumig zu rühren und die Eier nach und nach zuzugeben. Anschließend werden die restlichen Zutaten untergerührt.
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Tipps und Tricks für den perfekten Teekuchen
- Trockenfrüchte: Verwenden Sie hochwertige Trockenfrüchte für einen intensiven Geschmack.
- Aromen: Experimentieren Sie mit verschiedenen Aromen wie Zitronenschale, Orangenschale, Mandelaroma oder weihnachtlichen Gewürzen.
- Backzeit: Achten Sie auf die Backzeit und machen Sie eine Stäbchenprobe, um sicherzustellen, dass der Kuchen nicht zu trocken wird.
- Form: Der Teig kann auch in einer Napfkuchenform oder einer Springform gebacken werden. Passen Sie die Backzeit gegebenenfalls an.
- Aufbewahrung: Der Teekuchen hält sich in einer luftdichten Dose mehrere Tage frisch und saftig.
Servieren und Genießen
Der englische Teekuchen wird traditionell zum Tee serviert. Dazu passen Scones oder anderes Gebäck. Aber auch zu Kaffee oder Espresso schmeckt er hervorragend.
Variationen beim Servieren
- Mit Puderzucker: Einfach mit Puderzucker bestäuben.
- Mit Glasur: Mit einer Glasur überziehen und mit Nüssen oder kandierten Früchten dekorieren.
- Mit Sahne oder Eis: Eine Scheibe Teekuchen mit Schlagsahne oder einer Kugel Eis servieren.
Englischer Teekuchen als Alternative zum Stollen
Mit weihnachtlichen Gewürzen und einer Früchtemischung oder Orangeat bzw. Zitronat ist dieser Kuchen auch eine wahre Alternative zu trockenen Stollen.
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