Englische Süßigkeiten und Schokoladen: Eine Reise für den Gaumen

Nicht nur Fish’n’Chips lassen die Herzen der Briten kulinarisch höher schlagen, sondern auch Süßigkeiten aller Art. Zucker ist ein beliebter Zusatz in vielen verschiedenen Rezepten, und die Vielfalt an Bonbons und Schokoladen ist im Vereinigten Königreich sehr hoch. Großbritannien ist wie auch Deutschland ein Land der Schoko-Liebhaber. Angefangen bei der köstlichen Milky-Bar über Fudge-Riegel bis hin zu einer großen Auswahl biologisch angebauter Schokoladenprodukte - in Großbritannien gibt es alles. Liebhaber der braunen Köstlichkeit werden hier garantiert auf ihre Kosten kommen. Die aus Birmingham stammende Firma Cadbury gehört dabei zu den größten Anbietern und beherrscht seit mehr als 100 Jahren den britischen Markt.

Englische Weingummis und Lakritze

Englisches Weingummi ist zäher als deutsches Fruchtgummi, da es mehr Zucker enthält. Was bei uns unter dem Namen Haribo Lakritze-Mix bekannt ist, ist für die Briten das Bertie Bassett’s Allsorts. Lakritze in allen Formen und Farben hat eine lange Tradition und eine hohe Beliebtheit auf dem Inselstaat. Das ebenfalls aus England stammende Weingummi hat eine über 100 Jahre alte Geschichte hinter sich. Heute sind die leckeren Gummis besonders beliebt in allen ehemals zum britischen Empire gehörenden Staaten und vielen Ländern Europas, darunter natürlich auch Deutschland. Die beliebtesten Geschmacksrichtungen sind scheinbar die roten und schwarzen Weingummis - Kirsche, Erdbeere oder Himbeere und Schwarze Johannisbeere. Doch es gibt sie in nahezu allen Farben, Formen und Geschmacksrichtungen - sicher ist da für jeden etwas dabei.

Dragées: Vielfalt und Verwendungsmöglichkeiten

Lassen Sie sich von unserer großen Auswahl an Dragées begeistern - die süßen Köstlichkeiten aus unserer Manufaktur sind ein Genuss für Gaumen und Augen. Dragées, das Wort entstammt dem Französischen, mit Mandeln und Nüssen sind bereits seit vielen Jahrhunderten als Süßigkeit bekannt. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts sind Dragées als besondere Süßigkeit allgemein bekannt. Im Kern können Dragées sehr verschieden sein und die Geschmacksrichtungen entsprechend variieren. So gibt es Dragées mit Schokoladenkern, mit Fruchtkern oder Pfefferminze. Die Außenschicht der Dragées besteht in der Regel aus Zucker.

Wie kann man Dragées verwenden?

Dragées, die kleinen rundlichen Süßigkeiten, sind die perfekte Süßigkeit für zwischendurch. Doch es gibt noch viele andere Möglichkeiten, die feinen Naschereien zu verwenden:

  • Dekoration von Gebäck: Verwenden Sie die Dragées als schöne Dekoration auf Kuchen, Cupcakes, Plätzchen oder anderen Backwaren.
  • Eiscreme-Topping: Fügen Sie die Dragées als Topping zu Ihrer Lieblingseiscreme hinzu. Sie verleihen nicht nur einen schönen Crunch, sondern sorgen auch für eine hübsche Optik.
  • Als Snack-Mix: Mischen Sie die Dragées mit anderen Süßigkeiten, Nüssen oder Trockenfrüchten, um einen individuellen Snack-Mix zu kreieren. Das ist sowohl lecker für zwischendurch als auch ideal für Partys oder gemütliche Abende.
  • Kreative Tortendekoration: Verwenden Sie die Dragées, um auf einer Torte Muster oder Bilder zu gestalten.

Unsere Dragées und Bonbons im maritimen Design sind besonders als Souvenirs von der Küste beliebt. Die charmanten Gläser und Dosen sorgen für eine schöne Präsentation und machen sie zu einem beliebten Geschenk für Freunde und Familie. Ob Möwen-Eier, Lakritz-Wattklüten oder fruchtige Bonbons - bringen Sie ein Stück Urlaub und Genuss in Ihr Zuhause oder verschenken Sie eine süße Erinnerung. Ob als kleines Dankeschön, zum Geburtstag oder als süße Aufmerksamkeit - unsere Dragées sind immer eine gute Wahl.

Lesen Sie auch: Die besten englischen Dessertcreme Rezepte einfach zubereitet

Die Herstellung von Dragées

Hinter den Kulissen einer Dragée-Produktion geht es äußerst präzise zu: Die Zutaten für den Überzug müssen sorgfältig ausgewählt werden, um sicherzustellen, dass sie den hohen Qualitätsstandards entsprechen. Anschließend werden die Zutaten in großen Trommeln gemischt und mit einem Sirup aus Zucker und Wasser ummantelt. Durch das ständige Drehen der Trommel erhalten die Dragées ihre runde Form und der Überzug trocknet langsam an der Luft. Nach mehreren Schichten des Überzugs ist das Ergebnis ein perfekt dragiertes Süßigkeitserlebnis - knusprig auf der Außenseite und weich im Inneren.

Dragées: Eine süße Erfolgsgeschichte

Dragées sind seit Jahrhunderten ein wichtiger Bestandteil der Feinkostwelt und erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit. Die Geschichte dieser kleinen, mit einer Zucker- oder Schokoladenschicht umhüllten Süßigkeiten reicht weit zurück. Bereits im Mittelalter wurden Dragées als Heilmittel eingesetzt, da sie aufgrund ihres harten Überzugs lange haltbar waren und somit auch auf Reisen mitgenommen werden konnten. Später entwickelten sich Dragées zu einem Luxusgut, das vor allem an Königs- und Fürstenhöfen geschätzt wurde. Heute gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Arten von Dragées, die mit verschiedenen Geschmacksrichtungen und Farben locken. Die Herstellung erfolgt meist in aufwendigen Produktionsprozessen, bei denen jedes einzelne Dragee per Hand bearbeitet wird. Doch nicht nur als süße Leckerei sind Dragées beliebt - sie eignen sich auch hervorragend als Geschenk oder Mitbringsel zu besonderen Anlässen wie Hochzeiten oder Taufen. Ob in klassischen Gläsern oder in liebevoll gestalteten Verpackungen, unsere Bonbons sind ein Geschenk, das Freude bereitet. Besonders wichtig für den Genuss von Dragées ist jedoch ihre Qualität und Herkunft sowie eine richtige Aufbewahrung, um den feinen Geschmack zu bewahren. Wer kreativ sein möchte, kann seine Desserts mit Dragées aufpeppen oder traditionelle Variationen aus anderen Ländern probieren.

Ausländische Süßigkeiten im Trend

Bist du ein Süßigkeitenliebhaber? Dann kennen Sie zweifellos ausländische Süßigkeiten. Das leckere englische Lakritz, die amerikanischen Jellybeans oder das mexikanische Bubbaloo, nichts davon ist Ihnen unbekannt. Auch Süßigkeiten aus dem Ausland kommen zunehmend in die Niederlande und erfreuen sich daher großer Beliebtheit. Ausländische Süßigkeiten haben völlig andere Geschmacksrichtungen, Texturen und Farben als niederländische Süßigkeiten. Natürlich haben wir bereits einige Beispiele genannt. Süßigkeiten aus dem Ausland können sehr lecker und überraschend sein, um neue Geschmacksrichtungen zu entdecken. Es vermittelt auch einen Eindruck von der Kultur eines anderen Landes. Es gibt so viele ausländische Süßigkeiten, dass wir nicht alles auf dieser Seite unterbringen können. Japan ist bekannt für seine innovativen Süßigkeiten mit überraschenden Geschmacksrichtungen. American Candy ist für seine farbenfrohen und aromatischen Süßigkeiten bekannt. Reese's Peanut Butter Cups: Schokoladenbecher gefüllt mit cremiger Erdnussbutter.

Rollo Englische Kola: Ein unwiderstehliches Karamell

Rollo englische Kola ist eine unglaublich leckere englische Sahnekaramell von Cloetta. Bestelle dieses Großpack mit 2,5 kg, das eine Weile extra lange reichen wird. ACHTUNG! Es besteht ein großes Risiko, von diesem fantastischen Karamell abhängig zu werden. Du kannst diese Bestellung als Geschenk verpackt versenden Ist das ein Geschenk? Du kannst es auch direkt zum Empfänger senden! Produktbeschreibung Der Klassiker, von dem man nie genug bekommen kann - Rollo englische Kola! Mit ihrem knackigen Geschmack und ihrer zähen Konsistenz ist dies ein perfektes Karamell, um es auf der Party anzubieten oder jemandem zu schenken, der Kola liebt. Wenn es um Süßigkeiten geht, gibt es kein Zuviel - zumindest nicht, wenn man seine absolute Lieblingssorte gefunden hat. Deshalb haben wir einige unschlagbar günstige Süßigkeiten in loser Schüttung zusammengestellt, damit du dich selbst verwöhnen kannst. Magst du lieber saures Eis, Lakritze oder Schokolade? Enthält Milch und Soja. Kann Nüsse und Erdnüsse enthalten.

Hochwertige Schokolade und Pralinen: Ein purer Genuss

Über 120 Tafeln Schokolade vertilgt der durchschnittliche Deutsche pro Jahr und führt die internationale Schokoladenstatistik damit uneinholbar an. Zumindest seit er vor einiger Zeit den durchschnittlichen Schweizer hinter sich gelassen hat. Eigentlich jedoch soll Durchschnittlichkeit hier kein Thema sein, denn uns ist solche Schokolade ein Anliegen, die aus der Masse hervorsticht. Hochwertige Schokolade, die ihren Ursprung nicht nur erahnen lässt, sondern ihn klar und unverstellt in allen Facetten präsentiert. Schokolade, bei der man die Hingabe schmeckt, die in ihre Herstellung gesteckt wurde. Schokolade, die eine Geschichte erzählt. Mit jedem Bissen.

Lesen Sie auch: Rezept für festliche Anlässe

Wer hat die Schokolade erfunden?

Die Schweizer waren es zumindest nicht …„Klar, Schokolade kommt aus Mittelamerika“, werden wohl die meisten antworten, die auf die Herkunft der Süßigkeit angesprochen werden. Und so richtig falsch ist das nicht. Aber eben auch nicht so richtig richtig. Was stimmt, ist Folgendes: Mittelamerikanische Völker kannten und nutzten die Kakaofrucht bereits vor Tausenden Jahren und tun es seither. Die ersten Belege für die Verarbeitung und den Genuss von Kakao gehen auf die Olmeken, eine von 1500 bis 400 v. Chr. am Golf von Mexiko lebende Hochkultur, zurück. Nur dass das indianische Volk vermutlich gar nicht die Kakaobohnen verwendete - wie es bei Schokolade der Fall ist -, sondern zunächst einen alkoholischen Trank aus dem umgebenden Fruchtfleisch braute. Wann genau die Bohnen auf den Plan traten, ist unklar, spätestens bei den Maya jedoch spielte ein heiß zubereitetes Getränk aus gerösteten und gemahlenen Kakaobohnen bereits eine tragende Rolle. Alltäglich war es aber mitnichten, denn nur die Elite konnte sich den Genuss leisten und servierte den Trunk zu herausragenden sozialen und rituellen Anlässen wie Verlobungen und Hochzeiten.

Als im Nachgang der Entdeckung Amerikas durch Christopher Columbus der Kakao nach Europa kam, zeigten sich die Spanier daher zunächst wenig begeistert, sogar angewidert von dem Getränk. Eine der Voraussetzungen für die Verfügbarkeit von Schokolade für breitere Massen lag in der Erschließung günstigerer Varietäten der Kakaofrucht aus Afrika statt aus Mittelamerika. Die zweite hing mit der Industrialisierung und einem der wesentlichen Entwicklungsschritte zur Schokolade, wie wir sie heute kennen, zusammen: 1828 meldete der Holländer Coenraad Johannes van Houten ein Patent auf die Pressung und Mahlung von Kakao an, wodurch erstmals die Kakaobutter vom Rohkakao getrennt und damit der Weg zur Herstellung von Kakaopulver geebnet wurde.

Obwohl sich noch immer die Annahme hält, dass die Milchschokolade 1875 vom Schweizer Daniel Peter zusammen mit Henri Nestlé entwickelt wurde, weiß man heute, dass bereits 40 Jahre zuvor eine sächsische Firma namens „Jordan & Timaeus“ folgendermaßen für eines ihrer Produkte warb: „Chocolade mit Eselsmilch präpariert, ohne Gewürze, sowohl zum Kochen in 5/5 Tafeln pr. Pfd, als auch zum Rohessen in 24 Täfelchen pr. Pfd., haben wir anfertigen lassen und verkaufen solche à 1 Thaler pr. Pfd.“ Im Vergleich zu heutiger Schokolade waren diese frühen Erzeugnisse noch recht trocken und krümelig.

Übrigens: Wer die Praline erfunden hat und wann dies geschah, lässt weiterhin Raum für Spekulationen, denn sowohl Deutsche, Franzosen als auch Belgier beanspruchen die Urheberschaft über die süßen, zumeist gefüllten Schokoladenbissen für sich. Klar ist jedoch Folgendes: Grundvoraussetzung, um den Titel Praline zu tragen, ist nach offizieller Definition, dass ein Schokoladenanteil von mindestens 25% enthalten ist - die restlichen Zutaten obliegen der Kreativität des Chocolatiers. Alles mit weniger Schokolade fällt dagegen in die Kategorie Konfekt. Aber Pralinen sind begehrt und damit auch ihr Name.

Von der Bohne zur Tafel: Die Entstehung von Schokolade

Am Anfang jeder Schokolade steht „Theobroma cacao“, der Kakaobaum. Insgesamt gibt es rund 20 Arten, die man grob in die Varietäten Criollo, Trinitario und Forastero unterteilt. Während Criollo und Trinitario aromatische Edelkakaos sind, die zu besonders hochwertigen Schokoladeprodukten verarbeitet werden, bezeichnet man den robusteren Forastero als Konsumkakao. Mit rund 80% Anteil am Weltmarkt liefert er das Rohmaterial für so gut wie alle günstigeren Schokoladen. Kakaobäume können mehrmals jährlich Früchte tragen, aus denen nach der Reife die Kakaobohnen mitsamt ihrem Fruchtfleisch gelöst werden. Gemeinsam werden sie in großen Kästen oder auf Bananenblättern ausgebreitet, zugedeckt und der mehrere Tage andauernden Fermentation ausgesetzt. Diverse chemische Prozesse führen dabei zur weitgehenden Verflüchtigung der Bitterstoffe und zur Ausbildung von Aminosäuren, die beim späteren Rösten für die typischen Kakaoaromen verantwortlich sind.

Lesen Sie auch: Karamell Toffee: Englische Rezepte

Im Verarbeitungsbetrieb angekommen, werden die Bohnen als Erstes von Fremdstoffen gereinigt, bevor ihnen bei Temperaturen von üblicherweise 100-150 °C ordentlich eingeheizt wird. Nach dem Rösten werden sie mechanisch aufgebrochen und die Schale wird entfernt. Die entstehenden Bruchstücke nennen sich Kakaonibs und können bereits konsumiert werden. Für die Schokoladenherstellung geht der Weg der Bohnen jedoch weiter. Zunächst werden sie gemahlen, wobei sich durch die entstehende Reibungswärme die enthaltene Kakaobutter verflüssigt. Auf dem Weg zur Schokolade folgt nun die Feinvermahlung oder Walzung. Dafür werden zunächst die fehlenden Zutaten - in der Regel mindestens Zucker, gegebenenfalls auch Milchpulver und andere Zusatzstoffe - hinzugefügt, ordentlich vermengt und im Anschluss so lange gemahlen, bis die Partikel bestenfalls auf Mikrometergröße runtergebrochen sind. Für die Zunge sind sie trotz alledem noch wahrnehmbar. Vor der fertigen Tafel steht allerdings noch ein letzter Schritt: Die Schokolade muss mittels eines Temperierungsverfahrens sorgsam herabgekühlt werden, um zu erreichen, dass die enthaltenen Fette in einer Größe kristallisieren, die im Mund als angenehm empfunden wird.

Bean-to-Bar und Tree-to-Bar: Qualitätsmerkmale

Es versteht sich von selbst, dass ein Hersteller, der möglichst viele Arbeitsschritte selbst leistet, die Qualität und auch den Geschmack des Endproduktes am besten beeinflussen kann. Bean-to-bar oder tree-to-bar heißen die beiden Philosophien, bei denen die Hersteller die Produktion von der Bohne oder gar vom Baum im Ursprungsland aus selbst in der Hand halten. Mit besonders liebevollem Blick auf das Endprodukt arbeiten Bonnat, Willie’s und Belyzium nach genau diesen Prinzipien.

Schokolade ohne Sojalecithin

Schaut man sich auf dem Schokoladenmarkt um, enthalten so gut wie alle Produkte den Emulgator Lecithin. Das ist an sich erst mal nichts Schlechtes, bewirkt er doch, dass sich nicht-mischbare Stoffe wie Fett und Wasser besser verbinden, die Bearbeitungszeit verkürzt wird, Kakaobutter eingespart werden kann und die Schokolade zudem widerstandsfähiger, haltbarer und glänzender gerät. Trotzdem gibt es Gründe, die gegen den Einsatz des Bindemittels sprechen können. Zumeist wird das in der Schokoladenproduktion verwendete Lecithin aus Soja gewonnen und Soja ist, wenn auch wenig bekannt, ein häufiger Grund für Unverträglichkeiten. Dabei kann der Verwendung des Emulgators durch längeres Conchieren problemlos entgegengetreten werden - das Ergebnis ist eine ebenso zarte und geschmeidige Schokolade.

Die gesundheitlichen Aspekte von Schokolade

Schokolade wurde generell als kräftigend empfunden und noch bis ins 19. Jahrhundert hinein als Stärkungsmittel verkauft. Auch in Kriegszeiten schätzte man die Schokolade als einfachen Kalorienlieferant. In den letzten Jahrzehnten jedoch hat der Ruf der Schokolade gelitten. In Zeiten zunehmender Gewichtsprobleme gilt die Süßigkeit als Gefahr für die schlanke Linie und als Lieferant sogenannter leerer Kalorien, der die inneren Speicher füllt, ohne relevante Nährwerte bereitzustellen. Und schaut man auf die Masse billiger Schokolade, die mit Zusatzstoffen gestreckt ist und kaum noch Kakao enthält, ist da wohl auch viel Wahres dran. Denn in Kakao sind etliche Wirkstoffe enthalten, denen tatsächlich gesundheitsfördernde Effekte zugeschrieben werden. Flavonoiden beispielsweise wird eine blutdrucksenkende Wirkung nachgesagt, während Polyphenole Herzinfarkten vorbeugen sollen. Auch die Blutfettwerte sollen sich durch den Verzehr hochwertiger Schokolade verbessern, die Insulinsensitivität nimmt zu und das Risiko für Präeklampsie, eine sogenannte Schwangerschaftsvergiftung, soll ebenfalls gesenkt werden können. Wichtig, um in den Genuss all dieser Eigenschaften zu kommen, ist es allerdings, möglichst hochwertige Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil und wenig Zucker zu konsumieren, Schokolade, die so wenig wie möglich verarbeitet ist und keine Zusatzstoffe enthält. Denn mit stärkerer Behandlung gehen die gesunden Pflanzenwirkstoffe immer weiter verloren. Die Wahrheit ist eben bitter, auch in Sachen Schokolade.

Schokolade als Glücksbringer und Stimmungsmacher

Schokolade macht glücklich, da sind sich die Fans der Süßigkeit einig. Lange schien es eine unumstößliche Wahrheit zu sein: Durch den Genuss von Schokolade steige der Serotoninspiegel und damit das Glücksgefühl des Konsumenten. Der Konsument inhalierte diese Berichte mit der gleichen Intensität und Begeisterung, die er dem Schwelgen zwischen 75%iger Bitterschokolade und Trüffelpralinen widmete. Und der reine Glaube an das wissenschaftlich bewiesene Glück steigerte das empfundene Glück vermutlich noch einmal erheblich. Nun ist aber schon länger bekannt, dass in Schokolade zwar wirklich stimmungssteigernde Wirkstoffe enthalten sind, diese jedoch in einer viel zu geringen Menge vorliegen, als dass sie einen merklichen Effekt ausüben könnten. Glücklich machen kann Schokolade aber trotzdem. Nur ist das Wirkprinzip ein anderes. Forscher gehen mittlerweile davon aus, dass die Gründe im psychologisch-sensorischen Bereich liegen. Der Genuss von Schokolade ist an positive Erinnerungen und angenehme sensorische Erlebnisse wie ein sanftes, schmelzendes Gefühl im Mund, verlockende Gerüche und intensive Geschmäcker beim Kauen geknüpft. Indes: Mit echtem Kakao oder seinen Inhaltsstoffen hat das leider nichts zu tun. Psychologische Untersuchungen haben ergeben, dass die Gabe von kakaohaltigen Kapseln die Sehnsucht nach Schokolade nicht befriedigen kann, während Schokoladenimitate, die keinerlei Kakao enthalten, dazu in der Lage sind. Die Entscheidung, ob Sie Ihren Körper kurzfristig irreführen möchten oder ob Sie ihm langfristig „das gute Zeug“ gönnen, liegt daher am Ende ganz bei Ihnen. Wir sind jedoch der Meinung: Richtig glücklich macht nur das Original.

tags: #englische #süßigkeiten #schokolade #arten

Populäre Artikel: