Einback Rezept ohne Zucker – fluffiges Hefebrot nach dem Originalprinzip, ganz naturally süß
Für mich zählt Einback zweifellos zu den prägenden Kindheitserinnerungen. Sie sind wunderbar weich und schmecken einfach fantastisch. In diesem Beitrag zeige ich, wie ich sie herstelle und backe. Vorteig herstellen, 20 Minuten ruhen lassen. Hauptteig herstellen und abgedeckt 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen. Teig portionieren und rund formen. Die Teiglinge flach drücken und zu einer Zigarre, in ca. 15-20 cm lange Stränge aufrollen und mit Abstand nebeneinander legen. Mit Frischhaltefolie abgedeckt gut 20 Minuten ruhen lassen. Den Backofen und eine kleine Auflaufform auf 200° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ei mit Milch verrühren und die Teiglinge bestreichen. Evtl. mit Mandelblättchen und Hagelzucker bestreuen.
Zutaten und Schritte - kompakt und klar
Vorteig: 360 g Weizenmehl Type 550, 80-100 g Zucker, 120-150 ml Milch, 10 g Frischhefe. Mehl in eine Schüssel geben. Eine Mulde machen und den Zucker, Hefe und Milch in die Mulde geben und 20 Minuten ruhen lassen. Variante mit 360 g Mehl Type 550, 80-100 g Zucker, 10 g Frischhefe, 120-150 ml Milch.
Hauptteig: 40 g Butter, 1 Stück Ei, ½ TL Vanilleextrakt, 1 Prise Salz. Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und zu einem glatten, homogenen Teig kneten. Dazu den Teig gut 4-6 Minuten mit der Küchenmaschine durchkneten. 1 EL Öl.
Fertigteig: Den Teig zu einer Kugel formen und mit etwas Öl bestreichen. Abgedeckt gut 45-60 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Den Teig in ca. 70-85 g Stücke teilen. Fertigstellung: Die Hefeteilchen zu Kugeln drehen und anschließend länglich zu Einback formen. Mit 1 cm Abstand zu einander auf ein Backpapier legen. Ei mit Milch vermischen und die Teiglinge bestreichen. 1 Stück Ei, etwas Milch.
Über Nacht Gare: 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Im Kühlschrank bis zum nächsten Morgen ruhen lassen. Am nächsten Morgen die Einback-Teiglinge aus dem Kühlschrank nehmen ca. 30-60 Minuten ruhen lassen.
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Ohne Übernachtgare: Den Teig 20 Minuten abgedeckt ruhen lassen, bis die Teiglinge sich vergrößert haben. Backen: Hagelzucker, Mandelblättchen. Dann noch einmal bestreichen und ggf. mit Hagelzucker oder Mandelblättchen belegen. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Teiglinge auf der mittleren Schiene in den Backofen geben. 1 Tasse Wasser in die Auflaufform schütten.
Hinweis zur Zubereitung und Variationen: Übernachtgare erlaubt, damit der Teig ruhen kann und der Geschmack intensiver wird. Die Einback können eingefroren werden - entweder vor dem Backen oder nach dem Backen, je nach Bedarf. Die Milch-Ei-Mischung sorgt für Glanz und Weichheit und verhindert ein zu dunkles Äußeres, wenn man das Eigelb vollständig verwendet.
Historie, Tipps und Varianten
Einback, auch Milchbrötchen genannt, hat eine lange Geschichte und erinnert an traditionelle deutsche Backkunst. Die Form entsteht oft dadurch, dass längliche Wecken mit wenig Abstand zueinander auf dem Blech platziert werden, sodass sie im Ofen zusammenbacken. Diese Varianz ist das Zwischenprodukt der Zwieback-Produktion - weiche Einback werden später zu Zwieback ausgebaut. Die Flüssigkeit im Teig wird durch das Kochstück und den Vorteig gut aufgenommen, wodurch der Teig fluffig bleibt. Durch Übernachtgare kann der Teig besser quellen und bleibt auch nach dem Backen länger frisch.
Für das Kochstück arbeitet man Mehl mit Milch klümpchenfrei ein, kocht es leicht an und rührt es anschließend in den Teig ein. Das Kochstück sorgt für eine zarte, feine Struktur. Man kann das Rezept sinnvoll abwandeln, z. B. mit Datteln statt Zucker oder mit Dinkelmehl statt Weizenmehl, um weniger raffinierten Zucker zu verwenden. Eine weitere Variante: statt Zucker Datteln verwenden, die natürlich vorkommenden Zucker liefern Triebkraft der Hefe und machen den Hefeteig gleichermaßen fluffig.
Zuckerfrei und gesund - warum Einback?
Meine gesunden Milchbrötchen ohne Zucker werden oft mit Apfelmark statt Zucker gebacken, besonders geeignet für Kinder. Die Zubereitung bleibt einfach: Mehl, Trockenhefe und Salz mischen, Milch, Ei, Apfelmark und Butter zugeben, Teig anhaken und portionieren. So entstehen fluffige Brötchen, die auch ohne Zucker schmecken. Lettseitig kann man Rosinen hinzufügen oder Varianten mit Nüssen und Früchten testen. Beim Backen verwende ich Dattel- oder Obstbasierte Süße, um natürliche Süße zu integrieren.
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Zusammengefasst: Einback ist ein traditionelles Hefeteiggebäck, das sich durch eine weiche, leicht süße Krume auszeichnet. Es passt hervorragend zu Butter und Marmelade, schmeckt aber auch pur herrlich. Die Zubereitung erfordert Geduld, ist aber gut planbar - besonders mit der Übernachtgare, die den Zeitdruck reduziert.
Kostenzusammenfassung und Lagerung
Frisch gebacken bleibt Einback 2-3 Tage bei Zimmertemperatur frisch oder lässt sich gut einfrieren. Eingefrorenes Einback bleibt bis zu 3 Monate frisch. Vor dem Servieren kurz aufbacken oder einige Minuten auftauen lassen, um die Feuchtigkeit zu bewahren.
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Mehl (Type 550) | 360 g (Vorteig) / 360 g (Hauptteig) |
| Zucker | 80-100 g |
| Milch | 120-150 ml |
| Frischhefe | 10 g |
| Butter | 40 g |
| Ei | 1 Stück |
| Vanilleextrakt | ½ TL |
| Salz | Prise |
| Öl | 1 EL |
Tipps: Verwende statt Zucker gerne Dattelmark, Obstpüree oder andere natürliche Süßstoffe, um Zucker zu reduzieren. Die Übernachtgare bietet Flexibilität im Backplan und sorgt für noch fluffigere Ergebnisse.
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