Ein Land aus Schokolade: Geschichte, Hintergründe und Fiktion rund um das süße Paradies
Die Vorstellung eines Landes aus Schokolade fasziniert Kinder wie Erwachsene seit Jahrhunderten. Dieses Motiv vereint Elemente aus Literatur, Mythos und Fantasie und bringt die Sehnsucht nach einer Welt des Überflusses zum Ausdruck, in der Schokolade nicht nur Genussmittel, sondern auch Symbol märchenhafter Utopie ist.
Ursprünge der Schokoladenfantasie: Das Schlaraffenland und seine Bedeutung
Das Schlaraffenland ist ein seltsamer Ort. Im allgemeinen wird er in der Literatur so beschrieben: Hier fließen Bäche aus Milch und Honig, gebratenes Geflügel fliegt uns direkt in den Mund, wenn wir mögen, die Gebirge sind aus Pudding und Brei, die Häuser aus Kuchen und werden von Bratwurstzäunen umstanden, gebratene Tierchen hüpfen essbereit zwischen Käsesteinen umher und an den Bäumen wachsen Süßigkeiten.
Wer nun an ein modernes Märchen á la Charlie und die Schokoladenfabrik denkt, wird sich gehörig wundern, entstanden doch erste Ideen zu diesem Land schon in der griechischen Antike im 5. Jhr. v. Chr. Richtig aktuell wurde der Stoff im Mittelalter, in dem in vielen Ländern Geschichten rund um diese seltsame Wunderwelt entstanden. Das Wort Schlaraffenland stammt übrigens aus dem Mittelhochdeutschen und ist ein Zusammenschluss der beiden Begriffe slûr (Faulpelz) und affe (Narr). Nicht nur Geschichtenfans werden bei den Erzählungen über das Schlaraffenland aufgehorcht haben. Der Traum, in solch einer Welt zu leben, war zugleich auch eine willkommene Utopie in einer Welt, die von Mangelernährung und Hunger geprägt war.
Nicht nur konnte man nach Herzenslust schlemmen, auch war das Arbeiten im Schlaraffenland strengstens verboten und Müßiggang wurde belohnt. Und wer alt und gebrechlich wurde, konnte sich bequem im Jungbrunnen regenerieren.
Ob in der Literatur oder auch in der Kunst - einmal da, war die Fiktion vom Schlaraffenland nicht mehr wegzudenken. Bis heute gibt es immer wieder Neuerscheinungen, die das alte Motiv aufgreifen und bewusst und zumeist kritisch mit ihm spielen.
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Es gibt auch andere Märchen, in denen ebenfalls Essenswunder vorkommen. Man denke nur an das Knusperhäuschen in „Hänsel und Gretel“, das direkt aus dem Schlaraffenland zu stammen scheint. Auch der Zaubertisch aus dem Märchen „Tischlein deck dich“ geht in die gleiche Richtung und tischt auf Befehl herzhaft auf.
Charlie und die Schokoladenfabrik: Das moderne Schokoladenmärchen
Das Buch erzählt die Geschichte des kleinen Charlie Bucket, der mit seinen Eltern und seinen vier Großeltern in einem kleinen Haus zusammenlebt. Die Familie lebt in ärmlichen Verhältnissen und hat kaum genug zu essen.
Von seinen Großeltern hört Charlie die fantastischen Geschichten über Wonkas Schokoladenfabrik, die in der Nähe von Charlies Zuhause steht und die keine gewöhnliche Fabrik ist. Dann lässt Willy Wonka, der geheimnisvolle Besitzer der Schokoladenfabrik, in der Zeitung verlautbaren, dass er in fünf Tafeln der Wonkaschokolade goldene Tickets versteckt hat. Wer sie findet, hat die einmalige Chance, die Fabrik von innen zu besichtigen.
Charlie hat Geburtstag und bekommt von seiner Familie eine Tafel Schokolade geschenkt. Er öffnet sie und findet nichts. Andere sind erfolgreicher. Nach kurzer Zeit verkündet die Zeitung, dass bereits vier der fünf Tickets gefunden wurden.
Doch Charlie bekommt die letzte goldene Karte, als er mit gefundenem Geld eine Tafel Schokolade kauft. Zusammen mit Großvater Josef trifft Charlie die anderen vier Kinder und deren Eltern vor der Fabrik, wo sie von Willy Wonka persönlich empfangen werden.
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Willy Wonka erklärt ihm, dass die Führung dazu diente, aus fünf Kindern das sympathischste auszuwählen und zum Erben seiner Schokoladenfabrik zu machen. Während der Führung durch die Fabrik bringen sich die vier anderen Kinder nacheinander durch unbedachtes und unverschämtes Verhalten in gefährliche Situationen: Augustus fällt aus Gier nach Schokolade in einen Schokoladenfluss; Violetta isst trotz der Warnungen Willy Wonkas einen Kaugummi, der sie in eine Blaubeere verwandelt; Veruschka möchte eins von Willy Wonkas dressierten Eichhörnchen fangen und als Haustier behalten und wird von den anderen Eichhörnchen in den Müllschlucker geworfen; Micky betätigt verbotenerweise eine von Willy Wonka erfundene Maschine, die ihn drastisch verkleinert. Alle vier Kinder verschwinden zusammen mit ihren Eltern. Zum Schluss ist nur noch Charlie übrig.
Die Beziehung zwischen Mensch und Schokolade schwankt zwischen bedingungsloser Leidenschaft, zartester Versuchung und hoffnungsloser Abhängigkeit.
Der Besitzer von Wonkas Schokoladenfabrik hat geniale Ideen in Schokolade und Süßigkeiten verwirklicht. Seine Fabrik ist eine exotische Traumwelt. Umpa-Lumpas (engl. Oompa-Loompas) sind zwergengroße Wesen, die Willy Wonka bei einer Dschungelexpedition in Lumpaland (engl. Loompaland) traf. Da ihr Leibgericht Kakaobohnen sind, die in Lumpaland aber sehr selten sind, lud Willy Wonka sie ein, in seiner Schokoladenfabrik zu leben und zu arbeiten. Er zahlt ihnen ihren Lohn in Form von Kakaobohnen. Die Darstellung der Umpa-Lumpas löste kurz nach dem Erscheinen des Buches eine öffentliche Debatte aus.
In der ursprünglichen Fassung sind die Umpa-Lumpas, die für Willy Wonka arbeiten und als Versuchspersonen in seinen Experimenten dienen, ein Pygmäenvolk aus Afrika. Die National Association for the Advancement of Colored People kritisierte dies als rassistische Darstellung, die Vorurteile gegenüber Schwarzen verstärke und überholte Argumente zur Rechtfertigung der Sklaverei reproduziere. Roald Dahl versicherte, keine solchen Aussagen beabsichtigt zu haben, und änderte für weitere Auflagen des Buches das Aussehen der Umpa-Lumpas.
Die Fortsetzung: Der große gläserne Fahrstuhl
1972 veröffentlichte Roald Dahl das Buch "Charlie und der große gläserne Fahrstuhl". Die Geschichte wird darin direkt fortgesetzt: Von Charlies Haus aus beginnt eine Reise rund um die Welt im gläsernen Fahrstuhl, zusammen mit Charlies gesamter Familie.
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Ein Land aus Schokolade in moderner Fiktion und Medien
Inspiriert von der Idee entstehen bis heute zahlreiche fiktionale Werke und Filme, die den Traum eines Landes aus Schokolade weitertragen. So wurde auf Grundlage des Buches „Charlie and the Chocolate Factory“ das Musical mit Musik und Texten von Marc Shaiman und Scott Wittman am Londoner Westend am 25. Juni 2013 uraufgeführt. Regie führte Sam Mendes.
Auch Musikvideos oder Freizeitparks greifen das Motiv auf: Das niederländische Unternehmen Tony’s Chocolonely stellte 2020 ein Vorhaben vor, eine neue Fabrik in Zaandam zu errichten, die wie die Schokoladenfabrik aus dem Kinderbuch besichtigt werden kann. Die Pläne sahen sogar einen Freizeitpark vor, der Besucher in eine Welt voller Schokolade entführt. Ob dieser Freizeitpark tatsächlich gebaut wird, ist noch offen.
Bela B. stellt in dem Musikvideo zu seiner Single "Tag mit Schutzumschlag" Willy Wonka dar. Auch die Oompa-Loompas und die Kinder mit jeweils einem Erwachsenen tauchen darin auf, obwohl der Text des Liedes keinen Bezug zu dem Buch hat.
Die Idee vom essbaren Wunderland ist auch heute Teil der Populärkultur. Unsere westliche Welt des Überflusses suggeriert uns heute mehr denn je die Utopie vom Schlaraffenland. Überall gibt es tolle Süßwaren wie Schokolade zum günstigen Aktionspreis. Wer will, muss einfach nur die Hand ausstrecken, um sich eine eifrig beworbene Packung zu greifen, die garantiert Lachen auf Kindergesichter zaubert.
Fiktion trifft auf Geschmack: Ein Besuch im Land der Süßigkeiten
Hinter dem Nebel erstreckte sich eine Ewigkeit von Land. Einem Land voller Süßigkeiten. Nun rannte auch Felix los. Durch das Gras, das aus den buntesten Haribo Schlangen bestand. Die Baumstämme und Äste waren aus breiten Karamellstangen, die Blätter aus Esspapier. Felix überquerte einen kleinen Fluss voller Kakao und überlegte kurz, ob er was trinken sollte. Aber dann sah er Maji und einen anderen Jungen namens Yuri an einem Busch stehen und rannte zu ihnen. Yuri zupfte etwas von den Blättern ab. Als er Felix bemerkte, sagte er mit vollem Schokomund: “Das sind Schokobons, weiße und normale!” Sein Grinsen hätte nicht breiter sein können. Maji musste lachen. Felix sah sich nochmal genauer um. Alles, wirklich alles war aus Süßigkeiten.
In der Ferne schien es Häuser zu geben. “Wollen wir mal darüber gehen?”, meinte Felix. “Jaaaaaa”, antworteten Maji und Yuri gleichzeitig. Und alle rannten wieder, legten zwischendurch aber mehrere Pausen ein. Einmal ein Stück von dem Baum kosten, eine Blume aus Chips und Salzstangen probieren und etwas vom Fluss trinken. Sie erreichten die Stadt. Die Häuser waren aus Schokoladenblöcken gebaut. Ein Kind brach sich gerade ein Stück der Lebkuchen-Straße ab.
Felix konnte sich nicht entscheiden, wohin er gehen sollte. “Guten Tag”, sagte plötzlich jemand. Felix erschrak. Der Mann vor ihm war komplett aus Zucker. Augen, Nase, Ohren, Beine, alles aus Zucker. Er trug einen schicken Anzug aus Zuckerwatte, von dessen Ärmel er ein Stück abzupfte und es Felix hinhielt: “Möchtest du?” “Danke”, sagte Felix und genoss die Zuckerwatte, die sogar noch warm war. “Dieses Land ist toll!”, meinte Felix glücklich. Der Mann lächelte: “Ja mein Zuhause ist wirklich besonders.”
Nun waren mehr Zuckermenschen mit Regenschirmen unterwegs. Einige hatte sogar Haustiere aus Zucker. Plötzlich ertönte ein schriller Pfiff. Etwas enttäuscht lief Felix zurück. Anna wartete schon am Bahnhof auf sie. “Und, hat es dir gefallen?” fragte Anna Felix, als er vorbeiging. Felix nickte mit einem breiten Lächeln.
Schokolade: Der Weg vom Mythos zum täglichen Genuss
Um die Geheimnisse der Schokolade zu ergründen, reisen wir durch die Kulturgeschichte, z.B. nach Mittelamerika in die Heimat des Kakaobaumes. Die Verarbeitung seiner Früchte erlebte bei den Maya, Inka, Tolteken und Azteken ihre erste große Blütezeit. Kakao oder Schokolade - die Götterspeise aus dem Regenwald - wurde von den Ursprüngen im Gebiet des Amazonas und Orinokos bis nach Europa verbreitet.
Die Karriere der Kakaopflanze ging über viele Stationen: vom Lebensmittel und Tauschobjekt, Geldersatz und der Opfergabe bis zum Genussmittel heute.
| Zeitalter | Bedeutung von Kakao/Schokolade | Region |
|---|---|---|
| Olmeken (ca. 1000 v.Chr.) | Entdeckung und erste Nutzung | Mittelamerika |
| Maya & Azteken | Getränk, Zahlungsmittel, Opfergabe | Mittelamerika |
| 16. Jhdt., Europa | Medizin, Luxusgut, Adelstrunk | Spanien, Frankreich |
| 19. Jhdt. | Allgemeines Genussmittel, Erfindung der Milchschokolade | Europa |
Mythen und Legenden rund um den Kakao
Aus zerstoßenen Kakaobohnen, Pfeffer und Vanille entstand dort ein Getränk, von dessen aphrodisierender Wirkung der letzte Aztekenherrscher Moctezuma so überzeugt war, dass er täglich mehr als 50 Tassen davon trank. Ihr letzter König Moctezuma soll der Legende nach täglich mehr als 50 Tassen des schaumigen Wassers 'cacahuatl' genannt getrunken haben. Als Geschenk von "Quetzalcoatl" - dem gefiederten Gott des Windes - angesehen, waren Kakaobohnen bei den Tolteken hochgeschätzt. Azteken, die im 12. Jahrhundert lebten, verwendeten Kakao als Zahlungsmittel.
Die Schokolade in Europa • Zu Anfang des 16. Jahrhunderts gelangte der Kakao nach Europa. Zuerst auf die Iberische Halbinsel und zuerst als Medizin. Nach ihrer Ankunft am französischen Hof, markiert durch die Heirat Ludwig XIII. mit der in Spanien aufgewachsenen Habsburgerin Anna von Österreich, verliert die Schokolade allerdings rasch den Beigeschmack nach Jesuitentum und Inquisition. Sie stürzt sich nun ins barocke Treiben von Versailles. Mit dem Ende des Ancien Régime ist ihre galante Zeit freilich ebenfalls beendet. Sie verwandelt sich in den Kakao, der seit dem frühen 19. Jahrhundert an ihrer Statt getrunken wird. Als schließlich 1879 in der Schweiz die Milchschokolade erfunden wird, ist aus dem einstigen Statusgetränk des Adels eine Spezialität für Jedermann geworden.
Schokolade in Literatur, Musik und popkulturellen Zitaten
Joanne Harris' "Chocolat" greift das Motiv der magischen Verführung durch Schokolade auf: Ist Vianne Rocher eine Magierin? Sie verzaubert die Menschen mit ihren selbstgemachten Pralines und Schokoladenkreationen. In dem französischen Städtchen, in dem sie sich niederlässt, gewinnt sie rasch Zugang zu allen Herzen - mit Ausnahme von Pater Reynaud, der ihr zunächst den Krieg erklärt, da er Schokolade als "himmlische Verführung" brandmarkt.
Mit feinfühliger Fiktion, Rezepten und literarischem Können verbindet auch Laura Esquivel in "Bittersüße Schokolade" den Mythos von Liebe und Kochkunst. Der Roman wurde von Alfonso Arau verfilmt.
Literarische Zitate über Schokolade
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1687) ein Liebhaber von Trinkschokolade und Schokoladentäfelchen, besaß sogar ein spezielles Schokoladenporzellan, das er immer auf Reisen mit sich führte. Im didaktischen Teil seiner Farbenlehre beschrieb er den Schokoladenschaum. "Drum esset weil Ihr süße seid auch etwas süßes gerne." - Johann Wolfgang von Goethe an seine Geliebte Charlotte von Stein, 1802
Was auch geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken. - Erich Kästner, 1930
Herstellung und Rezepte: Ein kulinarischer Ausflug in die süße Welt
Wie zu Zeiten der Azteken, wird auch heute noch in allen Kakaoländern der Welt ohne die Hilfe von technischen Geräten geerntet. Mit einer Machete werden an der Elfenbeinküste, in Brasilien und Ghana die Früchte direkt am Stamm oder an den Astgabelungen abgeschlagen. Den Inhalt der Kakaofrucht, also Samen und Fruchtfleisch, schütten die Pflanzer auf Bananenblätter, die oben eingeschlagen werden. Samen und Fruchtfleisch fangen nun an zu gären. Diesen Prozess nennt man "Fermentation". Nach diesem Vorgang müssen die Kakaobohnen getrocknet werden. Dazu werden sie auf riesigen Matten verteilt und von der heißen Tropensonne sechs bis zehn Tage getrocknet.
Schokolade ist für viele Menschen eine Köstlichkeit, die weit über den Genuss von Zucker, Kakao und Milch in unserem Mund hinausgeht. Sie ist ein faszinierendes Produkt, das sich immer neu gestalten lässt und uns geradezu verzaubert.
- Schokoladencake (nach Jean-Luc Poujauran):
- 2 Eier, 90 g brauner Zucker, 350 g Mehl, 30 g Kakaopulver, 1 Prise Backpulver, 60 g weiche Butter, 60 g Creme Fraiche, 1 Prise Salz
- Eiweiß und Eigelb trennen, Eigelb und Zucker schaumig schlagen. Mehl, Kakao- und Backpulver sieben und unterrühren. Die weiche Butter und Creme fraiche hinzugeben und mit einem Holzlöffel verrühren. Das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen und unterheben. In einer gefetteten Form bei 160 Grad 35 Minuten backen.
- Heiße Schokolade für Genießer:
- 200 g Schokolade (mind. 55 % Kakao), 750 ml Milch, 250 g Schlagsahne, ½ Vanilleschote, 20 g Kakaopulver
- Milch und Sahne mit Vanille und Kakaopulver aufkochen, abkühlen, Schokolade einrühren, fünf Minuten auf kleiner Flamme erwärmen, schlagen bis schaumig.
- Schokoladenfondue:
- 400 g Früchte, 200 g Schokolade, 250 g Sahne, 1 Vanilleschote, andere Zutaten nach Belieben. Schokolade und Sahne schmelzen, Früchte und Gebäckstücke eintauchen.
Faszinosum Schokolade: Zwischen Utopie und Realität
Doch leider stellt sich hinter den Märchen der Industrie oftmals eine bittere Realität heraus, in der die Natur ausgebeutet wird und Menschen wieder unter den gleichen Bedingungen schuften müssen, wie einst die Zuhörer der Schlaraffenland-Geschichten im Mittelalter. So scheint heute wie früher das Schlaraffenland nur ein Märchen zu bleiben. Das Leben in Überfluss, Müßiggang und ewiger Jugend bleibt bestenfalls Utopie, wenn es sich nicht gar als Lüge herausstellt. Vielmehr sollte man auf ein vernünftiges Maß in puncto Süßwarenkonsum setzen, selbst wenn man sich Überfluss leisten kann.
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