Eibe, Früchte, Gift und Marmelade: Ist sie essbar oder giftig und wie stellt man daraus Marmelade her?

Die tödlichen Waffen, die aus dem Holz der Eibe geschnitzt wurden, brachten ihr angeblich den Beinamen "Baum des Todes".

Schon die Gletschermumie Ötzi trug einen Bogen aus Eibenholz.

Vielleicht waren es aber auch der Respekt vor der Giftigkeit der Pflanze und ihr etwas düsteres Erscheinungsbild, welche ihr diesen Titel bescherten.

Jede Menge mystischer Geschichten und Aberglauben ranken sich um die Eibe.

Die Europäische Eibe (Taxus baccata), auch Gemeine Eibe genannt ist in ihrer Gestalt sehr variabel.

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Ob sie zu einem Baum heranwächst oder ein Strauch bleibt, hängt davon ab, wo ihr Standort ist.

Die Eibe wächst sehr langsam und kann ein hohes Alter erreichen.

Sie hat vielfältige Überlebensstrategien entwickelt, um mit den wesentlich höheren Buchen, Fichten und Tannen konkurrieren zu können.

Zum Beispiel verträgt sie mehr Schatten als alle anderen Bäume in Mitteleuropa.

Auch aus einem gefällten oder abgebrochenen Stamm kann sie neu austreiben.

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Seit der Renaissance wird die Eibe aber auch gerne zur Gartengestaltung verwendet - zum Beispiel als Hecke, weil sie sich gut in Form schneiden lässt und immer grün ist.

Für viele Säuger kann der Genuss von Eibe (vor allem Nadeln und Samen) ebenfalls tödliche Folgen haben.

Das bestätigt auf Nachfrage die Bundestierärztekammer.

Gefährdet sind vor allem folgende Nutz- und Haustiere: Pferde, Rinder sowie Kühe, Schweine, Katzen, Hunde, Hasen, Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen, Ratten, Mäuse und Landschildkröten.

Vor wenigen Jahren gehörte die Eibe laut der Roten Liste zu den gefährdeten Arten.

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Inzwischen hat sie sich etwas erholt und findet sich auf der Vorwarnliste.

Ein Grund für den mäßigen Bestand der Eibe ist die jahrhundertelange Übernutzung durch den Menschen.

Im Spätmittelalter war das harte und gleichzeitig elastische Eibenholz für den Bogen- und Armbrustbau sehr gefragt.

Besonders in England, der Heimat des Englischen Langbogens, war die Nachfrage groß.

Ohne Rücksicht wurden die Eiben abgeholzt.

Auch als Material für Musikinstrumente war die Eibe sehr beliebt.

Während der Renaissance entwickelte sich Füssen im Allgäu zum Zentrum der Lautenmacherkunst.

Das lag unter anderem an den Eibenwäldern am Lech, die es damals noch gab.

Auch Pferdehalter dezimierten die Eiben.

Der Bestand der Eibe wird auch durch Schutzgebiete gewährleistet - wie zum Beispiel dem Paterzeller Eibenwald, der südwestlich von München in der Nähe des Klosters Wessobrunn liegt.

Er ist eines der ältesten Schutzgebiete Deutschlands.

Bereits 1913 wurde der Wald zum "staatlichen Naturdenkmal" erklärt.

Mehr als 2.000 alte Exemplare der Europäischen Eibe stehen dort.

Sie bilden einen der größten Eibenwälder in Deutschland.

Eiben sind immergrün und wachsen in Sträuchern oder Bäumen.

Sr. in meinem garten steht ne weibliche eibe, (rote früchte mit sehr viel vitamin c - gehalt).

so steht´s jedenfalls in ettlichen literaturteilen.

Die Beeren, kannst Du unbedenklich essen, du darfst nur auf den Kern weder beissen, noch ihn schlucken.

Das Fruchtfleisch ist ungiftig.

Die Beeren schmecken sogar recht gut.

Nur den Kern solltest Du vorher sauber entfernen.

Ansonsten hilf der auch gegen die Erkältung - und zwar entgültig.

Sr. Mal angenommen ich esse die Blätter gleich mit - wie giftig sind die denn?

Wie auch immer - ich habe keine Eibe im Garten, weiß aber, wo Sanddorn wächst.

Der hat auch rote Beeren (nagut, orange) und ganz viel Vitamin C.

Auf jeden Fall wünsch deinen Viren Tod und Verderben!

Vergiftungserscheinungen: Beginn nach 0,5h bis 1,5h mit Erbrechen, heftigen Leibschmerzen; bald stellen sich schmerzhafte Koliken, Schwindel ein, ev. Sehr empfehlenswertes Buch....

Sr. Oder müssen die Samen erst von Vögeln gefressen und gesch...en werden, so wie mir gesagt wurde.

1. 2. Die Eibe hat den 3. Du kannst gerne die früchte naschen, aber wehe dir, du zerbeisst mir meinen Wertvollen Samen!!

Weil es vollkommen unschädlich ist, solange man nur das Fruchtfleisch ißt.

Sr. Aus den Beeren der Eibe (Taxus baccata) eine leckere Marmelade bzw. ein Gelee hergestellt werden.

So was kann man schon mal auf guten traditionellen Bauernhöfen, bei Jägern oder Förstern und bei (naturreligiösen) Kräuterkundlern probieren.

Schon der Verzehr der Beeren (ohne Kern) im Spätherbst, beim Roven im Wald ist ein sehr elementares Vergnügen.

Das Leben ist zu kurz um sich mit minderwertigen Dingen zufrieden zu geben!

Naja... Aber ! wo bleibt da der spass... Der Geschmack ist echt cool !

Und selbst ich als Ascorbinpulver Junkie muss sagen.. Solange Boegli sich an die Regeln hält finde ich das ""Erstrebenswert""...

tags: #Eibe #Früchte #essbar #oder #giftig #Marmelade

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