Edeka zuckerfreie Bonbons: Sortiment, Inhaltsstoffe und Verbrauchsinformationen

Bonbons sind als kleine Nascherei beliebt und im Handel ganzjährig in gleichbleibender Qualität erhältlich. Zuckerfreie Bonbons bieten eine Alternative für alle, die Zucker meiden möchten oder besondere Ernährungsbedürfnisse haben. Im Folgenden finden Sie eine ausführliche Darstellung zu Sortiment, typischen Inhaltsstoffen, Wirkungen der Süßungsmittel sowie Hinweise zu Verträglichkeit und Lagerung.

Sortimentsüberblick bei Edeka

Edeka führt sowohl herkömmliche Bonbons mit Zucker als auch Varianten ohne zugesetzten Haushaltszucker. Unsere Inhaltsstoffbewertung erfolgt unabhängig vom konkreten Produkt. Angaben für eine Portionsgrösse von 100g. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes. Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen.

Typische Aussagen auf Verpackungen lauten beispielsweise: "Dieses Produkt ist glutenfrei", "Dieses Produkt ist laktosefrei", "Dieses Produkt ist vegan" oder "Dieses Produkt ist vegetarisch". Die Einschätzungen beruhen auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts sind relevant.

Bild: Regal mit Edeka-Bonbons und zuckerfreien Varianten

Welche Süßungsmittel werden eingesetzt?

Was sind Zuckerersatzstoffe? Zuckerersatzstoffe gehören wie die Süßstoffe zu den Süßungsmitteln. Während Süßstoffe wie Aspartam und Stevia-Zucker fast gar keine Kalorien enthalten und eine erheblich höhere Süßkraft als Haushaltszucker haben, sind Zuckeraustauschstoffe ähnlich oder weniger süß. Ihr Kaloriengehalt ist geringer, in ihrer Chemie ähneln Zuckerersatzstoffe dem normalen Zucker. Die auch als Zuckeralkohole bezeichneten Süßungsmittel haben den großen Vorteil, dass sie insulinunabhängig verstoffwechselt werden. Deshalb sind Zuckerersatzstoffe für Diabetiker:innen geeignet, die dank Rezepten mit Zuckeralternativen nicht auf süße Genüsse verzichten müssen.

In der Europäischen Union sind folgende Zuckeraustauschstoffe zugelassen und somit von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) für gesundheitlich unbedenklich erklärt worden:

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  • Xylitol / Xylit (Birkenzucker, E 967)
  • Erythritol / Erythrit (E 968)
  • Isomalt (E 953)
  • Sorbitol / Sorbit (E 420)
  • Mannitol (E 421)
  • Lactitol / Lactit (E 966)
  • Maltitol / Maltit (E 965)
  • Polyglycitolsirup (E 964)

Für die Zuckerersatzstoffe sind keine Höchstmengen festgelegt: Sie dürfen Lebensmitteln unbegrenzt zugesetzt werden. Sind allerdings mehr als 10 Prozent in einem Nahrungsmittel enthalten, ist der Hinweis auf eine abführende Wirkung bei übermäßigem Verzehr Pflicht. Das ist eine der gängigen Nebenwirkungen von Zuckerersatzstoffen, auch Blähungen und Bauchschmerzen können auftreten. Durchfall verursachen am häufigsten Isomalt und Mannit, am verträglichsten sind in dieser Hinsicht Xylit und Erythrit.

Praktische Eigenschaften der wichtigsten Austauschstoffe

  • Xylit: Birkenzucker kann normalen Zucker oft 1:1 ersetzen - er hat die gleiche Süßkraft bei etwa 40 Prozent weniger Kalorien.
  • Erythrit: Etwa 40 Prozent weniger süß als Haushaltszucker, dafür nahezu kalorienfrei; gegebenenfalls muss mehr verwendet werden.
  • Sorbit: Nur halb so süß wie Zucker bei gleichem Energiegehalt.

Inhaltsstoffe, Deklaration und Kennzeichnungen

Zutatenlisten zuckerfreier Bonbons enthalten typischerweise Zuckerersatzstoffe, natürliche Aromen sowie gegebenenfalls Menthol, Eukalyptusöl, Minzöl oder Thymianöl. Beispielhafte Deklaration bei herkömmlichen Bonbons: Zutaten: Zucker, Glukosesirup, natürliche Aromen (Eukalyptusöl, Minzöl, Thymianöl, Menthol). Für zuckerfreie Varianten würden anstelle von Zucker und Glukosesirup die genannten Zuckeraustauschstoffe aufgeführt.

Die Herstellerhinweise auf der Verpackung sind entscheidend: *Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes.*

Allergene und Unverträglichkeiten

Gluten: Gluten ist ein Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer vorkommt. Mais, Reis, Buchweizen und Hirse sind hingegen glutenfrei. Die Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einer chronischen Erkrankung der Dünndarmschleimhaut auf Grund einer Überempfindlichkeit gegen Bestandteile von Gluten führt.

Laktose: Laktose, auch Milchzucker, ist ein Zweifachzucker aus Glukose und Galaktose, der unter anderem in Kuhmilch vorkommt. Bei der Laktose-Intoleranz liegt ein Mangel des Enzyms Laktase vor, weshalb Laktose unverdaut in den Dickdarm gelangt und Symptome wie Völlegefühl, Bauchkrämpfe, Blähungen und Durchfall verursachen kann.

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Vegane und vegetarische Kennzeichnungen: Veganismus ist eine Lebens- und Ernährungsweise, bei der auf Produkte tierischen Ursprungs verzichtet wird. Vegetarismus kennzeichnet eine Ernährungsweise, bei der Fleisch und Fisch gemieden werden, Milch, Eier und Honig aber konsumiert werden können. Hersteller geben freiwillig Hinweise; die Einschätzung beruht auf der Analyse von Verpackungsangaben.

Gesundheitliche Aspekte: Zucker vs. Zuckeraustauschstoffe

Zucker ist ungesund und begünstigt in größeren Mengen die Entstehung typischer Zivilisationskrankheiten wie Fettleibigkeit, Bluthochdruck und Diabetes. Grund genug also, ihn zu meiden, wo es nur geht. Traubenzucker (Glukose) ist der wichtigste Energielieferant des Körpers und für die Funktion des Gehirns unerlässlich. Er wird vom Körper schnell aufgenommen und über das Blut mit Hilfe von Insulin in die Zellen geschleust und dort "verbrannt", wodurch sich die Bedeutung als "schneller Energiebringer" erklärt. Traubenzucker kann schon in der Mundschleimhaut resorbiert werden - so wird die Versorgung des Gehirns sichergestellt.

Saccharose (der "normale" Haushaltszucker) besteht zur einen Hälfte aus Glukose und zur anderen Hälfte aus Fruktose. Fruchtzucker (Fruktose) können wir in größeren Mengen nicht gut verwerten; er wirkt abführend. Menschen, deren Schwelle der Verträglichkeit von Fruktose (Fruktosemalabsorption) herabgesetzt ist, müssen das auch beim Verzehr einiger Früchte berücksichtigen.

Die Zuckerersatzstoffe haben den Vorteil, dass sie insulinunabhängig verstoffwechselt werden. Deshalb sind Zuckerersatzstoffe für Diabetiker:innen geeignet. Dass Zuckerersatzstoffe natürlich und gesünder sind, lässt sich aus Sicht der Verbraucherzentrale jedoch nicht pauschal behaupten.

Anwendung in Küche und Alltag

Zuckerersatzstoffe wie Erythrit und Xylit eignen sich für die kalte Küche genauso gut wie zum Kochen und Backen. Bei Xylit ist die Dosierung ganz einfach, denn du kannst normalen Zucker 1:1 gegen Birkenzucker austauschen. Erythrit ist etwa 40 Prozent weniger süß als Haushaltszucker, weshalb gegebenenfalls mehr davon zu verwenden ist. Das hat Einfluss auf die Rezeptur von Süßwaren, denn Süßkraft, Schmelzverhalten und Textur unterscheiden sich von herkömmlichem Zucker.

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Video: Herstellung und Unterschiede zuckerfreier Bonbons

Lagerung und Haltbarkeit

Um eine möglichst lange Haltbarkeit zu gewährleisten, sollten Bonbons möglichst kühl, trocken und luftdicht verpackt gelagert werden. Die Haltbarkeit von Bonbons ist stark abhängig von den verwendeten Zutaten. So lassen sich beispielsweise Bonbons mit Milchanteilen nicht so lange aufbewahren wie andere Sorten. Grundsätzlich sollte daher auf das Mindesthaltbarkeitsdatum geachtet werden.

Herstellungs- und Kulturhistorische Hinweise

Um das Jahr 600 n. Chr. wurde in Persien erstmals Zucker aus Zuckerrohrsaft gewonnen. Etwa 100 Jahre später wurde der erste Bonbon aus Zucker und Fruchtsaft zubereitet. Das Wort Bonbon existiert erst seit dem 18. Jahrhundert. Es stammt von dem französischen Wort „bon“, was so viel wie „gut“ bedeutet. Die Gattin des französischen Königs Henri IV entdeckte die kleinen Leckereien in Florenz. Diese schmeckten so gut, dass sie den Ausdruck „bon“ steigerten - daraus entstand der Begriff „bon-bon“.

Verwendung von Bonbons

  • Bonbons sind als kleine Nascherei zwischendurch beliebt.
  • Zerstoßen oder geschmolzen verfeinern Bonbons Kuchen oder Desserts.
  • Saison: Bonbons sind das gesamte Jahr in gleichbleibender Qualität erhältlich.

Praktische Produktinformation und Verbraucherhinweis

Die gängigen Nebenwirkungen von Zuckeraustauschstoffen sind Blähungen, Bauchschmerzen und bei übermäßigem Verzehr abführende Wirkungen. Daher ist ein Hinweis auf mögliche abführende Wirkung bei mehr als 10 Prozent Zusatz Pflicht. Codecheck.info und andere Plattformen geben zusätzliche Einschätzungen, doch die Angaben auf dem Etikett des Produkts sind letztlich relevant. Wenn Hersteller auf ihrem Produkt Angaben wie "glutenfrei", "laktosefrei", "vegan" oder "vegetarisch" machen, beruhen diese Hinweise auf den Verpackungsangaben und sollten bei Bedarf kontrolliert werden.

Aspekt Herkömmliche Bonbons Zuckerfreie Bonbons
Hauptsüßungsmittel Zucker, Glukosesirup Xylit, Erythrit, Isomalt, Sorbit u. a.
Kalorien hoch deutlich reduziert bis nahezu null (je nach Austauschstoff)
Für Diabetiker:innen eingeschränkt geeignet (bei insulinunabhängiger Verstoffwechselung)
Nebenwirkungen keine speziellen, aber erhöhtes Risiko für Fettleibigkeit Blähungen, Durchfall, abführende Wirkung bei übermäßigem Verzehr
Lagerung kühl, trocken, luftdicht kühl, trocken, luftdicht

Wenn Sie zuckerfreie Bonbons bei Edeka kaufen, achten Sie auf die genauen Angaben auf der Verpackung, insbesondere auf die verwendeten Austauschstoffe und mögliche Hinweistexte zu Verträglichkeit und Nährwerten. Nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts sind relevant.

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