Dubai-Schokolade Rezension: Erfahrungen und Geschmack
Schokolade gehört zu den Klassikern in der Welt des Süßen. Die sogenannte Dubai-Schokolade wurde zu einem internationalen Phänomen, nachdem sie auf den sozialen Medien die Runde gemacht hatte. Das originale Rezept stammt tatsächlich aus Dubai und wurde dort 2021 bereits entwickelt. Im letzten Jahr hat sich aus dieser Schokolade ein riesiger Trend entwickelt.
Was ist Dubai-Schokolade?
Dubai-Schokolade ist Schokolade, die mit einer Mischung aus gebackenen Teigfäden (Engelshaar / Kadayif) und Pistazien bzw. Pistazienmus gefüllt wird. Bei der Schokolade handelt es sich um eine Vollmilchschokolade, die mit Pistaziencreme und Engelshaar gefüllt ist. Als Engelshaar werden hauchdünne, knusprige Teigfäden bezeichnet, erklärt Daniela Krehl, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale. Die gebackenen Teigfäden sorgen bei allen Tafeln für eine Gebäcknote und ein knuspriges Mundgefühl.
Geschmackserfahrungen: Cremig, crunchy, manchmal zu süß
Sie soll super cremig und zugleich crunchy sein und sorgt für Pistazien-Engpässe. Die Füllung war cremig und knusprig. Sie war süß und hatte auch etwas herbes. schmeckte nach Pistazie und den Engelshaar, doch die Lindt Schokolade war mir zu süß. Die Pralinen und der Riegel waren geschmacklich sehr ähnlich, nur die Form war anders. Wo weiße Schokolade noch besser passt, weil die Füllung im Vordergrund steht. Die Getreidecrispies waren ein zusätzlicher Crunch, der aber nicht hätte sein müssen, da schon das Engelshaar in der Füllung knusprig ist.
Mit Pistaziengeschmack konnte allerdings nur die Dubai-Schokolade von Le Damas überzeugen. Alle anderen Tafeln schmecken nur allgemein nussig. Die Schokolade von Muya hatte sogar eine Spekulatiusnote. Wenn du also gerne Pistaziengeschmack in deiner Schokolade möchtest, dann muss es keine teure Dubai-Schokolade kaufen. Normale Pistazienschokolade schmeckt besser. Die Mandel-Macadamia-Variante schmeckte nussig und nach den Engelshaar; Mandel wären, hätte ich nicht erraten.
Herstellen zu Hause: Rezept und Tipps
Wer nach einer günstigeren Alternative sucht, kann die Schokolade aber auch selbst herstellen. Die Füllung der Schokolade zubereiten: Engelshaar in kleine Stücke schneiden, in Butter goldbraun braten und danach abkühlen lassen. Pistaziencreme, Tahin, Meersalz, Pistazienstücke und Engelshaar zu einer Masse verarbeiten. Die Schokolade zubereiten: Schokolade im Wasserbad schmelzen und auf 40 Grad erhitzen. Dazu benötigt man ein Thermometer, einen großen Topf mit Wasser sowie eine kleinere Metall- oder Glasschüssel mit der Schokolade, die im größeren Topf steht. Die Masse wird in eine Form gegossen und kurz für fünf Minuten ruhen gelassen.
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Varianten und Produkte am Markt
Zu Beginn des Hypes war eine Tafel Dubai-Schokolade schwer zu bekommen, Rezepte zum Selbermachen gingen in den sozialen Medien viral. Mittlerweile dürfte jeder, der Schokolade und Pistazien liebt, mindestens einmal in eine knusprige Tafel hineingebissen und sich ein Urteil gebildet haben. Es gab später noch dark und weiße Schokolade. Im Shop gab es noch die Knusperpraline einzeln oder in einer Packung. Noch später gab es die Schokolade statt mit Pistazie mit Macadamia und Mandel und Haselnuss-Cashew.
Sicherheits- und Qualitätsbedenken
Bei einer Stichprobe von acht Schokoladeprodukten, die als Dubai-Schokolade beworben wurden, sind bei einer Untersuchung alle durchgefallen. "Von Betrug bis Gesundheitsschädlichkeit wurde in den ersten Importproben von 'Dubai-Schokolade' alles gefunden. Das ist so nicht akzeptabel", sagte Verbraucherminister Peter Hauk (CDU). Drei Chemische und Veterinäruntersuchungsämter des Landes (CVUA) in Stuttgart, Freiburg und Sigmaringen entdeckten demnach in sämtlichen Proben Verunreinigungen, Farbstoffe, Allergene und Fremdfett in Form von Palmöl.
Fast alle Proben hätten mit künstlichen Farbstoffen einen höheren Anteil an qualitativen Zutaten vorgetäuscht. Drei Proben stammten laut Mitteilung aus der Türkei. Sie enthielten den Angaben zufolge Sesam, ohne dass dies auf der Packung gestanden habe. Für Sesam-Allergiker sei dies gesundheitsschädlich. In fünf der acht Proben sei keine Schokolade enthalten gewesen, sondern Palmöl, teilte das Ministerium mit. Sie stammten den Angaben zufolge aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und waren demnach aus unterschiedlichen Chargen vom selben Hersteller.
Außerdem seien sie nicht zum Verzehr geeignet gewesen. Sie enthielten dem CVUA-Bericht zufolge eine fast doppelt so hohe Menge wie der erlaubte Höchstwert für Glycidyl-Fettsäureester - eine Substanz, die als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft wird. Bei einem stichprobenartigen Screening seien in einer Probe mit Pistazienfüllung hohe Anteile an Schimmelpilzgiften (Mykotoxine), vor allem Aflatoxine, festgestellt worden, sagte Hauk. Der Verdacht auf eine Aflatoxin-Höchstgehaltsüberschreitung habe sich bestätigt. Die Ware darf bis zur endgültigen Ergebnisermittlung nicht verkauft werden.
Was genau in einer Schokolade drinstecken darf, ist genau geregelt. Und zwar in der so genannten Kakaoverordnung. Laut dieser Kakaoverordnung müssen in einer Schokolade mindestens 35 Prozent Kakaotrockenmasse sein. Produkte, die anstatt Kakaobutter andere pflanzliche Fette enthalten - die günstiger sind - sind keine Schokolade.
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Ergebnisse von Tests und Verbraucherschutz
Die Stiftung Warentest hat sich sechs verschiedene Dubai-Schokoladen angeschaut. Zwei der getesteten Tafeln kamen aus Dubai - darunter auch das Original von Fex Dessert. Zu einem solchen ist auch die Zeitschrift "Stiftung Warentest" gekommen, nachdem sie sechs Tafeln geprüft hat. Ihr Fazit fällt wenig begeistert aus: "Einzigartigen Geschmack oder herausragende Qualität fanden wir nicht, dafür Schimmelpilzgifte und Fettschadstoffe." Die Dubai-Schokoladen wurden nicht nur von drei geschulten Prüfpersonen verkostet, sondern auch im Labor auf Inhalts- und Schadstoffe hin untersucht.
Drei Dinge, die den Testerinnen und Testern dabei auffielen: Schadstoffbelastung bei Tafeln aus Dubai; intensive Pistazien-Note bleibt die Ausnahme; verpflichtende Angaben fehlen. In den zwei Tafeln in der Auswahl, die aus Dubai stammten, entdeckten die Tester Fettschadstoffe. Genauer gesagt: 3-Monochlorpropandiol- und Glycidylester, die als möglicherweise krebserregend eingestuft sind. Diese Schadstoffe kommen häufig in raffiniertem Palmöl vor, das auch in den beiden Schokoladen enthalten ist, schreibt Stiftung Warentest.
In einer der beiden Schokoladen aus Dubai wurden zudem Schimmelpilzgifte, sogenannte Aflatoxine, nachgewiesen. Sie treten häufig in Pistazien auf und gelten als krebserregend. Immerhin: "Mit Auswirkungen auf die Gesundheit ist durch den Verzehr der Schokoladen zwar nicht zu rechnen", schreiben die Tester. Und doch finden sie: Solche Schadstofffunde und das Versprechen höchster Qualität sind nicht miteinander vereinbar.
Unterschiede gibt es beim Pistazien-Gehalt der Produkte. Drei Tafeln verraten gar nicht erst, wie viel Pistazie drinsteckt. Dabei müssten sie es, da Pistazien für Dubai-Schokolade charakteristisch sind. Bei den drei anderen Tafeln steht auf der Verpackung, wie viel Pistazie enthalten ist: Der Spitzenreiter enthält 19 Prozent, in den zwei anderen steckt etwas mehr als die Hälfte davon (knapp über 10 Prozent).
Vier der sechs Schokoladen hätten der Stiftung Warentest zufolge so in Deutschland gar nicht verkauft werden dürfen. Grund: Verpflichtende Angaben zu Inhaltsstoffen fehlen, nicht nur in Sachen Pistazien. So wurden zum Teil Zusatzstoffe nicht genannt oder Hinweise für Allergiker - etwa auf Sesam - fehlten.
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Preis, Nachfrage und Marktbeobachtungen
Warum ist Dubai-Schokolade so teuer? Dubai-Schokolade kostet vor allem so viel, weil die Nachfrage gerade so hoch ist. Aber auch die Pistaziencreme ist schuld am hohen Preis. Diese wird nämlich zur Herstellung der Dubai-Schokolade benötigt und ist aufgrund der Pistazien und der hohen Nachfrage teuer. Der Preis hängt also nicht damit zusammen, dass die Dubai-Schokolade aus Dubai kommt.
Die Nachfrage ist enorm. Lindt, Läderach, Migros, Coop, Globus - diverse Hersteller brachten eigene Varianten auf den Markt. Die teuersten fallen durch. Mit Blick auf die hohen Preise von bis zu 25 Euro pro 100 Gramm geben die Warentester noch einen Gedankenanstoß: "Vielleicht macht ja auch klassische Pistazienschokolade ohne Dubai-Füllung glücklich."
Kurze praktische Hinweise für Käufer
- Achte auf die Zutatenliste: Ist Kakaotrockenmasse angegeben und wie hoch ist der Pistazienanteil?
- Vorsicht bei fehlenden Allergiehinweisen: Sesam und andere Allergene wurden in Proben nicht deklariert.
- Meide Produkte mit unklaren pflanzlichen Fetten; echte Schokolade enthält Kakaobutter und keine günstigeren Fette.
- Bei großem Preisunterschied: Nicht immer ist teurer gleich besser - Geschmack und Qualität variieren stark.
Vergleichstabelle: Wichtige Prüf-Punkte beim Kauf
| Prüfpunkt | Bedeutung |
|---|---|
| Pistazienanteil | Bestimmt, ob die Füllung wirklich pistazig schmeckt (Spitzenreiter: 19 %) |
| Kakaotrockenmasse | Mindestens 35 % laut Kakaoverordnung für echte Schokolade |
| Angabe von Fetten | Keine pflanzlichen Ersatzfette (z. B. Palmöl) statt Kakaobutter |
| Allergene | Vollständige Deklaration wichtig (z. B. Sesam, Nüsse) |
| Laborbefunde | Achten auf Meldungen zu Mykotoxinen oder Fettschadstoffen |
Ob Dubai-Schokolade langfristig bleibt oder als kurzlebiger Hype gilt, ist noch offen. Klar ist: Auch Wochen nachdem Lindt die Trend-Schokolade mit Pistaziencremefüllung als erster grosser Hersteller in die Schweiz gebracht hat, ist die Nachfrage enorm. Vielleicht reicht für manche Genießer aber auch klassische Pistazienschokolade ohne die knusprige Füllung.
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