Rezept Dinkel Schoko Gugelhupf – Himmlischer Genuss zum 7. Bloggeburtstag
Heute ist ein ganz besonderer Tag - Linal’s Backhimmel wird 7 Jahre alt! Sieben Jahre voller Leidenschaft für das Backen und unzähliger Rezepte, die ich mit dir teilen durften. Wer hätte gedacht, dass diese Reise so lange anhält und mich immer wieder mit neuen Herausforderungen und wunderbaren Momenten überrascht. Zur Feier des Tages möchte ich dir ein besonders köstliches Rezept vorstellen: Den himmlischen Schoko Gugelhupf!
Ein siebenjähriges Blog-Dasein ist wie eine wilde Achterbahnfahrt voller Höhen und Tiefen. Von den aufregenden Anfängen, als ich meine ersten Schritte als Blogger wagte, bis zu den Momenten der Selbstzweifel und dem Kampf mit Schreibblockaden - mein Blog und ich haben viel gemeinsam durchgestanden. Gerade dieses siebte Jahr hat mir doch einiges abverlangt. Gerade das Leben 1.0 hat mich in den letzten Monaten gut auf Trapp gehalten und das hatte natürlich auch große Auswirkungen auf den Blog. Doch das ist auch eine Chance zum Wachsen und Lernen. Es lehrt uns, dass wir uns unseren Leidenschaften und Träumen hingeben und uns von Rückschlägen nicht entmutigen lassen sollten.
Warum der Schoko Gugelhupf perfekt zum Jubiläum passt
Gerade in turbulenten Zeiten kann ein Stück Schoko Gugelhupf wahre Wunder wirken. Die Kombination aus zartem Schokoladengeschmack und der lockeren Konsistenz dieses Kuchens zaubert uns immer ein Lächeln ins Gesicht und lässt alle Sorgen für einen Moment vergessen. Deshalb passt dieses Rezept heute einfach perfekt zum 7. Geburtstag von Linal’s Backhimmel. Lass uns heute gemeinsam feiern und uns von diesem himmlischen, schokoladigen Genuss verzaubern.
Die Zubereitung - klassisch, aber mit Dinkel-Charme
Die Butter zusammen mit dem Zucker, dem Salz, dem Öl und dem Kakao cremig rühren und anschließend die Eier unterrühren. Die Milch mit dem Mehl und dem Backpulver dazugeben und alles gründlich verrühren. Abschließend die gehackte Schokolade/Schoko-Chunks unterheben. Den Teig in eine vorbereitete Gugelhupfform geben und im Umluftofen bei 160°C etwa 35 - 40 Minuten backen. Den Teig vollständig abkühlen lassen, dann aus der Form stürzen. Für die Glasur Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen. Den Kuchen auf eine Kuchenplatte stellen und die Kuvertüre darüber gießen, bis sie fest wird.
Vollwert-Variante mit Dinkel - mehr Ballaststoffe, volles Aroma
Der Vollwert-Gugelhupf verwendet Dinkelvollkornmehl statt Weizenmehl und liefert eine kernigere Textur mit nussigem Geschmack. Zubereitung: Dinkel-Sandmasse herstellen, Butter mit Fruchtzucker, Zitronenschale, Aroma und Dottern schaumig rühren, Eiklar mit Fruchtzucker steif schlagen und unterheben. Danach Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Milch und gehackte Walnüsse unterheben. Die Form sorgfältig einfetten, Teig einfüllen und bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) ca. 60-70 Minuten backen. Den Gugelhupf vollständig auskühlen lassen und mit Streusüße bestreuen.
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Klassische Varianten und kleine Tricks
Eine weitere Schoko-Kirsch-Variante verwendet Schattenmorellen im Kuchenteig. Butter, Zucker und Vanillezucker cremig rühren, Eier einzeln unterrühren, Schokolade unterheben, Teig mit Kirschen schichtenweise in die eingefettete Form geben und im Ofen bei 175°C ca. 45-60 Minuten backen. Falls der Kuchen oben zu braun wird, mit einem Holzstäbchen testen. Nach dem Backen vollständig auskühlen lassen und stürzen. Die Gugelhupfform muss vor der Benutzung gründlich gereinigt und eingefettet werden, um ein müheloses Stürzen zu gewährleisten. Bei Bedarf hilft ein feuchtes Tuch, den Kuchen sanft zu lösen.
Historische Einblicke - Warum Gugelhupf so heißt
Gugelhupfformen in der heutigen Form lassen sich bereits für die Römerzeit nachweisen, wie Ausgrabungen in Carnuntum zeigen. Carnuntum war eine römische Stadt in der Nähe von Wien. Rezepte für den Gugelhupf existieren seit dem 17. Jahrhundert. Heutzutage ist „Gugelhupf“ allerdings keine Bezeichnung mehr für ein bestimmtes Rezept, sondern vielmehr für die charakteristische Gugelhupf-Form mit der typischen Aussparung in der Mitte. Der Name verdankt sich den Kopftüchern „Gugel“ der Bäuerinnen; der Wortteil „Hupf“ verweist vermutlich auf die Hefe, die den Kuchen „hüpfen“ lässt.
Weitere Hinweise und persönliche Eindrücke
Beispielrezepte verbinden Erinnerungen aus der Kindheit, Allergien und familiäre Geschichten. Zum Beispiel wird berichtet, dass in der Kindheit Weizenallergien behandelte wurden, wodurch andere Mehle bevorzugt wurden. Am liebsten esse ich den Gugelhupf mit Kirschen und viel Schokolade - eine vertraute Kombination, die Erinnerungen weckt und Freude bereitet.
| Zutaten | Menge |
|---|---|
| Weizenmehl Typ 405 | 300 g |
| Zartbitter-Schokolade raspelt | 200 g |
| Butter | 300 g |
| Puderzucker | 200 g |
| Vanillezucker | 1 Pck. |
| Eier | 4 |
Anmerkungen, Tipps und Hinweise
- Für eine leichtere Handhabung der Silikon-Gugelhupfform empfiehlt sich vorsichtiges Einfetten; Silikonformen lassen sich oft spülmaschinengeeignet reinigen.
- Beim Stürzen des Gugelhupfs helfen Tricks wie ein feuchtes Tuch um die Form, damit sich die Form leichter lösen lässt.
- Für eine intensivere Schokomischung kann Kakao statt Mehl verwendet werden, um einen dunkleren Teig zu erzielen.
- Stäbchenprobe durchführen, Garzeit beachten und Kuchen vollständig auskühlen lassen, bevor er gestürzt wird.
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