Crème brûlée Rezept für Weihnachten
Die weihnachtliche Crème brûlée ist ein köstliches Dessert, das perfekt zur Weihnachtszeit passt. Vielleicht ist das einer der Gründe dafür, dass die edle Crème brûlée sich besonders zu festlichen Anlässen wie Weihnachten einer besonders großen Beliebtheit erfreut.
Warum Crème brûlée zu Weihnachten passt
Stell dir vor, wie der Duft von Vanille und Zimt durch deine Küche zieht, während du die weihnachtliche Crème Brûlée zubereitest. Beim Servieren dann der Moment, wenn der Löffel die karamellisierte Zuckerkruste durchbricht - Musik in den Ohren jedes Dessert-Liebhabers! Die Balance zwischen der süßen Creme und den leicht säuerlichen, gewürzten Kirschen ist einfach himmlisch.
Zutaten (für ca. 4 Portionen)
- 5 Eigelbe - Größe L
- 300 ml Sahne (oder Varianten mit 475 ml Sahne / 300 ml Sahne in anderen Rezepten)
- 200 ml Vollmilch
- 60 g Zucker + zusätzlich je ca. 1 EL Zucker pro Förmchen zum Karamellisieren
- 1-2 Vanilleschoten (oder Vanillemark / Vanilleextrakt)
- 1 Prise Salz
- Gewürze: 1 gestr. TL gemahlener Zimt oder Stollengewürz oder Lebkuchengewürz nach Geschmack
- Für die Gewürzkirschen: ca. 175 g Sauerkirschen (Abtropfgew.) bzw. 1/2 Glas Sauerkirschen mit Saft
- 50 g Zucker, 150 ml Rotwein, 100 ml frisch gepresster Orangensaft, 1 Pck. klarer Tortenguss (optional) und 2 Msp. gemahlener Zimt
- Außerdem: Zucker zum Karamellisieren (weiß oder braun, ca. 4 x 15 g)
Ausrüstung
- 4 Schälchen à ca. 240 ml oder 6 Schälchen à ca. 150 ml
- Eine große Auflaufform oder Saftpfanne für das Wasserbad (ca. 30 x 20 cm)
- Flambierbrenner (empfohlen) oder Grillfunktion des Ofens als Alternative
Schritt-für-Schritt Zubereitung der Crème brûlée
- Den Backofen rechtzeitig auf 150 °C Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft ist nicht empfehlenswert).
- Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Das Mark mit der Sahne und der Milch in einen Topf geben. Kurz aufkochen, vom Herd nehmen und 5-15 Minuten ziehen lassen, je nach Rezept.
- Während die Vanille zieht, die Eigelbe mit dem Zucker und einer Prise Salz in einer Schüssel mit einem Schneebesen hell und cremig rühren.
- Die Vanilleschote entfernen und die Sahnemischung langsam unter ständigem Rühren zur Eigelb-Zuckermasse gießen: Es soll sich so wenig Schaum wie möglich bilden; die Masse nicht schaumig aufschlagen.
- Die Mischung durch ein feines Sieb in einen Krug gießen und gleichmäßig auf deine feuerfesten Förmchen verteilen.
- Die Förmchen in eine große Auflaufform stellen und ca. ½ Liter bis 2 cm heißes Wasser in die Auflaufform gießen, sodass die Förmchen zur Hälfte bzw. 2/3 im Wasser stehen.
- Die Auflaufform auf die zweite Schiene von unten in den Ofen stellen und die Creme 40-60 Minuten bei 150 °C pochieren, bis die Creme beim Antippen noch leicht wackelt.
- Die Förmchen vorsichtig aus dem Ofen nehmen, auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und anschließend mindestens 2-5 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen.
- Vor dem Servieren jeweils ca. 1 EL Zucker gleichmäßig auf die Oberfläche streuen und mit einem Flammbierbrenner karamellisieren. Wer keinen Brenner hat, kann die Förmchen in die Tiefkühltruhe kurz kühlen und dann unter den vorgeheizten Grill stellen, bis der Zucker goldbraun ist.
Weihnachtliche Varianten und Aromatisierung
Gerade jetzt wo es aber auf Weihnachten zugeht, könnt ihr die Vanille auch hervorragend durch 1/2-1 TL gemahlenen Ceylon Zimt ersetzen und der Geschmack ist gleich ein anderer. Für eine festliche Note eignen sich insbesondere Gewürze wie Zimt, Sternanis, Muskat und Kardamom. Manche bevorzugen auch die Zugabe von Spekulatiusgewürz oder einen Schuss Rum oder Brandy für ein extra weihnachtliches Aroma.
Weihnachtliche Crème brûlée mit Gewürzkirschen
Was macht unsere weihnachtliche Crème Brûlée so besonders? Es ist die einzigartige Kombination aus klassischer Crème Brûlée, verfeinert mit einem Hauch von Vanille, und den aromatischen Gewürzkirschen, die eine festliche Note hinzufügen.
Zubereitung der Gewürzkirschen
- Kirschen auf ein Sieb abtropfen lassen und den Saft auffangen.
- Tortenguss nach Anleitung mit Zucker, Rotwein und Orangensaft zubereiten, Kirschen und Zimt unterrühren.
- Für die Gewürzkirschen zunächst den Saft der Sauerkirschen durch ein Sieb abschütten und auffangen. Die Kirschen nun wieder dazugeben und abermals aufkochen.
- Für eine festliche Note eignen sich auch Orangenschale oder Vanille.
Die fertigen Schälchen kannst du behutsam die Crème über die Kirschen gießen oder die Kirschen nach dem Abkühlen auf die Crème verteilen.
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Weihnachtliche Extras: Gebrannte Mandeln & Khaki-Orangen-Soße
Diese Weihnachtliche Crème Brûlée versüßt euch die Feiertage besonders, wenn ihr zusätzlich gebrannte Mandeln vorbereitet oder die Creme mit Khaki-Orangen-Soße serviert. Gebrannte Mandeln zubereiten: Zucker, Salz und Wasser in eine Pfanne geben, das Ganze zum Kochen bringen und ein paar Minuten sprudelnd kochen lassen. Dann vorsichtig die Mandeln zugeben und so lange rühren, bis das ganze Wasser verdunstet ist. Bei mittlerer Temperatur die Mandeln weiter erhitzen, bis der Zucker flüssig wird und alles goldbraun ist.
Und so bereitet ihr die Crème brûlée mit Khaki-Orangen-Soße zu: Für die Soße schält zunächst die Khakis und würfelt sie mundgerecht. Legt 1/3 der Khakiwürfel beiseite, mixt den Rest zusammen mit der geriebenen Orangenschale im Mixer schön cremig. Gebt dann die restlichen Khakiwürfel dazu und stellt die Soße abgedeckt in den Kühlschrank.
Tipps, Tricks und Serviervorschläge
- Die Zuckerkruste der Crème brûlée bekommst du mit einem Flammbierbrenner am besten hin.
- Wer keinen Brenner zu Hause hat, kann die Creme auch in der Tiefkühltruhe richtig runterkühlen und anschließend auf der höchsten Schiene in den Ofen mit Grillfunktion stellen, anstatt sie zu flambieren.
- Du kannst die Creme wunderbar schon am Vortag zubereiten - dann ist sie perfekt durchgekühlt und schön fest. Im Kühlschrank hält sie sich locker bis zu drei Tage.
- Wichtig für die Konsistenz der Creme ist, dass sie nicht zu schaumig aufgeschlagen wird.
- Für die Crème brûlée gibt es unterschiedliche Förmchen. Im französischen Original werden eher breite und flache Schälchen (ca. 240 ml) verwendet.
- Die Creme sollte beim Pochieren im Ofen beim Antippen noch leicht wabbelig sein; so bleibt sie schön samtig nach dem Abkühlen.
- Das übrig gebliebene Eiweiß muss natürlich nicht weggeschmissen werden; wenn sich zunächst keine Verwendung dafür findet, kann es ganz einfach und portioniert in Eiswürfelförmchen im Gefrierschrank verstaut werden.
Alternative Rezepte und Backzeiten
Es gibt viele verschiedene Methoden der Zubereitung: manche Rezepte schlagen vor, die Creme bei 120-140 °C Umluft nur 30 Minuten zu stocken, andere backen sie bei 150 °C Ober-/Unterhitze 40-60 Minuten. Wir haben einige davon ausprobiert, bis wir die unsere gefunden haben. Sie ist einfach & gelingsicher; so machen wir Crème Brûlée seitdem nur noch.
Schnelle Übersicht: Typische Backzeiten
| Temperatur | Dauer | Ergebnis |
|---|---|---|
| 150 °C Ober-/Unterhitze | 40-60 Minuten | Wabbelige, cremige Mitte nach dem Abkühlen |
| 140 °C Umluft | 30-50 Minuten | Schonend gestockt, zart |
| 120 °C Umluft (Lebkuchen-Variante) | ca. 40 Minuten | Feine, dichte Textur |
Serviervorschläge
- Serviere die klassische Crème brûlée mit einer Kugel Vanilleeis und frischen Beeren.
- Die weihnachtliche Variante passt hervorragend zu Gewürzkirschen, gebrannten Mandeln oder einer Khaki-Orangen-Soße.
- Für Gäste kannst du die Crèmes wunderbar schon vorbereiten und kurz vor dem Servieren karamellisieren.
Ich wünsche dir einen süßen Appetit.
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