Dessert-Empfehlungen für Den Haag: Eine süße Reise durch die Stadt
Du planst einen Kurztrip nach Den Haag? Dann freu dich auf eine Stadt, die mehr kann als Politik und Königshaus. Den Haag ist nicht nur Sitz der niederländischen Regierung, sondern auch eine grüne, kreative und unglaublich vielseitige Stadt direkt am Meer. Genau diese Mischung aus City-Vibes und Beach-Feeling begeistert.
Den Haag ist die drittgrößte Stadt der Niederlande und liegt direkt an der Nordseeküste. Sie ist nicht nur das politische Zentrum des Landes, sondern auch bekannt für ihre grünen Parks, breiten Strände und die hohe Lebensqualität. Der besondere Mix aus historischer Architektur, moderner Kunst und entspannter Strandatmosphäre macht Den Haag zu einem perfekten Ziel für einen Städtetrip. Innerhalb von 20 Minuten ist man vom Zentrum mit der Tram direkt am Meer.
Warum Den Haag für einen Städtetrip?
Ein großer Pluspunkt in Den Haag ist die Fahrradfreundlichkeit! Die Stadt verfügt über ein hervorragend ausgebautes Radwegenetz, das nicht nur sicher, sondern auch super angenehm zu befahren ist. Egal ob du vom Zentrum zum Strand nach Scheveningen radelst, durch die Parks oder einfach entspannt zur nächsten Sehenswürdigkeit fährst - in Den Haag bist du auf zwei Rädern genau richtig.
Zudem bietet die Stadt ein großartiges Angebot: Von historischen Bauten wie dem Binnenhof über viele einzigartige Cafés und Vintage-Läden bis hin zu einzigartigen Museen ist für jeden etwas dabei. Gleichzeitig ist Den Haag grün, ruhig und trotzdem urban.
Anreise nach Den Haag
Es gibt super Anbindungen, du reist nachhaltig und es gibt Tickets bereits ab 19,99 €. Wenn du erstmal in Den Haag angekommen bist, wäre ein Auto nur störend, ganz abgesehen von der Parkplatzsuche. In Den Haag selbst kannst du sehr viel zu Fuß erreichen, Fahrrad fahren oder mit der Tram fahren.
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Ein paar Verbindungen im Überblick:
- Berlin → Den Haag: in ca. 8:00 Stunden
- Köln → Den Haag: in ca. 4:00 Stunden über Rotterdam
- Frankfurt → Den Haag: in ca. 5:00 Stunden
- Karlsruhe → Den Haag: in ca. 6:30 Stunden
Die Tickets kannst du direkt über bahn.de buchen.
Schöne Gassen und Gebäude in Den Haag
Natürlich gibt es hier auch viele schöne Gassen und Gebäude. Das sind unsere Favoriten:
- De Passage: Die älteste überdachte Einkaufspassage der Niederlande mit tollen Boutiquen, Cafés und eleganter Architektur.
- Denneweg & Frederikstraat: Zwei charmante Straßen mit Concept Stores, kleinen Cafés und schönen Interiorläden.
- Prinsestraat: Besonders bei Locals beliebt: Hier findest du unabhängige Shops, gemütliche Restaurants und kreative Vibes.
- Lange Voorhout: Ein prachtvoller Boulevard mit alten Bäumen, klassischer Architektur und regelmäßigen Ausstellungen.
- Zeeheldenkwartier: Ein kreatives Viertel mit bunter Streetart, individuellen Läden und entspannter Atmosphäre.
- Molenstraat: Eine schöne Gasse, in der Niederländische Flaggen in der Straße hängen.
Kulinarische Entdeckungen in Den Haag
Wenn du Den Haag kulinarisch entdecken willst, wirst du nicht enttäuscht. Hier unsere liebsten Spots:
- Bookstor: Buchhandlung und Café in einem - perfekt für ein gemütliches Frühstück oder für einen Zwischenstopp am Mittag. Geh unbedingt auch durch den Buchladen hindurch zu dem Hinterhof, dort hat es uns am meisten gefallen!
- NIAH: Wer auf der Suche nach einem Brunch-Spot ist, der ist hier genau richtig. Aber Achtung, es gibt nicht sehr viel Platz in dem Café.
- Zèta: Ein veganes Restaurant mitten im Zentrum mit kreativen Bowls, hausgemachten Limos und richtig gutem Dessert.
- Greens in the Park: Ein nachhaltiges Restaurant im Park mit eigener Farm und tollem Ausblick ins Grüne. Die Karte wechselt saisonal und das Essen ist total lecker!
- Xiringuito: Das Restaurant liegt direkt am Strand, perfekt für ein Abendessen mit Sonnenuntergang und Meeresblick.
Second-Hand Shopping in Den Haag
Wer gerne Second-Hand shoppt, findet in Den Haag die richtigen Läden. Du solltest auf jeden Fall bei episode vorbeischauen. Hier findest du eine große Auswahl an Vintage-Kleidung. Ideal, wenn du auf der Suche nach einem einem neuen Kleidungsstück bist.
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Sehenswürdigkeiten in Den Haag
- Binnenhof: Der Binnenhof ist das Herzstück der niederländischen Demokratie. Hier tagt das Parlament seit dem 15. Jahrhundert. Der historische Innenhof ist frei zugänglich und absolut sehenswert. Aktuell [Stand: Juli 2025] wird die Anlage allerdings umfassend renoviert, weshalb einige Bereiche nicht zugänglich sind. Aber: Über eine Aussichtsplattform kannst du trotzdem einen Blick in den Innenhof sowie über die gesamte Stadt werfen und die beeindruckende Architektur bestaunen. Der Eintritt zum Aussichtsturm ist kostenlos, hat aber eine Personenbegrenzung, dadurch entstehen ggf. Wer dennoch den Binnenhof besichtigen möchte, kann eine der aktuell angebotenen „Baustellen-Touren“ besuchen. Direkt neben dem Binnenhof liegt das Mauritshuis - das berühmte Kunstmuseum, das viele bekannte Kunstwerke ausstellt.
- Panorama Mesdag: Das Museum Panorama Mesdag zeigt ein 360-Grad-Rundgemälde aus dem 19. Jahrhundert. Man steht in einem Rundbau und blickt auf ein riesiges Gemälde, das so echt wirkt, dass man sich direkt an den Strand von Scheveningen versetzt fühlt. Wir waren wirklich erstaunt, wie echt alles aussieht. Die Lichtverhältnisse, die Perspektive und die Details machen diesen Ort wirklich zu einem faszinierenden Erlebnis. Von dort aus kannst du dann zum Strand nach Scheveningen fahren und schauen, ob du Gebäude wieder erkennst.
- Friedenspalast: Auf dem Weg von der Innenstadt zum Strand kommst du vermutlich auch an dem weltbekannten Friedenspalast vorbei. Der Friedenspalast ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Den Haag und wurde 1913 eröffnet . Er ist ein internationales Symbol für Gerechtigkeit und Frieden. Hier haben Institutionen wie der Internationale Gerichtshof der Vereinten Nationen ihren Sitz. Der Eintritt in das Gebäude selbst ist nur an bestimmten Tagen möglich, z. B. an ausgewählten Wochenenden oder in den Schulferien.
- Pier von Scheveningen: Von der Stadt in nur 15 Minuten mit der Tram am Meer und dort erwartet dich das bunte Treiben am Pier von Scheveningen: Mit Riesenrad über dem Wasser, verschiedenen Shops, Food-Ständen und sogar der Möglichkeit zum Bungee Jumping.
- The Shore: Lust auf Wassersport? Dann schau bei The Shore vorbei. Eine nachhaltige Surfschule mit leckerem Essen, entspannter Atmosphäre und Platz zum SUPen oder Surfen. Auch als Nicht-Surfer lohnt sich der Besuch allein wegen des Blicks aufs Meer und des entspannten Vibes.
- Beelden aan Zee Museum: Das Beelden aan Zee Museum liegt direkt in den Dünen von Scheveningen und ist ganz dem Thema Skulpturen gewidmet.
Parks in Den Haag
Neben dem Strand hat Den Haag nämlich auch viel Grün zu bieten, falls du mal eine kleine Auszeit vom Sightseeing brauchst.
- Clingendael Park: Ein schöner Landschaftspark mit einem der wenigen japanischen Gärten in Europa (geöffnet im Frühling und Herbst).
- Westduinpark: Zwischen Kijkduin und Scheveningen gelegen, verbindet dieser Naturpark Strand, Dünen und Wald. Besonders schön mit dem Fahrrad zu erkunden.
- Haagse Bos: Der älteste Wald der Niederlande mitten in der Stadt!
Unterkunft in Den Haag
Mitten im Zentrum, aber dennoch ruhig in einem Hinterhof gelegen, ist das The Collector nicht nur stylisch, sondern auch perfekt, um Den Haag zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden. Das Hotel ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, jedes Zimmer hat seinen eigenen Charakter und die Lobby ist ein kleines Design-Highlight für sich. Schau dir unbedingt die großen Wandbilder genauer an! Auch das Frühstück war top.
Top 10 Niederländische Desserts, die man probiert haben muss
- Stroopwafel: Die unangefochtene Nummer 1 und der mittlerweile weit über die Grenzen der Niederlande hinaus bekannte Klassiker ist die Stroopwafel. Sie besteht aus 2 dünnen, knusprigen Waffeln, die mit einer klebrigen Karamellfüllung (Stroop) zusammengehalten werden. Bereits im 19. Jahrhundert wurde die Stroopwafel in Gouda erfunden. Traditionell legt man sie auf eine heiße Tasse Kaffee oder Tee, damit die Füllung leicht schmilzt. Der unverwechselbare süße Geschmack und die einzigartige Textur machen Stroopwafels zu einem beliebten Mitbringsel aus den Niederlanden. Im Laufe der Zeit hat es die Stroopwafel sogar weit über die Grenzen des eigenen Landes hinaus geschafft und freut sich auch international großer Beliebtheit. Unser Tipp: Natürlich findet man zahlreiche Varianten vorverpackter Stroopwafels im Supermarkt, die absolut schmackhaft sind. Nichtsdestotrotz geht nichts über eine frisch gebackene, warme Stroopwafel direkt vom Markt - zum Beispiel auf dem Albert Cuypmarkt in Amsterdam. Der süße Duft, der knusprige Biss, das warme Karamell: einfach unvergleichlich!
- Oliebollen: Oliebollen sind traditionelle niederländische frittierte Teigbällchen, die besonders zu Silvester gegessen werden. Sie bestehen aus einem einfachen Hefeteig, der frittiert (in heißem Fett ausgebacken) wird. Häufig werden sie mit Rosinen oder Sultaninen verfeinert und mit Puderzucker bestreut serviert. Herrlich! Uns Deutsche erinnern Oliebollen an Krapfen oder Berliner: außen knusprig, innen jedoch weich und luftig. Doch wo und wann kann man Oliebollen kaufen? Hauptsächlich findet man Stände und Buden die frische Oliebollen verkaufen in der Winterzeit, etwa auf Wintermärkten und ganz speziell auch rund um Silvester. Aber auch bei lokalen Volksfesten wie etwa einer Kirmes kann man oft einen Oliebollenstand finden. Wer gerne selber backen möchte, findet hier ein Rezept für selbstgemachte Oliebollen.
- Appeltaart: Etwas überraschend vielleicht - aber ja: Apfelkuchen, oder auf Niederländisch „Appeltaart“, zählt zu den absoluten Klassikern der niederländischen Backtradition. Die Appeltaart ist fest in der niederländischen Kultur und Tradition verankert. Schätzungen zufolge wird in etwa 70% der niederländischen Haushalte regelmäßig "Appeltaart" gebacken oder gegessen. Aber was unterscheidet die „Appeltaart“ vom deutschen Apfelkuchen? Der niederländische Apfelkuchen hebt sich von anderen Varianten ab, da er meist hoch und rustikal gebacken wird. Außerdem werden typisch niederländische Apfelsorten, wie etwa Goudreinetten verwendet. Tipp unserer Redaktion: Warme „Appeltaart“ und dazu eine Kugel Vanilleeis und etwas Sahne. Sehr lecker! Und wer sich noch mehr verwöhnen will und über 18 ist, dem empfehlen mir den Schnaps „Appeltaartje“, den man sich einfach selber bereiten kann, in dem man ein Schnapsglas nimmt und jeweils zur Hälfte mit Apfelsaft und zur anderen Hälfte mit Likör 43 füllt und oben drüber etwas Zimt streut.
- Speculaas: Dieser unverwechselbare, authentische Duft, der karamellige Geschmack - und dazu eine heiße Tasse Kakao oder Tee: einfach köstlich! Aber zurück zum Anfang: Wo kommt der Speculaas eigentlich her und was steckt drin? Lange Zeit galt Speculaas in den Niederlanden als Luxusprodukt, das sich nur die Bessergestellten leisten konnten. Das lag an den besonderen Zutaten: exotische und dadurch kostbare Gewürze, die die Niederländer seit dem goldenen Zeitalter aus ihren Kolonien importierten. Zu diesen Gewürzen gehören Zimt, Muskatnuss, Nelken, Ingwer, Kardamom und weißer Pfeffer. Außerdem ist Speculaas natürlich bekannt für seine besondere Backform, denn oft werden sie in Form von Figuren oder Motiven gebacken. Zu den häufigsten Motiven gehören Schiffe, als Symbol für die holländische Handelsgeschichte oder etwa Windmühlen, die die niederländische Landschaft wiederspiegeln. Das wohl häufigste Symbol ist möglicherweise der Nikolaus oder auch "Sinterklaas". Speculaas & Sinterklaas: In den Niederlanden ist die "Sinterklaaszeit", eine der beliebtesten und traditionsreichsten Festzeiten des Jahres. Ein unverzichtbares Element dieser festlichen Zeit sind die köstlichen Speculaas-Kekse. Was unser Redaktion besonders gefällt, sind die zahlreichen Abwandlungen zum traditionellen Speculaas, die es heutzutage gibt. Von gefülltem Speculaas, über Speculaastorten und -kuchen bis hin zu Speculaas-Brotaufstrich. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.
- Tompouce: Ein weiterer niederländischer Klassiker ist Tompouce, eine Art Puddingschnitte, die in der Regel in rosa Zuckerguss strahlt. Ein Tompouce besteht aus einer Schicht Blätterteig mit einer dicken Schicht Vanillecreme. Darüber liegt eine weitere Schicht Blätterteig. Sie ist mit einer glänzend rosafarbigen Glasur überzogen. Aber es gibt hier eine wichtige Ausnahme. Aber wie ist dieses Gebäck eigentlich entstanden und wo kommt der eigenartige Name her? Die Geschichte vom Tompouce reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück und ist eine Abwandlung von französischen Patisserie Gerichten. Ihr Name stammt möglicherweise von dem französischen Begriff für einen „kleinen Topf“(auf französisch „tumpous“). Ein weiterer Mythos besagt, dass ein holländischer Künstler namens Admiral Tom Pouce dem Gebäck seinen Namen gab.Ob das tatsächlich stimmt, darüber scheiden sich die Geister. Apropos Verzehren - das ist bei einer Tompouce gar nicht so einfach. Hier ein unterhaltsames Video, das zeigt, wie kreativ (oder verzweifelt) Menschen beim Versuch sind, dieses köstliche Gebäck zu essen: How to eat Tompouce like a Dutchie!
- Bossche Bol: Ein riesiger Windbeutel gefüllt mit Sahne und überzogen von dunkler Schokolade - das ist ein Bossche Bol. Bekannt ist er im ganzen Land, seinen Ursprung hat er jedoch in der Stadt den Bosch (offiziell 's-Hertogenbosch), die in der südlichen Region Brabant liegt. Sowohl in der Geschichte als auch im Verzehr ähnelt der Bossche Bol den Tompouce. Auch in diesem Fall ist die genaue Entstehung unklar - mehrere Bäckereien in Den Bosch beanspruchen für sich, die Erfinder dieses schokoladigen Klassikers zu sein. Wie auch immer, der Bossche Bol wird in den Niederlanden schon seit dem Beginn des 20. Und wie isst man diesen riesigen Windbeutel? Leichter gesagt als getan. Wer ihn mit der Hand ist, sorgt für Schoko-Hände und hat aller Wahrscheinlichkeit nach auch eine Schoko-Schnute. Mit der Kuchengabel allein kommt man kaum durch die dicke Teigschicht - und selbst mit Gabel und Messer gleicht der Teller am Ende oft einem kleinen Schlachtfeld. Tipp unserer Redaktion: Die Bossche Bollen kann man natürlich fast im ganzen Land bekommen. Wir empfehlen Ihnen jedoch die einzig echten aus Den Bosch, etwa von der Bäckerei und Konditorei Jan de Groot. Und dazu am besten direkt ein Wochenende buchen, denn Den Bosch hat so Einiges zu bieten.
- Zeeuwse Bolus: Mit diesem Lieblingsgebäck der Holländer geht es auf in die Region Zeeland, wo der Zeeuwse Bolus seinen Ursprung hat. Es ist eine Art Zimtschnecke, ein süßes, spiralartiges Hefeteiggebäck, das mit Zimt und Zucker gewürzt ist. Die charakteristische Struktur entsteht durch die Verwendung von Zuckersirup. Interessant ist zudem der Ursprung dieses süßen Zimtgebäckes. Historisch gesehen wurde der Bolus nämlich von Seeleuten und Fischern genossen, die ein nahrhaftes und haltbares Gebäck benötigten. Unser Fazit: Der einzigartige Geschmack macht den Zeeuwse Bolus zu einer kulinarischen Spezialität, die viele Menschen anzieht. Uns schmeckt er übrigens am besten warm und als Kontrastprogramm dazu eine Kugel frisches Vanilleeis.
- Fries Suikerbrood: Auch beim Fries Suikerbrood wird mit Zimt gearbeitet und steht Regionalität im Vordergrund. Übersetzt heißt es Friesisches Zuckerbrot und besteht aus einem süßen Hefeteig, der mit Zucker und oft auch mit Zimt oder Rosinen angereichert ist. Diese Kombination verleiht dem Brot eine köstliche Süße und ein reiches Aroma. Der Name verrät es schon: Diese Spezialität hat ihre Wurzeln in der Region Friesland. Aber tatsächlich steckt hinter diesem Gebäck ein ganz besonderer Brauch. In Friesland wurde das Brot als Geschenk an Mütter gegeben, die ein Mädchen zur Welt gebracht hatten. Zimt und Ingwer sollten nämlich heilende Wirkungen haben und die Mütter für das Muttersein stärken. Wussten Sie, das Friesisch in den Niederlanden eine offiziell anerkannte Sprache ist?
- Poffertjes: Poffertjes sind niederländische Minipfannkuchen, ein altes niederländisches Gericht mit einer reichen Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Im Laufe der Jahre hat sich das Originalrezept zu der süßen Leckerei entwickelt, die man heute in den Niederlanden fast überall erhalten kann. Diese kleinen und relativ dicken Mini-Pfannkuchen aus Weizen- und Buchweizenmehl werden warm mit geschmolzener Butter serviert und für den besten Geschmack mit reichlich Puderzucker bestreut. Der Ursprung der Poffertjes: Angeblich stammen Poffertjes ursprünglich aus Frankreich.Einer Legende zufolge begannen Mönche im Jahr 1795 in der Nähe von Bordeaux damit, für ihre Hostien auf Buchweizenmehl umzusteigen - und so entstanden die ersten Poffertjes. Geschäftsleute waren von der neuartigen Backform begeistert und verbreiteten die Idee während der Französischen Revolution bis in die Niederlande. Dort wurde das Rezept weiterentwickelt.
- Oranjekoek: Oranjekoek ist ebenfalls ein traditionelles Gebäck, das besonders in der Region Friesland beliebt ist. Es handelt sich dabei um einen saftigen, orangefarbenen Kuchen, der aus einem feinen Rührteig hergestellt wird, der mit Orange oder Mandarinen aromatisiert ist. In der Regel wird er als Blechkuchen gebacken und oft mit einer rosa Schicht Zuckerguss oder Fondant überzogen und mit einer dicken Schicht Buttercreme gefüllt. Woher stammt der Name Oranjekoek? Da dieser Blechkuchen mit rosa Zuckerguss oder Fondant übergossen wird, ist der Name Oranjekoek schon etwas verwunderlich. Der Name hat übrigens nichts mit dem niederländischen Königshaus zu tun. Er stammt von den im Kuchen verarbeiteten kandierten (konfierten) Streifen Orangenschale, die häufig durch Orangeat ersetzt werden. Das älteste dokumentierte Rezept vom Oranjekoek stammt übrigens aus dem Jahr 1753. Im Gegensatz zu vielen anderen Gebäcken aus dieser Liste, bekommt man den Oranjekoek tatsächlich fast nur in Friesland. Also auf geht’s in diese wunderschöne Region im Norden des Landes! Wir empfehlen dabei besonders die Haupstadt Frieslands Leeuwaarden. Hier gibt es gleich mehrere Bäckereien, die authentischen Oranjekoek verkaufen.
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