Rezept: Bratapfel Tiramisu Dessert

Bratapfel Tiramisu - Wenn wir gefragt werden, welche süße Spezialität wir mit Weihnachten verbinden? Was wäre es wohl bei dir … Vanillekipferl? Gewürzkuchen? Oder Lebkuchen? Für jeden ist es vermutlich ein anderes Gebäck. Bei mir ist es der feine Geruch nach frisch gebackenem Bratapfel, der mich in der guten alten Zeit schwelgen lässt.

Ein tiefroter gebackener Apfel, mit Marzipan und Rum-Rosinen gefüllt, einem Tupfen Schlagsahne on top und Vanilleeis dazu. Was will man bitte mehr? Halloooo?!? Natürlich gibt es noch etwas viel Besseres als das: ein Bratapfel Tiramisu mit einem crunchy Spekulatius Boden. Hört sich das schon richtig gut an? Glaube mir, wenn du es probierst, wirst du es lieben.

Bratapfel Tiramisu im Glas mit Spekulatiusboden

Warum Bratapfel Tiramisu?

Fast jeder liebt Bratapfel Rezepte. Und dabei rede ich nicht nur vom klassischen Rezept oder diesem Bratapfel Tiramisu. Vielmehr sind hier die vielen süßen Leckereien, die mit dem weihnachtlichen Geschmack verfeinert werden, gemeint: wie z. B. Eis, Kuchen, Torten, Desserts oder Müsli. Fast jeder mag das zusätzlich fruchtige Aroma. Doch warum ist das so? Ich persönlich denke, dass es die Sehnsucht nach einem fruchtig und frischem Geschmack während der trüben Wintermonate ist. Denn Bratapfel schmeckt durch die winterlichen Gewürze, wie beispielsweise Zimt, sehr weihnachtlich. Doch durch das leckere Herbstobst bekommt es eine unglaubliche Frische, die außerdem noch einige gesunde Aspekte mit sich bringt.

Ein Bratapfel ist nur dann besonders lecker, wenn man die richtigen Zutaten verwendet. D. h. also die Wahl der Apfelsorte ist immens wichtig. Zuerst solltest du die Äpfel danach wählen, dass sie beim Backen nicht zu sehr zerfallen. Dies ist häufig bei den süßen und mehligen Sorten der Fall. Säuerliche Apfelsorten sind demnach die besseren und bissfesteren Bratäpfel. Der wohl bekannteste säuerlich schmeckende Apfel ist wohl der ‚Boskoop‘. Ihn nutze ich tatsächlich fast nur, wenn es ums Backen geht.

Zutaten (Auswahl aus Varianten im Material)

Für die Bratapfel-Füllung (Beispiel, ca. 4-6 Portionen):

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  • 600 g - 1 kg Äpfel (z. B. Boskoop, Elstar oder säuerliche, feste Äpfel)
  • 1 TL Vanillepaste oder 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 TL Zimt (plus Prise Nelken nach Geschmack)
  • 1 EL Zitronensaft oder Apfelsaft
  • 3-4 EL Zucker oder brauner Zucker
  • 2 EL Rum, Amaretto oder Calvados (optional)
  • 50-100 g Marzipan, 1-2 EL Rosinen, 100 g gehackte Mandeln oder Haselnüsse (optional)

Für die Creme (Beispielmengen):

  • 250-500 g Mascarpone
  • 200-400 ml Schlagsahne
  • 200-500 g Quark (optional, z. B. 20 % Fett) oder Speisequark
  • 60-120 g Zucker + Vanillezucker
  • 1-2 TL Spekulatiusgewürz oder Zimt
  • 1 Pck. Sahnesteif (bei Bedarf)

Sonstiges:

  • 400 g Gewürz-Spekulatius oder Löffelbiskuits / Cantuccini
  • 60 ml kalter Espresso oder Apfelsaft/Apfelsud zum Tränken
  • 2 EL Weinbrand, Amaretto oder Apfelsaft zum Tränken (optional)
  • Backkakao, Zimt oder Mandelkrokant zum Bestäuben

Grundlegende Zubereitungsschritte

  1. Für die Bratapfel-Füllung: Äpfel waschen, schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Mit den restlichen Zutaten mischen und in einer beschichteten Pfanne etwa 5-10 Minuten weich dünsten. Die Apfelstücke dabei immer wieder wenden. Zur Seite stellen und vollständig abkühlen lassen.
  2. Für die Creme: Schlagsahne steif schlagen (ggf. mit Sahnesteif) und beiseite stellen. Quark, Mascarpone, Zucker, Vanillezucker und Gewürze glatt rühren. Sahne vorsichtig unterheben.
  3. Espresso und Weinbrand (oder Apfelsaft) mischen. Spekulatius oder Biskotten kurz in die Flüssigkeit tauchen.
  4. Schichten: 1/3 der Creme auf den Boden einer Auflaufform bzw. in Gläser geben, Spekulatius auf die Creme verteilen und mit Espresso beträufeln. Die Hälfte der Äpfel darauf verteilen und mit 1/3 Creme bedecken. Restliches Gewürz-Spekulatius auf die Creme setzen, mit Espresso tränken, Äpfel darauf verteilen, restliche Creme auf den Apfelstücken verteilen.
  5. Etwa 4 Stunden kühlen oder über Nacht durchziehen lassen. Kurz vor dem Servieren mit Kakao, Zimt bestäuben und mit Apfelscheiben oder Mandelkrokant dekorieren.
Schichten eines Bratapfel Tiramisu im Glas: Spekulatius, Apfel, Mascarponecreme

Varianten und Tipps

  • Spekulatius kann auch gegen Löffelbiskuits, Cantuccini oder Butterkekse ersetzt werden. Die restliche Zubereitung bleibt gleich, nur der Boden ändert sich.
  • Statt Espresso kann Apfelsaft oder aufgefangener Apfelsud verwendet werden - so ist das Dessert alkoholfrei und familienfreundlich.
  • Ich habe dieses traumhafte Tiramisu ohne Ei zubereitet. Die Mascarponecreme ist aber auch sehr lecker, wenn sie mit einem Eigelb und Eischnee aufgeschlagen wird.
  • Die Wahl der Apfelsorte ist wichtig: Äpfel, die beim Kochen fest bleiben (z. B. Boskoop), sind ideal. Süße mehlige Sorten zerfallen schneller.
  • Wer Mandeln mag: Mandelkrokant selber herstellen, indem man Butter und Zucker karamellisiert und gehobelte Mandeln zufügt. Alternativ eignen sich gebrannte Mandeln oder gehackte Haselnüsse.
  • Die Menge an Zucker kann je nach Geschmack reduziert werden (z. B. 2/3 der angegebenen Menge), falls das Dessert zu süß erscheint.
  • Das Bratapfel-Tiramisu lässt sich gut vorbereiten und ist ideal für Gäste - in Gläsern serviert sieht es besonders hübsch aus.

Alternative Zubereitungs- und Serviervorschläge

Das Tiramisu kann in einer tiefen Auflaufform oder einzeln in Gläsern geschichtet werden. Apfelkompott, Mascarponecreme und zerbröselte Spekulatius lassen sich sehr gut vorbereiten und in Dessertgläsern schichten. Sie können problemlos ein paar Stunden im Kühlschrank gelagert werden. Das Tiramisu sollte erst kurz vor dem Servieren mit dem Mandelkrokant getoppt werden.

Bratapfel Tiramisu - Schichten & Dekorieren

Beispiel-Tabelle: Mengenübersicht für ca. 4-6 Portionen

Zutat Menge (Beispiel)
Äpfel 600 g - 1 kg
Mascarpone 250-500 g
Schlagsahne 200-400 ml
Spekulatius / Biskotten 300-400 g
Espresso / Apfelsaft 60-120 ml
Zucker 60-120 g (nach Geschmack)

Häufige Fragen

Welche Äpfel passen gut? Bei der Auswahl der Äpfel solltest Du - ähnlich wie beim Apfelkuchen - darauf achten, dass die Äpfel während des Kochens fest bleiben und nicht zu Mus einkochen. Das Dessert sollte erst kurz vor dem Servieren mit dem Mandelkrokant getoppt werden. Statt Mandelkrokant aus gehobelten Mandeln können auch ganz einfach gebrannte Mandeln vom Weihnachtsmarkt zerstoßen und über das Tiramisu gestreut werden.

Wie lange durchziehen lassen? 4 Stunden oder weniger reichen hier sehr gut aus. Manche Rezepte empfehlen über Nacht kühlen - beides funktioniert gut, je nachdem wie stark die Aromen durchziehen sollen.

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Mit oder ohne Alkohol? Auch wenn das original italienische Tiramisu kein Amaretto vorsieht, gebe ich einen Schuss des Likörs dazu - ich finde ihn einfach lecker. Natürlich geht’s auch ohne Alkohol. Dafür die Spekulatius-Kekse einfach mit etwas Apfelsaft mischen.

Servieridee

Zum Servieren das Tiramisus mit ungesüßtem Kakaopulver, etwas Zimt und frischen Apfelscheiben dekorieren. Sahnetuffs mit einem Spritzbeutel setzen und ggf. Spekulatiuskekse als Crunch obendrauf geben. Das Bratapfel-Tiramisu ist festlich, cremig, fruchtig und mit einer feinen Zimtnote ideal für Weihnachten und kalte Wintertage.

Dekoriertes Bratapfel Tiramisu mit Mandelkrokant und Zimt

Und nun, viel Spaß beim Naschen! Wenn du noch nicht genug von leckeren Weihnachtsrezepten hast, solltest du unbedingt diese zwei Schätzchen ausprobieren. Es sind die perfekten Desserts während der Festtage und natürlich auch einfach mal zwischendurch. Einfach und lecker.

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