Rezept Käsekuchen für zuhause und unterwegs: klassisch, ohne Boden und in klein

Käsekuchen geht immer - cremig, zitronig-frisch, mit oder ohne Boden, als großer Familienkuchen oder handlich für unterwegs. Die folgenden erprobten Varianten lassen sich schnell zubereiten, gelingen leicht und bleiben auch nach dem Transport appetitlich.

Der Quarkkuchen ohne Boden weckt Erinnerungen an früher. Er ist ein All-Jahres-Kuchen, der immer gut ankommt. Mit den passenden Toppings kannst du ihn immer an die aktuelle Saison anpassen.

Anschnitt eines cremigen Käsekuchens, Portion im To-go-Behälter

Klassischer Käsekuchen mit Mürbeteigboden (Ø 26 cm)

Backofen auf 200 Grad (Umluft: 180 Grad) vorheizen. Springformboden (Ø26cm) mit Backpapier belegen. Mehl mit Zucker, Vanillin-Zucker und Salz mischen. Butter zugeben. Alles zu einem Teig verkneten und einen Boden in die Springform drücken (keinen Rand hochziehen!). Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und für 12-14 Min. backen.

In der Zwischenzeit 100 ml der Milch mit Puddingpulver glatt rühren. Quark mit Zucker und Eiern in einer großen Schüssel verrühren. Vanilleschote längs halbieren und das Mark ausschaben. Zum Quark geben und zusammen mit Zitronenabrieb und Puddingpulver-Mischung in den Quark rühren. Zuletzt die übrige Milch (500ml) und Öl unter Rühren zugeben und alles 1 Minute gut verrühren. Wichtig: Werden die Zutaten zu kurz verrührt, kann es sein, dass sich das Öl beim Backen absetzt.

Backofentemperatur auf 160 Grad (Umluft: 140 Grad) reduzieren. Flüssige Quarkmasse in die heiße Springform gießen und für ca. 70 Min. backen. Auf einem Kuchenrost komplett auskühlen lassen. Ring entfernen und nach Belieben vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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Wer es gerne etwas fruchtiger mag, kann einfach ein paar Himbeeren und Erdbeeren nehmen, die Hälfte davon pürieren und über den Kuchen klecksen.

Zutaten Mürbeteig und Füllung

  • 150 g Mehl, 60 g Zucker, 1 Pck. Vanillinzucker, 1 Prise Salz, 100 g weiche Butter
  • 1 kg Magerquark, 200 g Zucker, 2 Eier (Gr. M), 1 Vanilleschote, 2 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 100 ml Milch + 500 ml Milch, 2 TL Zitronenabrieb, 200 ml neutrales Speiseöl
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Wer Käsekuchen mit Rand liebt: Wenn du lieber einen Käsekuchen mit Rand machen möchtest, mache einfach die doppelte Menge des Mürbeteigs. Somit bleibt genug Teig für einen knusprigen Rand. Die Käsekuchen-Masse brauchst du nicht verdoppeln.

Schritt-für-Schritt-Video: Mürbeteigboden und cremige Quarkmasse

Schneller Käsekuchen für den Alltag (ohne Boden, Ø 26 cm)

Springform fetten und mit Grieß ausstreuen. Backofen vorheizen. Ober- und Unterhitze: etwa 180 °C. Heißluft: etwa 160 °C.

Butter in einer Rührschüssel mit einem Mixer (Rührstäbe) geschmeidig rühren. Nach und nach Zucker, Vanillin-Zucker, Finesse und Salz unter Rühren hinzufügen, bis eine gebundene Masse entsteht. Jedes Ei etwa 1/2 Min. auf höchster Stufe unterrühren. Quark, Grieß und Zitronensaft hinzufügen und unterrühren. Käsekuchenmasse in die Form füllen. Form auf dem Rost in den Backofen schieben. Einschub: unteres Drittel. Backzeit: etwa 50 Min.

Springformrand lösen und entfernen.

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Zutaten für die Springform (Ø 26 cm)

  • etwas Fett, etwa 2 EL Grieß
  • 150 g weiche Butter, 150 g Zucker
  • 1 Pck. Dr. Oetker Vanillin-Zucker, 1 Pck. Dr. Oetker Finesse Geriebene Zitronenschale
  • 1 Pr. Salz, 5 Eier (Größe M)
  • 1 kg Speisequark (Magerstufe), 75 g Weichweizengrieß oder Hartweizengrieß
  • 2 EL Zitronensaft

Die Zubereitung geht schnell und einfach, da kein Boden gebacken werden muss. Da nicht noch extra ein Boden gemacht werden muss, brauchst du nur 20 Minuten Zeit für die Zubereitung. Er ist ein Meal Prep Kuchen, den du problemlos schon am Vortag zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren kannst.

Infografik: Schneller Käsekuchen ohne Boden - Zutaten und Backzeiten

Besonders cremig: Top-Rezept ohne Boden (CHEFKOCH-Check)

Dieses Top-Rezept ist ideal, wenn du Käsekuchen am liebsten besonders cremig und ohne Boden magst. Wenige Zutaten, nur 10 Minuten Vorbereitung und der Quarkteil steht ganz im Mittelpunkt. Der wichtigste Kniff aus dem CHEFKOCH Check: Die Quarkmasse nur kurz verrühren und den Kuchen nach dem Backen im ausgeschalteten Ofen langsam abkühlen lassen. So wird er glatt, locker und zitronig-frisch, ohne unnötigen Aufwand. Keine Sorge, wenn die Mitte nach dem Backen noch leicht mitwippt! Das ist richtig, solange der Rand goldgelb ist und die Oberfläche hell und matt wirkt. Beim Anschnitt zeigt sich garantiert eine cremig-glatte Schnittfläche.

Die Springform am Boden mit Backpapier auslegen, den Rand einfetten. Alle Zutaten in einer großen Schüssel vorsichtig verrühren. Das funktioniert mit einem Schneebesen oder auf niedriger Stufe mit dem Handrührgerät. Die Masse in die Springform füllen und glattstreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 170 °C Ober-/Unterhitze ca. 1 Stunde backen. Nach dem Backen den Käsekuchen im Ofen abkühlen lassen, damit er nicht zusammenfällt. Sobald der Käsekuchen abgekühlt ist, aus der Form lösen.

Zutatenübersicht (Ø 26 cm, 12 Stücke)

  • etwas Fett für die Form
  • 1 kg Quark 20 % Fettgehalt
  • 6 Ei(er) Größe M
  • 100 g Mehl, 0.5 Pck. Backpulver
  • 250 g Margarine weich
  • 250 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 2 EL Zitronensaft

Teig zubereiten: Damit die Quarkmasse schön glatt wird und keine Klümpchen entstehen, Mehl und Backpulver am besten in die Rührschüssel sieben und alle Zutaten zügig mit dem Schneebesen oder Handrührgerät glatt verrühren. Hierbei nicht zu lange rühren, damit keine Luft in die Masse geschlagen wird, die beim Abkühlen wieder entweicht und den Kuchen zusammenfallen lässt.

Mehr Aroma: Statt Margarine könnt ihr auch weiche Butter verwenden, das sorgt für eine leckere buttrige Note. Eine Prise Salz im Kuchenteig erhöht außerdem die Geschmackstiefe. Gut vorzubereiten: Nach einer Nacht im Kühlschrank wirkt der Geschmack des Käsekuchens noch etwas runder und harmonischer. Außerdem ist die Textur stabiler und cremiger, wobei Vanille- und Zitronennoten geschmacklich hervortreten.

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Schön fruchtig: Wer es besonders frisch und süß-säuerlich mag, gibt Beeren oder andere Früchte mit in die gerührt Quarkmasse. Dabei ist alles erlaubt, was schmeckt, ob tiefgekühlt, frisch oder gut abgetropft aus der Dose. Wie wäre es mit Himbeeren, Brombeeren, Kirschen oder Mandarinen?

Entscheidender Kniff: Das Abkühlen im Ofen entscheidet zwischen einem gelungenen Kuchen und einem, der reißt. Diesen Schritt bloß nicht unterschätzen! Mögliche Stolperfalle: Die Quarkmasse nur so lange verrühren, bis sich gerade alle Zutaten verbunden haben. So wird keine Luft in die Masse eingeschlagen, die nach dem Backen entweicht und den Kuchen zusammenfallen oder reißen lässt. So sieht's richtig gut aus: Der Kuchen hat eine geschlossene, leicht gewölbte Oberfläche. Beim Anschneiden zeigt sich eine cremig-glatte Schnittfläche.

Schema: Richtiges Abkühlen im Ofen für rissfreien Käsekuchen

Käsekuchen ohne Boden - Familienklassiker und Tipps

Mich erinnert Käsekuchen ohne Boden an meine Kindheit. Denn schon meine Oma hat ihn so gebacken. Sie weiß eben, was gut ist. Das untergemischte Puddingpulver sorgt für einen besonders feinen Geschmack. Das Rezept aus meiner Familie wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Ich backe den Käsekuchen ohne Boden nach Omas Rezept gern zusammen mit meiner Tochter Frieda. Und wir sind uns einig: Er hat den Titel „Weltbester” verdient.

Bevor du die cremige Quarkmasse in eine Backform gibst, solltest du diese mit neutralem Speiseöl oder etwas flüssiger Butter einfetten. Am Boden der Form kannst du auch ein Backpapier verwenden. Backe den Kuchen auf der untersten Schiene und bei niedriger Temperatur. Sonst kann es sein, dass er die Oberfläche zu schnell dunkel wird, er aber innen noch flüssig ist.

Manchmal passiert es, dass die Feuchtigkeit aus der Quarkmasse zu schnell entweicht und die Oberfläche beim Backen einreißt. Um das zu verhindern, kannst du den Kuchen nach 15 bis 30 Minuten ringsherum ca. 1 cm einschneiden. Theoretisch ja, denn du brauchst etwas, das die Bindung in der Quarkfüllung erhöht. Die Eier lassen die Quarkmasse zwar stocken, geben aber nicht genug Halt. Stärke bringt die richtige Bindung. Aber Omas Rezept für den Käsekuchen ohne Boden wird mit Puddingpulver zubereitet!

Für den Quarkkuchen ohne Boden empfehle ich Magerquark, weil dieser trockener ist und so für eine festere Struktur sorgt. Schließlich wollen wir den Kuchen nach dem Backen auch gut schneiden können. Alles kann, nichts muss. Ich persönlich gebe gerne den Saft einer kleinen unbehandelten Zitrone hinzu. Das verleiht dem Käsekuchen ohne Boden eine frische Note. Außerdem hebt die Säure der Zitrone die Süße noch mehr hervor.

Er muss unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dort hält er sich gut abgedeckt 3 bis 4 Tage. Am besten bewahrst du ihn unter einer Kuchenhaube oder in einer luftdichten Box auf, damit er keine Fremdgerüche annimmt. Im Sommer oder bei hohen Temperaturen solltest du unbedingt darauf achten, dass er nicht zu lange ungekühlt herumsteht. Mein Tipp zum Servieren: Nimm ihn etwa eine halbe Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, damit er wieder schön cremig wird.

Familienrezept: Omas Käsekuchen ohne Boden und Lagerungstipps

Varianten für Textur: Mit und ohne Eischnee

Was backe ich heute? Käsekuchen ohne Boden natürlich. Eine herrlich fluffige und cremige Sünde. Dank dem fehlenden Boden, der eigentlich nicht fehlt ist der Kuchen auch noch kalorienreduziert. Bei der zweiten Variante schlägst DU das Eiweiß separat auf und bekommst so einen höheren Käsekuchen mit mehr Volumen. Wenn es schneller gehen muss, kannst du die Eier auch im Ganzen in den Kuchen geben. Er wird dann etwas weniger fluffig und ist mehr eine Käsekuchenschnitte.

In der Variante 1 werden die Eier getrennt und das Eiweiß separat steif geschlagen. Das Eigelb schlägst Du ebenfalls schaumig und die restlichen Zutaten kommen dann nacheinander dazu. Die Masse wird weitergerührt und als letztes wird der Eischnee vorsichtig untergehoben. Entgegen dem Rezept unten habe ich hier die Eier nicht getrennt. Die Eier werden schaumig geschlagen bis sie hell und eine schöne Masse sind. Die restlichen Zutaten kommen nach und nach dazu. Dabei immer weiterrühren.

Variante 1 wird fluffiger und deshalb habe ich die Zubereitung auch ins Rezept aufgenommen. Hierbei ist mir der Käsekuchen aber leicht eingerissen. Bei der Variante 2 hingegen ist die Masse etwas fester und erinnert mich eher an eine Käsekuchenschnitte. Ich persönlich mag diese Variante lieber. Vor allem ist mir hier der Kuchen nicht gerissen. Es mag Zufall sein und ich werde das auf jeden Fall noch weiter beobachten. Ich denke, dass er bei der Variante mit dem Eischnee aber einfach mehr aufgeht und so die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass er reißt.

Durch den fehlenden Boden sparen wir uns schon einiges an Kalorien. Damit der Kuchen so richtig low carb ist kannst Du den Zucker natürlich auch gegen Deine Lieblingssüße austauschen. Egal welche Variante zu wählst, das Käsekuchen Rezept ist eine tolle Variante zum klassischen Käsekuchen Rezept.

Gegenüberstellung: Fluffig mit Eischnee vs. kompakt ohne Trennen

Unterwegs genießen: Klein, handlich, to-go

Einen Käsekuchen macht man nicht für die kleine Runde. DOCH! Und deshalb haben wir uns eine kleine Springform gekauft. 18 Zentimeter Durchmesser - perfekt für die kleine Runde. Perfekt für ein Wochenende mit einem leckeren Kuchen! Und diesen kleinen Käsekuchen werdet ihr lieben!

Nehmt eine Springform mit 18 Zentimeter Durchmesser, legt den Boden mit Backpapier aus und pinselt den Rand mit Butter aus. Dann gebt ihr den Teig hinein. Verteilt ihn mit den Fingern auf dem Boden und drückt ihn am Rand ca. 4-5 cm hoch. Dann rührt ihr die Creme zusammen. Gebt 500 g Quark (nehmt bitte wirklich den mit 40 % Fettgehalt…ihr werdet den Unterschied schmecken), 100 g Zucker, 1 Pk. Vanillepuddingpulver, 1 Ei und 100 ml Milch in eine Schüssel. Verrührt das Ganze mit dem Schneebesen vorsichtig zu einer recht flüssigen Creme. Die gebt ihr dann auf den Teig.

Gebt 100 g weiche Butter, 150 g Mehl, 50 g Zucker und 1 Ei in eine Schüssel und verknetet das Ganze am besten per Hand zu einem geschmeidigen Teig. Die Zubereitung geht schnell und einfach, da kein Boden gebacken werden muss.

Zutaten kleine Springform (18 cm)

  • 100 g weiche Butter (plus etwas Butter für die Form), 150 g Mehl, 50 g Zucker, 1 Ei
  • 500 g Quark (40 %), 100 g Zucker, 1 Pk. Vanillepuddingpulver, 1 Ei, 100 ml Milch

Der Vorteil von diesem Käsekuchen ist, dass er nicht gekühlt werden muss, um seine Festigkeit zu erlangen, sondern dass er direkt lauwarm angeschnitten werden kann.

Portionieren und sicher verpacken: Käsekuchen to go

Praxisnahe Backtipps und Fehlervermeidung

  • Backe den Kuchen auf der untersten Schiene und bei niedriger Temperatur. Sonst kann es sein, dass er die Oberfläche zu schnell dunkel wird, er aber innen noch flüssig ist.
  • Das funktioniert mit einem Schneebesen oder auf niedriger Stufe mit dem Handrührgerät.
  • Hierbei nicht zu lange rühren, damit keine Luft in die Masse geschlagen wird, die beim Abkühlen wieder entweicht und den Kuchen zusammenfallen lässt.
  • Das Abkühlen im Ofen entscheidet zwischen einem gelungenen Kuchen und einem, der reißt.
  • Du kannst gerne nach der Hälfte der Backzeit mit einem scharfen Messer am Springformrand entlang fahren.
  • Am Boden der Form kannst du auch ein Backpapier verwenden.
  • Nimm ihn etwa eine halbe Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, damit er wieder schön cremig wird.

Zusammenstellung: Varianten im Überblick

Variante Form/Größe Textur Backzeit/Temp. Besonderheiten
Klassisch mit Boden Ø 26 cm cremig, glatt 12-14 Min. Boden bei 200 °C, dann ca. 70 Min. bei 160 °C Öl erst zum Schluss einrühren; Puderzucker und Beeren-Topping
Schnell ohne Boden Ø 26 cm locker, saftig ca. 50 Min. bei 180/160 °C Grieß für Stand; ideal für Meal Prep
Top-rezept ohne Boden Ø 26 cm besonders cremig ca. 60 Min. bei 170 °C kurz rühren, im Ofen abkühlen
Klein für unterwegs Ø 18 cm kompakt bis cremig kurze Backzeit, lauwarm anschneidbar 40% Quark für Geschmack, hoher Rand

Servieren, Lagern und Saisonideen

Er ist ein Meal Prep Kuchen, den du problemlos schon am Vortag zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren kannst. Er muss unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dort hält er sich gut abgedeckt 3 bis 4 Tage.

Wer es gerne etwas fruchtiger mag, kann einfach ein paar Himbeeren und Erdbeeren nehmen, die Hälfte davon pürieren und über den Kuchen klecksen. Schön fruchtig: Wer es besonders frisch und süß-säuerlich mag, gibt Beeren oder andere Früchte mit in die gerührt Quarkmasse.

Saisonale Toppings: Beerenmix, Mandarinen, Puderzucker

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