Creck Schokolade Sammelbilder Liste: Eine Reise in die Süßigkeiten-Vergangenheit der DDR
Die DDR-Zeit ist für viele Menschen mit ganz besonderen Erinnerungen verbunden, und dazu gehören auch die Süßigkeiten, die damals in den Regalen standen. Einige dieser Leckereien sind heute fast vergessen, während andere seit der Wende wieder erhältlich sind und eine wahre Nostalgiewelle auslösen. Doch es gab auch Produkte, die die Wende nicht überdauert haben. Dieser Artikel wirft einen Blick auf die Creck Schokolade und andere Süßigkeiten aus der DDR-Zeit, inklusive der dazugehörigen Sammelbilder.
Creck: Ein Schokoladenersatz mit Sammelbildern
Creck war ein DDR-Schokoladenersatz, der vom Berliner Hersteller VEB Elfe produziert wurde. Aufgrund hoher Kakao-Preise und Devisenmangels wurde Creck als Alternative zu echter Schokolade hergestellt. Die Rezeptur bestand aus Hartfett, Zucker, etwas Kakao und Knäckebrot. Verkauft wurde Creck für 1 Mark.
Werbung und Zielgruppe
"Freude und Energie für Kinder und Sportler" war der Slogan, mit dem Creck beworben wurde. Um den Nährwert zu erhöhen, wurde Creck mit Eiweiß, Calcium und Mineralstoffen angereichert.
Sammelbilder als Anreiz
Ein besonderes Merkmal von Creck waren die Sammelbilder, die in den Verpackungen enthalten waren. Die Verpackung selbst zeigte sportliche Motive, was die Zielgruppe - Kinder und Sportler - ansprach.
Weitere Süßigkeiten, die es nicht mehr gibt
Neben Creck gab es weitere Süßigkeiten, die in der DDR beliebt waren, aber heute nicht mehr erhältlich sind:
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- Nussi Nussi: Eine Erdnusscreme, die im VEB Elbflorenz hergestellt wurde. Die Marke Elbflorenz gehört heute der Sächsischen und Dresdner Back- und Süßwaren in Radebeul.
- Schlager Süßtafel (alte Rezeptur): Die Schlager Süßtafel wurde von 1970 bis 1990 im VEB Rotstern Schokoladenwerk in Saalfeld hergestellt und kostete nur 80 Pfennig. Sie war ein Ersatzprodukt, das Fett, Zucker, Molke, Nüsse und nur sieben Prozent Kakao enthielt. Es gab sogar Gerüchte, dass sie Stierblut enthielt, was aber auf ihre rötlich-graue Farbe und den krümeligen Biss zurückzuführen war.
- BonBon: Ein DDR-Schokoriegel mit Kokosfüllung, der ab Mitte der 1980er Jahre verkauft wurde.
- Märchenriegel: Ein Waffelriegel, überzogen mit Milchschokolade, dessen Verpackung oft Märchenmotive zeigte.
Süßigkeiten-Comebacks: DDR-Klassiker erleben eine Renaissance
Einige DDR-Süßigkeiten haben die Wende überlebt und sind heute wieder erhältlich:
- Bambina: Eine Schokolade mit Butterkaramell, gerösteten Haselnüssen und Milchschokolade, die im VEB Zetti Schokoladen und Zuckerwaren Zeitz hergestellt wurde. Sie war der westdeutschen Kinder-Schokolade nachempfunden und ist bis heute beliebt.
- Othello Kekse: Die Wikana Keksfabrik führte den kakaohaltigen Othello Keks 1999 wieder ein. Der Keks erlangte dank seiner traditionellen Originalrezeptur wieder seine frühere Beliebtheit.
- Hexenkerzen: Das Eis, dessen Name vom Wahrzeichen des Harzes stammt, wurde zu DDR-Zeiten vom VEB Nordeis Nordhausen hergestellt. Seit 2004 wird die Produktion in Heichelheim bei Weimar wiederaufgenommen.
- Brause-Pulver: Die Leipzigerin Kerstin Rank belebte das nostalgische Brausepulver als Brause Plus wieder.
- Eismuschel: Eine kreative und umweltfreundliche Alternative zur Eiswaffel oder Einwegbechern.
Sammelbilder in der Schokolade: Ein Blick zurück auf die WM-Sammelbilder
Neben den Sammelbildern, die in Creck enthalten waren, gab es auch andere Sammelaktionen, die in der DDR populär waren. Ein Beispiel dafür sind die Sammelfotos von den Fußball-Weltmeisterschaften 1966 bis 1974, die auf der Innenseite von Papier, das Sprengel-Schokolade umhüllte, gedruckt waren. Ernst Huberty steuerte ein Sammelalbum dazu bei. Diese Sammelbilder wurden auf dem Schulhof getauscht, oft heimlich, da sie als "West-Propaganda" galten.
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