Schokoladen Rezepte für Anfänger und Fortgeschrittene
Bist du auf der Suche nach einem neuen Rezept für eine Schokoladentorte, Schokoladekekse oder etwa einem warmen Schokokuchen, mit dem du deine Lieben verwöhnen könntest? Stöbere dich durch die Schoko-Rezepte-Sammlung, lasse dich von den köstlichen Rezept-Variationen inspirieren.
Warum Schokolade aufbewahren und weiterverwerten?
Was tun, wenn nach Weihnachten oder Ostern wieder viel Schokolade übrig geblieben ist und man sich nicht bis zum Zuckerschock durchessen möchte? Bei uns ist das oft der Fall, denn meine Kinder bekommen von allen Seiten Schokolade geschenkt. Dahinter steckt natürlich immer der gute Wille von Großeltern, Tanten und Onkeln. Das Blöde daran ist, dass schokoladige Saisonartikel relativ schnell ablaufen und bei Temperaturschwankungen einen Grauschleier bekommen. Deshalb habe ich mir ein paar Rezepte überlegt, die übrig gebliebene Weihnachtsmänner und Osterhasen liebevoll verwerten.
Welche Schokolade wofür verwenden?
Meistens bekommt man Weihnachts- und Osterschokoladen in heller Vollmilch- oder weißer Schokolade. Auch nussige Versionen sind oft dabei. Seltener sind Zartbitter-Artikel mit viel Kakao. Aber egal, welche Farbe die Schokoreste haben, viel anstellen kann man damit immer!
Vollmilchschokolade kannst du prima in Stücke hacken und in dein nächstes Bananenbrot oder Bananenmuffins geben. Das Gebäck kommt ganz ohne Zucker aus und entwickelt deshalb nur eine milde Natursüße. Gegrillte Banane ist eine halbwegs gesunde Snack- oder Dessertidee, die du auch im eigenen Ofen zubereiten kannst. Weiße Schokolade gibt eine tolle Deko auf Kuchen, Keksen oder Cronuts ab. Für knusprige Schoko-Crossies eignet sich jede Schokosorte. Dafür brauchst du nur Cornflakes, Butter oder Kokosöl und Schokolade. Pfannkuchen und Crêpes schmecken mit einer Füllung aus Schokoladenresten besonders lecker.
Wenn du Zartbitterschokolade übrig hast, kannst du sie prima in meinem leckeren Schokokirschkuchen vom Blech verwenden. Ein möglichst hoher Kakaoanteil ist hier wichtig, damit der Kuchen nicht zu süß wird. Je nachdem auf was wir Appetit haben variieren wir die Schokozutat einfach. Du kannst auch Schokolade grob hacken. Je nach Größe schmeckst Du sie mehr oder weniger heraus. Der Schokogeschmack kommt hauptsächlich vom Backkakao. Da sind die Schokostückchen einfach das i-Tüpfelchen.
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Kleine Rezeptideen für übrig gebliebene Schokolade
- Hast du Lust auf leckeres Schokoladen-Fondue, eine Tasse heiße Schokolade oder knackige Chocolate Chip Cookies?
- Knusprige Schoko-Crossies: Cornflakes, Butter oder Kokosöl und Schokolade - schnell und lecker.
- Schokofüllung für Pfannkuchen und Crêpes: Schokoladenreste schmelzen und als Füllung verwenden.
- Schokokirschkuchen vom Blech: Zartbitterschokolade für intensiven Geschmack.
Grundrezept: Saftiger Schokokuchen (Kastenform)
Ein einfacher Schokokuchen musste unbedingt auch auf den Blog. Ein saftiger Schokokuchen passt schließlich zu jeder Gelegenheit und zu jeder Kaffeetafel. Der klassische Rührteig und die Schokodrops machen den Kuchen saftig, lecker und besonders schokoladig. Probiere mein Schokokuchen Kastenform Rezept also unbedingt mal aus.
Zutatenbeispiel (für Kastenkuchen ca. 28-30 cm)
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Butter | 250 g |
| Zucker | 180-200 g |
| Eier | 4-5 |
| Weizenmehl (Typ 550) | ca. 250-375 g je nach Rezeptvariante |
| Gemahlene Mandeln | 170 g (optional für saftigeren Kuchen) |
| Backkakao | 50 g |
| Milch | 100 ml |
| geraspelte Schokolade / Schokodrops | 80-100 g |
| Backpulver | 1 Pck / 3 TL |
| Prise Salz | 1 |
Vorbereitung und Backen
- Bevor Du loslegst heizt Du den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Alternativ 175°C je nach Rezept.
- Kastenform fetten und mit Mehl ausstreuen. Nach dem einfetten und mehlen stellst Du die Backform für 10 Minuten in den Kühlschrank.
- Jetzt nimmst Du Dir eine Rührschüssel zur Hand und gibst die trockenen Zutaten hinein. Den Backkakao siebst Du am besten hinein, da er gerne Klümpchen bildet.
- Die trockenen Zutaten werden gut miteinander vermischt damit sich auch das Backpulver optimal mit dem Mehl vermischt.
- Nun gibst Du die Milch, die Eier sowie die weiche Butter in die Schüssel und vermengst alle Zutaten kurz mit dem Handrührgerät miteinander.
- Zum Schluss werden noch die Schokostückchen oder Schokochunks untergehoben. Dies kannst Du ganz einfach mit einem Teigspatel tun.
- Teig in die Kastenform füllen und glattstreichen. Auf geht´s ans Backen und ich kann Dir sagen, dass der Kastenkuchen wirklich ruckzuck im Backofen steht.
- Etwa 50 bis 60 Minuten backen. Nach 15 Minuten Backzeit schneidest Du den Kuchen in der Mitte der Länge nach ca. 1 cm tief ein. So geht er später an der gewünschten Stelle richtig schön auf und bricht Dir nicht wild.
- Die Backzeit beträgt insgesamt ca. 60 Minuten. Solltest Du einen alten Backofen haben oder Dir unsicher sein, kannst Du natürlich auch die Stäbchenprobe machen bevor Du den Kastenkuchen herausholst.
- Nach dem Herausholen lasse ich den Kuchen immer noch einen Moment stehen, damit er zur Ruhe kommen und sich festigen kann. Nach 10-15 Minuten kannst Du ihn stürzen und erkalten lassen.
Tipps für saftigen Kuchen und Glasur
Wer einen richtig saftigen Schokoladenkuchen backen möchte, sollte ein Rezept mit möglichst wenig Mehl heraussuchen. Wenn der Teig cremig ist und locker vom Löffel fällt, ist es ein gutes Zeichen dafür, dass der Schokokuchen richtig schön saftig wird. Kleiner Tipp: Eine Schokoglasur ist nicht nur lecker, sondern hält den Kuchen auch länger saftig.
Ich rühre immer einen TL Kokosöl mit in meine Kuvertüre. Das führt nämlich einerseits dazu, dass die Kuvertüre flüssiger wird und damit leichter zu verteilen ist und andererseits, dass die Kuvertüre beim Trocknen einen schönen Glanz bekommt. So gelingt eine glänzende Glasur auch ohne Temperieren.
Varianten, Dekoration und Kombinationsideen
Der Schokoladenkuchen ist ein klassischer Rührkuchen. Wir haben hier einen Kuchen der ohne flüssigen Kern daherkommt und auch sehr gut auskommt. Er gehört zu den klassischen Kastenkuchen und somit beträgt die Backzeit 1 Stunde. Ein Klassiker lässt sich vielfältig variieren: als Gugelhupf, Blechkuchen, mit Mandeln im Teig, mit gehackten Nüssen oder Schokodrops.
Was passt zu Schokokuchen-Rezepten? Schokokuchen allein ist schon ein geschmackliches Highlight. Doch in Kombination mit anderen süßen Verführungen ist er einfach unwiderstehlich. Zu Schokokuchen passt zum Beispiel ein cremiges selbstgemachtes Eis. Eine himmlisch leckere Kombination: Warmer Schokokuchen mit flüssigem Kern, der auf süßes kühles Vanilleeis trifft. Ein wahrer Genuss ist auch Schokoladenkuchen kombiniert mit einem fruchtigen Kompott. Die leichte Säure der Früchte schafft einen erfrischenden Kontrast zur Süße der Schokolade.
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Weitere Schoko-Klassiker und Ideen
- Warmer Schokokuchen mit flüssigem Kern (Schokoladenküchlein).
- Fondant au chocolat: cremiger Schokoladenkuchen, innen zart, nicht flüssig.
- Bérêt Basque und französische Schokotorten: Varianten mit Olivenöl oder Nüssen.
- Trianon/Royal: Schichten mit knackigem Dacquoise-Boden und Nougat/Cremen.
- Schoko-Muffins und Schoko-Cookies: ideal für Kindergeburtstage und zum Mitnehmen.
- Schokoladen-Mousse, Schoko-Grieß-Flammeri, Schokocreme und Schoko-Flan als Dessert-Alternativen.
Praktische Hinweise zur Aufbewahrung
Damit der Schokokuchen lange saftig und schokoladig bleibt, sollte man bei der Aufbewahrung ein paar Dinge beachten. Kuchen, die mit Sahne, Cremes und Früchten gefüllt sind, sollte man immer im Kühlschrank aufbewahren. Dort sind sie wenige Tage haltbar. Trockener Kuchen aus Rührteig dagegen hält am besten frisch, wenn er luftdicht in einer Blechdose verpackt wird. So ist er einige Tage haltbar und behält seinen schokoladigen Geschmack bei.
Was du noch über Schokolade wissen solltest
Wie Schokolade entsteht, woran man Qualitätsunterschiede erkennen kann und welche Rolle die Kakaobohne dabei spielt, zeigen wir Ihnen hier. Die Ansprüche an edle Schokolade sind hoch: sie soll zartschmelzend sein, aromatisch und von einer gewissen Süße. Das Herz der Schokolade ist der Kakao. Die Azteken nahmen ihn als bitteres Getränk zu sich, die spanischen Eroberer mischten ihn mit Honig und Zucker und ein Holländer erfand schließlich die Kakaopresse, durch die sich Kakaobutter und Kakao trennen ließen.
Für den Umgang mit Kuvertüre braucht man ein gewisses Know-how. Wie Ihre Kuchen und Pralinen mit Schoko-Überzug richtig glänzen, erfahren sie hier. Kuvertüre ist die Schokolade der Wahl, wenn es um Dekoration von Kuchen, Plätzchen und Desserts geht. Ganache ist ideal zum Bestreichen von Kuchen und Torten. Als Krönung der Chocolatierkunst sind Pralinen eine willkommene Geschenk-Idee. Edel, zart, bitter - so kennen und lieben wir die bissgroßen Schokokugeln!
Für Anfänger: einfache Rezepte und Tipps
Wer noch nicht so oft gebacken hat, kann sich meine Rührteig-Tipps für Anfänger durchlesen. Dann geht nichts mehr schief. Wer nur ab und an backt, braucht einen gelingsicheren Schokoladenkuchen ohne komplizierte Zubereitung, Dekokram und Co. Mein schneller saftiger Schokoladenkuchen basiert auf einem alten Rezept von Oma für Rührteig aus Butter, Zucker, Eiern und Mehl. Besonders fein - sprich saftig - wird er dadurch, dass neben dem Mehl noch Mandeln im Teig stecken.
Kurze Anleitung: schneller Schokokuchen (10 Minuten Vorbereitung)
- Backofen vorheizen (180°C oder 175°C je Rezept).
- Trockene Zutaten mischen, Kakao sieben.
- Eier, Milch und weiche Butter kurz verrühren, trockene Zutaten hinzufügen.
- Schokostücke unterheben, in Form füllen und backen (ca. 50-60 Minuten).
Ein einfacher Schokokuchen passt auch perfekt zu den Festtagen, zum Sonntagskaffee und natürlich auch zu Geburtstagen. Am besten schneidest Du ihn hierfür in Scheiben. Kinder und Schokolade gehören einfach zusammen. Meine Kinder lieben viele verschiedene Kuchen. Allen voran Kastenkuchen oder Gugelhupf. Da bietet sich ein Schokoladenkuchen zum Geburtstag und zum Kindergeburtstag doch an, oder?
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