Butterplätzchen mit Glasur: Das klassische Rezept, Tipps und Deko-Ideen
Butterplätzchen mit Glasur sind unverzichtbare Klassiker der Weihnachtsbäckerei und begeistern Groß und Klein mit ihrem buttrig-süßen Geschmack und dekorativem Aussehen. Sie bestehen aus wenigen, leicht verfügbaren Zutaten wie Butter, Zucker, Mehl und oft etwas Vanille oder Zitrone. Trotzdem sind Butterplätzchen sehr vielfältig, wenn es um ihr Aussehen geht, denn sie können mit Zuckerguss, Schokolade oder bunten Streuseln versehen werden. Oder man verzehrt sie einfach ohne Dekoration. Hier findest du verschiedene Zubereitungsmethoden, Tipps zum perfekten Zuckerguss und hübsche Deko-Ideen.
Zutaten für Butterplätzchen und Glasur
- 300 g Weizenmehl (Type 405)
- 200 g Butter
- 100 g Zucker
- 1 Prise Salz
- etwas Vanilleextrakt oder Vanillezucker
- 1 Ei (Gr. M)
- etwas Zitronenabrieb oder Limettenabrieb
Für die Glasur
- 120 g Puderzucker
- 1 EL Zitronensaft oder Limettensaft
- ein paar Tropfen Wasser
- Lebensmittelfarben oder -pasten nach Belieben
- Zuckerstreusel zur Dekoration
Zubereitung des Plätzchenteigs
- Butter mit Zucker, Salz, Vanilleextrakt und Ei in eine Rührschüssel geben. Das Mehl mit Limetten- oder Zitronenabrieb vermengen und dazugeben.
- Mit den Knethaken des Rührgeräts oder per Hand zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer großen Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln.
- Den Teig ca. 30-60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, damit er sich gut ausrollen lässt.
- Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
- Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3-5 mm dick ausrollen und Plätzchen ausstechen, z.B. Herzen, Blumen oder Gänse.
- Die ausgestochenen Kekse auf die Bleche legen und im Ofen ca. 10-12 Minuten goldbraun backen.
- Plätzchen auf ein Kuchengitter ziehen und auskühlen lassen.
Rezepte für die Glasur und Varianten
Der klassische Zuckerguss besteht aus 2 Zutaten: gesiebtem Puderzucker und Wasser. Je nachdem, wie viel Flüssigkeit ihr verwendet, wird das Ergebnis dünner oder fester, zäher und deckender. Die einfache Zuckerglasur für Kekse besteht nur aus Puderzucker und Flüssigkeit. Sie eignet sich gut für einen recht dünnen Überzug, der sich anschließend mit Zuckerstreuseln oder -perlen verzieren lässt.
Für den einfachen Puderzuckerguss mischst du 100 g Puderzucker mit 1-2 EL Flüssigkeit. Den Puderzucker sieben und Wasser nach und nach in nur Mini-Schlückchen zugeben und mit einem Schneebesen sehr gut unterrühren. So viel bzw. wenig Flüssigkeit verwenden, bis euch die Konsistenz gefällt.
Zum Aromatisieren eignen sich z.B. Zitronensaft, Limettensaft, Milch oder Fruchtsirup. Milch sorgt für eine intensivere weiße Farbe und macht den Guss etwas cremiger. Zitronensaft oder Limettensaft fügt Säure und Aroma hinzu. Roter Fruchtsirup bringt Aroma und Farbe ins Spiel. Liköre oder Spirituosen sind ebenfalls möglich - für erwachsene Genießer.
Royal Icing: Der festere Zuckerguss mit Eiweiß
Die Alternative ist ein Zuckerguss mit aufgeschlagenem Eiweiß, das sogenannte Royal Icing. Diese Variante ist besonders für feine Verzierungen und zum Zusammenbau von Lebkuchenhäusern bekannt. Auf Plätzchen ist dieser Zuckerguss eine gute Wahl, wenn du feine Motive dekorieren möchtest. Der Zuckerguss wird fester und lässt sich präzise mit einem kleinen Spritzbeutel auftragen.
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- Eiklar mit dem Limettensaft steif schlagen.
- Puderzucker nach und nach darüber sieben und zu einem zähen Guss schlagen.
- Den Guss in ein Spritztütchen füllen und die Plätzchen mit kleinen Tupfern verzieren.
Butterplätzchen verzieren: Tipps für ein schönes Ergebnis
Einfacher Puderzuckerguss lässt sich mit einem Teelöffel oder einem Pinsel auf die ausgekühlten Plätzchen verteilen und danach perfekt mit Zuckerstreuseln oder anderer süßer Deko verzieren. Das ist der Klassiker fürs Backen mit Kindern! Wer die Konturen zuerst aufspritzt, sorgt für besonders präzis dekorierte Plätzchen. So entsteht eine schön glatte Oberfläche, auf die anschließend sogar mit speziellen Lebensmittelfarbestiften gemalt werden kann.
- Die Plätzchen kannst du entweder tunken oder mit dem Pinsel bestreichen.
- Ganz besonders hübsch werden die Plätzchen mit bunten Zuckerstreuseln. Diese solltest du darauf streuen, solange der Guss noch feucht ist.
- Statt Zuckerstreuseln könnt ihr auch Schokostreusel, Mandelsplitter, gehackte Nüsse oder Kokosflocken verwenden.
- Schön sehen die Butterplätzchen auch aus, wenn Ihr sie mit Schokolade überzieht.
Färben lassen sich beide Zuckerguss-Arten sehr gut, wobei die Farben mit Royal Icing intensiver aussehen. Gib zunächst nur kleine Mengen Lebensmittelfarbe hinzu und taste dich langsam an den passenden Farbton an. Kleine Mengen lassen sich prima in Eierbechern oder Schnapsgläsern anrühren. Sie können den Zuckerguss auch mit Rote Bete Saft für die rote Farbe und mit Matcha-Tee für die grüne Farbe einfärben.
Ernährung und Nährwerte
| Kalorien | Eiweiß | Fett | Kohlenhydrate |
|---|---|---|---|
| 69 kcal | 1 g | 3 g | 9 g |
Die Plätzchen punkten mit Ballaststoffen aus dem Vollkornmehl. Diese tun unserem Darm gut und halten uns zudem satt.
Butterplätzchen: Ein Gebäck mit Tradition und Erinnerungen
Butterplätzchen gehören für mich unbedingt zur Weihnachtsbäckerei. Die glasierten und mit Zuckerstreusel verzierten Plätzchen sind nicht nur ein schöner Blickfang auf dem Plätzchenteller, sie schmecken auch gut. Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, sehe ich einen großen Umzugskarton voller Plätzchen vor mir. Dieser stand immer zur Weihnachtszeit bei meinen Großeltern im Keller und war gut gefüllt mit Spritzgebäck, Anisplätzchen, Vanillekipferl und Butterplätzchen. Letztere haben wir Enkelkinder immer besonders gern gegessen, denn der buttrig-süße Geschmack kombiniert mit bunten Streuseln übte eine fast magische Anziehungskraft auf uns aus.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass die einfachsten Rezepte oft die beliebtesten sind. Butterplätzchen sind das beste Beispiel dafür. Seit Jahren backen wir immer am 1. Adventswochenende mehrere Sorten. Neben Butterplätzchen dürfen Kartoffellebkuchen, Haferbecherli, Spitzbuben und Stollenschnecken nie fehlen.
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