Bushido Dubai Schokolade — Inhalt und Herkunft
Die Dubai‑Schokolade ist seit Herbst 2024 zu einem viralen Food‑Trend geworden und polarisiert Verbraucher, Prominente und Behörden gleichermaßen. In diesem Artikel lesen Sie detailliert, woher die Bezeichnung stammt, welche Zutaten typisch sind, wie sich der Hype entwickelt hat und welche Qualitäts‑ und Rechtsfragen dadurch aufkamen - ergänzt um Beispiele prominenter Marken wie die Schokolade von Bushido und Anna‑Maria Ferchichi.
Ursprung des Namens und die Erfinderin
Kurzversion: Dubai‑Schokolade heißt Dubai‑Schokolade, weil das Rezept von einer Schokoladenmanufaktur aus Dubai stammt. Obwohl das Original einen anderen Namen trägt, hat sich „Dubai‑Schokolade“ aufgrund der Herkunft als Name eingebürgert.
Als Erfinderin der „Dubai‑Schokolade“, wie wir sie heute kennen, gilt die Unternehmerin Sarah Hamouda. Mit ihrer kleinen Schokoladen‑Manufaktur „FIX Dessert Chocolatier“ entwickelte sie die Kreation aus Vollmilchschokolade und Pistaziencreme. „Can’t Get Knafeh Of It“ wurde 2021 von Sarah Hamouda, der Gründerin von Fix Dessert Chocolatier, in Dubai entwickelt. Eines dieser Produkte nannte sie „Can’t Get Knafeh Of It“. Dahinter verbirgt sich der Prototyp der Dubai‑Schokolade. Die Bezeichnung ist ein Wortspiel aus dem Englischen „Can’t get enough of it“ und „Knafeh“, einer orientalischen Süßspeise mit den Kadayif‑Teigfäden.
Typische Zutaten und Aufbau
Die originale Dubai‑Schokolade besteht aus Vollmilchschokolade, in die eine dicke Schicht Pistaziencreme gemischt mit Sesampaste und Kadayif (Engelshaar) eingelassen ist. Als Schokolade wird meist Vollmilchschokolade verwendet, alternativ Bitterschokolade. Die Füllung besteht aus geröstetem und gehacktem Kadaifi („Engelshaar“), gehackten Pistazien bzw. Nüssen. Dubai‑Schokolade ist Schokolade, die mit Pistaziencreme und Kadaifi gefüllt ist.
Die Dubai‑Schokolade besteht aus einer Kombination aus Vollmilchschokolade, Pistaziencreme und Kadayif. Die dubai Schokolade besteht aus nüsse: Pistazien, Haselnuss und/oder Sesam, je nach Kreation.
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Typische Zutatenliste (kurz)
- Vollmilch‑ oder Bitterschokolade (außen)
- Pistaziencreme, oft gemischt mit Sesampaste (Tahin)
- Kadaifi (Engelshaar) geröstet und gehackt
- gehackte Pistazien oder andere Nüsse (z. B. Haselnuss)
Warum der Hype? Verbreitung über Social Media
Die Dubai‑Schokolade erlebte 2024 und Anfang 2025 einen Hype in den sozialen Medien. Viral wurden Beiträge über das besondere Knusper‑Mundgefühl, die Kombination aus nussiger Creme und Engelshaar sowie teils sehr hochpreisige Angebote. ‚Can’t Get Knafeh of It’: Viral ‘Dubai Chocolate’ sparks global craze fueled by social media.
Mit der großen Nachfrage in Europa stiegen die Preise für einige Luxus‑Varianten: Europe goes nuts for viral Dubai chocolate. With bars priced over €100, chocolate smuggling spreads across the continent.
Prominente Produkte und Marktbeispiele
Das Original wird vom Schweizer Hersteller Max Felchlin AG produziert. Swiss chocolatier serves up Middle Eastern flavors as ‘Dubai chocolate’ craze hits Europe. Auch zahlreiche andere Hersteller in Europa und der Türkei brachten ähnliche Produkte auf den Markt.
Prominentes Beispiel: Bushido und Anna‑Maria Ferchichi brachten eine eigene Dubai‑Schokolade heraus. Der Rapper und seine Frau, die mit ihrer Familie in Dubai leben, bringen ihre eigene Dubai‑Schokolade auf den Markt. Mit einem Kumpel aus Krefeld, dem Konditor Mohamed Omairat, haben die beiden ihre eigene Schoki kreiert.
Die 80 Gramm schweren Schokotafeln werden in Kooperation mit dem deutschen Hersteller Tortenboss produziert. Die Dubai‑Schokolade von Bushido ist in den Sorten Haselnuss und Pistazie erhältlich. Eine 80‑Gramm‑Packung kostet laut «raptastisch» 8,99 Euro und war zunächst online bei Amazon erhältlich. Am Mittwoch lancierte Bushido seine Dubai‑Schokolade. Bereits am Donnerstagmorgen war die erste Charge von 10'000 Tafeln ausverkauft.
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Marketing, Verpackung und Preise
Besonders auffällig: Die Verpackung der Bushido‑Tafel zeigt neben dem Ehepaar auch die sieben gemeinsamen Kinder im Comic‑Stil. Für 8,99 Euro soll Bushidos Dubai‑Schoki dann ab 16. Dezember bei Amazon erhältlich sein. Ab 16. Dezember soll die Dubai‑Schoki von Bushido und seiner Frau Anna‑Maria zum Preis von 8,99 Euro zunächst online bei Amazon erhältlich sein. Später soll der Einzelhandel in Deutschland hinzukommen. Es gibt erst mal zwei Geschmacksrichtungen: Pistazie und Haselnuss.
Qualität, Prüfungen und Kritik
Im Dezember 2024 führte die Lebensmittelüberwachung in Baden‑Württemberg eine Untersuchung von acht Proben „Dubai‑Schokolade“ durch: Fünf Proben waren unterschiedliche Chargen eines Herstellers aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), drei stammten von verschiedenen Produzenten aus der Türkei. Dabei wurde der Einsatz von Palmöl anstelle von Kakaobutter in den VAE‑Proben beanstandet, was eine Verbrauchertäuschung darstellt, da das Produkt nicht den rechtlichen Anforderungen für Schokolade entspricht. Zudem enthielten die VAE‑Proben herstellungsbedingte Verunreinigungen, was ihre Eignung für den menschlichen Verzehr in Frage stellt.
In den Proben aus der Türkei wurde nicht deklarierter Sesam nachgewiesen, was für Personen mit Sesamallergie ein Gesundheitsrisiko darstellt. Fast alle untersuchten Proben enthielten zudem künstliche Farbstoffe, die einen höheren Anteil an hochwertigen Zutaten vortäuschten. Stichproben von Dubai‑Schokoladen enthüllen erhebliche Mängel. Lebensmittelaufsicht warnt vor importierter Dubai‑Schokolade.
Marken‑ und Rechtsfragen
Laut dem Deutschen Patent‑ und Markenamt gab es in Deutschland zum Stand 4. Dezember 2024 insgesamt 19 aktive Markenanmeldungen, die den Begriff „Dubai“ im Zusammenhang mit Süßwaren umfassen. In Europa wurden mehr als 30 ähnliche Markenanmeldungen für Schokolade registriert. Im Dezember 2024 mahnte ein Importeur andere Hersteller ab, da deren Dubai‑Schokolade nicht in Dubai produziert wird. Trotz der Abmahnungen vertreiben zahlreiche Hersteller weiter unter der Bezeichnung Dubai‑Schokolade.
Der Bundesverband der deutschen Süßwarenindustrie ist der Meinung, dass als „Dubai‑Schokolade“ bezeichnete Schokoladenerzeugnisse auf der ganzen Welt hergestellt werden dürfen. „Dubai‑Schokolade“ ist eine Gattungsbezeichnung und darf auf der ganzen Welt hergestellt werden. Markenrecht: Muss ‚Dubai‑Schokolade‘ aus Dubai sein? Diverse Gerichtsentscheidungen und Diskussionen rund um Herkunftsangabe und Verbraucherinformation blieben Bestandteil des Diskurses.
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Verbraucherreaktionen und Bewertungen
Auf sozialen Plattformen wie Reddit stösst das Produkt auf gemischte Reaktionen. Auf Amazon wurde das Produkt von 56 Prozent der Kunden mit fünf Sternen und als "lecker" bewertet. Einige Nutzer kritisieren etwa, dass auf der Verpackung auch die Gesichter von Bushidos sieben Kindern zu sehen sind. Andere bewerten Geschmack, Knusprigkeit und das Preis‑Leistungs‑Verhältnis positiv.
Wer produziert welche Versionen?
Die originale Dubai‑Schokolade wurde in Dubai entwickelt, produziert wird das Original teilweise in der Schweiz durch Max Felchlin AG. Die Schokolade des Originals wird vom Schweizer Hersteller Max Felchlin AG produziert. Viele Nachahmer und lokale Hersteller in Deutschland, der Türkei und den VAE produzieren Varianten - mit teils deutlichen Unterschieden in Rezeptur und Qualität.
| Aspekt | Original / FIX | Prominente Varianten |
|---|---|---|
| Entwickelt von | Sarah Hamouda (FIX Dessert Chocolatier) | Bushido & Anna‑Maria Ferchichi (mit Tortenboss Mohamed Omairat) |
| Typische Füllung | Pistaziencreme + Tahin + Kadaifi | Pistazie oder Haselnuss; Varianten mit Kadaifi |
| Produktion | Originale in Zusammenarbeit z. B. mit Max Felchlin AG | Made in Germany (Kooperationen mit deutschen Konditoren / Herstellern) |
| Preisbeispiele | Luxusvarianten teils > €100 | Bushido: €8,99 (80 g) - andere Premiumangebote teurer |
Tipps für Käufer
- Achten Sie auf die Zutatenliste: Wird Kakaobutter verwendet oder Palmöl? Produkte mit Palmöl können nicht als Schokolade im rechtlichen Sinne gelten.
- Bei Allergien: Sesam und Nüsse sind häufig nicht einheitlich deklariert; prüfen Sie die Kennzeichnung sorgfältig.
- Preis vs. Qualität: Sehr teure Tafeln versprechen oft Luxus, aber Tests ergaben nicht selten künstliche Farbstoffe oder Produktionsmängel.
Der Hype um die Dubai‑Schokolade hält an - von der ursprünglichen Spezialität einer Dubai‑Manufaktur über virale Social‑Media‑Effekte bis hin zu prominenten Eigenproduktionen wie jener von Bushido zeigt die Geschichte, wie ein regionales Produkt global Aufmerksamkeit gewinnen und gleichzeitig Fragen zu Herkunft, Qualität und Kennzeichnung aufwerfen kann.
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