Buchweizen Schoko Cookies Rezept
Die weltbesten glutenfreien Schokoladen Cookies, warum ich mich das sagen traue? Weil ich persönlich finde, dass sie diesen Titel absolut verdient haben.
Ich bin ein großer Fan von hausgemachten Keksen, weil sie so unglaublich gut schmecken und man genau weiß, was drin ist. Besonders konventionelle Kekse aus dem Supermarkt haben oft eine lange Liste mit Inhaltsstoffe und man weiß gar nicht, ob man alles versteht was da drauf steht. Zuhause kann ich meine Zutaten selber bestimmen und mich für eine gute Qualität entscheiden. Die Kekse eignen sich auch besonders gut zum Verschenken, denn hausgemacht kommt immer besonders gut an.
Warum Buchweizen und glutenfrei?
Aber auch das Buchweizenmehl steht den Keksen gut zu Gesicht, da es eine schöne Nussigkeit mitbringt. Für ursprünglich französische Kekse sind diese hier geradezu gesund. In den Cookies kommt der Buchweizen gleich zweimal vor: einmal in Form von Mehl und dann noch als Kasha, das ist gerösteter Buchweizen. Der ist knusprig und gibt den Keksen einen schönen Biss. Buchweizen Schokoladen Cookies
Eigenschaften dieses Rezepts
Los geht’s mit diesen unglaublich leckeren veganen und glutenfreien Cookies. Schnell gemacht, knusprig und schokoladig zugleich. Ab jetzt heißt es keine Zeit mehr verschwenden und ab geht’s in die Küche, denn diese Kekse sind unwiderstehlich. Die Kekse sind super mürbe. Direkt nach dem Backen fielen sie quasi schon beim Anfassen auseinander, geschweige denn beim Hineinbeißen. Wenn sie eine Weile ruhen, lassen sie sich aber gut essen.
Zutaten (für ca. 12 Cookies)
- 90 g Buchweizenmehl
- 90 g Hafermehl
- 40 g Mandelmehl
- 110 g Rohrohrzucker
- 50 g Kokosblütenzucker (oder Rohrzucker)
- 2 TL Backpulver
- ½ TL Bourbon Vanille
- ¼ TL Meersalz
- 120 g vegane Margarine (oder Kokosnussöl)
- 40 g Apfelmark / Apfelmus
- 90 g vegane dunkle Schokoladendrops
Alternative Zutaten und Varianten
Es gibt bereits ein Rezept mit den besten veganen Schokoladenkeksen auf der Seite und das war sogar mein allererstes Rezept. Genau deshalb habe ich mir gedacht, dass wir eine glutenfreie Version daraus machen. Ich habe noch eins draufgesetzt und mit Dattelzucker gesüßt bzw. damit gesüßte Schokolade verwendet, die ich neulich beim Onlineshopping entdeckt hatte.
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Wer es mag, sollte es aber ruhig probieren, denn es macht die Kekse sehr spannend. Bei letzteren sollte man allerdings seine Familie genau einschätzen: bei uns mag nur ich solche Süß-Salzig-Kombinationen, darum kam das Salz auch nicht bei allen Keksen zum Einsatz. Seit einer Weile bin ich großer Miso-Fan und in meiner Stadt gibt es ein paar Cafés, die sogar Cookies mit Miso anbieten. Deshalb gebe ich auch gerne mal ein bisschen Misopaste in Gebäck und bei diesen Keksen fand ich es doppelt passend - nicht nur in Kombi mit der Schokolade, sondern in der Bretagne wird oft Salzbutter für Backwaren verwendet.
Vorbereitung und Zubereitung
- Ofen auf 175 °C Umluft (195 °C Ober-Unterhitze) vorheizen, Backblech mit Backpapier oder einer Dauerbackmatte auslegen.
- Buchweizenmehl, Hafermehl, Mandelmehl, Rohrohrzucker, Kokosblütenzucker, Backpulver, Bourbon Vanille, Prise Salz, Margarine und Apfelmark in einen Food Processor geben und so lange kneten oder mixen, bis ein gleichmäßiger und glatter Teig entstanden ist.
- Ganz zum Schluss vorsichtig die dunklen, veganen Schokoladendrops unterheben. Alternativ mit den Händen arbeiten.
- Den Teig in 12 Teile (oder mehr nach Belieben für kleinere Kekse) aufteilen und mit den Händen zu Kugeln formen.
- Ich trenne 12 gleiche Portionen ab, die ungefähr 40 Gramm wiegen und rolle sie zu Bällen. Dann lege ich sie auf ein Backblech, das mit einer Dauerbackmatte oder Backpapier ausgelegt ist. Einmal mit flachen Hand plattdrücken, zu Keksen formen und ab in den Ofen.
- Immer genug Abstand zwischen den Keksen lassen, denn sie werden größer, wenn sie aufgehen.
- In den Ofen schieben und 12 Minuten backen. Bei dieser Backzeit werden sie schön soft. Falls sie trockner werden sollen, Backzeit auf 15 Minuten erhöhen.
- Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen. Genießen!
Aufbewahrung und Serviervorschläge
Reste luftdicht verschlossen bis zu 4 Tage aufbewahren. Perfekt dazu passt ein Glas kalte Hafermilch, eine Golden Latte oder eine heiße Schokolade. Ich habe sie auch schon auf einer Hochzeitsparty angeboten und sie waren weg wie nichts.
Varianten aus dem Material
Buchweizen Schokoladen Cookies (andere Variante): 80 g brauner Zucker (hier: Kokosblütenzucker), 50 g Zucker, 1 Ei, ½ TL Vanilleextrakt, 110 g Butter, 110 g Buchweizenmehl, 50 g Mehl Typ 405, ¼ TL Backsoda, ¼ TL Backpulver, 1 Prise Salz, 50 g Schokolade grob gehackt, 50 g Pecannüsse geröstet und grob gehackt, 1 EL Kakaonibs. In einer Rührschüssel die beiden Zuckerarten miteinander vermischen und die geschmolzene Butter hinzugeben, schaumig rühren. Anschliessend das Ei und den Vanilleextrakt hinzugeben und kurz vermengen. Die beiden Mehlsorten mit dem Salz, Backpulver sowie Backsoda vermischen und gesiebt zur Buttermasse geben und unterrühren. Zum Schluss die gehackte Schokolade, Pecannüsse sowie Kakaonibs hinzugegeben und schnell zu einem Teig verkneten. Abgedeckt für 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Backofen auf 170°C Ober-Unterhitze vorheizen. Mit einem Teelöffelmass oder einem kleinen Eisportionerer Kugeln aus dem Teig stechen. Mit deutlichem Abstand auf das Backblech setzten und für rund 10 Minuten backen. Auskühlen lassen und luftdicht aufbewahren.
Weitere Hinweise aus Rezepten
- Die Süße ist selbst in meiner etwas modifizierten Variante cookie-typisch kräftig. Denn Cookies brauchen einen gewissen Zuckeranteil, damit sie beim Backen gut in die Breite laufen.
- Je nach Back-Länge haben die Kekse einen knusprigen Rand und eine noch etwas weiche Mitte oder sind ganz knusprig.
- Die Butter bei geringster Hitze langsam schmelzen. Sie soll dabei nicht bräunen. Nun die Butter mit Zucker und Malz verrühren.
- Mehl, Buchweizenmehl, Backpulver, Natron und Salz hinzufügen und kurz unterrühren.
- Den Teig in Portionen von ca. 40 g teilen und zu Kugeln formen.
Tipps und Inspiration
Die Chocolate Chunk Cookies von Bon Appetit standen schon seit einiger Zeit auf meiner Back-Liste. Sie sind spannend, weil sie mit einem Teil Buchweizenmehl gebacken werden und nach dem Backen mit einer Prise Salz verfeinert werden. Bei nächstem Mal würde ich sie aber kleiner machen, ich hatte das Gefühl, dass so ein Cookie eine komplett Mahlzeit ist.
Diese Woche gibt es bretonisch inspirierte Naschware. Das Rezept stammt aus dem Buch „Zu Gast in der Bretagne“. Mit der Bretagne verbinde ich schöne Erinnerungen aus meiner Jugend. Nicht nur die regionalen Spezialitäten sind fantastisch, sondern auch die Küche von Marions Oma war es. Das Lokal Hello Rivages in Plouharnel bietet eine wöchentlich wechselnde Karte mit saisonalen Gerichten an - und lebt außerdem seine Leidenschaft für Kuchen und Kekse aus.
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Kurze Rezepttabelle (Kernangaben)
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Buchweizenmehl | 90 g |
| Hafermehl | 90 g |
| Mandelmehl | 40 g |
| Rohrohrzucker | 110 g |
| Kokosblütenzucker | 50 g |
| Vegane Margarine | 120 g |
| Apfelmark | 40 g |
| Vegane Schokoladendrops | 90 g |
| Backpulver | 2 TL |
Ich wünsche Dir viel Spaß beim Nachbacken und natürlich über eine Bewertung ganz unten auf dieser Seite.
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