Bouillon ohne Zucker — Inhaltsstoffe und Herstellung
Kann eine Bio-Gemüse-Bouillon ohne Zuckerzusatz wirklich so lecker schmecken? Wir sagen ja! Lass dich von unserer neuen Bio Gemüse Bouillon überzeugen. Dank einer einzigartigen Mischung aus sorgfältig ausgewählten Gewürzen, Kräutern und Gemüse erlebst du ein natürliches Geschmackserlebnis, bei dem wir ganz auf die Zugabe von Zucker verzichten können.
Was bedeutet „zuckerfrei“ auf dem Etikett?
Auf dem Etikett einer Gemüsebouillon ist neben „salzfrei“ auch der Hinweis "zuckerfrei" vermerkt. Bei meiner Suche nach einer zucker- und Geschmacksverstärkerfreien Gemüsebrühe ist mir neulich eine Gemüsebouillon in die Hand gefallen. Auf dem Etikett wird vermerkt: "Unser Versprechen:... Zuckerfrei".
Die Nährwertkennzeichnung bezieht sich bei Brühen meist auf 100 Milliliter, also auf das mit Wasser zubereitete Pulver. Daher ist der Gehalt an Kalorien und Nährstoffen meist niedrig. Nur die im Maltodextrin enthaltenen Einfach- und Zweifachzucker werden in der Nährwerttabelle als „Zucker“ gezählt. Wenn der Anbieter ein zuckerarmes Maltodextrin verwendet, ist es möglich, ein laut Health-Claims-Verordnung „zuckerfreies“ Produkt auf Basis von Maltodextrin herzustellen.
Maltodextrin: ein Beispiel für Etikettenirreführung
In der Zutatenliste steht an erster Stelle aber Maltodextrin, das zu den Zuckern zählt und dessen Verstoffwechslung insulinpflichtig ist. Maltodextrin ist ein Gemisch aus wasserlöslichen Kohlenhydraten. Es besteht aus längeren Zuckerketten sowie - je nach Maltodextrinart - aus einem geringen bis mittleren Anteil an Einfach- und Zweifachzuckern. Der Zuckeranteil von handelsüblichen Maltodextrinen liegt zwischen 3 und 20 Gramm pro 100 Gramm.
Bei der Analyse von Verpackungsangaben ist Vorsicht geboten: Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikete des Produktes.
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Typische Inhaltsstoffe von Bouillon
Die Hauptbestandteile einer Bouillon sind Würze, Gemüse, Gemüse-Extrakte, Gewürze und Salz. Zur Herstellung der Bouillon werden verschiedene frische Zutaten wie Gemüse, Knochen, Fleisch, Geflügel oder Fisch, Kräuter und Gewürze in Wasser schonend und über längere Zeit gesiedet. Dabei gehen die vielen Aromen ins Wasser über. Schliesslich kommt noch etwas Salz hinzu.
Bei fertigen Instant-Bouillons finden sich häufig weitere Zutaten wie Hefeextrakt, Maltodextrin, Aromen, Palmöl oder Zusatzstoffe. Hefeextrakt ist ein beliebter Ersatz für den umstrittenen Geschmacksverstärker Glutamat (E 620). Glutamat steht im Verdacht, dick zu machen, Kopfschmerz und Migräne auszulösen und gilt auch als Risikofaktor fürs Gehirn, für Alzheimer und Parkinson.
Grundsätzlich können Inhaltsstoffe nie als schlecht bezeichnet werden, da sie immer vom Schweizer Lebensmittelgesetz zugelassen sein müssen. Zugesetztes Natriumglutamat und Zusatzstoffe (E-Nummern) sollten jedoch nicht auf der Zutatenliste stehen. Zucker, Palmöl, Geschmacksverstärker, Zusatzstoffe und Hefe sind Zutaten, welche eine Bouillon ihres natürlichen Geschmackes berauben.
Bio- und Clean-Label-Varianten
Die Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs sind aus kontrolliert biologischem (oder „ökologischem“) Anbau - für eine natürliche Bouillon, die du lieben wirst! Das Bio-Siegel kennzeichnet Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA). Es gelten dieselben Kriterien, wie für das EU-Bio-Logo. Der Aufdruck des Bio-Siegels ist freiwillig. Es kann zusätzlich zum EU-Bio-Siegel verwendet werden.
Bei Produkten wie Nullkommanull oder Oswald findet man Bouillons, die ohne Zusatzstoffe auskommen und oft einen hohen Gemüseanteil haben. Im Bio-Bouillon von Nullkommanull findet man einen Gemüseanteil von über 70 Prozent. In der Gemüsebouillon «Pur Bio Naturschätze» von Oswald findet man nur Gemüse, Kräuter, Gewürze, Rapsöl und Salz in der Zutatenliste.
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Herstellung: Fertigbouillon vs. selbstgemachte Bouillon
Zugegeben, es geht nichts über eine frisch zubereitete Bouillon. Bouillon aus frischem Gemüse ist nicht nur feiner als Fertigbouillon, sondern auch gesünder und günstiger. Denn für dieses einfache Rezept brauchst du lediglich Gemüsereste, Kräuter und Salz. Auch Bouillon selber herstellen wäre noch besser! Wir zeigen, wie du in unter 10 Minuten Bouillon selber machst.
Ein schnelles Rezept für selbstgemachte Bouillon
- Zutaten: 500 g frisches Gemüse deiner Wahl, 2 Knoblauchzehen, 150 g frische oder gefrorene Kräuter, 84 g Salz. Die Menge kannst du variieren. Wichtig ist ein Verhältnis zwischen Salz und Gemüse von 1/6.
- Tipp: Du kannst natürlich jedes Gemüse verwenden, das du gerne magst. Besonders fein in selbstgemachter Bouillon schmecken etwa Sellerie, Rüebli, Lauch, Kabis sowie Gemüsereste wie Karottengrün.
- Zubereitung: 1. Schneide das Gemüse in grobe Stückchen und gib alles zusammen in einen Mixer. 2. Mixe das Gemüse nur so lange, bis es kleingehackt ist und eine grobe Paste entsteht. 3. Nun gibst du das Salz und die Kräuter hinzu und hebst die Zutaten mit einem grossen Löffel unter. 4. Fülle die fertige Bouillon nun in ein grosses, sterilisiertes Glas.
- Anwendung: Gib einfach je nach Portion einen TL bis einen EL der Bouillon ins Essen und schon ist es bestens gewürzt.
Wie lange hält selbstgemachte Bouillon? Bewahre deine frische Bouillon im Kühlschrank auf. Eingemachte Bouillons kann man gut ein Jahr lang aufbewahren. Nach diesem Datum kann das Aroma schwächer werden und sich die Konsistenz etwas verändern.
Verbrauchertipps: Worauf achten beim Kauf?
- Lesen Sie die Zutatenliste genau: Steht Maltodextrin oder andere Zuckerquellen an erster Stelle, ist Vorsicht geboten.
- Achten Sie auf Hinweise zu Zusatzstoffen, Geschmacksverstärkern (Glutamat, Hefeextrakt) und Palmöl.
- Beachten Sie, dass die Nährwertangaben sich oft auf die zubereitete Bouillon (z. B. 100 ml) beziehen und daher sehr niedrige Werte zeigen können.
- Suchen Sie nach Produkten mit hohem Gemüseanteil und klarer Zutatenliste (z. B. nur Gemüse, Kräuter, Öl, Salz).
- Bei Unverträglichkeiten: Herstellerhinweise wie "Dieses Produkt kann Spuren von Gluten, Milch, Eiern enthalten" sind relevant; nur die Angaben auf dem Etikett sind verbindlich.
Wozu eignet sich Bouillon und welche Sorten gibt es?
Bouillons bilden die Basis für viele Speisen. Für was ist Bouillon gut? Bei den Einlagen können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Mit ein paar wenigen Zutaten ergänzt, verwandeln Sie eine Bouillon in eine kleine Mahlzeit. Bouillons eignen sich zum Würzen von Suppen, Saucen, Eintöpfen, Risotto, zum Kochen von Pasta, Reis, Polenta oder als Trinkbouillon.
Welche Bouillon für welches Gericht? Grundsätzlich kann eine Fleischbouillon zum Würzen und Verfeinern von Fleischgerichten verwendet werden, eine Hühnerbouillon für Geflügelgerichte und Gemüsebouillon für Speisen und Suppen mit Gemüse. Rindsbouillon empfiehlt sich eher für dunkle Gerichte wie Gulasch oder Geschnetzeltes; Hühnerbouillon für hellere Gerichte wie Risotto.
Gesundheitliche Aspekte
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, nicht mehr als 25 bis 50 Gramm freien Zucker pro Tag zu sich zu nehmen. Unter freiem Zucker versteht man isolierten Haushaltszucker, Fruchtzucker oder Traubenzucker aber auch Zucker aus süßenden Lebensmitteln wie Honig oder Agavendicksaft.
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Dass Bouillon auch als Erkältungsmittel hochgehalten wird, liegt ganz einfach daran, dass er dem Körper das zurückgibt, was er herausgeschwitzt hat: Das ist vor allem Salz. Auch bei einem Magen-Darm-Infekt kann Bouillon helfen, da sie dem Körper nicht nur das ausgeschiedene Salz zurückgibt, sondern zudem leicht und bekömmlich ist und dadurch die Verdauung und damit der Magen entlastet.
Zu einem Elektrolytenmangel kann es auch nach einem erhöhten Alkoholkonsum kommen, was sich mit Kopfschmerzen bemerkbar macht. Selbst hier kann eine warme Bouillon helfen. Neben Salz enthält das bewährte Katerfrühstück noch andere Elektrolyte wie Kalium-, Kalzium- und Magnesium-Ionen, die Abhilfe leisten.
Qualitätsmerkmale guter Bouillon
- Hoher Gemüseanteil und transparente Zutatenliste.
- Verzicht auf unnötige Zusatzstoffe: keine Geschmacksverstärker, kein Palmöl, kein zugesetzter Kristallzucker.
- Bio-Zertifizierung kann ein Indikator für kontrollierte Rohstoffe sein.
- Herstellerangaben zur Herkunft der Rohstoffe und Produktionsbedingungen.
Bei den Zutaten haben viele Hersteller hohe Ansprüche. Nur ausgesuchte Rohstoffe von hochwertiger Qualität garantieren feinsten Geschmack. Dabei ist weniger mehr: Wir reduzieren Salz- und Zuckergehalt so gut es geht und verzichten wo möglich auf Konservierungsmittel und Zusätze.
Praktische Tabelle: Vergleich ausgewählter Bouillon-Eigenschaften
| Eigenschaft | Fertige Instant-Bouillon (konventionell) | Bio / Clean-Label Bouillon | Selbstgemachte Bouillon |
|---|---|---|---|
| Hauptzutaten | Gemüse- und Fleisch-Extrakte, Maltodextrin, Hefeextrakt, Salz, Aromen | Gemüse, Kräuter, Öl, Salz (ohne Zusatzstoffe) | Frisches Gemüse, Kräuter, Salz |
| Zuckerzufuhr | Kann Maltodextrin enthalten (3-20 g/100 g möglich) | Meist kein zugesetzter Zucker | Kein zugesetzter Zucker |
| Geschmacksverstärker | Hefeextrakt oder Glutamat möglich | Meist ohne | Nicht vorhanden |
| Verfügbarkeit | Sehr hoch, lange Haltbarkeit | Gute Verfügbarkeit, teurer | Frisch, kurz haltbar, flexibel |
Fazit für Verbraucher
Achtet man beim Kauf von fertigen Produkten auf die Angaben, können auch diese zum Genuss werden. Für manche (Hobby-)Köchinnen und -Köche ist die Zubereitung der eigenen Bouillon von grundlegender Bedeutung: Der Geschmack zahlt sich aus, Rüstabfall wird vermieden, und eine Prise Nostalgie ist auch immer dabei.
Wenn du eine wirklich zuckerfreie Bouillon willst, prüfe die Zutatenliste und meide Produkte, die Maltodextrin oder andere Kohlenhydratquellen an erster Stelle führen. Eine Alternative ist der Einkauf von Bio- oder Clean-Label-Bouillons mit klarer Zutatenliste oder das Selbermachen aus frischem Gemüse.
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