Rezept: Birnen-Spekulatius-Marmelade
Birnen und Spekulatius passen nicht nur wegen der Jahreszeit wie die Faust aufs Auge, sondern sind auch geschmacklich ein super Team. Kaum hat man sich gefreut, dass endlich Sommer ist, schon ist der September angebrochen und der Herbst steht quasi vor der Haustüre. Wer nun den ganzen Beeren und Sommerfrüchten nachtrauert braucht sich keine Sorgen machen, denn auch diese Jahreszeit hat einige tolle Obst- und Gemüsesorten zu bieten.
Warum dieses Rezept lohnt
Gerade weil es keine 0815 Marmelade ist, eignet sich diese meiner Meinung nach auch zum Verschenken. Egal ob als Mitbringsel zu einem Brunch oder zu Weihnachten als selbstgemachtes Geschenk aus der Küche, damit werdet ihr den Beschenkten gewiss überraschen und neugierig machen. Beim Marmelade kochen kommt es besonders auf sauberes Arbeiten und Hygiene an. Wie du Gläser richtig sterilisierst und ob man die Gläser nach dem Kochen nach wie vor auf den Kopf stellt, erfährst du in unseren Ratgebern.
Zutaten (für ca. 5-6 Gläser à 250-300 ml)
- 1 kg Birnen, geschält, entkernt und fein gewürfelt
- 500 g Gelierzucker 2:1 (oder nach Packungsanweisung)
- 125 g Spekulatiuskekse, zermalmt zu Puder
- Vanillezucker oder das Mark einer Vanilleschote
- Zitronensaft (ca. 100 ml frisch gepresst oder nach Geschmack)
- 1 Schuss Amaretto (optional, alternativ Birnensaft für Kinder)
- Lebkuchengewürz oder Spekulatiusgewürz (z. B. 2 TL)
- eine Prise Salz
- evtl. Rum oder andere Aromen nach Wunsch
Vorbereitung
Wasche die Birnen, viertle sie und befreie sie vom Kerngehäuse. Schneide sie in kleine Stücke. Die geschälten und entkernten Birnen in kleine Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Fangen wir an mit den Birnen, der fruchtigen Komponente dieser Marmelade.
Reif, saftig und voller natürlicher Süße sind sie der perfekte Gegenpart zu den anderen Zutaten. Und Hand aufs Herz: Birnen sind doch die unterschätzten Cousinen der Äpfel, oder? Dabei bringen sie so viel Eleganz und eine angenehm milde Fruchtigkeit in deine Marmelade.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Gib die kleingewürfelten Birnen mit dem Vanillezucker, dem Zitronensaft und etwas Wasser in einen hohen Topf mit Deckel und lass sie etwa 10-15 Minuten bei geschlossenem Deckel weich köcheln. Nimm am besten einen hohen Topf, damit die Marmelade später nicht so schnell überkocht.
- Falls du eine feinere Konsistenz möchtest, die Masse in einem großen Topf je nach Geschmack mit einem Stabmixer grob oder fein pürieren.
- Zupfe die Marzipanrohmasse in kleine Stücke (falls du Marzipan verwenden willst) und gib sie zu den Birnen, damit sie bei geringer Wärme schmelzen. Alternativ rührst du nun das Spekulatiuspulver unter die warme Birnenmasse.
- Gib den Amaretto (oder Birnensaft) zu den Birnen und würze alles mit Zimt, Lebkuchengewürz oder Spekulatiusgewürz, einer Prise Salz und Vanillezucker.
- Rühre den Gelierzucker gründlich unter und bring alles unter Rühren zum Sprudeln. Lass die Mischung etwa 3-5 Minuten sprudelnd kochen (je nach Packungsanweisung des Gelierzuckers ca. 3-5 Minuten).
- Mach eine Gelierprobe: Stelle einen Teller in den Kühlschrank und gib nach der Kochzeit einen kleinen Klecks Marmelade darauf. Geliert dieser nach kurzer Zeit, ist die Marmelade fertig.
- Fülle die Marmelade in vorbereitete, sterile Gläser und verschließe sie fest. Stelle die Gläser für etwa 10 Minuten auf den Kopf, dann umdrehen und auskühlen lassen.
Varianten und Tipps
- Statt Amaretto kannst du den süßen Aufstrich auch mit Birnensaft verfeinern, gerade, wenn Kinder mitessen.
- Die Vanilleschote nicht wegschmeißen, sondern mit etwas Zucker mischen und aufbewahren.
- 125 g der Spekulatiuskekse zermalmt ihr bis ihr nur noch Spekulatiuspuder habt. Diesen Krümelanteil kannst du direkt in die noch warme Marmelade rühren oder erst beim Einfüllen eine Schicht Spekulatius einstreuen, um Textur zu bewahren.
- Wenn du Marzipan verwendest: Zupfe die Marzipanrohmasse in kleine Stücke, gib sie zu den Birnen und lass sie bei geringer Wärme schmelzen - das sorgt für ein sanftes Mandelaroma.
- Gelierprobe: Falls du sicher sein willst, dass die 4 Minuten wirklich ausgereicht haben, kannst du eine Gelierprobe machen. Hierfür einen Teller vorher in den Kühlschrank oder ins Gefrierfach stellen und eine kleine Menge Marmelade nach der Kochzeit darauf geben.
- Sauberkeit: Beim Marmelade kochen kommt es besonders auf sauberes Arbeiten und Hygiene an. Wie du Gläser richtig sterilisierst und ob man die Gläser nach dem Kochen nach wie vor auf den Kopf stellt, erfährst du in unseren Ratgebern.
Serviervorschläge
Schichtet als letzten Schritt erst die Birnen in ein Glas und dann die Creme darüber. Das macht ihr einfach so lange bis das Glas gefüllt ist. Die Marmelade passt hervorragend zu frischem Brot, Croissants, als Begleiter zu Käse (z. B. Gorgonzola oder Ziegenkäse) oder als Füllung für Kuchen und Plätzchen. Gerade in der Weihnachtszeit ist die Kombination aus Birne, Marzipan und Spekulatius ein echtes Highlight.
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Haltbarkeit und Einmachen
Fülle die Marmelade in vorbereitete Einmachgläser abfüllen, fest verschließen und diese 10 Minuten auf den Kopf stellen. Anschließend umdrehen und auskühlen lassen. Unsere Tipps zu Sterilisieren und Aufbewahrung helfen dir, lange Freude an deinem selbstgemachten Aufstrich zu haben.
Weitere Rezeptideen mit Birnen
- Birnen-Marzipan-Marmelade mit Amaretto
- Birnenkonfitüre "Winterzauber"
- Risotto mit Birne und Gorgonzola (empfohlen als herzhafte Variante)
- Salat mit Birne, Gorgonzola und Walnüssen
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Birnen (geschält, gewürfelt) | 1 kg |
| Gelierzucker 2:1 | 500 g |
| Spekulatiuskekse, zermalmt | 125 g |
| Vanille / Vanillezucker | nach Geschmack |
| Zitronensaft | ca. 100 ml |
| Amaretto (optional) | 1 Schuss |
| Lebkuchengewürz / Zimt | 2 TL |
Also, worauf wartest du? Schnapp dir Birnen, Marzipan und die Flasche Amaretto, die noch von der letzten Backaktion übrig ist und zauber dir eine köstliche Marmelade! Bei Leckerschmecker findest du eine Menge Marmeladen-Rezepte, egal, für welche Jahreszeit. Wir lieben es einfach, die Früchte der verschiedenen Saisons haltbar zu machen, um sie das ganze Jahr über zu genießen.
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