Bio Sirup ohne Zucker: Informationen, Eigenschaften und Herstellung
Sirup ohne Zucker kannst du mit unserem Rezept ganz einfach selber machen. Sirup ohne Zucker ist einfach herzustellen und gleichzeitig wesentlich kalorienärmer.
Sirup ist eine süße Flüssigkeit, bei der ein fertiges Süßungsmittel langzeitstabil verdünnt wird oder für das beispielsweise Obst solange eingekocht wird, bis es ein dickflüssiges Konzentrat wird. Sirup wird als Grundstoff für süße Getränke wie Limonaden oder Liköre verwendet, aber beispielsweise auch in der Konditorei oder für Arzneimittel wie Hustensäfte.
Grundprinzip und Basis-Rezepte
Das Grundprinzip von Sirup ist ganz einfach: Du kochst Wasser mit Zucker auf und übergießt oder kochst in dieser Flüssigkeit Obst, Blüten, Gemüse oder Kräuter. Ein einfacher Zuckersirup besteht aus 500 Gramm Wasser und 500 Gramm Zucker, die zusammen aufgekocht werden. Nach dem Aufkochen darf man nicht mehr umrühren, sonst bilden sich Kristalle. Für zäheren Sirup halbierst du einfach die Wassermenge, dann steigt allerdings die Gefahr der Kristallbildung. Wenn du nur 100 Gramm Wasser verwendest, wird der Sirup nach dem Erkalten fest wie ein Bonbon.
Wenn du auf herkömmlichen Zucker verzichten möchtest, kannst du einen zuckerfreien Sirup mit Zuckeralternativen wie Erythrit oder Xylit herstellen. In Sirup-Rezepten kannst du den Zucker leicht ersetzen. In Sirup-Rezepten kannst du den Zucker leicht ersetzen. Sirup mit Süßungsmitteln: Einen zuckerfreien Sirup kennen wir fast alle, und zwar flüssigen Süßstoff in kleinen Fläschchen. Die Süße kommt meist aus einem Gemisch aus Süßungsmitteln wie Natriumcyclamat, Acesulfam K, Aspartam oder Steviolglycosiden.
Bio Sirup ohne zugesetzten Zucker
Auf Flaschen von Sirup kann man manchmal Bezeichnungen wie "Sirup ohne Zucker", "0% Zucker", "zuckerfreier Sirup" oder "zuckerreduzierter Sirup" lesen. Diese Beschreibungen beziehen sich immer auf den nicht zugefügten Zucker im Sirup. Da Fruchtsirup aus Fruchtsaftkonzentrat hergestellt wird, welches bereits natürlichen Zucker enthält, kann man Sirup als "ohne zugesetzten Zucker" bezeichnen. Alle Bio Sirupe erhalten ihre Süße ausschließlich durch die verarbeiteten Früchte sowie Apfelsaft- und Traubensaftkonzentrat oder Agavendicksft gesüßt und enthalten somit keinen künstlichen Zucker bzw. Zuckerzusätze.
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Unsere Bio Sirupe schmecken nicht nur herrlich fruchtig, sondern sind auch wahre Vitaminbomben. Nur frische & reife Früchte finden den Weg in unsere Glasflaschen. Für unsere Bio Fruchtsirupe werden feinste Zutaten in Bio-Qualität verwendet, die in Österreich unter Einhaltung höchster Verarbeitungsstandards verarbeitet werden. Unsere Bio Sirupe können je nach Belieben mit stillem oder prickendem Wasser gemischt werden.
Eigenschaften von Sirup ohne Zucker und mit Zuckeraustauschstoffen
Sirup ohne Zucker hat etwas andere Eigenschaften in Bezug auf Konsistenz und Haltbarkeit. Erythrit und Xylit gelten als beliebte Zuckeralternativen, da sie kalorienärmer sind und sich ähnlich wie gewöhnlicher Zucker verhalten. Beide Austauschstoffe gehören zu den sogenannten Zuckeralkoholen. Erythrit und Xylit lösen sich in heißem Wasser hervorragend, können in kaltem Zustand aber (teilweise) wieder kristallisieren. Gewöhnlicher Zucker-Sirup bleibt hingegen lange Zeit homogen.
Konsistenz: Wenn du Sirup mit Erythrit oder Xylit selber machst, wird dieser nicht so dickflüssig wie Sirup mit Zucker. Verhalten: Erythrit und Xylit lösen sich in heißem Wasser hervorragend, können in kaltem Zustand aber (teilweise) wieder kristallisieren. Haltbarkeit: Anders als zuckerhaltiger Sirup ist Sirup mit Xylit oder Erythrit nicht so lange haltbar. Xylit hat ähnlich wie Saccharose die Fähigkeit Wasser zu binden - allerdings nicht genauso viel wie normaler Zucker. Das führt in der Regel dazu, dass sich beim Erkalten des Sirups Kristalle bilden und absetzen.
Vorteile und Risiken von Erythrit und Xylit
Erythrit und Xylit sind kalorienarm, haben keinen Einfluss auf den Insulinspiegel und besitzen eine karieshemmende Wirkung. Trotz zahlreicher positiver Eigenschaften solltest du bei dem Konsum von Erythrit und Xylit jedoch vorsichtig sein. Eine Studie der Cleveland Clinic aus dem Jahr 2023 hat gezeigt, dass Erythrit ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle bedingt. Eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2024 belegt ähnliche Ergebnisse auch für Xylit. Deshalb solltest du bei der Verwendung von Erythrit und Xylit vorsichtig sein. Zuckeraustauschstoffe können ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen.
Technische Unterschiede: Zuckerarten und Siruptypen
Zuckersirup: Er wird hergestellt durch das Kochen von beispielsweise Rübenzucker oder Rohrzucker mit Wasser. Dieser klassische Zucker besteht aus dem Zweifachzucker Saccharose, der wiederum zu je 50 % aus Glukose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker) besteht. Invertzuckersirup: Wenn man zu einem normalen Zuckersirup beim Kochen eine Säure hinzufügt, beispielsweise Zitronensäure oder Zitronensaft, dann zerlegt sich der Zucker in die Einzelbestandteile Fructose und Glucose. Je länger man den Sirup köchelt, desto mehr Zucker wandelt sich in Fructose und Glucose um. Das Ergebnis heißt dann Kunsthonig, Invertzuckersirup, Isoglucose oder Glucose-Fructose-Sirup. Der Vorteil gegenüber normalem Zuckersirup ist, dass er nicht so schnell kristallisiert.
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Honig: Die Biene nimmt beispielsweise Nektar auf und spaltet ihn durch Enzyme in Fructose und Glucose. Je nach Futter der Biene hat der Honig am Ende entweder mehr Fructose oder mehr Glucose. Agavendicksaft: Agavendicksaft, eine beliebte Honig-Alternative, ist ein natürlicher Fructose-Glucose-Sirup, der einen Fructose-Gehalt von 70 % und mehr hat. Besonders gesund ist das nicht: Die in den USA in Limos verwendeten High-Fructose-Corn-Syrups (HFCS) mit sehr schlechtem Image haben nur 55 % Fructose-Anteil. In kleinen Mengen eingesetzt hat Agavendicksaft gute technische Eigenschaften, da er eine hohe Süßkraft hat und nicht kristallisiert.
Haltbarkeit von Sirup ohne Zucker: Regeln und Sicherheit
Sirup ist per Definition ein Konzentrat, das durch einen hohen Zuckergehalt unter Luftausschluss konserviert wird. Aber kann man Sirup auch ohne Zucker haltbar machen? Oder mit wenig Zucker oder Zuckerersatzstoffen? Man kann, wenn man bestimmte Regeln einhält! Wenn wir den Zucker reduzieren oder ersetzen, ist die Haltbarkeit des Sirups beeinträchtigt. Wenn wir zwei einfache Regeln beachten, geht das. Regel Nr. 1: Das Konzentrat muss genügend Säure enthalten. Regel Nr. 2: ... (im Material nicht vollständig ausgeführt, aber der Säuregehalt ist entscheidend).
Es soll nicht zu süß werden: In der Konditorei oder bei der Eisherstellung wird teilweise Glucosesirup verwendet, da die Süßkraft geringer ist als bei Zuckersirup. Ein Vorteil dadurch ist, dass man dem Produkt Volumen und Struktur gibt. Bei Speiseeis sorgt die Glucose für mehr Cremigkeit, und sie verhindert beim Einfrieren die Bildung von Kristallen. Ich will Kristalle vermeiden: Um einen Getränkesirup herzustellen oder um Likör selbst anzusetzen, kannst du beispielsweise Invertzuckersirup oder Honig nehmen. Als Alternative geht Agavendicksaft. Ich will zuckerfreien Sirup: Langzeitstabiler Sirup ohne Zucker ist schwer selbst herzustellen. Am einfachsten ist es hierfür, Flüssigsüße zu kaufen. Fehlendes Volumen musst du dann mit Wasser ausgleichen und gegebenenfalls die Konsistenz mit einem Verdickungsmittel ausgleichen. Eine Möglichkeit ist es, kalt lösliches Xanthan hinzuzugeben.
Praktische Herstellung: Holunderblüten-Beispiel und Schritt-für-Schritt
Die Dolden in ein 1 Liter-Ansatzgefäß geben. Eine unbehandelte Zitrone in Scheiben schneiden und auf die Dolden packen. Alles mit 1 Liter Wasser bis zum Rand des Gefäßes auffüllen und verschließen. Die Dolden in ein 1 Liter-Ansatzgefäß geben. Eine unbehandelte Zitrone in Scheiben schneiden und auf die Dolden packen. Alles mit 1 Liter Wasser bis zum Rand des Gefäßes auffüllen und verschließen. Wasche die Zitrone und schneide sie in ganze oder halbe Scheiben.
Holunderblüten-Sirup schmeckt auch ohne Zucker. Natürlich kannst du den zuckerfreien Sirup auch gleich mit weiteren Zutaten vermengen und so einen leckeren Sirup mit Geschmack herstellen - zum Beispiel Holunderblüten-Sirup. Seihe den Sirup durch ein Sieb in einen Topf, koche ihn nochmals kurz auf und fülle ihn dann in sterilisierte Gläser oder Flaschen. Fülle den Sirup in ein sauberes Glas und verschließe dieses. Der Saft hält sich im Kühlschrank vielleicht ein paar Tage länger.
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Tipps zur Einkochung und Sterilisierung
Na klar. Du kannst Sirup in Drahtbügelgläsern aufbewahren. Gemäß dem WECK-Einkochbuch habe ich den Sirup und die Konfitüre jeweils noch 10 Minuten eingeweckt. Bei Twist-Off-Gläsern ist es nicht nötig, wenn man heiß und schnell arbeitet und sie ggf. auf den Kopf stellt. Du sagst ja immer 'kurz alles über 80 °C'. Was heißt aber kurz? Wirklich nur einen Moment oder einige Minuten oder 10 Minuten? Beim Einkochen im Wasserbad soll man Früchte ja immer 30 Minuten auf 80 °C haben, damit es passt. Man sagt 10 Minuten 80 °C im Kern, nach manchen Büchern sind es sogar nur 75 °C. Das wird als sicher betrachtet, wenn es ums Heißeinfüllen geht. Wenn WECK sagt: '30 Minuten bei 80 °C', dann ist es noch sicherer, denn wenn z. B. WECK hat in den letzten Ausgaben bei einigen Rezepten die Einkochtemperatur übrigens angehoben auf 10 Minuten bei 90 °C.
Aromatisieren und Einsatzmöglichkeiten
Sirup lässt sich einfach aromatisieren. Weitere Möglichkeiten sind jegliche Arten von Fruchtsirup oder Gewürzsirup. Der Vorteil beim Selbermachen ist, dass du ganz eigene Geschmackskompositionen erstellen kannst, und das ohne künstliche Aromen und Farbstoffe. Ideal sind saftreiche Früchte wie Johannisbeeren und Himbeeren. Was ebenfalls gut mit Sirup klappt ist das Einlegen von Gewürzen wie Ceylon-Zimtstangen, Nelken, Koriander sowie von Schalen von Zitrusfrüchten wie Limette oder Orange. Ein Kaffeesirup funktioniert ähnlich.
So einen Basis-Sirup kannst du anschließend beispielsweise aromatisieren, um Wasser aus dem Wassersprudler zu verfeinern. Unser Grundrezept kannst du zum Beispiel mit Sprudelwasser und Limetten kombinieren. In Sirup-Rezepten kannst du den Zucker leicht ersetzen. Sirup selbst herstellen geht schnell und vor allem in der passenden Menge. Sirups sind universell einsetzbar, unter anderem für Getränkesirup oder in Backwaren.
Kommerzielle zuckerfreie Bio-Sirupe und Sortenvielfalt
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Die köstlichen Gewußt wie Bio Sirupe sind sehr viel mehr als nur fruchtige Durstlöscher. Die „Frucht der Aphrodite“, der Granatapfel, ist etwa im Bio Granatapfel Sirup eingefangen. Quitten enthalten viel Vitamin C, Kalium, Natrium, Zink, Eisen, Tannine und Gerbstoffe. All das macht unseren Hildegard Bio Quitten Sirup zu einem ganz besonderem Getränk. Was wäre eine Winter-Saison ohne den Chai Latte mit unserem Chai Bio Sirup.
Wofür eignet sich welcher Sirup?
- Ich will hohe Süßkraft: Fructose-Sirup, oder ein Fructose-Glucose-Sirup mit hohem Fructose-Anteil, hat eine starke Süßkraft.
- Ich will Kristalle vermeiden: Um einen Getränkesirup herzustellen oder um Likör selbst anzusetzen, kannst du beispielsweise Invertzuckersirup oder Honig nehmen.
- Ich will zuckerfreien Sirup: Langzeitstabiler Sirup ohne Zucker ist schwer selbst herzustellen; am einfachsten ist es hierfür, Flüssigsüße zu kaufen.
Expertentipp
Expertentipp: Manche Sirupe oder komplexe Getränkesirupe wie Cola-Sirup, Limo-Sirup, Bitter-Lemon-Sirup und Tonic-Water-Sirup kauft man allerdings besser fertig.
Kurzer Hinweis zur Herstellungspraxis
Sirup kaufen ist praktisch, aber Sirup selbst herstellen hat durchaus Vorteile und geht schneller als man meint. Du kannst ihn auch fertig in Flaschen kaufen. Im Gewußt wie Sirup-Sortiment gibt es für jeden Geschmack den passenden Durstlöscher.
| Siruptyp | Eigenschaften | Empfehlung |
|---|---|---|
| Zuckersirup | dickflüssig, lange haltbar, neigt weniger zu Kristallen | Standard für Limonaden, Liköre |
| Invertzuckersirup / Honig | weniger kristallanfällig, gute Handhabung | Liköre, Getränke, zum Verhindern von Kristallen |
| Sirup mit Erythrit/Xylit | kalorienarm, kristallisationsgefährdet, kürzere Haltbarkeit | Aromatisierte Kurzzeit-Ansätze, kalt serviert |
| Zuckerfrei mit Süßstoffen | sehr kalorienarm, oft flüssig, lange stabil | Praktisch, wenn lange Haltbarkeit wichtig ist |
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