Bio Cola ohne Zucker: Inhaltsstoffe, Vergleich und gesundheitliche Vorteile
Bei der Suche nach einer erfrischenden und kalorienarmen Cola greifen immer mehr Menschen zu Bio Cola ohne Zucker. Doch wie schneidet diese im Vergleich zu klassischen Colas ab, welche Inhaltsstoffe sind enthalten und gibt es gesundheitliche Vorteile? Dieser Artikel bietet eine umfassende Analyse der Zutaten, Testergebnisse und Expertenmeinungen zu Bio und Zero-Colas.
Stiftung Warentest: Qualität und Gesundheitsaspekte von Cola ohne Zucker
Stiftung Warentest hat 29 verschiedene Colas getestet. Am besten schneiden dabei Varianten ab, die mit Süßstoffen gesüßt und zuckerfrei sind. Testsieger ist Coca-Cola light (Gesamtnote "gut"/2,1). Es folgen Coca-Cola Zero (Gesamtnote "gut"/2,4) und die beiden Discounterprodukte Freeway Cola Light von Lidl (Gesamtnote "gut"/2,4) sowie River Cola 0% Zucker von Aldi Nord (Gesamtnote "gut"/2,5).
Viele greifen lieber zur Cola Zero anstatt zur zuckerhaltigen Alternative - mit vermeintlichem Nutzen für die Gesundheit. Aber stimmt das?
Bei den klassischen Colas lag der durchschnittliche Zuckergehalt im Test für einen halben Liter bei 16,5 Stücken Würfelzucker. Damit sei die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Tagesmenge an zugesetztem Zucker bereits ausgeschöpft, kritisiert Stiftung Warentest. Cola ohne Zucker enthält hingegen 0,0 g Zucker.
Am schlechtesten schnitten Isis Bio Fresh Cola (Gesamtnote "ausreichend"/4,2), Red Bull Cola (Gesamtnote "ausreichend"/4,5), Pepsi light (Gesamtnote "mangelhaft"/4,8) und Club Cola Original (Gesamtnote "mangelhaft"/5,4) ab.
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Schadstoffe in Cola: Farbstoff und weitere problematische Inhaltsstoffe
Bemängelt wurde insgesamt, dass das typische Braun der Colas fast immer vom Farbstoff Zuckerkulör stammt. Bei der Herstellung entsteht der Schadstoff 4-Methylimidazol (4-MEI). Die Substanz ist im Tierversuch krebserregend. In der EU gilt ein Grenzwert für 4-MEI im verwendeten Zuckerkulör. Wie viel davon in Lebensmitteln sein darf, ist aber nicht geregelt. Bei drei der getesteten Produkte ist dieses Limit schon mit einem halben Liter überschritten. Bei einem weiteren reichen sogar schon 0,07 Liter, um an die Grenze zu kommen.
Kritisch sind auch Rückstände von Chlorat in Colas zu sehen: Es kann aus Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln stammen. In einem Produkt, der Pepsi light, fand sich eine "sehr hohe Chloratbelastung". Einen klaren Gesetzesverstoß sehen die Warentester in einem zu hohen Alkoholgehalt: Die Red Bull Cola enthält laut Test 3 Gramm je Liter.
In Cola enthalten ist auch Phosphorsäure. Sie gibt ihr den säuerlich-spritzigen Geschmack. Im Test fiel die Fritz-Cola durch einen vergleichsweise hohen Gehalt an Phosphorsäure auf, berichtet Stiftung Warentest. Er lag gerade noch im zulässigen Bereich, alle anderen Colas kämen aber mit weniger Phosphorsäure aus.
Inhaltsstoffe von Bio Cola ohne Zucker: Zusammensetzung im Vergleich
Werfen wir einen Blick auf die Inhaltsstoffe: Enthalten ist eine Mischung aus Zuckeraustauschstoffen, also Süßungsmitteln, außerdem Wasser, Kohlensäure, Farbstoff, Säuerungsmittel, Aromen, Koffein und Natriumcitrat. Die Zutatenkomposition ist immer gleich - aber wie viel du von den jeweiligen Inhaltsstoffen zu dir nimmst, hängt natürlich von der Dosen- oder Flaschengröße ab.
Cola Zero und Cola Light enthalten zwar beide die gleichen Süßungsmittel, nämlich Aspartam und Acesulfam-K. Bei Cola Zero aber ist noch ein weiterer Zuckeraustauschstoff hinzugesetzt: Natriumcyclamat. Deshalb schmeckt Cola Zero für viele mehr nach „echter Cola mit echtem Zucker“. Zero-Produkte erhalten durch den Einsatz von Süßungsmitteln ihre Süße. Dazu gehören Stoffe wie Aspartam, Saccharin, Cyclamat oder Sucralose. Eine Untergruppe der Süßstoffe sind Zuckeralkohole wie Sorbit und Xylit.
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| Produkt | Zucker (g/100ml) | Süßstoffe | Brennwert (kcal/100ml) | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| Afri Cola ohne Zucker | 0 | Acesulfam-K, Aspartam | 0 | wiederverschließbar, kleine Dose, ideal für unterwegs |
| Coca Cola Zero Sugar | 0 | Aspartam, Acesulfam-K, Natriumcyclamat | 0,2 | besonders wenige Kalorien |
| Green Cola ohne Zucker | 0 | Stevia | 0,6 | mit Koffein aus grünen Kaffeebohnen |
Süßstoffe werden in der Regel synthetisch hergestellt, können aber auch aus natürlichen Rohstoffen gewonnen werden. Sie besitzen aufgrund ihrer chemischen Struktur die Fähigkeit, in Wechselwirkung mit den Süßrezeptoren der Geschmackswahrnehmung zu treten - also den biochemischen Bindestellen, an die auch Zuckermoleküle andocken. Dabei wird ein Reiz ausgelöst, der bis ins Gehirn weitergeleitet wird und dort die Sinneswahrnehmung „süß“ hervorruft.
Süßstoffe haben eine deutlich höhere Süßkraft als normaler Haushaltszucker. Sie schmecken im Vergleich um das 30- bis 3000 fache mal süßer.
Die Verwertung von Süßstoffen verläuft insulinunabhängig und der Einfluss auf den Blutzuckerspiegel ist gering. Auch Karies fördern die Zuckerersatzstoffe nicht. Trotzdem haben bereits geringe Mengen negative Auswirkungen auf Magen und Darm.
Viele von uns nehmen jeden Tag noch andere aspartamhaltige Lebensmittel wie zuckerfreie Kaugummis, Marmeladen, Desserts oder Fertigprodukte zu uns, die hinzugerechnet werden müssten.
Gesundheitliche Aspekte: Kalorien, Stoffwechsel und mögliche Risiken
Wer Cola Zero und Cola Light schon einmal getrunken hat, weiß, dass es einen geschmacklichen Unterschied gibt. Zero-Produkte enthalten im Vergleich zur zuckerhaltigen Variante weniger Kalorien. Du kommst aus der Schule oder vom Job nach Hause, greifst in den Kühlschrank und leerst als Erstes eine Cola Zero? Was für dich ein Entspannungsritual ist, das auch noch schmeckt, kann im Übermaß ungünstig für deine Gesundheit sein.
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Wie wirken Süßstoffe im Körper?
Süßstoffe besitzen zwar eine strukturelle Verwandtschaft zu Zucker, wirken aber völlig anders - mit Vor- und Nachteilen. Gängiger Haushaltszucker besteht aus Glukose und Fruktose. Er wird durch Enzyme in der Dünndarmschleimhaut in seine Einzelbestandteile gespalten und gelangt durch verschiedene Transportmechanismen ins Blut. Durch die Glukose steigt der Blutzuckerspiegel im Körper an. Glukose und Fruktose werden zudem verstoffwechselt und liefern damit Energie - anders als Süßstoffe. Diese werden nur teilweise und verzögert im Darm aufgenommen, fast unverändert wieder ausgeschieden und bringen dem Körper damit nur wenig Energie. Erythrit ist sogar kalorienfrei und wird vollständig ausgeschieden.
Viele Menschen greifen zur Zero-Variante, um Gewicht zu verlieren. Nimmt man durch Zero-Produkte tatsächlich weniger Kalorien zu sich? Ja, generell enthält ein Zero-Produkt im Vergleich zur zuckerhaltigen Variante weniger Kalorien. Studien deuten allerdings darauf hin, dass die Kalorien, die durch die Süßstoffe eingespart, durch andere Lebensmittel wieder aufgenommen werden. Untersuchungen haben ergeben, dass nach der Aufnahme von Süßstoffen keine Sättigungshormone ausgeschüttet werden und es schnell wieder zu einem Hungergefühl kommt. Mit Zero-Produkten nimmt man also nicht unbedingt ab.
Mögliche Nebenwirkungen und neue Erkenntnisse zu Aspartam
Die langfristigen Folgen bei regelmäßigem Konsum sind noch nicht eindeutig geklärt und deshalb Gegenstand zahlreicher Forschungen. Aktuelle Studien weisen aber bereits darauf hin, dass beispielsweise Xylit oder Erythrit das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen erhöhen kann - vor allem bei Personen mit entsprechenden Vorerkrankungen.
Eine britische Medizinstudie belegt, dass der Verzehr von Cola Zero durch die enthaltenen Süßungsmittel wie Aspartam die Darmbakterien und damit die Darmflora negativ beeinflussen kann. Die möglichen negativen gesundheitlichen Folgen sind, wie erwähnt, noch nicht ausreichend wissenschaftlich belegt. Aber: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Neubewertung der Wirkung von Aspartam auf den menschlichen Körper angestoßen. Die für die Krebsforschung zuständige WHO-Einheit IARC hat Aspartam demnach als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Aktuell liegt die maximal zulässige Tagesmenge laut Europäischer Behörde für Lebensmittelsicherheit (efsa) bei 40 mg/kg Körpergewicht. Wiegst du zum Beispiel 65 Kilogramm, darfst du nicht mehr als 2,6 Gramm Aspartam am Tag konsumieren.
Viele Hersteller in Deutschland geben die genaue Aspartam-Konzentration ihrer Zero- und Light-Getränke nicht an. In der Schweiz beträgt der Aspartamgehalt einer Cola Zero laut Hersteller ca. 130 mg/L.
Gängige kurzfristige Auswirkungen sind Magen- und Darmprobleme, wie etwa Durchfälle oder Krämpfe.
Aus der Gewohnheit, jeden Tag ein paar Dosen Cola Zero zu trinken, kann auch eine Art Sucht werden. Der Körper gewöhnt sich an den süßen Geschmack und will immer mehr.
Vergleich: Die besten Bio Colas ohne Zucker
| Platz | Modell | Preis | Geschmack | Aroma | Lieferzeit |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Afri Cola ohne Zucker | ca. 20 € | erfrischend, süß | Cola | Sofort lieferbar |
| 2 | Coca Cola Zero Sugar | ca. 15 € | erfrischend, süß | Cola | Sofort lieferbar |
| 3 | Green Cola ohne Zucker | ca. 9 € | erfrischend, süß | Cola | Sofort lieferbar |
| 4 | Green Cola | ca. 11 € | erfrischend, süß | Cola | Sofort lieferbar |
| 5 | Schwip Schwap Zero | ca. 8 € | frisch-fruchtig | Cola, Orange | Sofort lieferbar |
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Die Auswahl reicht von klassischer Cola bis hin zu Orangen- oder Kirschvarianten mit Zero-Zucker, beispielsweise Pepsi Zero Zucker Cherry oder Schwip Schwap Zero. Flaschen mit Drehverschluss oder kleine Dosen sind besonders praktisch für unterwegs. Teilweise bestehen die Flaschen aus zu 100 Prozent recycelten Materialien.
Trinkalternativen und Empfehlungen
Am vernünftigsten wäre es natürlich, auf Leitungswasser mit oder ohne Sprudel, Mineralwasser oder zwischendurch auch mal ungesüßte Saftschorlen umzuschwenken. Letztere enthalten zwar auch Fruchtzucker, aber du hast die Zuckerintensität beim Zusammenmischen selbst in der Hand. Optimal ist ein Mix aus einem Viertel Saft und drei Vierteln Wasser. Im Trend ist außerdem Infused Water, also Wasser, das einen Hauch von frischer Gurke, Minze, Beerenobst, Honigmelone oder Ingwer hat. Schwarzen Kaffee und ungesüßten Tee kannst du zusätzlich trinken, das sorgt für Abwechslung. Wenn du es etwas fruchtiger magst, sind verdünnte Saftschorlen genau das richtige für dich. Dann am besten so verdünnt wie möglich, denn unverdünnt sind auch Fruchtsäfte eine richtige Zuckerfalle.
Ich empfehle, generell weniger Süße in den Speiseplan zu integrieren. Setzen Sie auf Lebensmittel mit natürlicher Süße und insgesamt auf weniger Zucker. Damit alle Prozesse im Körper problemlos ablaufen können, benötigt der Mensch Flüssigkeit. Es ist also durchaus wichtig viel zu trinken. Zwei bis drei Liter sind in der Regel schon ausreichend.
Zusammengefasst: Vorteile und Nachteile von Bio Cola ohne Zucker
- Bio Cola ohne Zucker enthält keine Kalorien und keinen zugesetzten Zucker, wodurch der tägliche Zuckerbedarf nicht überschritten wird.
- Süßstoffe liefern zwar einen süßen Geschmack, wirken aber anders als Zucker und haben teils noch unerforschte Auswirkungen auf die Gesundheit.
- Im Vergleich zu klassischer Cola, die oft hohe Mengen an Schadstoffen wie 4-MEI und Chlorat aufweist, sind Zero-Varianten besser, allerdings gibt es auch hier kritische Stoffe.
- Besonders vorteilhaft sind wiederverschließbare Flaschen und kleine Dosen für den Alltag.
- Cola ohne Zucker ist für Diabetiker und Menschen mit Übergewicht sinnvoll, sollte jedoch nur gelegentlich konsumiert werden.
- Eine Vielzahl Zero-Cola-Produkte bietet für jeden Geschmack eine Alternative, auch mit natürlichen Süßstoffen wie Stevia.
Ob Bio Cola ohne Zucker also gesünder ist, bleibt - trotz positiver Testergebnisse - umstritten. Wichtig ist, den Konsum im Auge zu behalten und auch alternative Getränke wie Wasser und ungesüßte Tees in den Alltag zu integrieren.
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