Traditionelles bergischer Apfelkuchen Rezept
Ein versunkener Apfelkuchen ist einfach und gelingt immer. Dieser Kuchen ist ein perfekter Sonntagskuchen. Saftig, fluffig und fruchtig. Ein Apfelkuchen geht immer und ein Toskanischer Apfelkuchen, der aus so vielen Äpfeln und so wenig Teig besteht erst Recht! Der Duft, wenn er aus dem Backofen kommt ist herrlich.
Was dieses Rezept besonders macht
Das Besondere an diesem Rezept: In diesem Rezept stecken satte 1,5 kg Äpfel, die ein saftiger Rührteig umhüllt. Mehr Apfel geht nicht! Außerdem ist das Rezept mit wenigen Zutaten einfach umzusetzen und schmeckt so herrlich wie früher bei Oma. Perfekt für die Apfelsaison, für den nächsten Kaffeeklatsch und für alle, die einen klassischen Apfelkuchen lieben.
Zutaten (für Springform 26 cm, ca. 12 Stücke)
- 1,5 kg Äpfel (geschält, entkernt)
- 250 g Mehl
- 125 g Margarine oder Butter (weich)
- 125 g Zucker
- 3 Eier (Größe M)
- 0,5 Pck. Backpulver
- 3 EL Milch (oder alternativ ein Schuss Weißwein)
- 1 Pck. Vanillinzucker
- Zimt nach Geschmack
- etwas Fett für die Form
- Zitronensaft zum Beträufeln der Äpfel
Vorbereitung der Äpfel
Äpfel schälen und mit einem Gemüsehobel in hauchdünne Scheiben schneiden. Äpfel schälen und mit einem Gemüsehobel oder Mondoline in hauchdünne Scheiben schneiden. Mit dem Zitronensaft beträufeln damit sie nicht braun werden. Die Äpfel schälen, vierteln und quer in dünne Scheiben schneiden. Mit dem Zitronensaft beträufeln, damit sie sich nicht verfärben.
Teig herstellen
Das Mehl, den Zucker und die Eier verrühren. Die flüssige Butter hinzugeben. Alles zu einem glatten Teig verrühren (nicht schlagen!). Die Milch hinzugeben und einen dickflüssigen Teig herstellen. Der Teig ist ein einfacher Rührteig. Verrühre die Zutaten nur kurz miteinander, bis sie sich vermischt haben. Manchmal gebe ich noch etwas Zimt in den Teig, weil Zimt so herrlich mit Äpfeln harmoniert.
Äpfel unter den Teig heben und formen
Den Zimt zu den Äpfeln geben und die Apfelscheiben in 2-3 Portionen unter den Teig heben. Die Äpfel zügig unter den Rührteig heben, die Masse in die Springform füllen und glattstreichen. Alles zusammen in eine gebutterten und mehlierte Springform geben. Du kannst den Kuchen in einer Tarteform backen (ohne herausnehmbaren Boden) oder in der Springform. Die Springform sollte absolut dicht sein, da der Teig recht flüssig ist. Falls du unsicher sein solltest, lege den Boden mit Backpapier aus.
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Backen
Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Im Backofen auf mittlerer Schiene gut 55-65 Minuten backen. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze auf der unteren Schiene 50 bis 55 Minuten backen. Die Menge der Äpfel und der Ofen selbst bestimmen die Backzeit von 45 bis 60 Minuten. Je mehr Äpfel, desto länger. Wenn der Apfelkuchen zu braun wird, bitte mit Alufolie abdecken. Sollte er zu schnell zu braun werden, mit Alufolie abdecken. Nicht von der Höhe und der Farbe täuschen lassen! Der Kuchen benötigt Zeit! Der Duft, wenn er aus dem Backofen kommt ist herrlich. Daher ist die Stäbchenprobe unabdingbar. Die Stäbchenprobe: 10 Minuten vor Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe machen. Ein Holzstäbchen in die tiefste Stelle des Kuchens stechen und wieder rausziehen, wenn kein roher Teig am Stäbchen haftet, ist der Apfelkuchen fertig.
Finish und Serviervorschläge
Nach 45 Minuten mit der Butter bestreichen, mit Zucker oder Zimt-Zucker bestreuen und fertig backen. Nach dem Backen sofort mit Zucker und Zimt bestreuen und dekorieren. Jetzt gilt es, deinem frisch und saftigen Apfelkuchen den letzten Schliff zu verleihen. Dekoriere ihn mit karamellisierten Mandeln oder lege einige leicht in Butter gedünstete Apfelstückchen darauf. Er schmeckt warm oder auch kalt ganz toll. Richtig perfekt wird der Kuchen, wenn man ihn dick mit Puderzucker betreut. Dazu passt eine Portion Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis.
Variationen & Tipps
- Weißwein statt Milch: Ich habe es leicht abgeändert, z.B. gebe ich Weißwein statt Milch in den Teig. Es ist nicht viel von dem Wein drinnen, aber ich habe irgendwo gelesen, dass Weißwein diese Teigarten perfekt verfeinert.
- Säuerliche Apfelsorten: Benutze säuerliche Apfelsorten, z. B. Boskop, Jonagold oder Elstar.
- Äpfel vor Verfärbung schützen: Lege die geschnittenen Apfelstücke in Wasser oder beträufele sie mit Zitronensaft, dann behalten Sie ihre Farbe.
- Mehr Apfel, bitte nicht reduzieren: Es ist beabsichtigt, dass die Apfelmenge im Verhältnis zum Teig etwas viel erscheint. Das ist richtig so und die Apfelmenge sollte nicht reduziert werden.
- Lockerer Rührteig: Damit ein Rührteig noch luftiger wird, butter und Zucker einige Minuten aufschlagen, dann die Eier einzeln unterrühren und Mehl/Backpulver nur kurz unterheben.
- Streusel möglich: Wenn du Apfelkuchen mit Streuseln magst, kannst du diese auch ohne Probleme vor dem Backen darüber geben.
Rezept in Kurzform (Anleitung)
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Form einfetten und mehlieren.
- Äpfel schälen, entkernen, in dünne Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln.
- Mehl, Zucker, Vanillinzucker und Backpulver mischen. Butter schmelzen oder weiche Butter mit Zucker und Eiern verrühren, Milch (oder Weißwein) zugeben, kurz verrühren.
- Zimt zu den Äpfeln geben und Apfelscheiben portionsweise unter den Teig heben.
- Masse in die Springform füllen und für 45-65 Minuten backen; bei schneller Bräunung mit Alufolie abdecken.
- Mit Zucker-Zimt bestreuen oder Puderzucker nach dem Backen und warm servieren.
Nährwerte (durchschnittlich, pro Portion)
| Kalorien | Kohlenhydrate | Protein | Fett |
|---|---|---|---|
| ca. 440 kcal | 62 g | 4 g | 21 g |
Kalorien: 1394,65kcal | Kohlenhydrate: 254,81g | Protein: 8,71g | Fett: 44,22g | Gesätt. Fettsäuren: 26,98g | Mehrf. ungesät. Fette: 2,04g | Einfach ungesät.
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