Bäckerei Wick: Torten-Angebot, Spezialitäten und feine Backkunst im Überblick

Unter Torten versteht man feine Backwaren, die oftmals in der Herstellung etwas aufwändiger sind und besonders zu bestimmten Anlässen gebacken werden. Eine Torte besteht aus einem oder mehreren Teigböden und verschiedenen Schichten mit unterschiedlicher Zusammensetzung.

Als Basis wird gebackener Biskuit- oder Mürbeteigboden eingesetzt. Als Grundlage für die Füllung kommen in der Regel Butterkrem, Sahne und Fruchtzubereitungen zum Einsatz.

Handwerkliche Tortenvielfalt: Schichten, Böden und Dekore der Bäckerei Wick

Tortenkompetenz der Bäckerei Wick

1995 führte mich mein Weg nach Deutschland, in die Bäckerei Wick in Hahnstätten, erst im Verkauf und Service. 2009 wurde ich Verkaufsleiterin im Lebensmittelhandel mit Schwerpunkt “Bäckerei”. Die ersten Schulungen folgten und meine ersten kreativen Torten entstanden.

Im Jahr 2018 stellte ich mich mit 45 Jahren der großen Herausforderung: Meiner Meisterprüfung. Die ich mit Erfolg am 15.11.2018 bestanden habe.

Nach einem schweren Schicksalsschlag, dem Tod meines Sohnes Kevin Silvester 2020, beschloss ich im Oktober, die Bäckerei zu schließen.

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Aufbau, Zutaten und Dekor: So entstehen Torten bei Wick

Als Abschluss werden die Torten zum Beispiel mit Kuvertüre überzogen, mit Fondant ummantelt, als Drip Cake dekoriert oder erhalten ein Topping aus Früchten und werden ggf. auch auf ganz unterschiedliche Arten verziert.

Wir verraten Ihnen, wie Sie einen Tortenboden schneiden.

Schritt-für-Schritt: Tortenboden schneiden, füllen und dekorieren

Herkunft und Klassiker: Tradition trifft Moderne

Der Begriff Torte war schon im 16. Jahrhundert bekannt. Allerdings bezeichnete er damals eine herzhaft gefüllte Pastete.

Eine der ersten süßen Torten war die Linzer Torte, ein Gebäck aus einer Art Mürbeteigboden, Mandelmasse und dem typischen aprikotierten Gitter. Cremetorten mit Sahne- oder Schokomassen entstanden erst deutlich später, etwa im 19. Jahrhundert, da die Herstellung dieser Cremes mit dem Schneebesen und ohne elektrisches Rührgerät sehr aufwändig war.

In Deutschland wird Buttercreme erst seit Ende des 19. Jahrhunderts verwendet. Eines der Traditionsrezepte mit einer Schokoladenbuttercreme ist die Prinzregententorte, die 1886 in Bayern kreiert wurde.

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Historische Tortentraditionen: Linzer Torte, Buttercreme und Prinzregententorte

Saisonale Spezialitäten und Geschmack

Torten sind ganzjährig beliebt. Im Sommer sind eher fruchtige Torten, im Winter Torten mit weihnachtlichen Gewürzen und Schokolade gefragt.

Ein schönes Beispiel für eine saisonübergreifende Kombination ist unsere Schoko-Birnen-Torte - fruchtig und schokoladig zugleich. Tiefgefrorene Torten sind im Supermarkt ganzjährig erhältlich.

Torten schmecken meistens süß. Im Detail ist der Geschmack natürlich stark von den einzelnen Zutaten abhängig.

Je nach verwendeter Frucht kann die feine Backware u.a. auch eine herb-säuerliche Note, mit Alkohol eine spritzige Note oder mit dunkler Schokolade eine zart-herbe Note bekommen. Unsere Schwarzwälder Kirschtorte vom Blech etwa begeistert mit einem cremigen Sauerkirsch-Schokoraspel-Belag.

Saisonale Tortenauswahl: Sommerlich-fruchtig und winterlich-schokoladig

Anlässe und Verwendung: Von Hochzeit bis Klassiker

Ursprünglich wurden Torten zu besonderen Anlässen gebacken, wenn es auch darum ging, viele Gäste damit zu bewirten. Klassisch ist zum Beispiel eine mehrstöckige Hochzeitstorte.

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Aber auch Schwarzwälder-Kirschtorte, Straubinger Agnes-Bernauer-Torte, norddeutsche Friesentorte, Sachertorte aus Wien oder Käse-Sahnetorte sind bekannte Klassiker unter den Torten.

Sie wollen einen echten Klassiker selber backen? Dann probieren Sie einmal unser Buttercremetorte-Rezept. Zu einer ausgefallenen Variante führt Sie dagegen unser Rezept für Naked Hochzeitstorte und Mohn-Marzipan-Torte.

Dekor, Finish und Präsentation

Als Abschluss werden die Torten zum Beispiel mit Kuvertüre überzogen, mit Fondant ummantelt, als Drip Cake dekoriert oder erhalten ein Topping aus Früchten und werden ggf. auch auf ganz unterschiedliche Arten verziert.

Hochzeitstorten-Designs: Fondant, Drip Cake und Fruchttoppings

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Frische Torten wie unsere Himmelstorte sollten in der Regel kühl gelagert werden, am besten im Kühlschrank. Tiefgefrorene Torten aus dem Supermarkt müssen nach dem Auftauen ebenfalls kühl gelagert werden.

Frische Sahnetorten müssen innerhalb von 1-2 Tagen gegessen werden. Tiefgefrorene Torten sind im Gefrierfach bis zum Ende des angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatums haltbar. Nach dem Auftauen müssen sie jedoch alsbald verzehrt werden.

Nährwerte und Inhaltsstoffe

Die Nährwerte und Inhaltsstoffe sind natürlich abhängig von den Zutaten. Meistens sind das Fett, Zucker, Mehl sowie Sahne, Quark, Schokolade oder Früchte.

Da Torten meist nicht besonders kalorienarm sind, sollten Sie in Maßen genossen werden. Im Durchschnitt liefert diese Art der Feinbackwaren 230 kcal/962 kJ, 2,8 g Eiweiß, 9 g Fett und 34 g Kohlenhydrate pro 100 g.

Nährwert (pro 100 g) Menge
Energie 230 kcal / 962 kJ
Eiweiß 2,8 g
Fett 9 g
Kohlenhydrate 34 g

Praxistipp aus der Backstube

Wir verraten Ihnen, wie Sie einen Tortenboden schneiden.

Als Basis wird gebackener Biskuit- oder Mürbeteigboden eingesetzt. Als Grundlage für die Füllung kommen in der Regel Butterkrem, Sahne und Fruchtzubereitungen zum Einsatz.

Tortenboden schneiden: Ebenmäßige Schichten für perfekte Torten

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