Milka Alles Gute Pralinen: Produktinformationen, Inhaltsstoffe und Nachhaltigkeit

Die Milka Alles Gute Pralinen sind kleeblattförmige Pralinen aus zarter Milka Alpenmilch Schokolade, gefüllt mit feinster Kakaocrème. Sie sind besonders als Geschenk geeignet und werden in einer attraktiven Geschenkverpackung angeboten. Das ganze Jahr über gibt es zahlreiche Anlässe, zu denen dieses Produkt als kleine Aufmerksamkeit oder Überraschung passend ist - etwa zum Geburtstag, zur Genesung oder einfach zwischendurch.

Milka Alles Gute Pralinen - Produktfoto

Inhaltsstoffe und Nährwerte der Pralinen

Die Alpenmilch Schokolade-Pralinen enthalten eine Kakaocremefüllung von 40%. Angaben bezüglich der Inhaltsstoffe beziehen sich stets auf eine Portionsgröße von 100g. Es ist wichtig zu beachten, dass aufgrund zeitlicher Verzögerungen und möglicher Tippfehler die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte nicht zwangsläufig mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant und verbindlich sind ausschließlich die Angaben auf der Etikette des Produktes.

Gluten- und Laktosegehalt

  • Dieses Produkt ist laut Verpackungsangaben glutenfrei. Mais, Reis, Buchweizen und Hirse sind glutenfrei, wohingegen Gluten als Klebereiweiß in vielen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer vorkommt.
  • Personen mit Glutenunverträglichkeit, insbesondere Zöliakie, müssen auf glutenhaltige Produkte verzichten, da Gluten zu einer chronischen Erkrankung der Dünndarmschleimhaut führen kann.
  • Die Pralinen enthalten Laktose. Laktose, auch Milchzucker, ist ein Zweifachzucker aus Glukose und Galaktose, der unter anderem in Kuhmilch, Schafsmilch, Ziegenmilch und Stutenmilch vorkommt sowie in allen Produkten, die aus Milch hergestellt werden.
  • Personen mit Laktose-Intoleranz leiden unter Beschwerden wie Völlegefühl, Bauchkrämpfen, Blähungen und Durchfall nach dem Genuss von Milch und Milchprodukten, da ihnen das Enzym Laktase zur Verdauung von Laktose fehlt.

Vegetarischer und veganer Status

Die Pralinen enthalten Bestandteile tierischen Ursprungs. Dies wird durch die Analyse der Verpackungsangaben bestätigt, die in Produktdatenbanken erfasst sind. Veganismus ist eine Lebens- und Ernährungsweise, bei der jegliche Produkte tierischen Ursprungs ausgeschlossen werden. Dazu zählen beispielsweise Milch, Eier oder Honig. Vegetarier konsumieren neben pflanzlichen Produkten nur solche, die von lebenden Tieren stammen, darunter Milch und Eier, aber kein Fleisch oder Fisch.

Aufgrund fehlender, widersprüchlicher oder unvollständiger Daten ist keine definitive Einschätzung zum Vegetarischen oder Veganen Status möglich. Codecheck.info übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben.

Vegetarismus und Lab im Käse

Lab, das aus der Magenschleimhaut junger Kälber gewonnen wird, muss in Käse nicht deklariert werden, da es international als Produktionshilfsstoff gilt. Vegetarier müssen sich deshalb bei Käseprodukten genau informieren, ob tierisches Lab enthalten ist. Flexitarier greifen immer häufiger zu vegetarischen Alternativen, um ihren Verbrauch von tierischen Produkten zu reduzieren.

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Vegetarische und vegane Lebensmittelkennzeichnung

Emulgatoren und Zusatzstoffe

Lecithin

Lecithin gehört als natürlicher fettähnlicher Stoff zur Gruppe der Phospholipide. Aufgrund seines bipolaren Aufbaus ist Lecithin ein wichtiger Baustein der Zellwände, insbesondere im Knochenmark, Nervengewebe, Herz und Leber. Es erleichtert den Transport von Fetten und Cholesterin im Blut und wirkt als Bestandteil der Gallenflüssigkeit an der Fettverdauung mit.

Als Emulgator verhindert Lecithin das Trennen von Fett- und Wasserphasen in Lebensmitteln. Zusätzlich verbessert Lecithin als Mehlbehandlungsmittel die Knet- und Formeigenschaften von Teigen und verlängert die Frische von Gebäck. In Margarine sorgt Lecithin dafür, dass diese beim Erhitzen nicht spritzt, und schützt als Antioxidationsmittel die Fette vor dem Verderben durch Sauerstoff.

  • Meist wird Lecithin aus Sojabohnen gewonnen, aber auch Sonnenblumen, Raps, Erdnüsse, Mais und Eigelb dienen als Rohstoffe.
  • Die chemisch modifizierten Lecithine werden speziell auf technologische Anforderungen zugeschnitten. Lysolecithin ist beispielsweise besonders hitzestabil, andere Modifikationen verbessern Emulgatoreigenschaften.

Polyglycerin und Polyrizinsäure

Die Verbindung von Polyglycerin und Polyrizinsäure hat stark emulgierende Eigenschaften und eignet sich besonders, um wasserlösliche Verbindungen fein in ölhaltigen Substanzen zu verteilen. Sie verbessert die Wirksamkeit von Lecithin (E 322), verringert die Zähflüssigkeit von Schokoladenmassen und verbessert deren Fließfähigkeit. Polyglycerin-Polyricinoleat ermöglicht außerdem dünne und gut haftende Kuvertüreüberzüge.

Polyglycerin-Polyricinoleat entsteht durch mehrere chemische Reaktionen aus Glycerin und Rozinolsäure, welche zunächst zu langen Molekülketten (Polymere) verbunden werden und anschließend durch Veresterung verbunden werden. Es besteht die Möglichkeit, dass Glycerinverbindungen tierische Herkunft haben oder aus gentechnisch verändertem Soja stammen.

Die duldbare tägliche Aufnahmemenge von Polyglycerin-Polyricinoleat kann leicht überschritten werden, beispielsweise bei Kindern durch den Verzehr einer Tafel Schokolade. Im Tierversuch wurden bei hoher Dosis Nieren- und Lebervergrößerungen festgestellt.

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Palmfett und Nachhaltigkeit

Der Inhaltsstoff Palmfett wird aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt. Palmöl ist weltweit in rund jedem zweiten Supermarktprodukt enthalten, einschließlich Margarine, Pizzen, Süßwaren, Kosmetika und Waschmitteln. Deutschland verbraucht jährlich rund 1,8 Millionen Tonnen Palmöl - 41 Prozent für Biodiesel, 40 Prozent für Nahrungs- und Futtermittel, und der Rest für industrielle Anwendungen.

Infografik Verwendung von Palmöl in Deutschland

Mondelez als Hersteller der Milka Pralinen verwendet 97 Prozent zertifiziertes Palmöl. Laut WWF International Scorecard 2024 erzielt das Unternehmen 13,53 von 24 möglichen Punkten. Dennoch führt der Anbau von Ölpalmen zur massiven Rodung von Regenwäldern und Torfgebieten in Indonesien und Malaysia, wodurch riesige Mengen von Kohlendioxid freigesetzt werden. Die Regenwaldzerstörung bedroht zahlreiche Tierarten, darunter den Orang-Utan, dessen Bestandszahlen drastisch zurückgehen.

Die Rodung von Flächen für Palmölplantagen führt zu sozialen Konflikten: Die Landbevölkerung verliert oft ihre Lebensgrundlage und erhält selten angemessene Kompensation. Viele Palmölfirmen halten ihre Versprechen nicht ein. Die Waldbrände in Indonesien im Jahr 2015 setzten mehr klimaschädliches CO2 frei als die USA.

Reportage: Palmöl und Regenwaldzerstörung

Seit 2016 müssen in der EU Lebensmittel, die Palmöl enthalten, entsprechend deklariert werden. Für Kosmetika gibt es keine Deklarationspflicht. Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zur Zerstörung von Regenwäldern und/oder sozialen Konflikten führt. Jedoch ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl am Markt weiterhin gering. Der „Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl“ (RSPO) setzt zwar Kriterien, dennoch bemängeln Organisationen wie Greenpeace die mangelnde Kontrolle und konsequente Umsetzung dieser Kriterien.

Bio-Suisse zertifiziertes Palmöl folgt Richtlinien, welche die Rodung von Flächen mit hohem Schutzwert verbieten. Fordere Hersteller aktiv dazu auf, kein Palmöl aus Regenwald- und Torflandzerstörung mehr zu verwenden. Je mehr KonsumentInnen nachhaltiges Palmöl verlangen, desto eher sind Hersteller bereit, ihre Produktion entsprechend umzustellen.

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  • In Kosmetika gibt es viele Begriffe, hinter denen sich Bestandteile der Ölpalme verbergen können, wie zum Beispiel Sodium palmate oder Elais guineensis.
  • Viele chemische Rohstoffe wie Fettsäuren können sowohl aus der Ölpalme als auch aus anderen Pflanzen hergestellt werden.

Das Verpackungssystem "Der Grüne Punkt"

Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland GmbH (DSD) ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen und Labelinhaber für die Verpackung der Milka Pralinen. Das DSD entstand als Reaktion auf die Verpackungsverordnung von 1991, die vorsieht, dass Verkaufsverpackungen durch Hersteller und Handel kostenlos zurückgenommen werden müssen. Unternehmen können sich von dieser Pflicht befreien, wenn sie einem Rücknahmesystem wie dem DSD angehören.

Gegen eine Gebühr übernimmt das DSD die Sammlung, Sortierung und Verwertung der gebrauchten Verkaufsverpackungen. Die Gebühr bemisst sich nach Material, Gewicht, Volumen sowie der Stückzahl der Verpackungen. Für die Nutzung des Symbols muss eine zusätzliche Lizenzgebühr entrichtet werden. Seit 2009 ist es nicht mehr Pflicht, das Symbol auf Verpackungen anzubringen; es zeigt lediglich an, dass die entsprechende Verpackung über die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack entsorgt werden darf. Der Grüne Punkt sagt allerdings nichts über die Umweltverträglichkeit der Verpackung aus.

Inhaltsstoff Eigenschaften Besondere Hinweise
Alpenmilch Zarte Schokolade Basis der Pralinen, enthält Laktose
Kakaocrème Füllung (40%) Vorwiegend aus Kakaobestandteilen
Lecithin Emulgator Meist aus Sojabohnen
Polyglycerin-Polyricinoleat Emulgator Kann aus tierischer Herkunft stammen
Palmfett Pflanzliches Fett Umweltrelevanter Inhaltsstoff
DSD - Entsorgung und Recycling mit Grüner Punkt

Wichtige Hinweise zur Produktbewertung

Die Einschätzungen zu Gluten-, Laktosegehalt, veganer und vegetarischer Status sowie die Angabe tierischer Bestandteile beruhen auf der Analyse der Verpackungsangaben. Sind die Angaben unvollständig, widersprüchlich oder fehlerhaft erfasst, kann die Einschätzung falsch sein. Nur die Angaben auf dem Etikett sind relevant.

*Die Veröffentlichung von Zutaten und Nährwerten auf Seiten wie Codecheck.info erfolgt unabhängig vom konkreten Produkt und basiert teils auf Nutzererfassung. Es kann nicht garantiert werden, dass die dort publizierten Angaben mit denen auf der Produktetikette übereinstimmen.

Milka Pralinen als Geschenk zu verschiedenen Anlässen

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