Ausstecherkekse backen: Rezept und Tipps für die perfekte Weihnachtsbäckerei

Die Weihnachtszeit hat begonnen und der Duft von frisch gebackenen Ausstecherplätzchen gehört fest zur Adventsstimmung. Egal ob Sterne, Herzen oder kleine Tannenbäume - kaum ein Gebäck weckt so viele Kindheitserinnerungen wie klassische Ausstecherkekse. Das gemeinsame Backen mit der Familie, besonders mit Kindern, macht nicht nur Spaß, sondern sorgt auch für leuchtende Augen und köstliche Ergebnisse. In diesem Artikel findest du ein erprobtes Rezept, jede Menge Tipps und Inspiration für die Gestaltung und Aufbewahrung deiner Plätzchen.

Ausstecherkekse-Motive Weihnachten

Warum gehören Ausstecherkekse zu Weihnachten?

Ob auf dem bunten Keksteller, als Geschenk aus der Küche oder als gemeinsames Backerlebnis mit Kindern - diese Plätzchen sind der Inbegriff von Geborgenheit und Genuss. Der süße Duft vom frisch gebackenen Teig, der durch die Küche zieht, gehört für viele fest zur Adventszeit. Besonders beliebt sind sie, weil das Backen und Verzieren Raum für Kreativität lässt - von klassisch schlichten Keksen bis zu farbenfroh dekorierten Meisterwerken. Ausstechplätzchen sind in der Advents- und Weihnachtszeit seit jeher der absolute Renner. Viele Backfans erinnern sich zudem an das gemeinsame Backen mit Eltern oder Großeltern, bei dem Klassiker wie Spitzbuben, Terrassenplätzchen oder Zimtsterne nie fehlten.

Das Grundrezept für zarte Ausstecherkekse

Mit nur einer Hand voll Zutaten, von denen du bestimmt die meisten zuhause hast, lässt sich dieser Keksteig herstellen, direkt ausrollen und backen. Der Klassiker schlechthin unter den Keksteigen ist im Handumdrehen zubereitet und schmeckt sowohl Kindern, als auch Erwachsenen. Der Teig gelingt sowohl mit kalter als auch zimmerwarmer Butter und ist die perfekte Basis zum Ausstechplätzchen-Backen mit Kindern.

Zutat Menge
Mehl 250 g
Butter (zimmerwarm) 125 g
Zucker 80 g
Ei 1 Stück

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Den Keksteig aus Mehl, Butter, Zucker und Ei zusammenmischen und alles zu einem glatten Teig kneten.
  2. Den Teig für 15 Minuten in den Kühlschrank geben.
  3. Anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit Förmchen ausstechen.
  4. Die Kekse auf ein Backblech mit Backpapier geben und bei 180 °C Ober- und Unterhitze circa 9 Minuten backen lassen.
  5. Die Kekse gut auskühlen lassen.
Schritt-für-Schritt Ausstecherkekse

Alternative Grundrezept-Varianten

  • 200 g Mehl (z.B. Dinkelmehl Type 1050)
  • 150 g Butter (kalt)
  • 1 EL Apfelsaft oder Ahornsirup
  • 50 g Zucker
  • etwas Vanille

Alle Zutaten zu einem homogenen Teig verkneten. In Frischfolie wickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank geben.

Tipps für das Backen mit Kindern

Plätzchen zum Ausstechen sind ideal für Kinder. Sie lieben es, Keksteig zu kneten, selber auszustechen und zu dekorieren. Der einfache Teig besteht aus nur wenigen Zutaten und lässt sich problemlos mehrfach ausrollen - ohne zu reißen oder zu bröseln. Das macht ihn besonders kinderfreundlich!

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Backen mit Kindern - Ausstecherkekse Schritt für Schritt

Beim Dekorieren sind den kleinen Bäckern keine Grenzen gesetzt: Sie können Schokolade schmelzen, Zuckerguss anrühren und mit bunten Streuseln oder Schokotropfen fantasievoll gestalten. Als “Kleber” dient ein verquirltes Eigelb mit etwas Milch. Getrocknete Früchte wie Cranberries, Rosinen und Aprikosen sind weitere tolle Deko-Ideen.

Nicht nur das Endergebnis ist toll, sondern auch der Weg dorthin bereitet den Kleinen viel Freude.

Die schönsten Förmchen für Weihnachtsplätzchen

Keine Ausstecherle ohne die passenden Ausstechformen! Nach Belieben kannst du den Teig mit nur einem Motiv ausstechen oder, für mehr Abwechslung in der Keksdose, viele verschiedene Formen verwenden. Besonders beliebt sind Sterne, Monde, Tannenbäume, Schneemänner und sogar Tiere wie Enten und Gänse. Wer ganz kreativ sein möchte, kann die Plätzchen mit Motiven bestempeln - dafür gibt es spezielle Keks-Stempel. Besonders schön ist es, Ausstecherformen zu verwenden, die schon lange in der Familie sind und mit Erinnerungen verbunden sind.

So gelingt der perfekte Mürbeteig

  • Die Zutaten möglichst zügig zu einem homogenen Teig verkneten, damit die Butter nicht zu warm wird.
  • Den Teig in Folie wickeln und 1 Stunde kalt stellen. So lässt er sich später einfacher verarbeiten.
  • Mehl auf eine ausreichend große Schüssel sieben, in der Mitte eine Mulde formen und Ei(e) hineingeben. Butter in Stücken darauf geben, Zucker und Salz zufügen, dann rasch vermengen und kneten.
  • Wenn der Teig nach der Kühlzeit zu hart ist, kurz bei Zimmertemperatur annehmen lassen und anschließend durchkneten.
  • Ist der Teig zu trocken, kann ein Teelöffel Eiswasser helfen. Bei zu viel Mehl wird er bröselig - besser weniger Mehl zum Ausrollen nehmen oder Backpapier/Folie verwenden.
  • Der Teig lässt sich problemlos einfrieren und ist so immer startklar für die nächste Backsession.

Verzieren der Plätzchen

Buntes Verzieren gehört unbedingt dazu! Nach dem Backen können die Plätzchen bunt mit Zuckerguss versehen, mit Zucker- oder Schokostreuseln, gehackten Nüssen, Kokosraspeln oder Trockenfrüchten dekoriert, oder sogar pur genossen werden.

  • Für den Guss: 70 g Puderzucker mit 2 EL Wasser verrühren.
  • Die noch lauwarmen Plätzchen mit Guss oder geschmolzener Schokolade bestreichen, Streusel aufstreuen und trocknen lassen.
  • Alternativ weiße oder dunkle Kuvertüre vorsichtig schmelzen und zum Bestreichen verwenden.
  • Doppeldecker-Plätzchen lassen sich aus zwei ausgestochenen Keksen und Marmelade dazwischen herstellen.
Plätzchen verzieren für Weihnachten

Das Schönste am Plätzchenbacken ist das Ausstechen und Verzieren. Dabei können die Kinder prima helfen. Damit das Dekor auf den Plätzchen hält, bekommen sie zunächst einen Anstrich aus Zuckerguss oder geschmolzener Schokolade.

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Wichtige Tipps zum Gelingen

  • Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank holen, damit sie die richtige Temperatur hat.
  • Den Teig nur so lang wie nötig kneten - bei Mürbeteig ist weniger mehr!
  • Die Ruhezeiten im Kühlschrank unbedingt einhalten.
  • Vor dem Backen den Ofen immer vorheizen und kaltbleibende Bleche verwenden.
  • Mit einem breiten Messer lassen sich die Plätzchen schonend aufs Backblech heben.
  • Beim Ausstechen die Schnittkante des Ausstechers immer wieder in Mehl tauchen, damit nichts festklebt.
  • Der Teig bricht beim Ausrollen? Zwischen Frischhaltefolie oder Backpapier ausrollen.
  • Teigreste während der Verarbeitung zurück in den Kühlschrank legen.
  • Backzeit: 175-180°C Ober-/Unterhitze, je nach Dicke ca. 9-12 Minuten backen, bis sie goldgelb sind.

Plätzchen richtig aufbewahren

Nach dem Backen die Plätzchen vollständig auskühlen lassen, damit sie knusprig bleiben. Am besten in gut schließenden Blechdosen oder Plastikbehältern aufbewahren, besonders wenn verschiedene Sorten gebacken wurden - dann am besten getrennt lagern oder Backpapier zwischen die Schichten legen. Ein Geheimtipp aus Großmutters Zeiten ist das Apfelstück in der Keksdose: Saftiges Gebäck bleibt so länger frisch und weich. Der Apfelschnitz sollte alle ein bis zwei Tage ausgetauscht werden.

Trockenes Gebäck wie Vanillekipferl und Butterplätzchen ist etwa drei bis vier Wochen haltbar, Lebkuchen sogar zwei bis drei Monate. Mit Glasur oder Marmeladenfüllungen bleibt die Haltbarkeit etwas kürzer.

Keksaufbewahrung Weihnachten

Weitere Rezept-Inspirationen für den Plätzchenteller

Wer noch mehr köstliche Sorten probieren möchte, findet in der Weihnachtsbäckerei unzählige Klassiker:

  • Saftige Kokosmakronen (nur Eiweiß, Zucker, Kokosraspeln)
  • Zarte Vanillekipferl (mit gemahlenen Nüssen und Vanille)
  • Würzige Zimtsterne (mit Mandeln, Zimt, Puderzucker und Baiser-Haube)
  • Spritzgebäck, Schoko-Crossies und Spitzbuben
  • Einfache Cookies und Doppeldecker mit Marmelade

So füllst du deinen Plätzchenteller abwechslungsreich und kannst Familie und Gäste begeistern.

Praktisches Backen und Meal-Prepping für die Weihnachtszeit

Meal Prepping klappt auch beim Backen richtig gut. Die Teigportionen lassen sich wunderbar vorbereiten und einfrieren. So hast du immer eine Portion im Tiefkühler bereitliegen und bist flexibel, wenn spontan gebacken oder nachgelegt werden muss. Einfach Teig am Vorabend aus dem Gefrierfach holen, im Kühlschrank über Nacht oder bei Zimmertemperatur ein bis zwei Stunden auftauen lassen und wie gewohnt weiterverarbeiten.

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FAQ - Häufige Fragen zu Ausstecherkeksen

  • Wie lange soll der Teig ruhen? Mindestens 15, besser 30-60 Minuten - das macht ihn leichter ausrollbar.
  • Warum klebt der Teig am Ausstecher? Die Form zwischendurch mit Mehl bestäuben und direkt nach dem Ausstechen reinigen.
  • Wie bewahre ich die Kekse auf? In gut schließenden Blechdosen, getrennt nach Sorte.
  • Lassen sich Ausstecherkekse einfrieren? Ja, sowohl roh als auch gebacken (ohne Deko) einfrieren und frisch genießen.
  • Was tun, wenn der Teig zu trocken oder zu feucht ist? Bei Trockenheit Teelöffel Wasser zugeben, bei zu viel Feuchtigkeit behutsam Mehl einarbeiten und gut kühlen.
Familie Plätzchenbacken Freude

Backspaß für die ganze Familie

Das gemeinsame Backen mit Kindern ist eine wunderbare Möglichkeit, wertvolle Erinnerungen zu schaffen und die Vorfreude auf Weihnachten zu genießen. Denn beim Backen geht es nicht nur um das Endergebnis, sondern vor allem um die gemeinsame Zeit und die Freude am Selbstgemachten. Ausstecherkekse bringen Weihnachtsfreude in jedes Zuhause!

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