Herkunft und Geschichte von Kinder Schokolade

Leckere Schokoladenkreationen sind nur ein Teil unserer Geschichte. Familie, Qualität und Innovation bilden seit jeher den Kern von allem, was wir tun. Die Geschichte von kinder beginnt im Jahr 1968 im Herzen des Städtchens Alba in Italien. Hier entstand aus einer einfachen, ungewöhnlichen Idee die Marke kinder, wie wir sie heute kennen.

Die Wurzeln: Ferrero und Alba

Die Geschichte der Ferrero-Gruppe ist die Geschichte einer ehrgeizigen Familie aus dem Piemont und ihres Erfolgs seit drei Generationen. Die Brüder Pietro und Giovanni Ferrero arbeiteten seit 1946 in der kleinen Familienkonditorei gemeinsam daran, Produkte herzustellen, die den Namen Ferrero bekanntmachen sollten. Pietro war die treibende Kraft hinter der Innovation und Kreativität, die später seinem Sohn, Michele Ferrero, die Grundlage für die Gründung des Unternehmens Ferrero, wie wir es heute kennen, bieten sollte. Als Sohn eines Chocolatiers hatte Michele Ferrero schon früh einen Traum: Schokolade, die speziell für Kinder gemacht ist und für alle die Kind geblieben sind, egal welchen Alters.

Stadt Alba und Haselnussgärten (Piemont)

Alba wurde 2017 von den Vereinten Nationen zur Stadt der kreativen Gastronomie ernannt. Die Stadt ist weltweit für ihre Haselnüsse, ihren Wein und den legendären weißen Trüffel bekannt. Alles begann gleich nach dem Zweiten Weltkrieg. Schokolade war so teuer, dass sie sich niemand leisten konnte, zumindest nicht in Italien. Wir hatten unser eigenes Schokoladenrezept. Es war in der lokalen Gemeinde von Alba verankert, wo seit jeher Haselnüsse in Hülle und Fülle verfügbar waren. Unsere Vision war: 'Wie können wir ein Rezept mit weniger Kakao und dem hohen Nährwert von Haselnüssen entwickeln?' Mein Großvater lebte für die Entwicklung - die ihm auch tatsächlich gelang. Dieses Rezept nannte er dann 'Super Crema'.

1968: Die Geburt von Kinder Schokolade

Kinder Schokolade wurde im Jahr 1968 von Ferrero auf den Markt gebracht. Dies war das erste von vielen weiteren kinder Produkten, die bald eine ganz besondere Rolle im Leben von Kindern und ihren Eltern spielen sollten. Kinder Schokolade war damals die erste Tafelschokolade mit einzeln verpackten Riegeln, die perfekt für Kinderhände waren und den Eltern ein gutes Gefühl gaben. Perfekt für Kinderhände: die einzeln verpackten Riegel halten die Schokolade frisch und ermöglichen es Eltern ihren Kleinen unbesorgt und auf einfache Weise etwas Süßes zu geben. Kleine Portionen für ein gutes Gefühl.

Der 1981 eingeführte Kinder Riegel ist eine Variante der Kinder Schokolade. Der Riegel wird aus denselben Zutaten hergestellt, ist jedoch größer. Das Unternehmen bewirbt sein Produkt als speziell für Kinder entwickelte Schokolade, die viel Milch enthalte und für Eltern leicht zu portionieren sei, da jeder Riegel einzeln verpackt sei. Die Marke Ferrero Kinderschokolade ist ein italienisches Produkt, das seit 1952 hergestellt wird. Ferrero Kinder Schokolade ist eine Marke der Ferrero GmbH, einem internationalen Unternehmen, das Überraschungsschokolade herstellt.

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Verpackung, Markenbild und Gesichter

Anfangs wurde ein dunkelhaariger Junge mit hochgeschlossenem weißen Hemd und einer roten Fliege auf der Verpackung abgebildet. Ab 1973 entsprach diese Abbildung nicht mehr der damaligen Mode. Der Junge, dessen Bild danach weltweit auf den Verpackungen der Schokolade zu sehen war, heißt Günter Euringer. Das Bild wurde mehrmals retuschiert, um den wechselnden Moden gerecht zu werden. Unter anderem wurden seine Haare mehrmals verändert, einige kosmetische Retuschen durchgeführt, und in der letzten Fassung wurden Ohren hinzugefügt, die in den 1970er Jahren wegen der langen Haare noch nicht sichtbar gewesen waren.

2005 wurde Euringers Gesicht auf der Packung durch ein anderes Kindergesicht ersetzt, da das alte Bild nach Ansicht des Herstellers trotz der Nachbearbeitungen nicht mehr dem Zeitgeist entsprechen würde. Der Junge heißt Matteo Farneti. Diese Verpackungsdesignänderung stieß aber nicht nur auf Zustimmung. Später gab es eine Sonderedition mit dem „alten“ Gesicht. Auch das neue Gesicht wurde retuschiert. Man hat die anfangs rundlicher wirkende Gesichtsform schmaler gemacht, aus einem gelben Polohemd wurde eine blaue Kapuzenjacke. Seit Mai 2019 gibt es wieder ein neues Kindergesicht, das nur noch zur Hälfte zu sehen ist. Dieser Junge ist jetzt auch auf den einzelnen Riegeln abgebildet.

Sortimentserweiterung und Innovation

Kinder Schokolade war der Startschuss für eine Reihe von innovativen Produkten, die unter der Marke Kinder vertrieben wurden. Bereits ein Jahr nach der Einführung von Kinder Schokolade kam Duplo auf den deutschen Markt, der Schokoriegel mit feiner Waffelfüllung. 1974 folgte der nächste Klassiker, die Kinder Überraschung, das Ei mit Überraschung, das zum Symbol für Kreativität und Spaß wurde. Die Kinder Überraschung war auch das erste Produkt, das das Kinder-Logo trug, das bis heute unverändert geblieben ist.

In den folgenden Jahrzehnten erweiterte Kinder sein Sortiment mit weiteren Produkten, die jeweils eine eigene Persönlichkeit und einen eigenen Geschmack hatten. Dazu gehörten unter anderem Milch-Schnitte (1978), Kinder Pingui (1994), Kinder Country (1995), Kinder Bueno (1999), Kinder Happy Hippo (2000) und Kinder Cards (2019). Kinder bietet eine Vielzahl von Produkten an, die speziell für Kinder gemacht sind und für alle, die Kind geblieben sind. Ob Kinder Schokolade, Kinder Überraschung, Kinder Riegel oder Kinder Bueno - es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Produktübersicht Kinder Sortiment

Herstellung, Zutaten und Vermarktung

Um Kindern ein köstliches Geschmackserlebnisse zu bereiten, wurde unsere Schokolade von Anfang an mit leckeren und hochwertigen Zutaten zubereitet. Ferrero Kinderschokoladenprodukte werden aus hochwertigem Kakao und weichen Mandeln hergestellt. Sie sind frei von Konservierungs- und Zusatzstoffen und enthalten keine Farb-, Geschmacks- oder Aromastoffe. Die Produkte werden immer in speziell gestalteten Verpackungen hergestellt, die oft die Form eines kleinen Geschenks haben. Ferrero Kinderschokoladenprodukte haben einen hohen Kalorien- und Zuckergehalt, enthalten aber keine Transfette und kein Cholesterin. Alle Produkte enthalten natürliche Aromen und sind frei von künstlichen Farb- und Konservierungsstoffen.

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Kinder-Produkte von Ferrero bewerben die Zutat Milch, welche mit positiven Eigenschaften verbunden wird. So enthält Milch wichtige Spurenelemente wie Calcium, Kalium, Natrium und Magnesium. Diese Spurenelemente können in den Ferrero-Produkten sogar in höheren Mengen als in Milch gefunden werden. Dies liegt an dem enthaltenen konzentrierten Milchpulver. Dieses enthält zwar mehr Kalium und Co., aber auch mehr Milchzucker und Milchfett. Manche Produkte bestehen beispielsweise aus hohen Anteilen Zucker und Fett.

Internationale Expansion und Unternehmensentwicklung

Die internationale Expansion nahm 1956 mit der Eröffnung eines großen Werks in Deutschland Fahrt auf. Kurze Zeit später wurde die zweite internationale Niederlassung von Ferrero in Frankreich eröffnet - von da an wuchs das Unternehmen schnell. Mittlerweile ist Ferrero in Europa, Nord- und Südamerika, Afrika, Australien und Südostasien präsent. Heute ist das Unternehmen mit über 35 ikonischen Marken, die in mehr als 170 Ländern vertrieben werden, einer der größten Süßwarenhersteller der Welt. Mehr als 47.000 Mitarbeitende stellen mit Leidenschaft Produkte her, die zu besonderen Momente des Lebens dazugehören.

Firmengeschichte Ferrero: Von Alba zur Weltmarke

Markenwert und kulturelle Bedeutung

Kinder ist eine der beliebtesten Süßwarenmarken der Welt und gehört zum italienischen Familienunternehmen Ferrero. Kinder ist eine Marke, die seit über 50 Jahren Kinder und Erwachsene glücklich macht. Mit ihren vielfältigen Produkten bietet Kinder für jeden Anlass und jeden Geschmack etwas an. Kinder bedeutet, sich an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen, neugierig zu sein, zu spielen und zu lernen. Kinder bedeutet auch, sich um andere zu kümmern, zu teilen und zu helfen. Kinder ist eine Marke, die Generationen verbindet und Emotionen weckt. Laut einer Studie von Brand Finance aus dem Jahr 2020 ist Kinder die wertvollste Süßwarenmarke der Welt mit einem Markenwert von 18,9 Milliarden US-Dollar.

Kritik, Rohstoffe und Verantwortung

Doch nicht alles an der Erfolgsgeschichte ist unkritisch. Fast alle Ferrero‑Produkte enthalten Palmöl aus tropischen Billiglohnländern. Der Süßigkeiten‑Konzern bezieht sein Palmfett größtenteils aus Indonesien, Malaysia und Papua‑Neuguinea. Der Anbau in diesen Ländern ist eine kostengünstige Möglichkeit für Ferrero. Doch für diesen Vorteil werden Regenwälder abgeholzt und der Lebensraum für viele Arten zerstört. Das erklärte Greenpeace vor kurzem in einer Reportage im ZDF. Wo sich zuvor Regenwälder befanden, erstrecken sich nach der Rodung riesige Monokulturen. Etwa 200.000 Tonnen Palmöl kauft Ferrero jährlich bei mehreren Großhändlern. Nach einem Greenpeace‑Bericht kaufen sieben dieser Unternehmen ihr Palmfett bei lokalen Ölmühlen, welche durch Brandrodung den Boden für den Palmölanbau möglich machten.

Auch die Haselnüsse für viele der Produkte haben ein richtiges Imageproblem. Ferrero bezieht seine Haselnüsse nicht aus seinem Gründerland Italien, sondern aus der Türkei. Das Unternehmen ist der größte Abnehmer mit rund zwei Drittel der türkischen Haselnussernte. Mit dieser Marktmacht gelingt es Ferrero, den Preis auf etwa 230 Euro je 100 Kilogramm zu drücken.

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Kinderarbeit in der Kakaoindustrie: Problem und Debatten

Noch immer arbeiten rund 1,5 Millionen Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen auf Kakaoplantagen in Westafrika. Dort müssen sie gefährliche Arbeiten mit scharfen Werkzeugen verrichten, Pestizide spritzen oder schwere Lasten tragen. Knapp 70 Prozent der weltweiten Kakaoproduktion stammen aus Westafrika. Die Elfenbeinküste ist der größte Kakaoexporteur der Welt. Insgesamt 1,2 Millionen Tonnen werden dort jährlich produziert. Dennoch gehört das Land zu den 20 ärms­ten Staaten weltweit.

Nach Angaben der Organisation Transfair arbeiten 600.000 Minderjährige unter sklavenähnlichen Bedingungen auf den Plantagen des Landes, etwa 12.000 davon kommen aus den Nachbarstaaten Mali, Togo und Burkina Faso. Mistratis Reportage "Schmutzige Schokolade" macht deutlich, wie das Geschäft der Menschenhändler funktioniert und wie die Süßwarenkonzerne davon profitieren. Täglich werden entführte Kinder mit Bussen oder Motorrädern aus dem nördlichen Nachbarland der Elfenbeinküste über die Grenze gebracht. Auch ein Menschenhändler kommt in Mistratis Film zu Wort: "Die Plantagenbesitzer geben uns Geld, damit wir die Kinder über die Grenze fahren", gibt er offenherzig zu.

Die Kinder müssen schwere Kanister mit hochgiftigen Pestiziden schleppen und damit die Felder gießen. Weil den Kindern oft kein Atemschutz gegeben wird, leiden sie unter Ekzemen im Gesicht, Ausschlägen am ganzen Körper, tränenden Augen. Auch der Umgang mit der Machete ist gefährlich und kann zu schweren Verletzungen führen. Mit der Machete werden die reifen Kakaofrüchte von den Bäumen geschlagen - eine harte Arbeit. Die Früchte ­werden anschließend in Säcke verladen und zu Sammelstellen geschleppt. Die Säcke wiegen um die 30 Kilo. Selbst für einen Erwachsenen eine schwere Last - für Kinder erst recht. Viele Kinder, die sehr viele Stunden in der Woche arbeiten, haben schon von klein auf Rückenschäden, sagt Friedel Hütz-Adams.

Oft werden die Kinder für die Knochenarbeit nicht einmal bezahlt, sondern bekommen nur gerade so viel zu essen, dass sie nicht verhungern. Ein Junge aus Mali berichtete: "Wir schliefen auf dem Boden einer Hütte aus Schlamm und Stroh. Wir durften sie nur zur Arbeit in den Feldern verlassen. Die Arbeitszeiten waren sehr hart, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, und manchmal, wenn Vollmond war, sogar bis zehn Uhr abends." Uns wurde Lohn versprochen, aber sie sagten, dass wir erst die Kosten der Reise zurückzahlen müssten. Ich habe mich dort zwei Jahre lang abgerackert, ohne jemals Geld zu bekommen. Kinder, die sich weigerten zu arbeiten, wurden mit dem Motorgurt des Traktors geschlagen oder mit Zigaretten verbrannt. Einige Kinder sind vor Erschöpfung zusammengebrochen.

Im September 2001 unterzeichnete die Elfenbeinküste das Kakaoprotokoll. Es sollte gewährleisten, dass in der Kakaoproduktion auf Kinderarbeit verzichtet wird. Seitdem sind zwölf Jahre vergangen und trotz vollmundiger Versprechen der Süßwarenindustrie hat sich nichts geändert. Die im Protokoll festgelegten Fristen sind folgenlos verstrichen. Nach wie vor arbeiten Tausende von Kindern auf Kakaoplantagen, anstatt in die Schule zu gehen. Die Kinder und Jugendlichen kommen dabei selbst nie in den Genuss von Schokolade. Sie haben nicht das Geld, um sich Schokoriegel zu kaufen. Viele wissen nicht einmal, wofür der Kakao verwendet wird.

Was können Konsumenten tun? Herkunft, Siegel und Verantwortung

Wie kann man nun als Konsument in Deutschland in der Vorweihnachtszeit eine vernünftige Wahl treffen? Woran erkennt man "gute Schokolade"? Auf vielen Verpackungen ist ­leider nur das Herstellungs- aber nicht das Herkunftsland verzeichnet. Das Herstellungsland ist das Land, in dem die billigen Kakaobohnen zu einem teuren Schokoladenprodukt verarbeitet werden, also etwa die Schweiz oder Belgien. Das Herkunftsland ist hingegen das Land, in dem die Kakaobohnen angebaut und geerntet wurden. Wenn kein Herkunftsland auf der Verpackung steht, kommt der Kakao mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Westafrika.

Gütesiegel können bei der Kaufentscheidung helfen. Rainforest Alliance, UTZ und Fairtrade gehören zu den großen international anerkannten Gütesiegeln. Daneben gibt es weitere vertrauenswürdige Organisationen wie die GEPA, die faire Produkte vertreiben. Sie garantieren einen nachhaltigen Landbau und bessere wirtschaftliche Bedingungen für die Bauern. Das bedeutet unter anderem, dass den Bauern ein Mindestpreis bezahlt wird und dass bessere Gesundheitsbedingungen und mehr Sicherheit bei der Arbeit herrschen. Teilweise stehen die Siegel auch für soziale Maßnahmen (mehr erwerbstätige Frauen) oder für ökologische Nachhaltigkeit, zum Beispiel bei der GEPA. Nicht zu vergessen: Fairtrade schont das Klima. Beim Vergleich der Ökobilanz zwischen konventioneller und fair gehandelter Schokolade schneidet die fair gehandelte weitaus besser ab.

Doch muss auch klar gesagt werden: Obwohl bei diesen Siegeln stichprobenartig auf Kinderarbeit kontrolliert wird, kann niemand wirklich garantieren, dass keine Kinderarbeit geleistet wurde. Irreführende Siegel gibt es auch: "The Cocoa Plan" ist Nestlés eigenes Siegel. Das entsprechende Logo setzt der Konzern immer öfter auf seine Verpackungen und macht damit Werbung für eine firmeneigene Initiative zur Unterstützung von Kleinbauern. Nestlé zertifiziert sich also selbst. Auf der anderen Seite verwenden einige kleinere, gute Edel-Schokoladen-Manufakturen kein Fairtrade-Siegel, weil sie sich den hiermit verbundenen bürokratischen Aufwand nicht leisten können, teilweise auch aus verpackungsästhetischen Gründen. Nicht jeder schätzt die bunten Logos. Sie beziehen ihren Kakao aber dennoch von fair bezahlten Kleinbauern und haben hohe Ansprüche an ethische und ökologische Standards.

Um wirklich etwas an den Bedingungen im Kakaohandel zu ändern, müsste neben den Verbrauchern die Politik aktiv werden. In Mistratis Heimat Dänemark hat die Regierung nun einen Kodex verabschiedet, den die Schokoladenhersteller unterzeichnen müssen: Darin verpflichten sie sich, ihre Lieferanten künftig stärker zu beaufsichtigen. Doch ein Verzicht auf Kinderarbeit kann die Armut der Kakaobauern verschärfen: Auch das zeigt die Studie "Die dunklen Seiten der Schokolade". Nachdem mehrere große Lebensmittelkonzerne ihre Rohstofflieferanten ermahnt hatten, bei der Ernte auf den Kakaoplantagen keine Kinder mehr einzusetzen, gingen die Erträge der Bauern zurück. Die Lösung liege nicht allein im Verbot von Kinderarbeit, sagt Hütz-Adams. Die Kleinbauern müssten gerechter bezahlt werden, um sich erwachsene Arbeiter leisten zu können.

Fragen und Fakten kurz

  • Wann wurde Kinder Schokolade erfunden? Kinder Schokolade wurde im Jahr 1968 von Ferrero auf den Markt gebracht.
  • Wer hat Kinder Schokolade erfunden? Kinder Schokolade wurde von der italienischen Süßwarenfirma Ferrero entwickelt, die von Pietro Ferrero gegründet wurde.
  • Was ist das Besondere an Kinder Schokolade? Das Besondere an Kinder Schokolade ist die Kombination aus einer cremigen Milchfüllung und einer zarten Schokoladenhülle, die besonders bei Kindern beliebt ist.
  • Warum ist Kinder Schokolade so beliebt? Kinder Schokolade ist wegen ihres milden Geschmacks, der hochwertigen Zutaten und der ansprechenden Verpackung bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt.

Ausblick: Verantwortung und Innovation

Die Ferrero-Gruppe hat in den vergangenen Jahren ihr Portfolio erweitert und Akquisitionen getätigt, um in neuen Segmenten zu wachsen. Die Ferrero-Gruppe hat die Übernahme von WK Kellogg Co bekannt gegeben und erweitert damit ihr Portfolio um eine Reihe ikonischer Frühstückscerealien. Ferrero ist nach wie vor ein Familienunternehmen, aktuell in dritter Generation, und wächst weiter. Die Marke Kinder ist weiterhin stark verankert in der Populärkultur und im Alltag vieler Familien weltweit.

Auch wenn ein verbindliches Abkommen für konventionelle Schokoladenproduzenten noch aussteht, gibt es Hoffnung: Anfang der neunziger Jahre lag der Umsatz mit Fairtrade-zertifizierten Produkten bei 50 Millionen Euro pro Jahr, 2011 betrug er bereits 400 Millionen Euro. Doch herrscht bei vielen Konsumenten noch immer eine "Geiz-ist-geil"-Haltung vor. Viele denken eher an ihren Geldbeutel als daran, unter welchen Bedingungen ein Lebensmittel hergestellt wurde. Zumindest, wenn man sein Gewissen auch ein wenig in den Geschmack mit einfließen lässt, gibt es Alternativen und Siegel, die Orientierung bieten.

Thema Kurzinfo
Erstveröffentlichung 1968 in Alba, Italien
Hersteller Ferrero (Familienunternehmen)
Bekannte Produkte Kinder Schokolade, Kinder Riegel, Kinder Überraschung, Duplo, Kinder Bueno
Zentrale Rohstoffprobleme Kakao (Kinderarbeit), Palmöl (Entwaldung), Haselnüsse (Preisdruck)
Empfohlene Siegel Fairtrade, Rainforest Alliance, UTZ, GEPA

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